1&1 Blogger WG: Smart Home: Spielerei oder echter Mehrwert?

Jeder Vierte ist auf dem Weg zum intelligenten Zuhause und jeder Fünfte würde für Smart Home-Lösungen sogar mehr Miete zahlen. Beliebt sind smarte Lampen, Videoüberwachung und Sprachassistenten: Aber ist Smart Home nun Spielerei oder echter Mehrwert? Neben Lars, Johannes und Marcel war auch Gordon Priebe von AVM bei uns zu Gast. Mit im Gepäck hat er die neue AVM FRITZ!Box 7530, Fritzfon C6 und die FritzDECT 300. Ich selber habe es aus zeitlichen Gründen leider nicht mit auf die Couch geschafft, aber dennoch empfehle ich euch das Video:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=8lHjydv8hE4&feature=youtu.be

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. @caschy

    Bist du das nächste Mal wieder dabei?

  2. Frank Ingendahl says:

    „Smart Home: Spielerei oder echter Mehrwert?“

    Für mich (Mensch mit Handicap) erleichtert es unheimlich das Leben im Haus und ist noch einigermaßen Bezahlbar…..

  3. Spielerei ist es wenn ich nur meine Licht oder meine Heizung per App steuere, statt kurz aufzustehen. Smart wird es erst wenn es durch Routinenen und Sensoren automatisiert wird oder unterschiedliche Geräte miteinander kombiniert agieren z.B. Rauchmelder geht los und das Licht geht an und das Außenrollo geht hoch um den Fluchtweg freizugeben.

    • Bin ganz Deiner Meinung. Da sind dann keine Insellösungen, sondern Komplettsysteme gefragt, wo Sensorik und Aktorik im ganzen Haus intelligent zusammenarbeitet. Das Loxone Smart Home System ist zum Beispiel so eines.

    • Amen. Smart ist was einmal eingerichtet von allein seinen Job erledigt und man es anschließend komplett vergessen kann. Wenn es dann auch noch sofort auffällt falls es mal nicht funktioniert war es auch noch sinnvoll 🙂

  4. Leider wird mit dem Begriff „Smart“ inzwischen viel zu viel umhergeworfen. Kaum unterstützt etwas Google, Alexa, HomeKit oder kann von einer anderen proprietären App bedient werden wird es schon als „Smart“ bezeichnet.

    Für mich wird es genau ab dem Punkt „Smart“ wo ich es nur einmal einrichten muss und ab dem Moment komplett vergessen kann da alles von allein abläuft. Ich also nichts drücken und auch keine Sprachbefehle geben muss damit etwas geschieht.

    Beispiele:
    – Das Licht wird abhängig von Anwesenheit, Sonnenstand und Wetter gesteuert.
    – Erwartet man ein Paket wird dem Zusteller beim Klingeln die erste Tür geöffnet damit er es dort sicher ablegen kann.
    – Werden bestimmt alltägliche Routinen (gang durch den Flur, Öffnung des Kühlschranks etc) nicht getriggert erfolgt ein Alarm bei Verwandten (ältere Leute, Menschen mit gesundheitlichen Problemen etc)
    – Der Rasenmäherroboter wird abhängig von der Anwesenheit und dem Wetterbericht aktiviert oder eben stehen gelassen
    – Verlässt man nachts das Bett erglimmt automatisch ein stark gedämpftes Licht Richtung WC und erlischt sobald man wieder im Bett liegt. Morgens deutlich heller um wach zu werden

    Solche Dinge sind der Anfang eines SmartHomes, und nicht irgendwelche kleinen Dinge die sich nur über Sprachassistenten steuern lassen. FHEM, HomeAssistant, OpenHab, Loxone, KNX, ioBroker, NodeRed … das sind die wahren SmartHome Systeme und wenn die Komponenten bzw deren genutzten Protokolle dafür dann auch offen genug sind würde ich sie auch als SmartHome Komponenten betiteln.

    Deren Aussage kann ich nur unterstreichen
    https://www.youtube.com/watch?v=Q-DXkMhfeX0

    • Frank Ingendahl says:

      Und eben die kleinen Dinge die ich bestimmen kann über die Sprachsteuerung, sind für mich Smart Home.

