Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 edge: Kamera teilweise mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet

5. Mai 2015 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von:

Samsungs neue Galaxy High-End-Geräte kommen mit einer sehr guten Kamera, der Sensor ist ein Sony IMX240. Zumindest theoretisch, denn wie jetzt bekannt wurde, verbaut Samsung mitunter auch einen eigenen Sensor namens ISOCELL. An sich kein Problem, dem Nutzer ist ja letztlich egal, was da verbaut ist, so lange die Qualität stimmt. Aber tut sie das? SamMobile hat Bilder mit beiden Versionen geschossen, im Automatik-Modus, so wie es ein Großteil der Nutzer auch macht. Und vielleicht ist es nun doch nicht mehr ganz egal, welcher Sensor verbaut ist, denn die Unterschiede sind durchaus sichtbar.

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Der Grund, warum Samsung überhaupt unterschiedliche Sensoren verbaut, dürfte darin liegen, dass Sony nicht genug IMX240 liefern kann. Samsungs neues Flaggschiff wurde wesentlich besser angenommen als erwartet, die Vorbestellungen lagen auf einem sehr hohen Niveau.

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Interessant ist, dass beide Sensoren anscheinend Vorteile haben. Bei Tageslicht liefert der Sony-Sensor „bessere“ Ergebnisse, im Low-Light-Bereich kann hingegen der ISOCELL-Sensor auftrumpfen. Es ist also nicht so, dass einer der beiden wesentlich schlechter ist als der andere, aber eben doch mit sichtbaren Unterschieden. Etwas, das man als Käufer der Geräte sicher nicht erwartet.

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Weitere als die hier eingebundenen (und angepassten) Vergleichsbilder findet Ihr bei SamMobile. Rein vom Betrachten der Bilder würde ich meinen, dass das Galaxy S6 edge, welches ich zum Test hier hatte, mit einem IMX240 ausgestattet war. Und alleine, dass ich meine dies zu erkennen, zeigt schon, dass es sich hier eigentlich um ein No-Go handelt.


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