Brewster will euer personalisiertes Adressbuch auf dem iPhone werden

Vielleicht kann ja Brewster mal wieder so eine App werden, die dafür sorgt, dass die iPhone-Besitzer mal wieder die Exklusivität genießen können, die sie bei Anwendungen wie Instagram nicht mehr haben. Brewster möchte euer Adressbuch auf dem iPhone werden – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Damit es die Chance hat, dass das klappt, muss es natürlich mehr bieten können als euer iPhone von Haus aus schon auf der Pfanne hat. Die Macher von Brewster – seinerzeit auch schon verantwortlich für drop.io – gehen davon aus, dass wir eine neue Art und Weise benötigen, wie wir unsere Kontakte im Blick behalten.

Bei durchschnittlich tausend Kontakten, die man persönlich hat, und die dabei auf Facebook, Twitter, LinkedIn und unser normales Adressbuch auf dem Smartphone verteilt werden, kann es schon mal unübersichtlich werden. Brewster soll die Menschen, die ihr kennt, übersichtlich aufbereiten – ihr habt dann im Endeffekt nur einen Kontakt, der alle Punkte zusammenfasst, an denen ihr mit einer Person aufeinander trefft.

Dabei werden aber natürlich nicht nur Facebook, Twitter und Co zusammengefasst. Darüber hinaus wertet Brewster auch noch aus, wie oft ihr in Kontakt mit einer Person steht und legt Listen für euch an – beispielsweise Favoriten oder Trending. Natürlich könnt ihr auch eigene Listen anlegen, um eure persönlichen Kontakte im Blick zu behalten. Übrigens fällt Brewster auch auf, wenn ihr einen normal oft frequentierten Kontakt aus den Augen verliert und erinnert euch daran, sich mal wieder bei diesem Menschen zu melden.

Zusätzlich habt ihr eine Suchfunktion, bei der ihr – ebenfalls plattformübergreifend – nach Personen, aber auch nach Orten oder irgendwelchen Keywords suchen könnt. Ihr könnt also sowohl den Nick, den richtigen Namen oder aber auch Lieblingsverein oder Lieblingsband einer Person angeben, um die passenden Ergebnisse zu ermitteln.

Aktuell gibt es die App kostenlos, allerdings eben nur für iOS. In Zukunft soll es auch ein Android-Version geben, aber es klingt, als müsse man darauf schon noch eine Weile warten.

Quelle: Mashable

Kleiner Nachtrag von mir (caschy:) Vor Ausprobieren auch dies lesen: http://thenextweb.com/apps/2012/07/13/sorry-brewster-no-millions-for-you-now-delete-my-account/

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

20 Kommentare

  1. Woran erinnert mich das? Da war doch was. Warte. Ach ja: Windows Phone!

    (außer das „erinnert an Kontakte, die ich lange nicht gesehen habe“)

  2. Erinnert mich doch sehr an die Standard Android Kontaktliste. Da werden auch Kontakte aus allen möglichen Quellen zusammengefasst. So ganz exklusiv iPhone hört sich das demnach nicht an – außer dass es keine App mit dem Namen für Android gibt natürlich.

  3. Zumindest im deutschen Appstore gibt es das Teil noch nicht.

  4. Für mich ist das Vertrauen bereits bei Start verspielt.. besonders da es um sensible Daten geht. Ganz interessant dazu: http://thenextweb.com/apps/2012/07/13/sorry-brewster-no-millions-for-you-now-delete-my-account/

  5. „…iPhone-Besitzer mal wieder die Exklusivität genießen können…“ – na, für Exklusivität gibts aber zu viele iPhones…

    Bald wird exklusiv sein, wer KEINS hat… :mrgreen:

  6. Langweilig…beim Windows Phone 7 seit zwei Jahren vorhanden + direkter Kommunikationsmöglichkeit über die Kanäle…

  7. Die App Ist gerade nicht im AppStore zu finden und auch der Link im Artikel funktioniert nicht!

  8. Die Sache mit dem „kleinen Sicherheitsbug“ der Freigabe am Anfang, kam leider nicht überall so gut an 😉 Aber testen werde ich das trotzdem mal.
    Als Alternative fand ich noch https://connex.io/, verbindet eigentlich dieselben Dienste (ich glaube mit Ausnahme von Foursquare), aber bin selbst noch nicht ganz durch mit dem Testen 🙂

  9. Nicht nur bei Windows Phone 7 wie hier alle „brüllen“ auch webOS hat dieses System schon verfolgt, was glaube ich sogar vor WP7 auf dem Markt war?! könnt mich aber gerne korrigieren, wenn es nicht der Fall war.

