Backup und Synchronisation mit Robocopy

2. November 2008 Kategorie: Backup & Security, Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Ich habe mich lange geweigert Robocopy zu nutzen. Im Nachhinein muss ich sagen: ein Irrtum meinerseits. Jeder, der sich Gedanken um Backup und Synchronisation macht, der sollte sich die kostenlose Software aus dem Hause Microsoft anschauen. Gehört sie bei Windows Vista zum Lieferumfang, müssen sich Benutzer älterer Versionen von Windows Robocopy nachträglich installieren. Dazu lädt man sich die Windows Server 2003 Ressource Kit Tools herunter und installiert diese.  Ich werde hier nur in der Kürze die einfachen und wichtigen Funktionen vorstellen – so wie ich sie nutze. Profifunktionen und Skripte solltet ihr bald bei meinem Blognachbarn Jörg lesen können – seines Zeichen Admin. Er kündigte ja an, etwas über Robocopy schreiben zu wollen – man darf also gespannt sein.

Ich setze kein Raid-System ein – sondern besitze eine Netzwerkfestplatte als zentrale Datensammelstelle im Netz, nebst einem Fileserver, auf dem die Software für die Auslieferung von Daten an meine WLAN-Multimedia-Clients im Haushalt läuft. Des Weiteren wird dieser Fileserver genutzt um Daten zu sichern – von der Netzwerkfestplatte und den noch vorhandenen drei anderen Computern.

Kommen wir nun zu Robocopy, dem Kopiersklaven. Wer nicht Freund der Kommandozeile ist, der sollte sich unbedingt die portable grafische Oberfläche für Robocopy namens faRoboGUI ansehen – meiner Meinung nach die beste Oberfläche für Robocopy.

Wer sich nicht mit den teilweise kompliziert anmutenden Kommandozeilenoptionen  herumärgern will, der sollte sich zum Anfang eh erst mit der GUI beschäftigen.

Eine einfache Synchronisation auf Kommandozeilenebene würde so lauten:

robocopy Quelle Ziel /MIR

Dabei würden alle Dateien des Quellordners in den Zielordner kopiert. Was ist aber nun, wenn man Dateien und Ordner ausschließen will? Hier kommt die erwähnte faRoboGUI ins Spiel.

Ich erkläre mal das Anlegen eines Jobs anhand von mehreren Screenshots.

Erster Schritt ist das Anlegen der Pfade. Quelle und Ziel eben.

Im zweiten Schritt hat man die Möglichkeit die berühmt-berüchtigten Kommandozeilenparameter zu setzen, die Robocopy den Ruf eines schwer zu bedienenden Programms mit eingebracht haben. Reine Synchronisation lässt sich mit dem Schalter /MIR erreichen, die anderen Möglichkeiten werden euch erklärt, wenn ihr mit der Maus über die jeweiligen Punkte fahrt.

Die Filter bieten ein ähnlich kompliziertes Bild – doch ein Klick auf den großen Button “Liste” macht den ganzen Spaß schon sympathischer.

In der Liste kann man wunderbar auswählen, ob man bestimmte Dateitypen und Ordner nicht sichern will – oder vice versa.

Zu guter letzt kann man den ganzen Job als stinknormale Batch speichern und dementsprechend ausführen:

Die so erstellte Batch kann man prima in den Taskplaner von Windows einbauen um so automatisiert seine Ordner zu synchronisieren. Nachdem ich nun meine komplette Synchronisation auf Robocopy umgestellt habe kann ich sagen: einfacher und Ressourcen sparender geht es nicht mehr.


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69 Kommentare

Marcus W. 2. November 2008 um 01:16 Uhr

kann man damit auch echo machen, so dass er wirklich nur die dateien kopiert, die neu sind? Ist das jetzt das rsync für windows? ;)

sixteen 2. November 2008 um 01:18 Uhr

lol, Robocop läuft grad auf sat1 ^^

Marcus W. 2. November 2008 um 01:20 Uhr

wie schlecht ist das denn ;)

JürgenHugo 2. November 2008 um 05:30 Uhr

@an die “Schlauen”:

Ich habe mir die Windows Server 2003 Ressource Kit Tools heruntergeladen und installiert. Danach dann die faRoboGUI.

