Warner Music Group: mehr Umsatz durch Streaming als durch Downloads

12. Mai 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Musikstreaming ist die neue Form des Hörens musikalischer Klänge. Noch relativ jung, verbreitet sich Streaming immer schneller und löst andere Vertriebsformen ab. So wie es die CD seinerzeit mit Schallplatten gemacht hat und so wie es Downloads mit den CDs angestellt haben. Dass Streaming auch Einnahmen bringen kann, zeigt nun die Warner Music Group. Im aktuellen Quartal konnte der Publisher erstmals mehr Umsatz durch Streaming als durch digitale Downloads erreichen.

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Das erklärte Stephen Cooper (CEO Warner Music Group) bei der Verkündung der (positiven) Quartalszahlen. Genaue Zahlen zum Verhältnis Downloads und Streaming gab er aber nicht bekannt:

„Notably, in this quarter we saw continued growth in streaming revenue which surpassed download revenue for the first time in the history of our recorded music business. Our commitment to being at the forefront of industry change as well as our ongoing investment in artist development is the foundation of our continued success.“

Für die Streaming-Anbieter sind solche Bekenntnisse der vorsichtigen Musikindustrie natürlich sehr gut, sind sie dadurch direkt in einer stärkeren Verhandlungsposition. Bedenkt man nun noch, dass Streaming immer noch am Anfang steht, sind das durchaus positive Aussichten, sowohl für die Streaming-Anbieter, als auch für die Musikindustrie, die sich nach Erfolgsgeschichten leichter zu einem Umdenken bewegen lässt.

(Quelle: Warner Music Group)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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