Samsung Galaxy S3: Design, Verarbeitung, Kamera & erste Worte über den Südkoreaner

29. Mai 2012 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von:

Es ist wieder mal soweit, eines der Geräte hat Anflug auf mich genommen, mit denen ich vielleicht noch mehr Zeit verbringen werden. Erst einmal aber muss ich mich beeilen, denn dieses Leihgerät von Samsung muss in den nächsten Tagen wieder zurück. Vorgeschichte: ich besitze ein Samsung Galaxy Nexus und kann jetzt schon sagen, dass sich ein Upgrade für mich nicht lohnen würde.

Ich bin kein Spieler, sodass ich die Power des Nexus wahrscheinlich nicht einmal ansatzweise ausnutze. Aber mal von Anfang an. Samsung Galaxy S3 – das Gerät, dessen Vorstellung ich in London erleben konnte. Ich gehe jetzt hier erst einmal auf die Dinge ein, die ich bis jetzt in Erfahrung bringen konnte, mal schauen, ob ich für einen längeren Test irgendwo ein Gerät auftreiben kann.

Verarbeitung & Design:

Ich habe das weiße Samsung Galaxy S3. Es verfügt über einen dünnen, aber durchaus strapazierfähigen Deckel aus Polycarbonat. Bitte nicht ausprobieren, sofern ihr Nexus-Besitzer seid: so biegen und verdrehen wie beim Nexus ist hier nicht möglich! Ich habe das getestet.

Trotz alledem werdet ihr auf dieser glatten Oberfläche  früher oder später die üblichen Microkratzer finden, da kommt ihr höchstwahrscheinlich nicht drum rum. Die Verarbeitung ist für die Gewichtsklasse ansonsten gut, nur der Deckel stört mich persönlich ein wenig. Über das Design als solches kann man streiten, dieser Punkt liegt im Auge des Betrachters.

Im Gegensatz zum Nexus ist das S3 unten dünner, dies gefällt mir. Ich hatte beim Samsung Galaxy Note gemault, dass es mir zu groß sei, beim Samsung Galaxy S3 kann ich dies nicht behaupten – obwohl es mit seinen 4,8 Zoll schon groß ist – dies fällt im Vergleich zum Nexus aber nicht auf.  Oben zentral residiert die Kamera, links der LED-Blitz, rechts der Lautsprecher. Ich kann es in einer Hand halten und mit meinem Daumen zumindest horizontal auf dem Bildschirm alles erreichen, vertikal muss bewegt werden.

Jeder, der über dieses Gerät nachdenkt, sollte es in die Hand nehmen. In der heutigen Zeit zählt ja nicht nur die technische Leistung, Optik und Haptik zählen auch du entscheidenden Faktoren, gerade, wenn du eben nicht ein Blogger bist, der seine Technik wechselt, wie andere die Unterhose. Zu erwähnen ist vielleicht noch die mittige Home-Taste auf der Frontseite – ein bemängeltes Ding vieler Blogger, da Ice Cream Sandwich ja eigentlich ohne solche Spielereien auskommt. Die Home-Taste dient hier als Task-Switcher. Für mich definitiv kein Kritikpunkt.

Kamera

Diese habe ich erst mittels einiger Fotos getestet, den Videobeweis muss ich fürs erste schuldig bleiben. Die rückseitige Kamera des Samsung Galaxy S3 löst mit 8 Megapixeln auf, genug, um große Fotos mit 3264 x 2248 Pixel zu schießen. Auf der Frontseite hat man für dusselige Eigen-Portraits oder Telefonie satte 1,9 Megapixel, dies langt für 1280 x 960 in der Auflösung.

Das Samsung Galaxy S3 hat meiner Meinung nach eine der besseren Android-Kameras. Für mich mittlerweile ein sehr, sehr wichtiges Feature. Ich schicke gerne Fotos von A nach B, teile dieses mit Kontakten in meinen Netzwerken und ich will einfach, dass Fotos etwas werden. 35 verschiedene Fotos findet ihr hier, allerdings kann man noch sicherlich mehr herausholen, denn:

Protipp: wenn die Fotos wirken, als käme seitlicher Lichteinfall, dann wischt eure Linse ab 😉

Habe jetzt hier und da mal Fotos gemacht und für die Cam gibt es den Daumen nach oben. Als das Galaxy S3 vorgestellt wurde, hatte ich den Koreanern mal schnell die Fotos vom Handy gezerrt, die sahen deutlich schlechter aus, als meine Resultate. Was spannend ist, ist der Burst Shot. Burst Shot Cam heißt: bis 20 Shots am Stück, Best Photo-Funktion – du suchst aus dem Burst Shot das beste Foto für dich raus.

Der empirische Test Samsung Galaxy S3 vs. iPhone müsste ich in Ruhe mal machen, ansonsten findet man bei PhoneArena Vergleichsbilder. Mein größter Wunsch wäre in der Tat eine App wie Camera+ für Android, das sind echt so kleine Sachen, die ich als Handy-Knipser so liebe, aber dem iPhone in die Karten spielen.

So, das waren die ersten Worte zum Samsung Galaxy S3, ich versuche noch einmal, heute einen zweiten Teil auf die Beine zu stellen, befürchte aber, dass ich erst morgen dazu komme. Bis dahin müsst ihr euch also gedulden und woanders lesen. Im nächsten Teil wollte ich auf Lautsprecher und Leistung eingehen, bevor ich dann zur Software switche. Ich darf vorab verraten: S Voice ist nicht wirklich gelungen :/ Hier übrigens noch das Unboxing-Video von heute morgen, quick’n’dirty.

Ich werde, wie bereits noch ein paar Videos machen und auch Beiträge schreiben, da wir hier gerade wohl eines der spannendsten Smartphones vorliegen haben dürften. Ich sage hier bewusst „eines der spannendsten“ – denn nur der Focus titelt tatsächlich „Das beste Smartphone aller Zeiten“ und begibt sich damit auf ganz dünnes Eis.

Die groben Daten noch einmal im Schnelldurchlauf:

Technische Daten:

Display: 4,8 HD Super AMOLED, 306 PPI, 1280 x 720 Auflösung
RAM: 1 GB
Speicher:16 / 32 /64 + microSD-Erweiterung (bis 32 GB)
Prozessor: Exynos 4412, Quad Core 1,4 GHz
Besonderheiten: TouchWiz UI, Nature-Themes
Anschlüsse: micro-USB, microSD
Konnektivität: NFC, WiFi Direct, LTE (nicht in Deutschland, nur HSDPA+ verfügbar), Bluetooth 4.0
Betriebssystem: Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich
Akku: 2100 mAh
Cam: 8 Megapixel / 1.9 Megapixel, 1080p-Video, Zero Shutter, Fast shot to shot (6 Fotos per Sekunde in einem Raum, Shot to Shot 3 Fotos pro Sekunde), Gesichtserkennung, Double Tap auf ein Gesicht für Erkennung, Galerie sortiert Gesichter in Gruppen wie Familie und Freunde, Fotos können aufgenommen werden, auch wenn gerade Videos aufgenommen werden.
Gewicht: 133 Gramm
Abmessungen: 136,6 x 70.6 x 8,6mm


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Über den Autor:

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