Soweit so gut – wenn ich die GUI starten will, kommt lediglich die Meldung: “RoboCopy.exe wurde nicht gefunden. Die Anwendung wird geschlossen.”

Muss ich vorher da noch was machen? Und was? Oder sollte ein “nicht Kommandozeilen-Freund” wie ich besser die Finger davon lassen?

Vielleicht kann mir ja so´n richtig Schlauer einen Tip geben – wäre nett. Danke.

merowinger 2. November 2008 um 08:40 Uhr

Ich würde tippen, dass die GUI einfach nicht weiß, wo sie nach Robocpy suchen soll. Such doch mal auf der gesamten Festplatte nach Robocopy.exe. Dann entweder die Datei nach c:\windows\system32 kopieren oder aber die PATH-Variable entsprechend erweitern (zu finden unter Systemeigenschaften – erweitert – Umgebungsvariablen

Andreas 2. November 2008 um 10:22 Uhr

Mein Reden seit Anno Tuk. Wobei die GUI für das Tool tatsächlich überflüssig ist. Ruft man Robocopy ohne Parameter auf, wird doch alles angezeigt.

@Marcus W.: Es werden nur die neuen Dateien kopiert bzw. die nicht mehr vorhandenen gelöscht.

mike 2. November 2008 um 10:58 Uhr

ööhhmm, habe vista home premium, und wo bitte finde ich dieses robocopy? Unter Programme ist nichts ?

atreiu 2. November 2008 um 11:06 Uhr

Wer es noch einfacher haben will, das kostenlose “SyncToy” von Microsoft ist ebenfalls ein GUI für robocopy. Noch benutzerfreundlicher, aber weniger Einstellungsmöglichkeiten als beim oben erwähnten Tool.

LS 2. November 2008 um 11:16 Uhr

Hi!
Kann man vor dem Starten des Backups/Syncs auch prüfen, ob ein Netzlaufwerk verfügbar ist? Hintergrund ist, dass ich über einen Tast mein Notebook sichern möchte, allerdings (natürlich) nicht immer das LAN vorhanden ist. Nur wenn ein gemapptes Laufwerk verfügbar ist, soll das Kopieren starten. Sonst soll es einfach nichts tun, also auch keine Fehlermeldungen anzeigen o.ä. (würde in Präsentationen stören).

Ciao, LS

Tim 2. November 2008 um 11:20 Uhr

Guter Beitrag. Danke.

Till 2. November 2008 um 13:13 Uhr

@LS
Du kannst ja in der Batch Datei testen ob das Netzlaufwerk da ist, müsste eigentlich wie folgt funkitonieren:

@echo off

if exist RechnernameFreigabe goto sichern
echo Netzlaufwerk nicht gefunden
goto ENDE

:sichern
robocopy.exe …….

:ENDE

Unter sicher, da wo robocopy.exe steht, dann einfach den kompletten robocopy befehl einauen.
Fertig :o)

@Caschy
ich mein ich hab in irgendeiner Deiner Kommentare schonmal nen robocopy Batch datei beschrieben als es um Synchronisierung ging.

Ich kann es nur empfehlen, wir haben damit jetzt schon mehrfach kleine und große Fileserver, samt aller Atribute, synchronisiert

Toddi 2. November 2008 um 13:14 Uhr

Die GUI ist ja mal Oberklasse! Danke für den Tipp Caschy! :-)

Tipp:

Auf Wintotal.de gibt es einen Artikel zu Robocopy in dem man auch einen Link zur robocopy.exe findet, ein herunterladen der ‘Windows Server 2003 Ressource Kit Tools’ entfällt damit: “Robocopy – Der Kopier-Gigant”

Ich habe mir die faRoboGUI mit Sprachdatei Deutsch heruntergeladen, beides entpackt und mit der robocopy.exe zusammen in ein neues Verzeichnis ‘Robocopy’ geschoben.
Daraus lässt sich dann die faRoboGUI.exe starten und die wiederum fragt mich gleich als erstes, ob ich die Einstellungen für die GUI unter den Anwendungsdaten, oder im Programmverzeichnis als INI speichern will.
Ich nehme natürlich die INI.

Super einfach zu bedienen die GUI.
Wer wissen will was sich hinter den Schaltern verbirgt, klickt einfach in der GUI auf ‘Einstellungen’ und darin dann auf ‘Hints als Tooltip anzeigen’. Danach hat man bei jedem Mouseover über einen der zahlreichen Schalter einen Tooltip, mit ausreichender Erklärung was dieser bewirkt.

