Spotify: in Deutschland nun ohne Facebook!

12. Juni 2012 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Gute Nachrichten für Freunde gepflegter Musik, die hier in den Kommentaren immer jammern, dass Spotify nur in Zusammenhang mit einem Facebook-Account funktioniert. Die Zeiten sind vorbei, ich zitiere: Als neue Nutzer könnt Ihr euch in Deutschland ab sofort direkt bei Spotify registrieren – auch wenn Ihr nicht mit Facebook verbunden seid: Geht einfach zu Spotify.com und meldet Euch mit einer E-Mail-Adresse und Nutzernamen an.

Gleich nach der Registrierung habt Ihr Zugang zu einer der größten Musiksammlungen der Welt, zu attraktiven Playlists und zu tollen Spotify-Apps. All das ermöglicht es euch, gemeinsam mit euren Freunden Musik zu genießen, zu entdecken und zu teilen. Fragt mich nicht, warum das so ist, vielleicht hat man das Gefühl, dass die Menschen zwar Spotify akzeptieren, aber Facebook nicht…

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Über den Autor: caschy

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47 Kommentare

Nathan 12. Juni 2012 um 17:50 Uhr

Voll super, hat meinen Tag gerettet, vielen lieben Dank :)

Nico 12. Juni 2012 um 18:06 Uhr

Der Facebook-Zwang war bisher eine unüberwindliche Schranke für mich, mir einen Spotify-Account anzulegen. Da Spotify jetzt eine Anmeldung ohne Facebook ermöglicht, scheine ich nicht der einzige zu sein, dem es nicht schmeckt, dass mittlerweile alles mit Facebook verbunden wird…

Wenn Spotify jetzt noch im Browser nutzbar wird, wie Rdio oder Simfy, wäre aus meinen Augen alles perfekt ;)

Frank 12. Juni 2012 um 18:15 Uhr

Oh mein Gott. Smiley hin oder her, Ironie ja oder nein, aber diese Nörgelei ist einfach grauenvoll. Komm mal klar, Nico. Unüberwindbare Hürde: Fake Account. Its Magic.
*face(book)palm*

Sonst noch Wünsche? Am Besten Mobil für lau, ne?

Florian 12. Juni 2012 um 18:20 Uhr

Sehr schöne Sache. Jetzt muss Spotify mir als alten Nutzer nurnoch die Möglichkeit geben meine Facebook-Verbindung zu kappen. Bei Deezer kann ich im Profil ganz einfach den Facebook-Login abschalten und mich mit meinem Deezer-Account anmelden. Solange ich Facebook habe finde ich den automatischen Login über Facebook praktisch. Wenn ich aber irgendwann kein Facebook mehr haben will möchste ich mein Spotify-Account trotzdem weiter benutzen (wobei ich momentan sehr glücklich mit Deezer bin).
Außerdem fehlt mir immernoch der Webplayer. Ich finde es furchtbar einen Spotify-Link in meiner Timeline nur öffnen zu können wenn ich auch Spotify installiert habe. Reagiert eigentlich die mobile App auf Spotify-Links z.B. in der Facebook-App?

@Cashy: Spotify hat übrigens die Android App jetzt offiziell aktualisiert und aus dem Beta Status entlassen.

caschy 12. Juni 2012 um 18:23 Uhr

Hi Flo! Ist schon im Blog! :)

Nathan 12. Juni 2012 um 18:26 Uhr

@Frank: Hör doch auf, an seiner Meinung zu nörgeln, du übertreibst :)

Ich habe ebenso keinen Facebook-Account und habe mir gerade einen Spotify-Account erstellt. Warum soll ich mir einen Fake-Facebook-Account anlegen, damit ich etwas nutzen kann, wenn ich mir BEWUSST keinen Facebook-Account zulegen will? Folge für mich war: simfy. Brauchte ich keinen Facebook-Account, bekommen eben die mein Geld.
Jetzt bin ich aufgrund des entfallenden Facebook-Zwangs zu Spotify gewechselt. Bekommen eben die mein Geld. Ich bin (Caschy hat da bestimmt auch ein wenig Einfluss drauf gehabt ;) ) bereit, Geld dafür auszugeben. Warum auch nicht? Mobil für Lau hast du ihm in den Mund gelegt, hat keiner gefordert :)

Thommy 12. Juni 2012 um 18:38 Uhr

So, vielen Dank Cashy! Habe mich nun endlich auch bei spotify angemeldet. Der facebook-Zwang war für mich bisher immer ein No-Go und einen extra Account wollte ich nicht dafür anlegen.

