Plex Media Server in der Cloud: Ein erster Blick hinein

10. Dezember 2016 Kategorie: Streaming, geschrieben von: caschy

Artikel_PlexIn der letzten Zeit gab es richtig viel in Sachen Plex zu berichten. So hat man beispielsweise den Plex Media Player als Programm für Windows und macOS für alle Nutzer veröffentlicht – also auch solche, die keinen kostenpflichtigen Plex Pass einsetzen. Und dann war dann ja auch noch das Kodi Plugin, welches Plex in Kodi brachte. Quasi das Beste aus zwei Welten in einer App – nämlich Kodi. Für Bastler eine interessante Sache. In einer Beta will man erst einmal die Plex Cloud starten – und gerade hier darf man gespannt hinschauen, was sich da in der Zukunft entwickelt.

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Der Plex Media Server läuft ja mittlerweile auf diversen Geräten, zu haben auf Rechnern, NAS-Lösungen oder aber auch Routern. Fakt ist bislang: Im Gegensatz zu Kodi setzt Plex den Server voraus. Neu ist aber, dass dieser in der Cloud gelagert sein kann. Und nicht nur der Server läuft in der Cloud, eure komplette Library kann das. Wer einen Plex Media Server in der Cloud hat, der kann zur Zeit OneDrive, Dropbox und Google Drive als Medienorte hinterlegen.

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Eigentlich sollte hier noch Amazon stehen, hier gibt es aber nicht genauer benannte Probleme. Nutzer von Plex mit Plex Pass werden derzeit zur Beta eingeladen. Und ich wollte euch mal eben einen ersten Blick auf das Ganze zeigen, wobei es wirklich null Hexenwerk ist, wenn ihr Plex und den Plex Server kennt. Im Plex Web habt ihr bekanntlich die Möglichkeit, Server zu konfigurieren.

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Hier finden Betatester den neuen und ominösen Plex Server in der Cloud. Der wird wie ein gewöhnlicher Plex-Server eingerichtet, mit dem Unterschied, dass sich die Mediatheken in eurer Cloud befinden, Medien also bei Dropbox, OneDrive oder Google Drive liegen. Hierfür muss man die jeweiligen Accounts autorisieren, schon rödelt der Server in der Cloud los.

Das funktionierte in meinem Test ausgesprochen gut, ich konnte mobil und am Desktop direkt auf die Medien zugreifen und diese streamen – ohne dass ich meinen Server auf dem NAS behelligen musste, die ganze Magie kam aus der Cloud. Hier kann man sich natürlich die Frage stellen: Will ich meine Medien unverschlüsselt bei irgendwelchen Cloudspeicher-Providern lagern? Und will ich wirklich Cloudspeicher bezahlen, um Terabyte voller Medien extern zu lagern, wenn die Festplatte in den eigenen vier Wänden vielleicht günstiger auf den ersten Blick ist?

Auch fehlen erst einmal Funktionen, beispielsweise DVR, Mobile Sync, Cloud Sync, Camera Upload, DLNA, Media Optimizer, Transcoder-Einstellungen, Scheduled Tasks oder auch Video Preview Thumbnail-Erstellung. Dennoch: Wer sich vielleicht einen Plex Pass gegönnt hat oder dies noch will, der bekommt eine schöne Lösung in der Cloud hin. Keinen Kopf machen, Serien und Filme in der Cloud lagern und direkt streamen – Internetverbindung natürlich vorausgesetzt.


 

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Über den Autor: caschy

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