Amazon testet Lieferung einmal pro Woche auch in Deutschland


In den USA bietet Amazon seit Ende Februar die Möglichkeit, sich nur einmal pro Woche beliefern zu lassen. Der Prime-Kunde legt einen sogenannten Amazon-Tag fest, an dem die gesammelten Bestellungen dann eintreffen werden. Das kann für den Kunden ganz praktisch sein, sollte er nicht immer die Möglichkeit des Paketempfangs haben. Vor allem aber kann es auch für Amazon und die Umwelt ganz praktisch sein, wenn es für die gleiche Anzahl Produkte weniger Lieferungen gibt.

Das Ganze testet Amazon jetzt auch in Deutschland. Ich weiß natürlich nicht, wie es mit eurer Bestellfrequenz aussieht, hier im Haushalt kann es zum Beispiel durchaus mal vorkommen, dass wir jeden Tag der Woche eine Lieferung von Amazon erhalten, oft auch mit Kleinkram, den man im lokalen Handel nicht erhält. Da würde sich ein solches System natürlich anbieten, in den seltensten Fällen benötigt man die Dinge ja unbedingt am nächsten Tag (auch wenn man sich das gerne immer einreden mag).

Wann oder ob Amazon den Amazon-Tag auch in Deutschland für alle Prime-Kunden anbieten wird, ist nicht bekannt, in diversen Accounts im Team hier ist davon noch nichts zu sehen. Würdet ihr eine solche Option nutzen?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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74 Kommentare

  1. Sorry, dem kann ich nichts abgewinnen. Gerade weil Amazon sehr häufig am nächsten Tag liefert, obwohl dies stark nachgelassen hat nach meiner Erfahrung, bestelle gerade da. Für mich ist das wie eine Drosselung der Bandbreite, ich habe einen „Luxus“ und den möchte ich auch behalten. Anbieten dürfen sie es gerne aber ich möchte meine Pakete nicht asap…

    • Prinzipiell stimme ich Dir da zu, aber es gibt durchaus Fälle in denen man 2-3 Tage warten kann und dann mit so einem Service halt gesammelt alles z.B. Samstags bekommt.

    • Grundsätzlich stimme ich dir da zu, aber Ausnahmen bestätigen nun mal eben die Regel. Solang ich einzelne Bestellungen (nicht automatisch alle) für einen bestimmten Tag bündeln kann, warum nicht?

  2. Also ich würde diese Möglichkeit sicherlich auch häufiger mal nutzen.
    Ich brauche ja nicht nicht Bestellung direkt am nächsten Tag. Ist halt nur die Frage, ob Amazon dann einen Teil der gesparten Versandkosten an den Kunden weiter gibt. Immerhin verzichten (Prime) Kunden dann extra auf eine schnelle Lieferung, welche ja teilweise durch Prime extra erkauft wurde. Für die Umwelt wäre es sicherlich aber von Vorteil.

    • Funtioniert ja nicht mal wenn man Artikel-Anzahl 2 bestellt dass die zusammen geliefert werden. Hab schon so oft mehrere Sachen bestellt und kam alles einzeln an. Sogar 2 mal der gleiche Artikel wurde in 2 Lieferungen geliefert (eins DHL das andere Hermes).
      Sollen sie doch erstmal das hinbekommen.

  3. Da wird sich die Post aber freuen auf die Samstage!

  4. Könnte ich mir gut vorstellen, wenn die einzeln Lieferung erhalten bleibt. 😉

    Bei uns kommt Amazon gefühlt jeden Tag.
    Hab dieses Jahr schon über 140 Bestellungen aufgegeben inkl. monatlichen Lieferungen wie z.B. Windeln.

    • Deswegen sind wir dazu übergegangen Artikel im Warenkorb zu sammeln und erst dann zu bestellen, wenn irgendwas „dringendes“ dabei ist. Muss 95% der Dinge nicht sofort haben.