Picki 12. Juni 2012 um 18:45 Uhr

Hallo zusammen,

also ich erlebe gerade mit der neuen Android APP genau das Gegenteil!
Nach dem Start und der Anmeldung per Emailadresse (obwohl mein Account mit FB verknüpft ist) poppt ein Fenster auf, bei dem ich “Facebook” Akzeptieren oder Abrechen soll – da mir nicht klar ist was passiert, wenn ich auf akzeptieren klicke, drücke ich auf abbrechen. Das mache ich frei mal, dann komme ich wieder zum Startbildschirm.

BTW: Wenn ich mich mit FB anmelden will, dreht sich der Wartekreis ewig, wenn ich die zum Abbruch die “Zurück” Taste drücke kommt der selbe merkwürdige FB Anmeldebildschirm – offensichtlich landet dieser versehentlich im Hintergrund, und kommt erst beim Abbruch der Anmeldung zum Vorschein…

Gruß Picki

Nico 12. Juni 2012 um 18:47 Uhr

Danke für die Unterstützung Nathan :)

Und an Frank: Ein Fake-Account bei Facebook ist ja nicht wirklich das, was ich will.
Mich hat bisher halt gestört, dass die Verbindung zu Facebook nicht optional, sondern zwingend war. Mir hat sich der Sinn dahinter nicht erschlossen… Warum muss ich zum Musik Hören einen Facebook-Account haben bzw. meinen Facebook-Account mit Spotify verbinden? Meiner Meinung nach hat das den Kundenkreis Spotifys unnötig eingeschränkt.

Umso mehr freue ich mich jetzt, dass Spotify nun die Möglickeit eröffnet hat, auch ohne Facebook Musik zu hören.

Und entgegen der vorgebrachten Vermutung bin ich durchaus bereit, für Leistung zu bezahlen. Das tue ich momentan bei Rdio. Dort ist die Verbindung mit Facebook nämlich optional. Nun werde ich aber wohl auch einmal Spotify ausprobieren.

Nofate 12. Juni 2012 um 18:47 Uhr

Das war ein absolut richtiger Schritt. Es gibt genügend potenzielle Nutzer, die sich nicht vorschreiben lassen wollen, was sie an “Voraussetzungen” mitbringen sollen.
Oder muss man, wenn man eine Wohnung mietet, nun auch noch Mitglied in einer bestimmten Partei sein? Nur damit die Partei neben deinen Freunden, deinen Freizeitbeschäftigungen, deinen Vorlieben und Abneigungen … auch noch deinen Musikgeschmack kennt?

tux. 12. Juni 2012 um 18:49 Uhr

Mist, jetzt muss ich mich ja doch wieder entscheiden…

GhostDog 12. Juni 2012 um 18:53 Uhr

Sehr sehr schön. Habe Spotify wegen der Facebook-Anbindung bisher komplett boykottiert.
Dann kann ich mir das ganze ja nun mal anschauen. Besten Dank für die Info.

tux. 12. Juni 2012 um 18:58 Uhr

Ich sehe dort auch weiterhin nur die “Mit Facebook anmelden”-Funktion. Tja.

Nachtrag: Oh, lustig: Lag am Proxy.

tux. 12. Juni 2012 um 19:07 Uhr

Nichts von King Crimson, nichts von den Beatles. Danke, deinstalliert.

NeNeNe 12. Juni 2012 um 19:08 Uhr

Wow. Da scheint mal einer verstanden zu haben. Theoretische 900 Millionen FBler sind bei weitem weniger als 7,01 Milliarden potenzielle Kunden auf diesem Erdball. :-)
Für wenige mag FB das Universum sein.
Doch das Universum ist eben für viele nicht FB.

