DHL setzt verstärkt auf E-Autos

DHL will in Zukunft verstärkt auf E-Fahrzeuge setzen. Es sollen laut aktuellen Berichten Milliarden investiert werden, um die Klimaneutralität beim Logistikunternehmen zu erreichen. DHL baute da ja schon in den letzten Jahren den Einsatz seiner StreetScrooter stetig aus. 2020 betrug der Anteil der E-Fahrzeuge auf „der letzten Meile“, also zur Paketgabe beim Kunden, 18 %. Bis 2030 möchte man aber auf mindestens 60 % kommen.

Damit würde DHL dann bis Ende des Jahrzehnts mehr als 80.000 E-Fahrzeuge einsetzen. Aktuell kommt man in Deutschland auf rund 15.500. Für Lastwagen und Flugzeuge sei zudem zunehmender Einsatz von alternativen Kraftstoffen geplant. Sieben Milliarden Euro will Deutsche Post DHL bis 2030 für klimaneutrale Logistiklösungen ausgeben. Zuletzt kam man auf einen jährlichen CO2-Ausstoß von 33 Mio. Tonnen. Bis 2030 möchte man das auf unter 29 Mio. Tonnen im Jahr absenken – trotz starken Wachstums.

Nachhaltigkeit ist für die gesamte Logistikbranche ein immer wichtigeres Thema. Das liegt auch daran, dass die Bestellmengen der Kunden stetig zunehmen, was folgerichtig auch zu einer Zunahme des Lieferverkehrs in Innenstädten führt.

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20 Kommentare

  1. Komisch, ihre eigene Fertigung von E-Autos haben sie doch eben erst eingestampft

  2. Das sind die welche im Winter immer am Straßenrand standen mit leerer Batterie 🙂

  3. Herr Hauser says:

    Erst StreetScooter, dann will man den plötzlich wieder weg haben, setzt wieder vermehrt auf Lieferfahrzeuge mit Verbrennungsmotor und nun doch wieder E-Autos?

    • Hast du mal die Amazon Werbung gesehen? Da sprechen die über ihre E-Lieferwagen Versuche. Die hatten drei Anläufe und rollen das jetzt erst erfolgreich aus, vorher sind die gescheitert. Ist halt Neuland.

  4. Elektrische Kastenwägen gibt es ja auch noch nicht so lange. 180 Kilometer Reichweite sollen so möglich sein. Wie mir ein Zusteller sagte: 150 Kilometer fährt er so am Tag + 20 Kilometer zum Depot. Der Dicke Sprinter kommt auf 180 Kilometer.

    • Sicherlich nicht wenn man in einer Stadt eingesetzt ist, daher kann man auch hier wieder sagen… E-Autos sind noch nicht für alle brauchbar, aber für viele.

  5. Na siper dann steht in der App halt nicht mehr. Wir haben sie nicht erreicht…sondern Auto steht 2 Querstrassen weiter bitten kommen sie vorbei. Oder Akku reicht nur noch für Feierabend. Gerade erst wieder passiert. Sie waren öeider nicht da. Genau und darf dann dann selber so CO2 neutral zur Filiale fahren.

  6. Bin gespannt wann es Probleme mit dem Stromnetz gibt, wenn größere Unternehmen umsteigen und alle nach Feierabend laden müssen.

    Kein Wunder warum nur „intelligente“ private Ladestationen fördern will, damit man das Laden begrenzen kann wenn es knapp wird.

    In 20-30 Jahren werden wir E-Auto Friedhöfe haben wie Flugzeuge, weil niemand die Autos recyclen möchte, da der Akku nicht frei zugänglich ist. Gibt ja jetzt schon Probleme wenn ein E-Auto abbrennt.

    • Wer sagt dass Akkus nicht zugänglich sind? Akkus können sogar repariert werden, wenn Zellen kaputt sind. Am Recycling werden die Konzerne interessiert sein, da die Rohstoffe wertvoll sind. Außerdem meinen es ja viele Konzerne anscheinend erst, mit der „Kreislauf-Wirtschaft“ und Co“ Neutralität bei der Produktion… VW und Mercedes haben da ja gerade einiges zum Laufen gebracht.

      Und was hat jetzt ein brennendes E-Auto damit zu tun? (…welches in sehr seltenen Fällen im Wasserbad gelöscht und gelagert werden muss).

    • Du konstruierst da gerade irgendwelche Probleme die keine sind.

    • Man stelle sich vor jede Batterie die in den Autos die letzten Jahrzehnte verbaut wurden, würden irgendwo lagern, die sind doch auch Recycelt worden. Bei meinem Mitsubishi PHEV kann man einzelne Zellen austauschen, bei meiner Frau ihrem ZOE geht das auch.

  7. Die DHL sollte erst einmal verstärkt alles daransetzen, dass sich ihre Fahrer täglich an die hiesige Straßenverkehrsordnung halten!

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