      • Mache ich normalerweise auch.
        Wenn aber Artikel gerade im Angebot sind, geht es nicht anders…

      • Habe ich ne Zeit lang auch gemacht, aber aus folgendem Grund wieder aufgegeben: Als ich letztens drei Produkte gesammelt und dann bestellt hatte, wurden diese drei Produkte in drei Paketen von drei Lieferdiensten an zwei Tagen geliefert….

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          Wenn man mit der gezielten Wochentags-Bestellungen diesen Wildwuchs abstellen könnte, wäre ich sofort dabei. Ich finde diese unnötigen Mehrfachlieferungen zum Kotzen. Und unsere Vermieter wären sicherlich auch froh, wenn sie nicht ständig Pakete annehmen müssten.

  5. Besser fände ich es wenn eine größere Bestellung, sagen wir mal 10 Teile Klamotten, Nicht auf 7 Pakete aufgeteilt werden würde.

  6. Gute Entscheidung! Das Problem ist nur, dass doch alles aus verschiedenen Lagern kommt. Daher wird es wohl doch noch mehrere Pakete sein, aber generell sehe ich es aus Nachhaltigkeitsgründen ok.

    • Oh man, meine Sprache ist aber auch nicht auf Höchstform 😉
      Habe gerade mal geguckt. 291 Bestellungen dieses Jahr, wobei da ja auch alle digitalen Filme/Bücher drin sind. Aber gefühlt kommt pro Tag mind. 1 Amazonpaket, oft auch mehrere.
      Leider konnte ich bei mir auch nirgends die Option finden. Wo soll die denn prinzipiell zu finden sein?

  7. DragIsBeautiful says:

    Ich hab gestern Abend was bestellt und da wurde mir die Option angezeigt.

  8. Also ich finde das in der Tat eine praktische Sache. Ich persönlich sammle eh häufig die Artikel im Warenkorb und schicke die Bestellung dann so gesammelt ab damit sie an einem bestimmten Tag kommt. Die Nachbarn will man ja auch nicht dauernd nerven, zumal der Mann im Schichtdienst arbeitet und man nie weiß wann man denn anschellen kann ohne zu stören.

    • Lass dir das doch einfach in eine Post oder Hermesfiliale schicken, dann hat man den ganzen Stress nicht mehr.

      • Eine Postfiliale ist leider nicht in der Nähe und mit der Annahmestelle bei der Tankstelle nebenan, haben wir nicht so wirklich gute Erfahrungen gemacht. Da bekommt man mehr kaputte Pakete als ganze. Eine Packetstation ist bei uns ebenfalls nicht vorhanden. Daher bevorzuge ich die Pakete persönlich in Empfang nehmen zu können.
        Dabei wäre ich an sich nicht unbedingt auf einen bestimmten Tag angewiesen, obwohl das schon eine Hilfe wäre. Reichen würde mir schon wenn ich ein Zeitfenster angeben könnte. Da mein Arbeitstag immer ziemlich früh beginnt, bin ich auch immer vergleichsweise früh zu Hause. Aber die Post kommt ja meistens Vormittags. Da ist halt bis auf Donnerstags bei uns in der Woche keiner zu Hause.

  9. So ein Unsinn. Ein essentieller Bestandteil von Prime ist ja der sofortige und schnelle Versand. Das finde ich persönlich großartig. Warum man das jetzt als Feature verkaufen will, erschließt sich mir null.

    • „Warum man das jetzt als Feature verkaufen will, erschließt sich mir null.“ – Geht mir genauso. Nur weil diese Ökos immer noch denken die Menschheit könnte die Welt retten und sie vor dem Klimawandel bewahren. In meinen Augen ist der Klimawandel ein wiederkehrendes Naturereignis. Nur die Geschwindigkeit in der er von statten geht hat sich eventuell geändert. Woran die Menschheit eventuell nicht ganz unschuldig ist.