Der Rest ist dann wirklich ein Kinderspiel und selbst für KommandozeilenDAUs wie mich nahezu Idiotensicher.

Schönen Sonntag noch, ich geh jetzt Robocop(y) spielen. ;-)

JürgenHugo 2. November 2008 um 14:12 Uhr

Danke, danke!

Dank eurer kombinierten Tips beim Durchlesen der Kommentare ist es mir doch tatsächlich gelungen, die GUI zum Laufen zu bringen.

Fast hätte ich mir für diesen Erfolg selber auf die Schulter geklopft – fast – denn der Lohn gebührt natürlich den schlauen Helfern.

Ich sag´s ja: beim Lesen von Caschy´s Bolg wird man nicht dümmer…

Rudi Ralala 2. November 2008 um 14:41 Uhr

Alle Backuptools haben bei mir bisher versagt wenn es darum ging, einen Truecrypt-Container zuverlässig zu synchronisieren oder ein Delta-Backup durchzuführen.

Die Krönung ist das Vista-Backup-Tool, das überschreibt zuverlässig die neuere Version mit dem alten Container – wirklich Klasse!
Rudi Ralala

atreiu 2. November 2008 um 15:06 Uhr

@Rudi: was ist ein “Delta-Backup”?

Rudi Ralala 2. November 2008 um 15:22 Uhr

@atreiu – … wenn Du nicht immer eine Vollsicherung machen willst sondern zwischendurch nur inkrementell sicherst, also nur die Daten, die sich geändert haben.

Für einen Hinweis zur vernünftigen Sicherung von TC-Containern wäre ich wirklich dankbar.

Ich denke die meisten Backup-Programme orientieren sich am Änderungsdatum und/oder an der Größe, aber beides bleibt ja beim Truecrypt-Container unverändert.

Marcus W. 2. November 2008 um 15:35 Uhr

@Rudi
ja, bei rsync kannst du dann md5-checksum anstellen. Oder aber du änderst im Truecrypt die Einstellung, dass es das Datum beibehalten soll. Das ist meiner Meinung nach eh nur für richtig paranoide Leute. Da gehts doch nur um die Info wann da zuletzt was draufkopiert wurde.

Rudi Ralala 2. November 2008 um 15:53 Uhr

auch wenn ich paranoid bin – das heisst ja noch lange nicht, dass ihr nicht trotzdem alle hinter mir her seid!
;-)

JürgenHugo 2. November 2008 um 16:10 Uhr

Ich benutze bis jetzt “Personal Backup” – ist von einem J.Ratlev an der Uni Kiel. Link zur Homepage:

http://personal-backup.rathlev-home.de/index.html

Bin damit relativ zufrieden – hat das einer von euch auch?

TaToosh 2. November 2008 um 16:17 Uhr

Habe jetzt nur die Kommentare überflogen, finde es aber etwas umständlich das RessourceKit extra herunterladen zu müssen.

Hier kann man die robocopy.exe direkt downloaden:
http://www.msu-hb.de/system/system/robocopy.htm

Nutze ich selber schon lange für meine Backups, da es sau schnell ist ;)

JürgenHugo 2. November 2008 um 16:21 Uhr

@Rudi:

Die inkrementelle Sicherung mach ich auch (mit Personal Backup) – nicht nur für zwischendurch – sondern ganz normal auf eine externe Festplatte.

Eine Vollsicherung ist doch nur beim ersten Mal nötig – dann doch nur in grösseren Abständen – als doppelter Boden sozusagen, oder siehst du das anders?

Was anderes wär´s natürlich bei hoch sensiblen/wichtigen/existentiellen Daten – wo man 150% Sicherheit braucht – oder?

Zwangsjackenpunker 2. November 2008 um 20:41 Uhr

imho sollte man aufpassen mit Begriffen wie “Backup” und “Synchronistaion”.

Denn m.W. spiegelt Robocopy die Daten, also Quelle -> Ziel. Wenn etwas auf dem Ziellaufwerk vorhanden ist, was die Quelle nicht enthält, wird es gelöscht. Das ist bei einer Synchronisation nicht der Fall.

