Bundeswehr auf der Gamescom: Die Slogans sind panne

Die Gamescom in Köln läuft. Nicht zum ersten Mal dabei: Der Verfassungsschutz und die Bundeswehr. Die suchen auf allen erdenklichen Veranstaltungen – selbst auf der Essen Motor Show und schon vor Jahren auf der Games Convention – nach Nachwuchs. Obwohl man der Meinung sein könnte, dass die Bundeswehr eigentlich keine Schwierigkeiten haben sollten, Nachwuchs zu rekrutieren, ist die Wahrheit offensichtlich eine andere.

Seit der Abschaffung der Wehrpflicht sucht man vor allem qualifiziertes Personal, welches mehr in der Birne hat als ein nasses Brötchen und auch bei der Gamescom versucht man es dieses Jahr wieder – da geht es sicherlich nicht nur um den Camper mit der virtuellen Sniper, sondern um IT-affine Menschen.

Allerdings mit einer Art, die für große Kritik sorgt. Multiplayer at its best und „Echte Kameradschaft statt Singleplayer-Modus? Mach, was wirklich zählt!“ heißt es da in großen Lettern auf den Plakaten.

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Video-Link: https://twitter.com/1aFranz/status/1031914108466225152

Logo, Teamwork ist wichtig, auch bei der Bundeswehr. Viele Nutzer in sozialen Netzwerken beschweren sich aber über die Art und Weise, werfen der Bundeswehr vor, dass Landesverteidigung und Einsätze im Ausland sehr gefährlich sein könnten – dies passe nicht mit der spaßorientierten Werbung auf der Gamescom zusammen.

Für mich persönlich zählt: Ich mag gut gemachte oder lustige Werbung, ich kann aber nichts mit einer Gamification der Bundeswehr, irgendeiner Armee oder des Krieges im echten Leben anfangen. Kein Level-Up, kein Autosave, kein Respawn, nix.

Keine Frage: Die Bundeswehr ist wichtig, gerade in Bezug auf humanitäre Einsätze. Meinetwegen sollen die auch überall werben können. Gerade am Puls der Zeit, den die Gamescom auch in diesem Jahr darstellt. Die Werbeaktionen und Slogans auf der Gamescom sind aber unsagbar panne meiner Meinung nach.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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49 Kommentare

  1. Würde die Bundeswehr eine annähernd hinnehmbare Ausrüstung besitzen, würde sie für mich gedanklich in Frage kommen, aber so nicht mal ansatzweise.

    In meinem Kopf habe ich ständig folgendes Szenario: Es wird kritisch und man muss mich raus holen. Aber mit welchem Gerät? Ein Hubschrauber wäre jetzt bei dem Gelänge genau richtig, aber… alle Defekt und der der funktioniert, der ist gerade ganz woanders.

    Nope – Danke!

    • Es gibt keinen Einsatz und in einem Einsatz keine Mission, wenn nicht die komplette Rettungskette steht. Ergo – kein Hubschrauber (es gehört aber wesentlich mehr dazu), keine Mission! Zumindest in dem Punkt sind deine Bedenken völlig sinnlos.

      • Vielleicht doch jemand mit nassem Brötchen?

        • Tobias Wozniak says:

          Nein, das ist soweit korrekt. Soldaten sind Beamte. Schon alleine deshalb würden wir nie einen Aggressor abwehren können: irgendwo fehlt der 3. Durchschlag

          • Die Aussage das Soldaten verbeamtet sind ist falsch. Soldaten sind in einem sogenannten beamtenähnlichem Dienstverhältnis, das schließt die besonderes Fürsorgepflicht mit ein. Das Soldatengesetz sieht Einschränkungen der Grundrechte vor die für Beamten nicht gelten.
            Z.B. das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Art 2, Abs 2 GG)

            • Tobias Wozniak says:

              Dann halt Beamte*. Verteidigungsbeamte sind sicherlich näher am Beamten als am regulären Arbeitnehmer. Sie beziehen Sold, kein Gehalt. Erhalten später Pension, keine Rente. Und man muss sich schon ganz schön was leisten, um aus dem Verein ausgeschlossen zu werden. Auch das kommt einer beamtlichen Unkündbarkeit näher als alles andere.
              Danke für den juristischen Ausflug, aber das ist nitpicking. Vor allem im Bezug auf die Aussage, auf die ich mich bezog, welche eine wundervolle Beamtenverklausulierung ist.