  10. In den Kontoeinstellungen ist schon eine Weile eine Option zu finden „Lieferung nur an Samstagen“ oder so ähnlich. Für mich keine Alternative. In dieser Zeit hab ich das Produkt XYZ auch im innerörtlichen Handel gekauft – den preislich ist Amazon schon lange kein Schnapper mehr (ausgenommen irgendwelche Aktionen). Es ist eben nur die Bequemlichkeit und das die Ware am selben oder Folgetag geliefert wird.

  11. Das Problem, dass die Lieferung oft nicht funktioniert, habe ich mit DHL durch den DHL-Shop gelöst. Das funktioniert einfach viel zuverlässiger. Ich bestelle auch erst, wenn ich Dinge habe, die ich brauche. So Zeug, was halt irgendwann kommen soll, liegen so lange im Warenkorb, bis ich eben was brauche. Das spart, wenn ich gerade kein Prime Mitglied bin, auch Versandkosten.

    Und die Paket-Fahrer, gerade um Weihnachten rum, tun mir wieder richtig leid. Die kommen teilweise einfach gar nicht mehr sondern schmeißen das Zeug ohnehin in der nächsten Filiale aus dem Wagen, da die Zeit einfach nicht reicht. Bei DHL kommt das Zeug dann etwa einen Tag später, bei Hermes ebenso, bei DPD geht es meist einfach zum Absender zurück oder ich fahre 30 km hier durch die Gegend und hoffe, dass ich etwas bekomme. was meist nicht der Fall ist.

    • „Und die Paket-Fahrer, gerade um Weihnachten rum, tun mir wieder richtig leid.“ – Wird ja niemand gezwungen diesen Job zu machen.

      • Kann einem trotzdem leid tun, schade, dass man bei Amazon keine soziale Kompetenz bestellen kann…

        • Guck dir die Leute mal an, die das machen. Da kannst du ja teilweise Angst kriegen…

          • Angst? Wovor? Irgendwann selbst mal sozial abzustürzen und einen solchen Job machen zu müssen? Wenn du Hartz4-Qualifiziert bist, musst du die Angst seit einigen Tagen nicht mehr haben.
            Oder hast du Angst, dass die von dir Ausgebeuteten Menschen eines Tages auf Rache sinnen?

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        „In meinen Augen ist der Klimawandel ein wiederkehrendes Naturereignis“
        „Wird ja niemand gezwungen diesen Job zu machen“

        Du haust ja Sprüche raus…

  12. Ich hatte letztens 2 Artikel in einer Bestellung bestellt und die Artikel kamen an 2 unterschiedlichen Tagen aus unterschiedlichen Lagern.
    Und die Option „nur gemeinsam versenden“(oder wie sie genau heißt) wurde nicht angeboten.
    Ob das wirklich klappt bleibt also ab zu warten.
    Nutzen würde ich es sicher auch, denn oft bestelle ich einfach weil es mir gerade einfällt.

  13. Im Prinzip würde ich diese Möglichkeit sehr begrüßen aber ich bin nicht sicher, ob dadurch wirklich mehrere Sendungen in einem Paket ankommen oder nur alle Pakete an einem Tag, da diese ja ggf. aus verschiedenen Versandzentren abgeschickt werden.
    Es sollte aber die Möglichkeit bestehen, dass man bei Waren, die man doch vielleicht in 1-2 Tagen benötigt, dies auch angeben kann. Und wenn Amazon dann dadurch wirklich Porto- und Verpackungskosten sparen sollte wäre es fair, diese Ersparnis ein wenig mit den Kunden zu teilen.
    Was mich aber auch oft nervt ist der Umstand, dass Waren aus einer Bestellung mit verschiedenen Versanddienstleistern verschickt werden. Bei DHL weiß ich ungefähr, wann diese vorbei kommen und kann mich darauf einrichten. Bei den anderen ist die Lieferzeit sehr verschieden.

