Philips Hue: Rolle rückwärts bei den Lampen der Drittanbieter

16. Dezember 2015 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von: caschy

philips hueDer sprichwörtliche Sturm im Wasserglas ereilte Philips vor wenigen Tagen. Was war passiert? Die beliebte Smart Home-Beleuchtung Philips Hue bereitete vielen Nutzern Bauchschmerzen. Denn diese funktioniert nicht nur mit den Hue-Birnen von Philips, sondern auch mit einigen Drittanbieter-Leuchten. Diese sind oft günstiger und bieten dem preisbewussten Nutzer so natürlich einen Kaufgrund. Philips selber ist aber der Meinung, dass es mit nicht zertifizierten Anbietern Probleme bei der Benutzung geben kann.

Ein Firmware-Updates des Hue-Hubs sorgte so dafür, dass einige Drittanbieter-Birnen aufhörten zu funktionieren, geschweige denn überhaupt in das Hue-System eingebunden werden konnten. Im Forum von Philips und im Netz wurde das Thema heiß diskutiert und der grundsätzliche Tenor war, dass Philips wohl Bestands- als auch neue Kunden verliert. Hub von Philips, dazu die App – das wollen alle gerne, doch die Lampen will man von Drittanbietern nutzen, die vielleicht einfach schlechtere Apps bieten (Beispiel: Osram).

hue schreibtisch

Philips musste reagieren und hat dies nun auch offiziell kundgetan. Ich habe das Ganze derzeit als Besitzer einer Hue im Blick und habe gesehen, dass Philips im offiziellen Support-Forum die Postings stillschweigend geändert hat: Ich habe hier eine alte Kopie und das neue Posting.

Man habe das Update verteilt, um das beste Erlebnis für die Kunden zu gewährleisten. Angeblich habe man aber die Auswirkungen „auf eine geringe Anzahl“ von Kunden unterschätzt, die Lampen anderer Marken einsetzen. Im Hinblick auf dieses Feedback habe man sich entschlossen, die Änderungen rückgängig zu machen. Dies bedeutet, dass eine neue (alte) Software-Version verteilt wird, die dafür sorgt, dass auch die Drittanbieter-Lampen wirder leuchten.

Philips selber verweist dennoch darauf, dass es ein Friends of Hue-Zertifizierungsprogramm gäbe, um Lampen anderer Hersteller zu testen und diese zu zertifizieren. Kunden, die auf nicht zertifizierte Lösungen setzen, müssen halt weiterhin damit rechnen, dass nicht alles so funktioniert wie mit einer zertifizierten Lampe. Philips wird zum Thema noch eine erweiterte FAQ und weitere Informationen teilen.


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Über den Autor: caschy

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