    • Voll schade dass wir dich nich dabei haben, Leute die völlig uninformiert sind braucht man immer. Wer nichtmal in der Lage is Google zu benutzen sollte auch kein G36 bekommen…

      • Tobias Wozniak says:

        Wer Google benutzen kann, WILL kein G36. Man ist nicht informiert, weil man ungeprüft jeden Scheiß seines Vorgesetzten glaubt. Du bist in der Truppe gut aufgehoben. Störst keine Zivilisten und kein Verlust an der Menschheit, solltest du fallen.

  2. Bringt eh nichts. Jeden den man so anwirbt verliert man wieder in der Grundausbildung. Oder zumindest einen großen Teil. Wenn ich große Teile der heutigen Jugend sehe, sehe ich junge Menschen die nicht mehr in der Lage oder willens sind echte Leistung zu erbringen. Und für die ist das dann gar nix. Mal ganz davon ab das Krieg an sich scheiße ist…

    • Vielleicht bekommen die IT-Leute ja ne T7er Ausbildung 😉

      • Dem ist tatsächlich so! Nicht ganz so krass. Und mit anderem Namen. Aber ja, es gibt gewaltige Unterschiede für rares Fachpersonal.

    • @Ronny: Und ich sehe nur alte Leute, die dauernd über die „Jugend von Heute!“ meckern. Geh‘ mal 30 Jahre zurück, und überlege, wie es damals war. Davon ab: Sollten die Alten nicht eine Vorbildfunktion haben? Hat ja super funktioniert, wenn deiner Meinung nach alles so Scheiße ist. 😉

      • @Mithrandir: Naja, ich beschreib mal warum ich so denke. Ich bin jetzt knapp über 40 und hab bislang immer im Leistungslohn gearbeitet wo ich schon früh verantwortung übernehmen musste. Wenn ich aber heute sehe was es so an Auszubildenden gibt wird mir ganz komisch. Bis auf ganz wenige ausnahmem sind die Jungs weder leistungsfähig, noch leistungsbereit geschweige denn belastbar. Alle kein Bock und den ganzen Tag das Handy in der Hand. Für viele reicht das anscheinend aus. Wenn man auch was erreichen will im Leben ist Mittelmaß halt nicht genug. Man entschuldige die Rechtschreibung, SwiftKey for President…

        • Schon ironisch.
          Beschwert sich über die Faulheit anderer, ist aber zu Faul eine ordentliche Rechtschreibung an den Tag zu legen. Weil es mit Swift Key ja leichter geht.

      • Danke Mithrandir : )

        Besser kann man auf solche Kommentare nicht antworten,
        inhaltlich sehr einfach & schlüssig von dir formuliert.

  3. Auch die schlechteste PR ist gute PR, heißt es ja gerne in der PR-Welt.

    Persönlich finde ich die Slogans auch völlig daneben, wie so viele andere Kampagnen, die die Bundeswehr in letzter Zeit gestartet hat, um neues Personal zu rekrutieren. Ich bin nach wie vor für die Wiedereinführung der Wehrpflicht.

    Damals konnte man sich als Kriegsdienstverweigerer melden und Wehrersatzdienst leisten, etwa im Katastrophenschutz. Es gibt also Alternativen.

    • Tobias Wozniak says:

      Das kann man heute immer noch. Nur ist das Interesse am Altruismus nicht mehr gegeben, wenn er nicht zumindest halb erzwungen wird.

  4. Wie sie es machen, machen sie es verkehrt.

    • Ich sag mal so, vor ein paar Jahren sind sie zum Tag der deutschen Einheit in Dresden mit nem Panzer vorgefahren. Sah auf (internationalen) Fotos auch total „toll“ aus.
      Also es gibt einen gewissen Grad, den man ruhig einhalten kann (vor allem mit diesem exorbitant hohen Werbebudget)

  5. Ehrlich gesagt finde ich es nicht wirklich Panne. Wortspiel in der Werbung ist was ganz alltägliches.
    Und bei der Bundeswehr gehen nur die wenigsten ins Ausland.