Digitreo 12. Juni 2012 um 19:12 Uhr

Als Österreicher und Freund gepflegter Musik, der hier in den Kommentaren immer jammert, dass Spotify nur in Zusammenhang mit einem Facebook-Account funktioniert muss ich leider feststellen, dass die Betonung bei “Als neue Nutzer könnt Ihr euch in Deutschland ab sofort direkt bei Spotify registrieren” auf – in Deutschland – liegt.

Flokass 12. Juni 2012 um 19:43 Uhr

Kein Unterschied für mich. Hatte mich schon vor Jahren registriert und meinen Account einfach auf deutsch umgestellt als Premium endlich in auch hier eingeführt wurde…

Thomas 12. Juni 2012 um 19:46 Uhr

Oha, gerade erst gelesen..endlich, sage ich da nur. ;) Denke mal es ist nur eine Frage der Zeit, bis AUT und SUI dann auch noch folgen werden.

Cornel 12. Juni 2012 um 20:33 Uhr

für die die nicht in Deutschland sind
https://www.german-proxy.de/
kann helfen… ;)

Abloada 12. Juni 2012 um 20:47 Uhr

Endlich! Und Windows Phone App tut’s auch bis XBox Music endlich kommt :)

Simon 12. Juni 2012 um 20:56 Uhr

Sehr schön, danke für den Hinweis :)

Hurst 12. Juni 2012 um 21:00 Uhr

Die Anmeldung funktioniert nun ohne Facebook-Zwang. Ich hab allerdings die gleiche E-Mail Adresse genutzt, die ich auch bei Facebook nutze. Und schwupps – schon war automatisch Spotify mit Facebook verbunden, obwohl ich das gar nicht wollte.
Und leider keine Möglichkeit die Verbindung wieder zu lösen.

Abloada 12. Juni 2012 um 21:13 Uhr

@Hurst : Also ich wurde gefragt und habe auf nein geclickt ;) Auch gleiche Adresse.

masi 12. Juni 2012 um 21:14 Uhr

da sag ich nur: zu spääääät.
jetzt hab ich schon einen rdio account und bin sehr zufrieden damit.

hätte spootify den facebook rotz gleich gelassen, hätten sie wohl einige kunden mehr.

Peterle 13. Juni 2012 um 01:02 Uhr

Danke Caschy! Dank deinem Artikel hat Spotify jetzt einen weiteren Nutzer (neben bestimmt vielen, vielen anderen ^^). Und vielleicht auch bald einen, der 4,99 € im Monat dalässt.

Ohne dich Caschy wäre das Internet nicht so interessant, wie es ist :)

Flix 13. Juni 2012 um 01:52 Uhr

Endlich, hab´s nicht für möglich gehalten, aber ein weiter Traum ist wahr geworden, juhu :D
Family war zwar schon bei Simfy, war mir aber zu “starr”.
Gleich mal meine komplette Musik reinbekommen, und es gab kaum Titel, die Spotify nicht hat!

Thx Cashy!
≈Flix

Terror 13. Juni 2012 um 09:09 Uhr

“und es gab kaum Titel, die Spotify nicht hat!”

was mainstream angeht kann das wohl hinkommen, aber im metal-bereich kann man spotify voll in die tonne kloppen.

war spassig zu testen, aber dauerhaft nutzen oder gar geld bezahlen würde ich dafür im leben nicht.

“hätte spootify den facebook rotz gleich gelassen, hätten sie wohl einige kunden mehr.”

glaube eher im gegenteil. viele user nutzen lieber schnell fb-login als sich für alles und jedes extra neu zu reggen.

steven 13. Juni 2012 um 09:36 Uhr

Auf der Spotify Seite gibt es ja leider nur sehr wenig Informationen. Welches einschränkungen hat den ein kostenloser Account gegenüber einem Premium Account ?
Eigentlich brauche ich es aber sowieso nicht, da ich Musik immernoch lieber offline höre.

