Vorbereitung auf MacBook Pro 2016: macOS Sierra erlaubt Remapping der Escape-Taste

26. Oktober 2016 Kategorie: Apple, geschrieben von: Sascha Ostermaier

macos sierraDas MacBook Pro 2016 wird mit einer OLED-Fuktionsleiste kommen, das ist spätestens nach dem Auftauchen der Bilder in macOS Sierra klar. Schnell wurden Stimmen laut, die den Wegfall der Escape-Taste zu einem Escape-Gate hochjubelten. Eine Touch-Leiste ist eben doch etwas anderes als ein physischer Button, der sich drücken lässt. Apple hat in macOS Sierra nun aber die Möglichkeit eingebaut, den Escape-Button auf eine andere Taste – zum Beispiel die von vielen wenig genutzte Feststelltaste – zu legen. Bisher musste dafür Zusatzsoftware wie etwa Karabiner verwendet werden, diese funktioniert aber unter macOS Sierra nicht.

macossierra_sondertaste

Das Remapping funktioniert sehr einfach. Unter Einstellungen – Tastatur kann man auf die Sondertasten zugreifen. So kann man nun auch Escape auf eine der folgenden Tasten legen: Feststelltaste, ctrl-Taste, Wahltaste und Befehlstaste. Gerade für Nutzer von Software, die die häufige Nutzung der Escape-Taste erfordert, könnte dies sehr praktisch sein, allerdings auch nicht unbedingt ein adäquater Ersatz für die echte Escape-Taste, da sich die Nutzung der Tastatur ja einprägt und man zumindest anfangs sicher des Öfteren daneben greifen wird.

Vielleicht wird die Nutzung der OLED-Leiste sich aber auch gar nicht so sehr von einer physischen Taste unterscheiden. Dank Taptic-Engine lässt sich so ein Tastendruck super simulieren, das merkt man auch am Homebutton des iPhone 7.

(Danke Oliver!)


Anzeige: Infos zu neuen Smartphones, Tablets und Wearables sowie zu aktuellen Testberichten, Angeboten und Aktionen im Huawei News Hub.

Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 7741 Artikel geschrieben.