      So Routiniert wie du es beschreibst Leif möchte ich es dann doch nicht.

      Ich möchte schon noch selbstbestimmt Leben und entscheiden können wann ich das Licht, Heizung, Rollläden usw benutze. das einzige was ich Automatisiert habe ist Wecker, Rasenroboter und Pool pumpe, aber auch dort kann ich noch per Sprachbefehl eingreifen.

      • Der optionale Eingriff kann ja erhalten bleiben (ist bei mir auch so), aber smart ist es doch eigentlich erst wenn es zumindest auf Regeln/Muster basierte Entscheidungen trifft.

        Mir geht es in erster Linie um die Begrifflichkeit ob man da nicht langsam mal eine Grenze ziehen müsste, da Systeme zwischen denen in den Möglichkeiten Welten liegen, alle in einen Topf geworfen werden.

        • Es dürfte schwierig bis unmöglich sein, eine wirkliche genaue Abgrenzung zu finden. Wenn man es tatsächlich auf „automatisierte Vorgänge beschränkt, schließt das m.E. zu viel aus.

  5. Auch die von vielen so genannten Spielereien bieten für viele einen echten Mehrwert im Alltag, z.B. für Menschen mit Beeinträchtigungen. Dabei ist es dann auch völlig egal, ob man das als „smart“ bezeichnen mag oder auch nicht. Und letztlich sind automatisierte Routinen auch nichts anderes als Spielereien, die in den allermeisten Fällen unserem Komfort und damit vor allem unserer Bequemlichkeit dienen. Am Ende sind es doch gerade die Spielereien, die das Leben angenehm machen.

  6. Man kann das Wort „Smart“ ja auslegen wie man will und entsprechend den vorherigen Kommentaren sehr sehr eng eingrenzen. Für mich bedeutet Smart Home alles was meinem Komfort dient und bestimmte Abläufe erleichtert. Das fängt bei mir eben damit an, dass ich nicht extra zum Lichtschalter laufen muss, sondern einfach zum Sprachassistent sage „Licht an“ oder „Guten Morgen“, das Licht geht an, der Sprachassistent sagt mir wie das Wetter heute wird und liest mir die neuesten Nachrichten vor und der Kaffee ist fertig und steht bereit zum Einschenken, wenn ich in die Küche komme…alles mit einem einzigen Sprachbefehl. Die Heizung, sowie das Licht wird automatisch eingeschaltet, wenn ich mich dem Zuhause nähere oder die Heizung beim Lüften automatisch ausgeschaltet usw. Es muss nicht alles vollautomatisch ablaufen und ohne dass ich an etwas denken muss, um „Smart“ zu sein, sondern kann auch durch einen Sprachbefehl erfolgen. Ein Befehl ist sowieso immer erforderlich, egal ob ich etwas sage oder dieser durch einen Trigger automatisch ausgelöst wird.

  7. Michel Ehlert says:

    Wir machen uns mit dem ganzen Smartquatsch viel zuabhängig vom Strom und dem Internet. Das sollte man immer bedenken.

  8. Ein Beispiel aus dem Alltag:

    mein Terrarium hängt mit der Beleuchtung an einer DECT Steckdose von AVM. Die ein/aus Zeiten sind per astronomischer Schaltung an Sonnenuntergang und Sonnenaufgang der eigentlichen Heimat des Bewohners gekoppelt. So wird die Beleuchtungsdauer ständig variiert, eben im Verlauf der Jahreszeiten, ganz von selbst. Damit wird der Biorhythmus des Tieres optimal unterstützt und tatsächlich hatte ich dadurch sogar einen unerwarteten Zuchterfolg – dem Bewohner geht’s also prächtig damit.

    Das ist ein kleines Beispiel dafür was smarte Technik auch sein kann.

    Eigentlich sind die Anwender da viel Kreativer als die Anbieter, die uns nun seit fast 20 Jahren den smarten Kühlschrank auf Messen andrehen wollen, der von selbst Essen nachbestellt. Das ist im Ergebnis nicht smart, weil die Leute selbst ihre Einkäufe aussuchen wollen, spontan und abwechslungsreich und „darauf habe ich jetzt Lust“.