Und ein Backup ist es nicht, weil die gesicherten Daten nur so lange erhalten bleiben, solange nicht mit Robocopy erneut gespiegelt wird.

JürgenHugo 2. November 2008 um 21:01 Uhr

@an den “Punker”:

Wenn ich an/in der Quelle was lösche – dann hab´ich doch meistens einen Grund dazu – brauch´ich nicht mehr, gefällt mir nicht mehr etc. Warum sollte ich das denn “Backupen”?

Beim Back up will ich doch wichtige (oder zumindest für mich wichtige Daten – das können auch nur schöne Wallpaper sein) absichern – und was ich gelöscht habe, das war eben nicht mehr wichtig.

Und synchronisieren verstehe ich so, das in dem Moment, wenn ich das Backup mache, an Quelle und Ziel exakt dasselbe ist. Also – wenn ich an der Quelle was lösche – dann muss das auch im Ziel “weg” sein.

Wenn mich nicht alles täuscht, passiert genau das , wenn ich (bei mir mit Personal Backup) “Synchronisieren” auswähle – und genau so soll das ja auch sein.

Rudi Ralala 2. November 2008 um 21:16 Uhr

… noch nie was aus Versehen gelöscht?

caschy 2. November 2008 um 21:21 Uhr

Wenn ich Robocopy manuell auslöse, dann sollte genug Zeit sein, die Datei aus dem Backup herauszukramen – ansonsten gibt es genug Schalter, um Dateien nicht zu löschen =)

JürgenHugo 2. November 2008 um 21:29 Uhr

@Rudi:

Ist mir auch schon passiert – allerdings sehr selten – und noch nie was existentiell wichtiges.

Würde mich schon ärgern – aber deswegen alles doppelt absichern, weil man es vieleicht, evtl., irgendwann doch mal bereut – das Löschen meine ich?

Ich gebe zu – bei ganz wichtigen Daten – oder wenn ich mir nicht sicher bin – dann bin ich auch eher für “verwahren” – aber alles hat seine Grenzen.

Wenn man alles aufhebt – dann hat man kein Back up – dann hat man eher so´ ne´Art “Rumpelkammer”. :-P

TheOne 4. November 2008 um 12:32 Uhr

Sorry die Frage passt jetzt zwar nicht so ganz aber was hast du für eine Netzwerkfestplatte und hast du diese auch gecrypt? Bzw. wie encrypst du diese? Mit nem Client PC denn intern auf dem Nas kann man ja soweit ich weiß nicht entcrypten.

robbi 19. November 2008 um 22:07 Uhr

hi leute,
hab das ganze ein wenig verfolgt und bin letztendlich auf ein problem gestoßen. wollte zwei verzeichnisse synchronisieren, nein kein backup! also wenn in der quelle eine ältere datei vorhanden ist als im ziel, soll die “ziel-datei” nicht mit der älteren überschrieben werden! mit der faRoboGUI nicht lösbar.

hab nach diversen seiten lesen, vielen seiten lesen, endlich den entscheidenen parameter gefunden!

/XO

schließt vom kopiervorgang ältere dateien aus. So kann man sicher gehen, dass neuere dateien im ziellaufwerk nicht mit älteren überschrieben werden.
Vielleicht hilft es ja jemanden! ;)

caschy 21. November 2008 um 20:29 Uhr

@robbi
Falsch, faRoboGit bietet dir die Möglichkeit /XO zu nutzen im Reiter Filter – dort findest du alle Switche. Sieht man auch im dritten Screenshot von oben =)

robbi 22. November 2008 um 10:30 Uhr

@caschy
oh verdammt ich habs auch schon bemerkt! tut mir leid…. platz hier verschwendet! naja dann ist halt auf die funktion nochmals hingewiesen :)

Marcus 25. November 2008 um 11:43 Uhr

Hallo,

ich habe ein Problem in der folgenden Batch-Datei
if “%1x” == “x” goto Ende

echo Soll das System P:\%1 kopiert werden? (J/N)
choice /c:jn /t:n,30 /N
if errorlevel 2 (
goto Ende
) ELSE (
goto Start
)

:Start
robocopy P:\%1% C:\Versuch /mir /B
copy /V /Y c:\dms\123456\hdhabser.fil c:\Versuch

