Deutsche Telekom mit Rekordjahr

Die Mobilfunkbetreiber veröffentlichen ihre Kennzahlen. Vodafone und O2 hatten wir schon zum Thema, fehlt auch noch die Telekom. Die haben nach eigenen Aussagen das „erfolgreichste Jahr“ in der Unternehmensgeschichte hinter sich gebracht. Der Umsatz legte 2019 gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent auf 80,5 Milliarden Euro zu, so die Telekom.

Doch wie sieht es bei den Kunden aus? Auch da nannte die Telekom Zahlen. Rund 28 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte können inzwischen Supervectoring mit Bandbreiten bis zu 250 MBit/s nutzen. 14,4 Millionen glasfaserbasierte Anschlüsse gab es zu Ende 2019 im Telekom-Netz. Das waren 2,2 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als 3,6 Millionen Kunden verzeichnet das internetbasierte Fernsehen MagentaTV. Allein im vierten Quartal 2019 gab es hier 74.000 Neukunden. Das Bundle-Paket MagentaEINS kommt auf 4,7 Millionen Kunden. Somit stieg der MagentaEINS Anteil bei den Mobilfunk-Vertragskunden von 51 auf 57 Prozent.

31.12.2019

in Tsd.

30.09.2019

in Tsd.

Veränd.

in Tsd.

Veränd.

in %

Deutschland
Mobilfunk-Kunden

46.189

45.598

591

1,3

davon Vertragskunden

25.291

25.138

153

0,6

Festnetz-Anschlüsse

17.824

17.996

-172

-1,0

davon IP-basiert (Retail)

17.479

17.158

321

1,9

Breitband-Anschlüsse

13.730

13.683

47

0,3

davon Glasfaser

8.529

8.231

298

3,6

TV (IPTV, Sat)

3.618

3.544

74

2,1

Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL)

4.638

4.770

-132

-2,8

Nicht zu vergessen: Das Unternehmen ist auch in anderen Ländern, wie den USA aktiv, hat dort über 86 Millionen Mobilfunkkunden. Hierzulande sind es „nur“ etwas über 46 Millionen, von denen knapp 25 Millionen in Verträgen stecken.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Der Unterschied zwischen „Festnetz-Anschlüsse“ und „Breitband-Anschlüsse“ ist schon traurig.
    Aber was das ganze extrem unglaubwürdig macht, die Anzahl der „davon Glasfaser“, demnach müssten ja ~62% der Breitbandanschlüsse per Glasfaser versorgt sein…

    • Ich kann nur für die Region hier bei uns sprechen, da hab ich in den letzten Jahren genug Internetanschlüsse bei Kunde umgerüstet und die wurde fast ausschließlich per Glasfaser in Gebäude gelegt, wenn mehr Bandbreite etc. bestellt wurde.

      In Sachen Mobilfunk kann ich sagen, das ich den Schritt von Vodafone zur Telekom keine Sekunde bereut habe. Sogar mitten in Düsseldorf – dem Standort von Vodafone – haben wir innerhalb unseres Firmengebäude deutlich bessere Telekomversorgung als Vodafone.
      Mein AG ist eh bei der Telekom

      • Privatkundem oder Geschäftskunden? 😉

        Wenn ich hier als Privatperson mehr BAndbreite bestelle sagt die Telekeom: „leider bei Ihnen nicht verfügbar“

    • Glasfaser bedeutet für Manager nicht unbedingt nur FTTH, also Glasfaser bis in die Wohnung. Die Herrschaften meinen damit auch etwa Vectoring-Anschlüsse, bei denen das letzte Leitungstück noch über Kupfer geht. So zumindest mein letzter Kenntnisstand.

    • Ein Glasfaser Anschluß ist FTTx, wobei das x für C, B, H, dp, etc stehen kann.
      Dein Fehler ist zu glauben, daß Glasfaser immer FTTH sein muss. Aber das ist es nicht.
      Vectoring ist FTTC und damit auch ein Fiber (= Glasfaser) Anschluß.

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