Chrome Browser: Neue Schnittstelle für Bild-in-Bild-Inhalte kommt


Eine neue Schnittstelle ist unterwegs in den Chrome-Browser, die die Betrachtung von Videos ermöglicht, auch wenn man sich gerade nicht auf der entsprechenden Seite befindet. Bild-in-Bild heißt das Zauberwort. Einige Browser bieten diesbezüglich schon Lösungen, über die neue Schnittstelle können Webseiten aber kontrollieren, wie das Verhalten des schwebenden Videos dann ist.

Noch wichtiger aber, Webseitenbetreiber müssen nicht zwingend etwas unternehmen, die Schnittstelle funktioniert für den Nutzer auch ohne Zutun des Seitenbetreibers. Das Ganze wird ab der Beta von Chrome 68 als Experiment vorhanden sein, in der Finalversion 69 soll die PiP-Schnitstelle dann für alle verfügbar sein.

Mit Chrome Canary kann man das Ganze bereits jetzt ausprobieren, allerdings etwas aufwändiger als durch einfaches Aktivieren eines Flags. Eine entsprechende Anleitung findet Ihr auf dieser Seite.

Von Microsoft gibt es bezüglich der Unterstützung der Schnittstelle in Edge keine Informationen, diese fehlen auch von Mozilla für Firefox. Apple hat Bild-in-Bild mit iOS 9 und macOS 10 eingeführt und Opera nutzt seit 2016 eine eigene Lösung, nicht den Standard, der jetzt bei der Web Platform Incubator Community Group veröffentlicht wurde.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Hat das irgendwelche Vorteile, wenn man sowieso schon mehr als einen Bildschirm hat?

  2. Gabs dafür nicht bereits Erweiterungen, die PIP implementiert haben?

    Z.B: https://chrome.google.com/webstore/detail/youtube-picture-in-pictur/jfinphlcbnjocjhkabjmfcllkigkflap

    YouTube Picture-in-Picture

  3. Sehe ich das richtig, PiP für zwischen Tabs des Browsers Chrome? Ich hoffe Google denkt mit und nutzt den Miniplayer unter Windows 10. Alles andere wäre schwachsinnig…

  4. @Robert: im Unterschied zu der von dir verlinkten Erweiterung ist, dass hier die schwebenden Videos außerhalb des Chrome Browser weiterhin aktiv bleibt und verschoben / vergrößert werden kann. Steuerlemente gibt es darin noch nicht, außer Play / Pause und die Möglichkeit zum Vergrößern des Videos.

    @Oink: Es handelt sich bei dem ganzen nicht um eine Spezialfunktion, die nur von Windows angeboten wird, sondern eine Spezifikation der W3C, deren Gedanke es ist Plattform unabhängige Standards, wie etwa html5 zu schaffen. In der ersten Phase wurde die neue API bereits im Chrome und Safari (unter MacOS und iOS) bereits integriert. Die hier beschriebene Erweiterung greift auf dieses noch experimentelle Feature zurück, dass sicher noch nicht funktional ausgereift ist. Zukünftig wird dies aber im Webbrowser deiner Wahl (so das Ziel) integriert sein.

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