:Ende
@echo on

mein Problem ist, dass bei einem Verzeichnisnamen von 6 Stellen folgender robocopy-Aufruf getätigt wird:
robocopy P:\123456VERSUCH /mir /B

Ich habe auch schon versucht die Verzeichnisse mit ” zu trennen. Auch dies gelang nicht. Hat hier jemand eine Idee, wie ich sonst einen Variablen Source-Pfad annehmen kann?
Gruß

Mark 10. Dezember 2008 um 02:11 Uhr

Schaut euch doch mal diese Freeware an. Diese verwendet Robocopy als Engine und – das ist Robocopy mal wirklich komfortabel. Mann kann sie auch auf einen Stick Kopieren und es ist erlaubt, sie sogar in kommerziellen Umgebungen einzusetzen.

Gruß Mark

link text

caschy 10. Dezember 2008 um 08:32 Uhr

@Mark
Habe ich mir eben angeschaut. Kommt an hier genanntes nicht ran.

S. Winkler 3. Januar 2009 um 13:15 Uhr

Also ich habe mir die GUI von rbcSYNC auch mal angesehen. Ich kann überhaupt nicht bestätigen was caschy da schreibt.

Keine andere GUI übermittelt Protokolle per E-Mail, bietet die Fülle von Option, ist so einfach zu bedienen und hat eine solch ausführliche Beschreibung
und – die Software muss nicht installiert werden.

Downloaden und entpacken – fertig.

Ein Lob an den Hersteller und auch dafür, dass es als
Freeware auch in kommerziellen Umgebungen eingesetzt
werden darf.

Hier nochmals der Link zur Beschreibung

link text

und der Direkte Download

link text

caschy 3. Januar 2009 um 13:52 Uhr

@S. Winkler: Vielleicht sollte man – sofern man eine Software so über den grünen Klee lobt auch erwähnen, dass man selber der Ersteller dieser Software ist. Hätte mir persönlich besser gefallen. Einfach mal darauf achten, welche E-Mail-Adresse man beim Kommentieren abgibt ;)

JürgenHugo 3. Januar 2009 um 14:02 Uhr

@Caschy + S.Winkler:

Also – wenn ich Software erstellen könnte, was ich (noch?) nicht kann – oder einen (meiner Meinung nach) guten Tip hätte – da würd´ ich im Kommentar eher 2-mal darauf hinweisen das die von mir ist, als es zu “verheimlichen”! :-P

Caderno 21. Januar 2009 um 22:06 Uhr

Hallo Jungs,

ich habe da noch mal kurz eine Frage an euch. Ich mache mein Backup mit Robocopy und dem Parameter /E (alle Verzeichnisse inkl die leeren). Funktioniert soweit so gut. Aber er kopiert mir die schon vorhandenen und oder unveränderten Dateien immer wieder neu. Im CMD Fenster steht dann da Newer oder Older. Das hat zur Folge, dass der Kopiervorgang natürlich sehr Lange dauert. (/MIR hat übrigens den gleichen Effekt bei mir)

Welches Parameter muss ich nehmen, damit er mir einfach nur die neuen bzw veränderten Dateien kopiert? Auf dem Ziellaufwerk sollen aber keine Dateien gelöscht werden.

Danke schoneinmal und eine Gute Nacht! :)

Business Service 22. Januar 2009 um 19:24 Uhr

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Software (rbcSYNC) weder von einem MARK noch von einem S. Winkler ist.

Für die GUI zu Robocopy ist Herr Steitz von der Fa. STEITZ® IT-Solutions verantwortlich.

Er hat auch die Erlaubnis erteilt, dass sie in kommerziellen umgebungen eingestzt werden darf.

Es handelt sich bei den Freewareversion meist um Versionen, die dem aktuellen – kostenpflichtigen Release – vorausgingen.

und an caschy sei mal die Fragen erlaubt:
– was fehlt denn?
– was können die anderen mehr?

Als kleine Anmerkung: Keine der vorgenannten GUI´s für Robocopy ist in der Lage, die Prozesspriorität zu ändern – sie sogar auf Realtime zu setzen wenn es sein muss.

Welche GUI für Robocopy verschickt E-Mails mit den Protokollen?

und bevor iches vergesse und bevor jemand mit unermüdicher Recherche darauf kommt: der Author der Software ist auch in der Truppe von 247-b2b.com aktiv.