Christoph 13. Juni 2012 um 10:01 Uhr

Wie kann ich meinen Spotify FB Account löschen? Reicht es einfach die anwendung heraus zu nehmen?

Stephan 13. Juni 2012 um 10:33 Uhr

Endlich, nachdem Grooveshark jetzt in Deutschland auch nichtmehr funktioniert. Das youtube Musikhören stört nach einer Weilt :-)
Danke!!

Maria 13. Juni 2012 um 11:58 Uhr

Seit ca. 3 Wochen nutze ich Spotify mit meinem FB Account, zu Beginn wurden sämtliche Songs, die ich mir angehört habe, auf meiner FB Chronik angezeigt. Das habe ich mal schnell wieder rückgängig gemacht.
Die Musikauswahl auf Spotify ist z.T. sehr eingeschränkt, im Free Modus gibt es nur einen Titel der Toten Hosen. Mainstream ist gut vertreten, Alternative auch. Ansonsten finde ich die Qualität sehr gut und die Werbung ist auch nicht zu nervig.

Nofate 13. Juni 2012 um 18:55 Uhr

@Terror
“glaube eher im gegenteil. viele user nutzen lieber schnell fb-login als sich für alles und jedes extra neu zu reggen.”
Das sind dann wohl dieselben, die überall das gleiche Passwort benutzen…
Reggen = registrieren? Ich kenne reggen = regenerieren – hm :-D

Peter 14. Juni 2012 um 10:45 Uhr

Mit RDIO habe ich eine nette Funktion, die da heisst: “Aktivitäten”. Ich kann den Musikgeschmack und Playlisten anderer Nutzer sehen und ggf. selbst in die eine oder andere CD “reinhören” oder Playlisten kopieren – ohne Facebook Account.

WO finde ich das bei Spotify?? Wahrscheinlich nur, wenn ich einen Facebook Account habe – was ich noch nie gehabt habe.

Es erschließt sich mir nicht, warum die Leute von Spotify begeistert sind (wenn sie nicht bei Facebook sind).

Gruß
Peter

Christoph 14. Juni 2012 um 17:22 Uhr

Irgendwer hier schrieb das spotify probleme mit Metal hat.

Wenn ich nach meinen Bands suche dann finde ich immer meine Offline musik und selten musik bei Spotify. zb: die verbannten Kinder Evas oder age of nemesis

itstimetodie 14. Juni 2012 um 18:34 Uhr

Für diejenigen, die jammern, dass bestimmte Künstler oder Labels ihre Musik nicht für Sie kostenlos und legal in Spotify bereitstellen: Das liegt im Ermessen von den Künstlern und den Labels. Das ist mir eh egal.

Jo 19. Juni 2012 um 17:30 Uhr

Aufgrund der Trennung wollte ich das jetzt auch mal ausprobieren. Aber Pustekuchen! Da ich die selbe Mailadresse verwendet habe, die auch bei Facebook hinterlegt ist, funktioniert die Anmeldung nur mit dem Facebook Kennwort. Eine Saubere Trennung sieht anders aus!

Don 1. Juli 2012 um 15:17 Uhr

Hab’s jetzt mal ausprobiert. Der Player ist ja nicht so die erste Sahne und die Filtermöglichkeiten sind ja doch leider sehr übersichtlich (da bin ich von Last.fm Besseres gewohnt).
Die Musikauswahl ist aber ganz ok. Herwig Mitteregger ist z.B. ganz gut vertreten in Spotify.

@ die Nutzer von rdio
Gibt es dort eigentlich Songs von Pink Floyd oder Fettes Brot?
Denn bei Last.fm gab es die beiden durchaus (PF allerdings deutlich weniger), scheinen also eigentlich keine Streaming-Verweigerer zu sein.

Paul 12. August 2012 um 19:03 Uhr

Generell ist das Ganze nur zu begrüßen. Schliesslich gibt es tatsächlich genügend potenzielle User, die sich nicht vorschreiben lassen wollen, was sie an Voraussetzungen mitbringen sollen.


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