    • „die wenigsten“ 😀

      Sehr witzig, sogar Drucker und Medienleute der Bundeswehr werden mitsammt der Druckmaschine nach Afghanistan geflogen, um dort ein paar Handzettel zu machen. Das ist nichtmehr die Bundeswehr von vor zehn Jahren, wo die Chancen auf richtige Auslandseinsätze für den Großteil der Beteiligten in weiter Ferne sind. Heute sinds zu wenige und die müssen eben auch verstärkt ran, schon weil man die Leute nicht zehn Jahre am Stück in Kabul versauern lassen kann.

  6. Tobias Wozniak says:

    Puh-leease. Die suchen niemanden, der mehr in der Birne hat, als ein nasses Brötchen (geile Umschreibung, BTW).
    Ich Vollhorst habe den Fehler gemacht, mich noch freiwillig zu melden, obwohl ich nicht mehr gezogen worden wäre.
    Was man außerhalb der Offizierslaufbahn sieht, wäre genug, um ein nasses Brötchen abzuschrecken.
    Die sind nicht auf der Suche nach Talent oder Intelligenz. Das würde ja bedeuten, dass man selbst anfängt zu denken und den ganzen Sauhaufen in Frage stellt. Mitdenken oder respektvoller Widerspruch wird mit Liegestützen belohnt.

    Der optimale Soldat ist 1,80 und hat einen IQ um die 90. Dann stimmt die Markierung im Zielfernrohr und es werden keine intell… dumme Fragen gestellt, sondern einfach nur Gerhorsam gelebt. Ein Traum für jeden Spieß.

    • Anscheinend hatten sie da bei dir den richtigen erwischt wenn man so dein Kommentar liest.

      • Tobias Wozniak says:

        Textverständnis, setzen 6.
        Mich hat niemand erwischt. Ich habe den Fehler gemacht, mich auf deren Niveau zu begeben, bevor ich überhaupt angetreten bin. Und sie hatten schon die besten Voraussetzungen, da ich aus einer Offiziersfamilie stamme. Selbst mein werter Herr Oberstleutnant von Vater hat später bestätigt, dass die BW der 70er nichts mehr mit dem zu Rotz tun hat, was die einem heute als Karrierechance verkaufen wollen.

        • Sie sind bei der Bw? Würde gern mal wissen wo.
          Und was ihre Aussage angeht: Nur weil sie vor Überheblichkeit oder Bequemlichkeit keine Lust haben die Augen aufzumachen, sollten sie nicht einen gesamten Berufsstand verunglimpfen oder Verallgemeinern. Nichts zeugt von weniger Intelligenz als genau das!
          Falls sie in der Nähe von Köln zuhause sind – sie sind eingeladen! Kann man sich gern persönlich drüber unterhalten. Konrad-Adenauer-Kaserne…

    • Tja, Offizier und dann so nen Spruch raus drücken.
      Du meckerst über Dinge und haust dann sowas raus? Du bist sicher einer der schimmeren Vorgesetzten. Pabbi ist Römer, Sohne ist Römer…..einer dümme rund fauler als der andere. Aber wehe der Untergebene scheint doof zu sein, da muss man sich ja mal charakterlich und für die eigenen Birne drüber stellen und ablästern.
      Du bist so ein Grund weswegen ich nach XX Jahren die Kappe und das Geld genommen haben. Zivilversager die sich auf Kosten anderer profilieren.

      • Tobias Wozniak says:

        Gesprochen wie ein wahrer SAZ12er im Mannschaftsgrad des Heeres.
        Klar, kann ich verstehen, dass die Loyalität einem das Hirn vernebelt, nachdem man mangels Qualifikation am freien Markt gescheitert ist. Dann stellt man seinen Lehensherren auch nicht in Frage. Hauptsache nicht mehr Hartzen.
        Name ist bei dir Programm, ne? Wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing‘.
        Immerhin scheinen sie dir ne Ausbildung gegeben zu haben, damit du die Wahl hattest, zu gehen.

