Google Patent beschreibt Verbindung von Alltagsgegenständen mit dem Smartphone

Schlüssel zu Hause liegen lassen, Sonnenbrille im Auto vergessen, Geldbörse im Einkaufswagen liegen lassen. Der Alltag liefert zahlreiche Möglichkeiten, seine persönlichen Gegenstände in irgendeiner Form zu verlieren. Geht es nach einem Google-Patent, gehören solche Situationen mit einem Android-Smartphone der Vergangenheit an. Google möchte diese Gegenstände mit dem Smartphone verbinden und den Nutzer entsprechend informieren, wenn er etwas zurücklässt, das eigentlich nicht zurückgelassen werden soll.

Google_Patent_RFID

Die Art der Verbindung ist Google dabei relativ egal, erwähnt NFC, RFID, RuBee und jegliche Art kabelloser Kommunikation. Der Nutzer kann auch festlegen, wie weit ein Gegenstand entfernt sein muss, damit ein Alarm ausgelöst wird. Die Art des Alarms kann ebenfalls vom Nutzer festgelegt werden. Zu guter Letzt kann der Nutzer auch noch festlegen, wie oft das Smartphone nach den verbundenen Geräten Ausschau halten soll.

Die Idee hinter diesem Patent ist nicht neu. Es gibt zahlreiche Bluetooth-Anhänger, die genau einen solchen Zweck erfüllen. Das Problem ist die Größe der Geräte, einen solchen Anhänger will man sicher nicht an seiner Brille hängen haben. Da bei Googles Idee alle Formen von Kommunikation möglich sind, könnte das auch zu kleineren Tags führen, die sich auch an Gegenständen anbringen lassen, die nicht für die Aufnahme eines größeren Anhängers geeignet sind.

Außerdem zeigt das Patent auch schön, wie Google dem Nutzer mit seinem Smartphone auch außerhalb des Smartphones behilflich sein will. Keine großartig neue Technologie, sondern eher vorhandene Technik sinnvoll und Mehrwert bringend einsetzen.

(Quelle: VentureBeat)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. „Die Idee hinter diesem Patent ist nicht neu.“

    Ist das nicht Voraussetzung für ein Patent?

  2. Wow, demnächst meldet Apple/Google/MS und Co ein Patent an wie man denkt. Sorry Sascha, aber da solltest Du harsche Kritik anbringen, nämlich daß man soetwas als Patent anmelden kann.

  3. frankenstein says:

    @Lutz, wenn das hier im Blog aufschlägt kann das Patent vor 5 Jahren beantragt worden sein….

  4. ich habe mein Handy liegen lassen…
    und das erinnert jetzt alle anderen daran, das ich weit weg bin…
    (ich bin ja auch gechipt wie alle fiffis…)

  5. Warun nicht, irgendwann werden viele Alltagsgegenstände gekoppelt.

  6. Liest hier keiner Quellen, noch nicht mal der Blogger? Das Patent wurde schon vor mehr als 5 Jahren eingereicht. Und da *war* das neu. 😉

  7. Geil. Windeln mit Bluetooth-Modul. Für die Eltern, die sonst den Namen ihres Kindes vergessen würden, ließen sie ihn sich nicht irgendwo tätowieren. 😉

  8. In the year 2525,
    will my brain still be alive?

    Ist das Patent für die Übernahme sämtlichen Selbst-Denkens durch Google schon eingereicht?
    Ich mein, ist ja nicht so, dass man nicht heute schon bei dem ein oder anderen den Eindruck hätte, dass das Denken bereits komplett abgeschafft wurde.

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