  14. Da sieht man mal, wie die Menschen verschieden sind. Nachdem hier doch Zahlen zu lesen waren, die mir etwas hoch erschienen, dachte ich, ich muß mal meine Rechnungen kontrollieren. Also ich bin auf 10 Bestellungen gekommen. Und zwar bei verschiedenen Händlern. Und wir reden hier von den Jahren 2018 und 19. Ein Kabel habe ich bei Amazon bestellt, weil es in der Farbe vor Ort nicht zu bekommen war. Im Allgemeinen ich bekomme die meisten Sachen vor Ort. Ich mache immer eine Mischkalkulation. Bei einem Teil vor Ort zahle ich vielleicht etwas mehr, und im Internet dann etwas weniger. Ich denke halt immer an die Zeit, an dem ich mit dem PC nicht mehr klar komme und froh bin, wenn es noch Geschäfte gibt, die ich zu Fuß erreichen kann. Aber wie gesagt, die Menschen sind halt verschieden und einige haben immerhin noch Luft nach oben, wenn es um Ressourcensparen und Umweltschutz geht. 🙂

  15. tomasioBLITZ says:

    Geht ja nur solange wie DHL mitspielt – ich habe schon öfter die Situation gehabt, wo Amazon mir verkündete „GARANTIERTE LIEFERUNG AM“…aber an dem Tag hat DHL einfach kein bock gehabt zu liefern.

    • Wenn Amazon ein Lieferdatum garantiert und es der gewählte Versanddienstleister nicht hinbekommt kannst du ja reklamieren. Hab schon gehört das es in den meisten Fällen eine Gutschrift oder Rabatt gab.

      • ja oft gibts dann einen Monat Prime on Top bspw. hatte ich auch schon.

      • Ja gibt es.
        Wenn man dies aber zu oft macht und dazu noch regelmäßig zurücksendet, kommt man auf die Liste zur Sperrung.
        Und davon wieder runter zukommen ist schwer. Ich habs geschafft, trotzdem… 😉
        Also lieber nicht machen.

  16. Ich finde es eine gute Idee. Nur ob das wirklich klappt? Manchmal bestelle ich 5 Artikel auf ein mal, bekomme dann aber 5 Pakete mit teilweise unterschiedlichen Paketdiensten weil es aus verschiedenen Lagern verschickt wird.
    Wichtig wäre dann, das man evtl. eine wichtige Bestellung auch früher erhalten kann.
    Zudem müsste man bei dieser „Sammellieferung“ den Paketdienst auswählen können.
    Denn bei DHL weiß ich, die kommen bei uns zwischen 9 und 11 Uhr.
    Hermes kommt mal früh morgens um 9 und manchmal erst um 20 Uhr.

  17. Wilhelm Onken says:

    Als nächstes ist bei Amazon Prime dann nur noch eine wöchentliche Lieferung kostenlos und nicht mehr alle Bestellungen, so wie jetzt…

    • Und die Titel bei AmazonMusic und PrimeVideo können dann auch nur noch am ausgewählten Liefertag angehört und angesehen werden. ;o) Alexa und das Smarthome funktionieren auch nur noch am Liefertag. An allen anderen Tagen wird nur noch zugehört und die Sprachbefehle werden gesammelt.

  18. Ich wohne in so einem größeren Block mit sehrvielen Studentinnen . Wenn man da mitkriegt was auch so bestellt wird, frage ich mich schon ob man gewisse Dinge nicht auch Vorort kaufen kann. Ich mein Oldenburg ist ja kein Dorf wo es nix gibt..

    Hab auch festgestellt, wenn man schaut bei den Angeboten gibt es vieles sogar günstiger als bei Ama..