        Aber auch dir mangelt es an Textverständnis: OffiziersSOHN. Ich war schon indoktriniert, aber die Spasemacken haben es geschafft, das zu bereiningen. Soviel Inkompentenz verdient eigentlich schon wieder nen Orden. Die Untergebenen mögen doof sein, aber das ist nicht der Punkt. Das Problem sind die Vorgesetzten, die sich immer noch dafür hassen, dass sie nicht in die Offiziersrunde gekommen sind, weil sie in der Schule nicht aufgepasst haben und dies an Rekruten auslassen.

        P.S.: Dummheit und Faulheit waren weder der Grund des Aufstieg Roms, noch dessen Untergang. Vielleicht sollte man erst eine adäquate Beleidigung recherchieren. Vor allem, wenn man jemanden in Sippenhaft nehmen will.

        Update (22.08.2018 15:00): ich wurde von Fritz We zu Recht darauf hingewiesen, dass die Kombination SaZ12 und Mannschaft nicht exisitiert. Ob da jetzt SaZ8 oder Berufssoldat steht, ändert die Aussage jedoch nicht.

        • Mannschafter und dann SaZ 12 – das zeugt wahrlich von Intelligenz!

          • Tobias Wozniak says:

            Geil, einen Fehler gefunden.
            Ich bin tatsächlich überrascht, dass die Kombination dort nicht existiert. Wieso müssen die denn nach 8 Jahren zum Berufsoldaten entscheiden? Könnte in den 4 Jahren doch noch der Denkprozess beginnen? Erzählen Sie mal. Sie sind doch Experte.

            BTW, Konrad-Adenauer Köln durfte ich mir schon während der Oberstufe zu Gemüte führen, während ich in AFNORTH (damals noch AFCENT) beehren durfte. Mag sein, dass sie das als gut befinden. Besagter Herr Vater fand es dort während seinen 8 Jahren immerhin erträglich.

  7. Ich kann die Werbung nachvollziehen, die wollen nunmal Jugendliche ansprechen, die sich auf der Gamescom in Heerscharen tummeln
    Aber die Werbung der BW klingt nach einem Spiel, was die echten Einsätze leider nicht sind.
    Die Bundeswehr ist kein Battlefield, sondern Real Life

  8. Ich finde die Werbesprüche gar nicht so schlecht. „Multiplayer at its best“ finde ich ziemlich originell, weil es ohne Teamwork und Zusammenarbeit nicht geht. Natürlich kann man das auch gleich auf ein echtes „Battlefield“ mappen aber das war glaube ich nicht gemeint.

  9. phrasemongerism says:

    Ich bin definitiv kein Pazifist, aber die Slogans passen zumindest zum Klientel Shooter-Spieler, also eigentlich ein Volltreffer. Wer Krieg spielen kann daheim am PC/Konsole, draußen beim Paintball und in der Halle beim Lasertag, der kann auch mal in den richtigen Einsatz, vielleicht vergeht es den Leuten dann mal.

  10. Kriegsspiele spielen und sich dann über sowas aufregen. Bekloppte Gesellschaft.

  11. Ich hatte in meiner Dienstzeit u.a. mit denjenigen Kameraden zu tun, die (vorzeitig) aus dem Einsatz zurück waren und unter Posttraumatischen Belastungsstörungen litten. Die offiziellen, öffentlichen Zahlen, wie viele das sind, konnte ich schon damals widerlegen, aber die Bevölkerung hätte wahrscheinlich was gegen den Auslandseinsatz der BW wenn sie wüsste, wie viele dort ihr lebenswertes Leben verlieren und als psychische Krüppel zurück kommen.
    Langer Rede kurzer Sinn: Was immer ihr macht, geht nicht zur Bundeswehr.
    Alles ist besser, als ein Auslandseinsatz. Leben unter der Brücke, Anschaffen am Bahnhof, ist alles Ponyhof im Vergleich zu Krieg.

    • Tobias Wozniak says:

      „[…] aber die Bevölkerung hätte wahrscheinlich was gegen den Auslandseinsatz der BW wenn sie wüsste, wie viele dort ihr lebenswertes Leben verlieren und als psychische Krüppel zurück kommen.“

      Die meisten waren sicherlich schon raus, als sich die deutschen Grenzen plötzlich am Hindukusch befinden sollten. Verteidigungsarmee, my ass! Aber PTSD wird in unseren Graden wirklich nicht groß angesprochen. Da sind die Amis tatsächlich mal fortschrittlicher.