@Caderno
Sieh dir doch einmal rbcSYNC an. Allein die Erklärungen die Du dort findest sollten Dein Problem lösen.

caschy 22. Januar 2009 um 19:32 Uhr

@Business Service

Wieso hat denn der “S. Winkler” mit der gleichen E-Mail-Adresse kommentiert wie ihr? ;)

Business Service 23. Januar 2009 um 00:27 Uhr

@caschy

Viele unserer bei unsren Kunden implementierten Lösungen versenden Notifikationen via E-Mail. Damit dies bei all unsren Kunden problemlos möglich ist, und auch ohnen eigene SMTP oder Exchange-Server möglich ist, erhalten manche Admins von uns E-Mail Accounts – ein S.Winkler ist nicht dabei und dieser Account würde auch keiner unserer Namenskonventionen entsprechen.

Bei uns ist eine Aufforderung zu bestätigung der E-Mail von Ihnen eingegangen. Wurde diese denn durch S.Winkler ebenfalls bestätigt?

Aber unsere Frage ist noch nicht beantwortet.

Was können die anderen GUI´s denn mehr?

Viele Grüße aus Bad Kreuznach

caschy 23. Januar 2009 um 00:34 Uhr

@Business Service:

Letzteres kann ich nicht nachvollziehen. Er kam allerdings aus dem gleichen IP-Adressbereich wie ihr: 79.212.xxx.xxx (kann natürlich Zufall sein).

Übrigens liegt es mir hier fern über irgendwelche GUIs zu diskutieren. Eure Features sind klasse – wirklich. Aber ich nutze sie halt nicht.

Eugen 24. Februar 2009 um 19:23 Uhr

wie kann ich den mehrere Quellordner angeben?
Die GUI ermöglicht nur einen oder muss ich pro Ordner eine BAT anlegen?

Business Service 24. Februar 2009 um 22:56 Uhr

Hallo Eugen,
zumindest für rbcSYNC haben wir Hilfe. Der Hersteller hat ein neues Manual veröffentlicht. Dort ist ab Seite 20 beschrieben, wie man mehrere Ordner in einem Job hat die dann nacheinander abgearbeitet werden. Hier der Link
Neues Manual

Wir hoffen, wir konnten weiterhelfen

Eugen 25. Februar 2009 um 08:38 Uhr

Danke, das erwähnte Programm SyncToy ist dazu auch in der Lage. Man legt mehrere Jobs an und kann sie gleichzeitig laufen lassen.
Schön wäre es jedoch nur mit einer BAT-Datei hinzukriegen.
Hat das mal jemand probiert?

Tobias 20. April 2009 um 22:55 Uhr

Zur Frage von Caderno möchte ich einen kleinen Hinweis geben, auch wenn es schon ne Weile her ist.
Sichert man mit Robocopy von einem NTFS-Laufwerk auf FAT oder ein Netzlaufwerk, wird der millisekundengenaue NTFS-Zeitstempel gerundet. Das führt dazu, dass identische Dateien immer wieder neu übertragen werden. Hier hilft der Kommandozeilenschalter /FFT, er bewirkt, dass Dateien nur dann als verschieden betrachtet werden, wenn sich der Zeitstempel um mindestens 2 sec unterscheidet.

shrewm 21. April 2009 um 13:40 Uhr

Sucht man bei google nach portable google chrome, kommt man zu cashys blog.
sucht man nach bremerhaven, kommt man zu cashys blog.
sucht man nach robocopy, kommt man zu cashys blog.
ich bin ja schon länger hier, aber so langsam übernimmst du google :D

caschy 21. April 2009 um 13:44 Uhr

@shrewm:

Such mal nach Caschy! ;)

JürgenHugo 21. April 2009 um 21:31 Uhr

@Caschy:

Ich weiß zwar nicht ob der liebe “shrewm” das getan hat – aber ich konnte das natürlich nicht lassen… :-P

Und siehe da – es wird tatsächlich mehrmals ein gewisser “Caschy” erwähnt! Der muß irgendwo in oder um Bremerhaven herum sein “Unwesen” treiben. Vielleicht krieg ich auch noch raus, was ihn dazu antreibt… :-P

Thaifrau 25. Mai 2009 um 07:01 Uhr

Ich benutze Abakt http://www.xs4all.nl/~edienske/abakt/
Wird zwar nicht mehr weiterentwickelt ist aber dafür kostenlos, klein, schnell und bietet alle Funktionen die man braucht (und noch einige mehr). Läuft übrigens auch unter Vista problemlos.