    Aber trotzdem eine gute Sache, bis iOS das von Haus aus einbinden wird und das werden die 100% früher oder später machen.

  10. P.s. Nachtrag zu Connex, schon bissel Anders. Lässt sich nur online verwalten und hat nur kostenlose 60 Tage Probezeit also nicht vergleichbar 😉

  11. @Stefan: Es ist richtig, dass connex.io nach 60 Tagen Geld kostet, allerdings können wir dadurch auch garantieren das die Daten eben Privat bleiben.

    Das die Verwaltung nur online möglich ist, ist allerdings falsch. Es können verschiedenste Adressbücher verknüpft werden (Gmail, Apple Address Book, iOS etc.). Die Daten können in jedem der verbundenen Adressbücher verwaltet werden. Im Unterschied zu Brewster setzen wir allerdings auf das existierende Adressbuch und verbessern dort die Daten anstelle Nutzer dazu zu zwingen eine neue App zu verwenden.

  12. Oliver: Stimmt. Das ist jetzt schon das zweite Mal in Folge, dass hier webOS einfach vergessen wird (das andere mal ging es um den Twitter-Client Carbon).

  13. Ich muss Fred recht geben, das was Brewster macht ist in Android schon in der Defaultkontakteapp integriert. Hab bei mir auch für jede Person einen Kontakt mit allen Konten.

  14. Ihr verlangt Geld, dass die Daten privat bleiben? Oha echt schwach. Ich hatte ja akzeptiert, wenn als Antwort hier gekommen wäre. Das ist normal, aber soetwas selbst verständliches. Schwach.

  15. @Test: Nicht wirklich, ich hab das auf die schnelle wohl etwas übersimplifiziert. Nein wir verlangen nicht Geld damit die Daten privat bleiben, da wir ein Business Model haben bei welchem wir Geld mit unseren Nutzern verdienen müssen wir nicht nach anderen Wegen suchen um Geld zu verdienen. Das heisst die Daten können Privat bleiben da wir Geld verdienen.

    Über den Rest gibt unsere Privacypolicy und unsere ToS klar Auskunft.

  16. @ Marcus (@connexio):

    Also ich finde es doch durchaus etwas komisch das ihr bei eurem Produkt im App-Store kein Wort von einem 60 Tage Trial angebt. Ebenfalls fehlt die Info das ihr danach 5€/pro Monat für euren Service verlangt. Einfach auf die Homepage zu verweisen mag vielleicht in Ordnung sein, wober die meisten sich doch nur die Informationen im App-Store zum Produkt ansehen.
    Wie gesagt..ich finde es etwas komisch.
    Das die Daten privat bleiben finde ich eine gute Sache,aber dafür bin ich leider nicht bereit einen monatlichen Betrag in dieser Höhe zu bezahlen, mit einer Einmalzahlung würde dies vielleicht anders aussehen.Trotzdem wünsch ich Euch viel Glück mit eurem Produkt.

  17. @Chris: Du hast absolut recht, das sollte in der Appstore beschreibung drin sein. Wir haben die Beschreibung seit dem Ende unserer Beta nicht angepasst aber ich habe das gerade nachgeholt und den folgenden Satz zur Beschreibung hinzugefügt: „connex.io is free during the trial and requires a subscription after that.“ Danke für den Input.

    Ob dir unser Dienst die USD 5 wert ist must du natürlich selbst entscheiden. Ein Test ist ja wie gesagt kostenlos 🙂

  18. Es gibt IMHO nur zwei Möglichkeiten: Man geht das Risiko ein und legt seine Daten in die Wolke – oder eben nicht. Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Auch connexio kann nicht 100% sicher sein, denn wo Menschen arbeiten, da passieren Fehler. GMX war sich auch seiner Daten sicher, Sony Playstation Network auch, LinkedIN sowieso..

    Viel wichtiger ist, wie schnell wird denn reagiert auf ein Problem, da liegen Startups meist vor den ganz Großen.

    Ich finde es immer interessant, wenn Firmen etwas „garantieren“. Die Garantie gilt dann immer so lange, bis was schiefgeht.

  19. Warum muss man solche Daten online speichern? Ne einfache iOS App mit ner SQLite Datenbank hätte vollkommen gereicht, oder ist es heute cool alles online zu speichern?

    Maemo/MeeGo hat dies übrigens von Haus aus.

  20. Markus K. says:

    Wieso wird hier eine App vorgestellt, welche man in DE nicht bekommen kann. Wo ist da der Sinn?