Telekom: Nutzung des neuen Spotify Video-Features belastet Datenvolumen

19. Juni 2015 Kategorie: Internet, Mobile, Streaming, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Kunden mit Mobilfunkverträgen bei der Telekom haben einen großen Vorteil, wenn sie Musikstreaming via Spotify nutzen. Das durch das Streaming verbrauchte Datenvolumen wird nicht auf das Highspeed-Volumen des Vertrags angerechnet. Seit längerer Zeit gab es Probleme mit der Abrechnung beim Abrufen der Alben-Cover, da die Telekom keine technische Lösung fand, gab es dann einfach zusätzliches Datenvolumen kostenlos als Ausgleich.

Telekom_Spotify

Nun hat Spotify kürzlich eine Menge neue Funktionen vorgestellt, darunter auch Videos. Spannend ist da natürlich die Frage, wie es mit der Abrechnung für Spotify-Inklusiv-Kunden aussieht. Die Antwort gibt die Telekom per SMS. Nutzer werden darüber informiert, dass gestreamte Videos, die unter dem Menüpunkt Shows abrufbar sind, das Datenvolumen des Vertrags belasten.

Wer weiterhin nur Musik über Spotify konsumiert, wird davon nicht viel merken. Will man aber die neuen Funktionen nutzen, was natürlich auch im Interesse von Spotify ist, könnte schneller an die Drosselgrenze kommen als einem lieb ist. Für diese Personengruppe geht dann quasi der Spotify-Vorteil zumindest teilweise verloren. Vielleicht sollten die Anbieter auch einfach dazu übergehen, „ordentliche“ Datenpakete anzubieten, das würde solche Probleme im Keim ersticken. Seid Ihr davon betroffen oder wolltet Ihr Videos sowieso nicht über Spotify schauen? (Danke Kai!)


 

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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