    • „Ich mein Oldenburg ist ja kein Dorf wo es nix gibt.. “

      Doch, das ist es. Komme auch aus Oldenburg,arbeite Innenstadtnah und kaufe (fast) nix mehr in der Stadt. 1. Parksituation kacke, 2. Verkehrssituation kacke, 3. Verkäufer kacke. Innenstadt auch inzwischen kacke, nur noch Handyläden, 1-Euro-Läden, Dönerbuden und massig Leerstände. Alles kacke. Also: Amazon Prime.

      • Henne -Ei-Problem 😉

        • Jein. Hier in Oldenburg auch gerne ein hausgemachtes Problem. Einhzelhändler die sich nicht bewegen und unflexibel sind. Aktuelles Beispiel: die kriegen es in Oldenburg nicht mal hin, die Finanzierung für eine Weihnachtsbeleuchtung zu wuppen. Konsequenz: Die Abschnitte in den Straßen, in denen sich die Inhaber finanziell nicht beteiligen, bleiben dunkel. Ein Witz. Und das ist nur ein Beispiel für die Zunehmende Unattraktivität der Innenstadt.

      • Amazon Prime ist übrigens fast schon wie Eintrittzahlen in einem Geschäft (zugegebenermaßen mit einigen Zusatzdiensten), muss man also ebenso einpreisen. Im Grunde wird es also ziemlich teurer als lokal einzukaufen. 😉 Kenne ja Oldenburg nicht wirklich, aber ich wohne in einer Mittelstadt mit knapp über 60.000 Einwohner mit (noch) zwei Kaufhäusern, unzähligen Rewes, Edekas, Aldis und Lidls, Buchhändlern, Schallplatten(!)laden, Mode-, Elektronikketten sowie zahlreichen Spezialgeschäften etc pp. Kaufe vielleicht zwei Mal im Jahr bei Amazon ein, aber den Rest habe ich vor Ort. Anders ist es wohl sicherlich, wenn man wirklich in einem Dorf wohnt…. 😉

  19. Finde ich super.

    Früher gabs auch die Option „erst versenden wenn alle Artikel verfügbar sind“, die wurde aber irgendwann rausgenommen.

    Gerade um die Weihnachtszeit oder wenn man Zeugs für einen Urlaub bestellt ist es besser nur einmal zur Paketstation od ähnlichem rennen zu müssen.

    Für die Umwelt ist es auch besser

    • „Für die Umwelt ist es auch besser“ – Was zu beweisen wäre. Wenn der Lieferwagen halb voll durch die Gegend kurvt bringt’s der Umwelt nix. Elektrisch betriebene Lieferdrohnen sind die Lösung. Die können dann gerne auch mehrmals täglich fliegen…

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        „Elektrisch betriebene Lieferdrohnen sind die Lösung“
        Nein, definitiv nicht. So ein Ding kann zu wenig tragen, hat auf lange Zeit noch eine zu geringe Reichweite und wird ohnehin nicht vom Zentrallager direkt zu dir fliegen. Dann ist es auch noch viel unsicherer: hat ein Paketauto eine Panne, fährt es rechts ran. Eine Drohne fällt runter. Das kannst du über Wohngebieten nicht riskieren. Oder du musst die Sicherheitstechnik so hoch treiben, dass es nicht mehr wirtschaftlich ist.
        Ganz abgesehen davon, müssen wir uns jetzt nicht auch noch den Luftraum vollstopfen und die Lärmquellen noch ein paar Meter in die Höhe verlegen.

    • Für die Unwelt ändert sich doch nichts dabei. Wenn der DHL Wagen voll ist, wird der nächste gepackt und die lasten ihre Flotte auch so aus, dass alle Fahrzeuge ständig in Bewegung sind.

      Wenn du was für die Umwelt tun willst, musst du weniger bestellen, denn nur dann reduziert sich die Wagenzahl.

  20. Dann müssen sie Prime aber gute 50€ billiger machen, bzw. 1 Woche Lieferzeit gabs schon bei Otto, als man noch per Telefon aus dem Katalog bestellt hat.

