Xbox One kommt doch ohne Kinect-Zwang

13. August 2013 Kategorie: Hardware, Windows, geschrieben von: Sascha Ostermaier

In Sachen Daueronline ruderte Microsoft ziemlich schnell zurück, aber zur Dauerüberwachung durch Kinect äußerte man sich bisher nicht so richtig. Das hat sich jetzt geändert. Bei einer Frage- und Antwort-Runde auf IGN gab es zum Thema Kinect eine Frage und eine sehr ausführliche Antwort von Microsoft. So kann Kinect in den Einstellungen sehr wohl deaktiviert werden. Die Konsole funktioniert dann immer noch, logischerweise muss aber auf jegliche Kinect-Funktionalität verzichtet werden.

Xbox_Consle_Sensr_controllr_F_TransBG_RGB_2013


Lediglich für den Empfang von Infrarot-Signalen ist bei deaktiviertem Kinect noch gesorgt. Spiele oder Tätigkeiten, die Kinect erfordern fragen dann nach, ob Kinect aktiviert werden soll. Ob sich Kinect nach Nutzung eines solchen Dienstes aber auch selbst wieder deaktiviert, wird nicht beantwortet. Es scheint als sei die Xbox One (vielleicht auch durch Korrekturen nach der Vorstellung) gar nicht mehr so die alles überwachende, always-on Konsole, die für so viel negativen Wirbel nach ihrer Präsentation gesorgt hat.

IGN_Kinect

Der Xbox-Account auf YouTube wurde in den letzten Tagen unter anderem mit einem Unboxing-Video der Xbox One und einem detaillierten Blick auf den Controller bestückt. Wer sich die Zeit nehmen will, die drei Videos sind eingebunden.

Wird die Xbox One für Euch dadurch wieder interessanter? Die Umfrage-Werte, die wir Euch an dieser Stelle schon einmal präsentiert hatten, haben sich noch nicht großartig verändert. 75,53% derjenigen, die abgestimmt haben, finden die Playstation 4 von Sony besser.

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Quelle: IGN |
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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram.

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