TaToosh 5. November 2009 um 09:58 Uhr

“Eine einfache Synchronisation auf Kommandozeilenebene würde so lauten: robocopy Quelle Ziel /MIR”

Der /MIR Parameter bewirkt lediglich eine Spiegelung der Quellezum Ziel. Synchronisieren wäre ein Datenabgleich in beide Richtungen. Oder gibt es da noch einen, mir unbekannten, Paraemter für ?

Mike 27. Dezember 2009 um 14:21 Uhr

Ich nutze SynckBack SE (mit einer Lizenz können bis zu 5 PC benutzt werden)

marc 8. Januar 2010 um 20:12 Uhr

unterstützt robocopy die reine sicherung von änderungen innerhalb dateien?
(glaube der fachausdruck lautet hier inkrementell)

bsp.: wird beim ändern eines mp3-tags die ganze mp3 neu übertragen oder eben nur die wenigen kb der effektiven änderung?

marc 12. Januar 2010 um 00:08 Uhr

ich habe es jetzt einfach ausprobiert und mit dem standartschalter /mir leider kein entsprechendes ergebnis erzielen können!

das umbennen einer video-datei hat genauso wie das ändern eines mp3tags zum kompletten neukopieren geführt.

welchen schalter finde ich nicht?
hoffe ihr habt nen tipp… ;)

Stoffel 31. Januar 2010 um 10:01 Uhr

Hi zusammen!

Hab mal ne Frage zu rbcSync!

Ich habs mir runtergeladen und beim Installieren der MSI sagt es mir dass es Adobe Reader in Version grösser 7.0 benötigt und bricht ab.
Ich habe Adobe 9 Professional installiert, also doch etwas höher als 7.0, nur eben kein reiner Reader.

Weiß jemand Rat?

Gruß
Stoffel

STEITZ IT-Solutions - Service 31. Januar 2010 um 12:12 Uhr

Hallo Stoffel,
leider können wir den Fehler auf unseren Systemen nicht nachvollziehen, haben jedoch eine Version die keinen Installer benötigt zum Download bereitgestellt.

Bitte laden Sie die n.g. Datei herunter und entpacken Sie das ZiP-File.

Viel Spass mit unserer Software

http://www.vs-support.com/soft.....I_Free.zip

Stoffel 31. Januar 2010 um 19:47 Uhr

Na ich hatte mich auch etwas gewundert. Wie gesagt ist der Adobe seit Langem schon installiert.

Ich teste es mal mit dem Download!
Vielen Dank fürs bereitstellen ;-)

Gruß
Stoffel

STEITZ IT-Solutions - Service 31. Januar 2010 um 21:48 Uhr

Der Adobe Acrobat Writer kann natürlich auch PDF-Files lesen. Deswegen installiert man im normanlfall auch den Reader nicht mehr.
Bei der Installation unserer Software wird jedoch nur geprüft ob der Reader installiert ist.

Beste Gruesse

STEITZ IT-Solutions Service

Mike 13. September 2010 um 08:05 Uhr

Wir haben bei uns auch ein Server-Backup-System mit Robocopy aufgebaut (ca. 20 Server an verschiedenen Standorten). Leider war das ganze kaum zu Monitoren. Dann haben wir ein Tool gefunden mit dem wir alle Daten auf einem Backup-Server konsolidieren konnten und dann auch noch eine vernünftige E-Mail mit den Kopierergebnissen bekommen. Das Tool hat den Namen octoBackup (http://www.octobackup.com) und ist kostenlos; also wirklich eine Alternative.

Felix 25. September 2012 um 12:08 Uhr

Hey Caschy, dies hier ist nur ein Kommentar um dich zu informieren, dass die Bilder hier nicht mehr korrekt eingebunden sind. Sie sind noch da, aber werden nicht angezeigt. Kannst gern diesen Kommentar löschen.

caschy 25. September 2012 um 12:09 Uhr

Bei Klick solltest du sie sehen notfalls, danke für die Meldung!


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