    Ich lasse mir grundsätzlich alles in Paketshops liefern, das geht völlig stressfrei und da kann ich auch Sendungen einzeln (wenn dringend) oder gesammelt abholen.

  21. Ich komme auf hunderte Artikel pro Jahr, dreiköpfige Familie, und „Händler vor Ort“ suche ich nur für Lebensmittel auf. Der Rest kommt per Post. Gründe: Preis, Verfügbarkeit, zeitlich eingespannt. Bis jetzt hat die Lieferung am nächsten, teilweise am gleichen Tag super geklappt, allerdings auch mitten in Hamburg.

  22. Wichtiger wäre es, den Paketmarkt zu regulieren. Es kann doch nicht angehen, dass hier DHL, UPS, DPD und Amazon mit ihren Lieferwagen – teils 2x am Tag – durch die Straße zuckeln. Es sollte nur noch mit Lizenz geliefert werden dürfen und diese Lizenzen werden dann per Ausschreibung je Stadt/Stadtteil/Kommune vergeben. Dann kann man auch Lärm- und Schadstoffemissionen begrenzen, schon durch die Bedingungen der Ausschreibung, man hat nicht mehr 5x am Tag das gebimmel an der Tür für Pakete, die andere Leute bestellt haben.

    • Glaubst du ernsthaft, dass die alle mit mehr oder weniger leeren Autos ihre Touren fahren? Und dass sich die Anzahl der Fahrten signifikant verringert, wenn man nur noch einen Dienstleister hat?
      Weniger online kaufen wäre der richtige Ansatz – und/oder weniger nach Hause liefern lassen (Filialabholung, Packstation etc.)

  23. Wenn ich schon Online Bestelle, will ich das auch vorgestern schon haben und nicht Tage warten bis alles zusammen ist.

    • Top, ich lass das eh in der Packstation bis ich einmal die Woche hingehe. Wen Packstation nicht angeboten wird bestell ich eh woanders.
      Mir eigentlich Wurst wie lange das Zeug unterwegs ist. Bestell eigentlich nur wenn ich keinen Bock habe das Auto zu benutzen.
      Wenn dann über mehrere Tage Transporte in die Verteilzentren gesammelt werden kämen auch wieder Mengen zusammen dass sich ein Bahntransport rentieren würde.

      • Und wegen Leuten wie dir, ist die Packstation überfüllt und man muss doch zur Filiale, die zur Mittagszeit zu hat und/oder früh schließt. Also muss man dann früher Feierabend machen und hat einen Verdienstausfall. Gerade bei den Packstations ist das Warten und Sammeln ziemlich asozial.

  24. Amazon sollte erst mal die Logistik seiner Spar-Abos optimieren. Erst letzten Monat bekam ich die sechs Produkte auf fünf Einzellieferungen mit drei verschiedenen Versendern (DHL, Hermes, DPD) verteilt. Auf meine Beschwerde per Mail, dass man Produkte die regelmäßig im Monatsturnus verschickt werden, ja bei dem Vorlauf sicher in einem Lager für den gemeinsamen Versand vorhalten könnte und das für Versandunternehmen, Kunden und Umwelt gleichermaßen eine Zumutung sei, hat sich der sonst so redselige Support bis heute nicht gemeldet. Dafür gab es wohl keine passenden Textbausteinen.

    Schade, und das bei einem Versender, der angeblich an seiner Klimaneutralität arbeiten will.

    • V. a. kommt unsere Papiertonne nicht mehr hinterher. 240 Liter, Leerung alle 4 Wochen. Reicht nicht für 2 Personen. Es ist unfassbar wie viel überflüssige Versandverpackung man erhält.

