Moto Mods: Lenovo möchte nächstes Jahr 12 Stück veröffentlichen

5. Dezember 2016 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

moto-z-play-kamera-nahLenovo hat dieses Jahr das Konzept der Modularen Smartphones als einziger Hersteller weiterverfolgt. Google hat Project Ara in die Wüste geschickt, LG stieß mit dem G5 auf wenig Gegenliebe. Lenovo hat die Moto Mods, die auch gleich auf mehrere Geräte passen (Moto Z, Moto Z Force, Moto Z Play, hier unser Test). Zum Start gab es ein paar wenige Mods, nächstes Jahr sollen dies aber deutlich mehr werden. Pro Monat ein Mod, beziehungsweise zwölf über das ganze Jahr. Die Mods sollen aber nicht nur von Lenovo allein entwickelt werden.

Wir berichteten bereits, dass Lenovo via Crowdfunding Entwickler unterstützen möchte, die besten Ideen werden mit kostenlosen Development Kits ausgestattet. Was die neuen Mods können werden? Im Bereich Kamera soll es Neuerungen geben, die über den Hasselblad-Mod hinausgehen. Auch wäre ein zweites Display möglich, durch die Schnittstelle kann man im Prinzip die Smartphone-Funktionen erweitern, wie man möchte. Was genau verwirklicht wird, steht allerdings noch nicht fest.

Fest steht aber, dass Lenovo an seinem modularen Prinzip festhalten wird. Es sind ja auch mehr Add-Ons als eine wirkliche Modularität, dafür sind es Add-Ons, die dem Nutzer einen echten Mehrwert bieten können. Ob er nun besseren Sound, bessere Bilder oder eine bessere Akkulaufzeit möchte, bereits jetzt gibt es den passenden Mod dafür. Sicher nicht so Modular, wie es sich manch einer vorgestellt hat, aber wohl kompatibler mit dem Massenmarkt als andere Lösungen.

(via CNet)

 

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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