  12. Da ich selbst bei der Bundeswehr war, darf ich wohl hier nichts über diese „starke Truppe“ (O-Ton BW) verraten.
    Wer sich an der genialen Werbung für die Bundeswehr erfreut, hat vielleicht auch Spaß der Polizei-Werbung, namentlich dem Polizei NRW Rap
    https://www.youtube.com/watch?v=F3Doswuy_xQ

  13. Der Klassiker, Mission Afghanistan – bei uns sind Tot und sterben real!
    bundeswehrkarriere.de

    🙁

  14. Mit VdL. ist kein Krieg zu gewinnen. Dafür ist die Bundeswehr normalerweise da. Wer technische Hilfe braucht wendet sich ans THW oder ans Rote Kreuz.
    Die BW ist total im Keller und abgespeckt. Wer sich da bewirbt kann sich auch in sozialen Diensten bewerben was aktuell sinnvoller erscheint.

  15. Das Bild in der Twitter-line ist noch viel kranker als die Sprüche
    https://pbs.twimg.com/media/DlNJByFWwAE1pBf.jpg:large

  16. Jeder, der mehr als ein nasses Brötchen in der Birne hat, macht einen großen Bogen um kriegerische Institutionen wie die Bundeswehr.

    Daran liegt es wohl, dass sie diese Leute dann eben nicht für sich gewinnen können. Krieg ist halt dumm!

  17. Die Kriege (getarnt als humanitäre Einsätze), die die Bundeswehr schon jetzt (mit) führt, produzieren außer huntertausenden Flüchtlingen, tausenden Toten und zerstörten Ländern nichts Gutes. Ausserdem enden sie, wie Afghanistan zeigt, in Niederlagen und machen Terroristen stark.

    Die geplante Aufrüstung bringt nur 80 Milliarden Euro jährliche Verschwendung für Kriegsmaterial und würde im Falle eines wirklichen Krieges in Europa nur zur vollständigen Zerstörung Deutschlands und dem Tod aller Kommentatoren hier führen. Kriege lassen sich im 21 Jahrhundert nur noch in Spielen gewinnen, nicht in der Realität – weder kleine Kriege, erst recht nicht große Kriege.

    Wer wirkliche Sicherheit will, der betreibt zuerst eine Real- und Entspannungspolitik und schafft eine gemeinsame, europäische Verteidigung. Und dafür reichen die derzeitigen Ausgaben allemal.

    Alles Andere ist dummes Blendwerk oder naive Träumerei.

  18. Dachte eigentlich bei Multiplayer an einen Mehrfrontenkrieg …

  19. Bob (der andere) says:

    So wie es bei der Bundeswehr momentan aussieht, geht da nicht mal mehr jemand mit dem IQ eines nasssen Brötchens hin (freiwillig).
    Und erst recht niemand, der was auf der Pfanne hat, etwas kann. Aleine schon wegen der Bezahlung.

    Und ja, ich war bei der Bundeswehr. Allerdings nicht freiwillig, war W15er.
    Damals hatten wir allerdings keinen Mangel an funktionierender Ausrüstung.
    Ich erinnere mich da gut an einen LKW unserer Einheit. Der war nur für Transport im Ernst/-Verteidigungsfall vorgesehen. Ein MAN, 5t, 23 Jahre alt (damals), knapp 2000KM (in Worten zweitausend) auf der Uhr, Zustand: neuwertig, wie gerade aus der Fabrik.
    Heute müssen sie von 10 Hubschraubern die Teile ausbauen, um einen der fliegt zu haben. Der hat dann aber wenigstens Sitze die für schwangere geeignet sind…

  20. Soldaten töten Menschen. Damit ist alles gesagt. „Humanitäre Missionen“ gibt es nicht, die gehen mit Waffen in andere Länder und werden da gewalttätig.

    Alles, was man dazu sagen kann, hat Tucholsky schon gesagt.

    Dichtmachen, den Verein.

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