Lesetipp: Kostenloses Privacy Handbuch – 309 Seiten Tipps zum Schutz der Privatsphäre

In den letzten Wochen sind mehr und mehr Menschen über die Überwachungsskandale und Methoden der Geheimdienste schockiert. Immer wieder gibt es auf verschiedenen Seiten Tipps zum besseren Schutz seiner eigenen Privatsphäre. Viele Anwendungen sind für den einzelnen allerdings immer noch zu kompliziert, um Verschlüsselung, Anonymisierung oder sichere Kommunikation wirksam zu betreiben. Wer sich aber einmal intensiver mit der gesamten Thematik auseinander setzen möchte, wirft am besten einmal einen Blick in das sehr umfassende Privacy-Handbuch.

Privatsphäre Handbuch

Bildquelle: imelenchon

Auf 309 Seiten befasst sich das Handbuch um viele Themen rund um die Privatsphäre. Beginnend mit einer lesenswerten Einleitung über die Problematik der heutigen Zeit werden anschließend viele wichtige Punkte angesprochen, mit denen ihr euch in einer ruhigen Minute einmal befassen solltet, wenn sie nicht schon bekannt sind.

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Themen sind unter anderem:

  • Spurenarmes Surfen
  • Bezahlen im Netz
  • Email-Kommunikation
  • Emails verschlüsseln
  • Anonymisierungsdienste
  • Anonyme Peer-2-Peer Netzwerke
  • Dateien verschlüsseln
  • Dateien sicher löschen
  • Daten anonymisieren
  • Umgehung von Zensur
  •  und einige weitere

Wenn ihr etwas mehr technisches Hintergrundwissen haben wollt, ist das Buch jedenfalls eine hilfreiche Lektüre, die auch noch wichtig sein wird, wenn PRISM & Co aus den Schlagzeilen irgendwann wieder verschwunden sind.

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

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16 Kommentare

  1. Gute Sache! Aber bei diesem Umfang wird es wohl für die breite Masse ungeeignet bleiben. Am Ende (aller Privacy-Debatten) steht die Erkenntnis, dass es wirkliche Freiheit nur dort gibt, wo der Staat sie (wieder) wirklich verteidigt. Sonst bleibt alles nur Notwehr in einer unfreien Gesellschaft.

  2. Vielen Dank für den Link.
    Das werde ich mir mal zu Gemüte ziehen und schauen, wo sich entsprechende Alternativen bieten.

  3. Danke an Patrick für den Beitrag! Beachtet dabei aber, dass das Handbuch nicht mehr aktualisiert und der Service demnächst eingestellt wird: https://www.awxcnx.de/
    Also – schnell noch herunterladen! 😉

  4. Hmm… und wer hat das Handbuch geschrieben? Ich finde weder Autor noch Impressum.

  5. @MarkS: Der Titel lautet:“Anonymität im Internet“. Würde der Verfasser das veröffentlichen, wäre es ja nicht mehr „anonym“! 😀

  6. Danke für den Tipp. 😉

  7. Das ich tatsächlich mal auf Caschys Blog DAS lesen darf…
    Glücklicherweise ist das Buch unter Public Domain. Jeder, der einen Server oder Webspace hat, sollte das Buch zum Download bereitstellen.
    @Pitti: Der Autor war bei der Gpf und anderen Institutionen aktiv…es war durchaus möglich, ihn herauszufinden. Nun, ohne seine Webseite wird es etwas schwieriger.

  8. @George: Mit Webseite hat er sich auch schon bedeckt gehalten:
    http://web.archive.org/web/*/https://www.awxcnx.de/

  9. Wenn es was umsonst gibt wird zugeschlagen, doch die Webseite und die tolle Arbeit der letzten Jahre, die diesem Buch vorausgeht, wurde nicht so dolle unterstützt. 😉

    Nun ja, die Geschichte abhören ist ja schon mehr als 2 Dekaden bekannt und wer sein Emailverkehr immer noch nicht verschlüsselt ist selber Schuld und setzt seine wenige Freiheit auch noch auf Spiel, Oder wie der Berufspolitiker und Konzernvertreter Friedrich gesagt hat, die Bürger sollen sich eine Virenprogramm zu legen

    https://netzpolitik.org/2013/bankrotterklarung-minister-friedrich-gibt-auf-installiert-virenscanner-um-eure-freiheit-zu-schutzen/

    Schaut mal hier, die setzen sich für unsere Datenfreiheit ein: http://digitalcourage.de/ und freuen sich bestimmt über ein Danke!

    Alles wir Gut!

    P.S. Sieben Tracker!

  10. Danke für den Tipp! Kommt gleich aufs Kindle Fire. Dann werde ich Alufolie drum wickeln bevor ich es lese, zur Sicherheit .. 😉

  11. @Pitti: Auf der Seite kann man ein paar Dinge lesen, etwa dass er bestimmte Posten in der Gpf inne hatte. Und wann ungefähr er den Verein verlassen hat. 😉 Daraus lässt sich schlussfolgern…
    Aber egal wer er ist, das Privacy-Handbuch ist klasse, ehrlich, macht keine überzogenen Hoffnungen, bewirbt nix, eigentlich ein MUSS für jeden Internet-User.

  12. berliner01 says:

    Danke für den Link. Bin jetzt auf S 34 angelangt und frage mich, was die ganze NSA aufregung soll. Die totale Kontrolle und Analyse unserer Daten ist doch schon im vollen Gange, da erscheint die NSA einem ja wie ein Trittbrettfahrer. (kein Sarkasmusalarm) Friedrich und Uhl haben das offensichtlich auch erkannt. Nur so kann ich mir deren fatalistische Schlussfolgerungen erklären. Mir fällt auch nur eines ein. Stecker ziehen. (jetzt Sarkasmusalarm). Aber wie realistisch ist das denn?

  13. Privacy-Handbuch ist wieder online mit ersten Überarbeitungen.
    https:/www.privacy-handbuch.de

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