Neues Feature: Robocopy und Windows 7

17. Oktober 2009 Kategorie: Backup & Security, Windows, geschrieben von:

Wer hier länger mitliest, der weiß dass ich großer Fan von Robocopy bin. Dem Kopier-Tool aus dem Hause Microsoft. Schon wirklich alt, das allerbeste was es so gibt – aber trotzdem wird es in meinem Umfeld kurioserweise nicht so oft genutzt. Wer Robocopy noch nicht kennt, der sollte sich diese Beiträge mal durchlesen: Backup und Synchronisation mit Robocopy, FTP-Server mit Laufwerksbuchstaben und Sichern via Robocopy und FTP-Server mit Laufwerksbuchstaben – Variante II.

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Wie ihr seht zerre ich also regelmäßig ein Backup meiner Daten, die auf dem FTP-Server liegen. Des Weiteren nutze ich Robocopy um Daten von meinem NAS auf eine lokale Platte zu kopieren. Obwohl die NAS ja ein Raid-System ist mache ich dies. Denn Raid ist ungleich Backup. Lösche ich aus Versehen Daten auf dem NAS, so würden diese logischerweise auch auf der zweiten Mirror-Platte verschwinden.

So, nachdem ihr nun entweder selber Robocopy einsetzt (oder die Anleitungen erst einmal gelesen habt) nun ein kleiner Tipp um den ganzen Kopiervorgang noch schneller zu gestalten. Robocopy ist auch in Windows 7 im Lieferumfang standardmäßig mit dabei. Funktioniert wie eh und je. Hat allerdings einen möglichen Schalter mit hinzu bekommen.

/MT nennt sich dieser Schalter und er steht für Multi-Threading, also paralleles Kopieren. Geht definitiv schneller als das bisherige „serielle“ Kopieren von Robocopy, wo eine Datei nach der anderen abgefrühstückt wurde. Ihr könnt also quasi Happen bis 120 angeben, wobei ich den Standard von acht Threads benutze.

Der Schalter wird ganz einfach gesetzt: während eine normaler Kopiervorgang zum Beispiel so aussah:

Robocopy „c:\DeineQuelle“ „x:\DeinZiel“ /MIR

wird er nun zu

Robocopy „c:\DeineQuelle“ „x:\DeinZiel“ /MIR /MT:8

Kein Witz – ich habe Unmengen an Fotos und Filmen und so weiter: der Switcht rockt richtig. Klar, wird man nicht so häufig brauchen, schließlich kopiert man ja eh nur Sachen, die man geändert hat. Wer aber mal „eben“ ein paar Hundert Gigabyte kopieren möchte, der wird den Geschwindigkeitsunterschied merken.


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