    Eine zweite Anwendung habe ich mit der selben AVM DECT Steckdose im Gartenhaus. Da überwintern mediterrane Topfpflanzen hinter großen Scheiben, vom schlimmsten Frost geschützt. Aber in besonders kalten Nächten muss eine Heizmatte zugeschaltet werden damit nichts erfriert. In der AVM Steckdose ist ein Thermometer eingebaut! Geht’s unter einen Sollwert schaltet es die Heizmatte automatisch ein, nach überschreiten eines zweiten Sollwerts wieder aus und immer so weiter. So werden die Pflanzen soviel wie gerade nur nötig geheizt, Strom gespart und das ganz automatisch.

    Drittes Beispiel, auch wieder nur mit der AVM DECT Steckdose, ich kriege eine Push Benachrichtigung wenn der Trockner im Keller fertig ist, weil die AVM Steckdosen ja auch den Stromverbrauch konstant messen und wenn der Trockenvorgang beendet ist sackt der Stromverbrauch massiv ab. Dann kann ich gleich runter und die noch dampfende Wäsche aufhängen, dadurch zieht sie sich selbst glatt und muss nicht mehr gebügelt werden. Zeit und Strom gespart. Klappt aber nur wenn man die Wäsche augenblicklich nach Ende rausholt, da müsste man ohne die Push Funktion daneben stehen.

    Das zeigt eigentlich, dass die Hersteller gar nicht genug Sensoren mitverbauen können, die Leute finden im Alltag dann selbst die kreative Nutzung dafür.

    Ich habe insgesamt 12 DECT Steckdosen im Einsatz an der Fritzbox… 🙂

    • Das ist ein guter Punkt – die persönlichen Einsatzgebiete und Szenarien sind so individuell dass es sich die Hersteller teilweise gar nicht ausmalen können. Zumal es dann einen Konflikt aus Einfachheit um die Masse anzusprechen und Komplexität um wirklich „Smart“ agieren zu können gibt.

      Die Offenheit sollte zum Maßstab der neuen Produkte genommen werden und dafür könnte es dann auch gern irgendein Label/Siegel geben wie wir es schon jetzt von der Google/Alexa Unterstützung kennen.

    • Wenn man ohnehin die Möglichkeit bzw. den Platz hat, Wäsche zum trocknen aufzuhängen, würde man weitaus mehr Strom sparen, wenn man gänzlich auf einen Wäschetrockner verzichtet – und das Bügeln spart man sich trotzdem. 😉 Und wenn es um Einsparungen generell geht, muss man auch die Anschaffung und den Betrieb von z.B. den genannten DECT-Steckdosen berücksichtigen. Natürlich kommt es darauf an, wieviele Geräte man betreibt und welcher Art diese sind, aber die Kosten dafür muss man erstmal wieder reinkriegen. In der Praxis wird man durch solche „Smart-Komponenten“ nicht unbedingt Geld sparen. Stattdessen holt man sich etliche Geräte ins Haus, die man vorher schlicht nicht hatte und die zusätzliche Kosten verursachen. Auf der anderen Seite gewinnt man eben auch Komfort. Das ist sicherlich auch was wert, letztlich aber geht es damit mehrheitlich um unsere Bequemlichkeit.

  9. Da ich teilweise eine Umfrage mit entwickelt und begleitet habe, die zwar auf Sprachassistenten abgezielt hat, aber sich dann relativ schnell in Richtung Smart Home entwickelt hat – sind die Bedürfnisse eher Richtung Unterstützung einfacher, routinierter Tätigkeiten, um wiederum mehr Zeit für persönliche Kontakte zu haben.

    Interessanter Nebenaspekt: die meisten Befragten (und alle über 60 jährigen) wollen keine Lebensmittelbestellungen über Sprachsteuerung oder das Internet machen. Grund: „Fitnessprogramm“ und persönliche Kontakte

    Leider hat man aber eher das Gefühl die Entwicklung geht in eine völlig andere Richtung.

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