  25. Eher uninteressant. Da Prime in letzter Zeit eher heisst, Lieferung in 2 bis 4 Tagen, kann man froh sein, wenn seine Bestellung tatsächlich mal zeitnah kommt. Von den eltzten 20 Bestellungen waren maximal 2 am übernächsten Tag da. Sollte das früher oder später verpflichtend sein, ist das mein Ende bei Prime.

    • Bei mir klappt das perfekt. Fast jeder Artikel kommt am nächsten Tag, manche sogar am gleichen Tag (ohne Same Day, nur Prime). Wohne eben in der Großstadt.

      • Großstadt interessiert niemand. Das ist eine Frage der Distanzen. Ich wohne in 2.000 Einwohner Ort am Waldesrand. Trotzdem Same Day und alles. Das nächste Amazon Versandlager ist in selben Landkreis. Das Zeug muss ja reale Distanzen zurück legen und immer mehr Bestellungen werden auf überlasteten Straßen und bei Lkw Fahrermangel halt nicht schneller.

        • Wo das nächste Amazon Lager ist, spielt keine Rolle. Die haben nicht alles in allen Standorten liegen – deswegen kommt ja fast jeder bestellte Artikel separat.

  26. Naja, 170.000 Einwohner ist ja nun auch kein Kaff…

  27. Ich bekomme alles schon lange nur noch per Amazon Logistics. Die schaffen es tatsächlich Pakete auf der anderen Straßenseite bei Nachbarn abzugeben, statt meine Abstellverfügung zu beachten. DHL ist dagegen echter Luxus.

  28. Amazon Logistik. Da wird das Paket von Amazon Lager Leipzig, nach Erfurt gefahren, um anschließend das Päckl in Halle auszuliefern. Könnt mal Google Maps bemühen. Unklar wo das Zeug alles rumgekaart wird.

  29. Amazon versucht, das als Gewinn für die Empfänger zu verkaufen. Tatsächlich ist aber Amazon der einzige echte Gewinner bei diesem Spiel: dann kann nämlich die Ware zum Zustelltermin mit der eigenen Organisation(*) gesammelt und gebündelt werden – keine Lagerkosten, keine besonderen Abstellorte oder zweite Zustellversuche. Der ganze „Luxus“, den Amazon heute bei DHL etc. mitbezahlt….

    (*) ich weigere mich nach ersten Erfahrungen, „Amazon Logistics“ als Logistiker zu bezeichnen. Die sind so dermassen schlecht, da fehlen mir echt die Worte. Wenn da mal was klappt, dann höchstens zufällig.

  30. Im Prinzip nicht schlecht, nur sollten sie dann auch Sonntagnachmittag liefern, ansonsten ist das doch recht sinnfrei.

  31. Ich dachte sowieso schon lange, dass Amazon für einen kleinen Preisnachlass (1-3%, max. 10 Euro) für Prime-Mitglieder eine Option zur langsamen Lieferung anbieten sollte, für all die Bestellungen die nicht schnell gebraucht werden.

  32. Ich arbeite selbst seit meiner Ausbildung 2002 bei der Deutschen Post. Bin mit meinem Gehalt 3200€ brutto sehr zufrieden. Bediene meine Kunden, die ich fast alle persönlich kenne, seit mehreren Jahren zuverlässig. Schade, dass die deutsche Politik es zulässt, dass unsere Branche aufgrund der vielen Billiganbieter (Hermes, DPD, GLS, …) und deren ausländischen „Fachkräften“ so an Ansehen verloren hat 🙁

  33. Ich arbeite selbst seit meiner Ausbildung 2002 bei der Deutschen Post. Bin mit meinem Gehalt 3200€ brutto sehr zufrieden. Bediene meine Kunden, die ich fast alle persönlich kenne, seit mehreren Jahren zuverlässig. Schade, dass die deutsche Politik es zulässt, dass unsere Branche aufgrund der vielen Billiganbieter (Hermes, DPD, GLS, …) und deren ausländischen „Fachkräften“ so an Ansehen verloren hat

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