Jabra Elite Sport (2017) im Test: Gleicher Preis, höhere Akkukapazität

19. November 2017 Kategorie: Hardware, Mobile, Wearables, geschrieben von:

Im Februar 2017 habe ich die Jabra Elite Sport getestet. Es handelt sich dabei um Earbuds, die komplett kabellos funktionieren. Vergleichbar sind die beiden Stöpsel also mit beispielsweise den Apple AirPods oder auch den Samsung Gear Icon X, welche ebenfalls just in einer neuen Auflage erschienen sind. Seit Februar habe ich die Jabra Elite Sport dann auch privat genutzt – im Langzeittest sozusagen. Ich jogge dreimal die Woche ca. acht bis zehn Kilometer bei Wind und Wetter, so dass die Kopfhörer einiges mitmachen müssen. Tatsächlich haben sie mich aber auch abseits des Sports zu manchem Einkauf in der Kieler Holtenauer Straße begleitet. Entsprechend groß ist mein Interesse an dem Nachfolgemodell, das Ende August 2017 vorgestellt wurde und eine längere Akkulaufzeit mit sich bringt. Auch hier habe ich die Probe aufs Exempel gemacht.

Legt man die alten neben die neuen Jabra Elite Sport, tut man sich schwer mit dem Auge einen Unterschied zu bemerken. Denn sowohl Ladeschale als auch Earbuds gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Etwas anderes behauptet der Hersteller aber auch gar nicht. Deswegen wurden die bisherigen Elite Sport dann auch gegen die neue Version ersetzt. Die wesentliche Abweichung ist, dass die neuen Jabra Elite Sport nun über eine längere Akkulaufzeit verfügen – ca. viereinhalb statt drei Stunden.

Jene zusätzlichen, anderthalb Stunden sind  für Jogger die längere Strecken laufen praktisch: Wenn ich z. B. 10 km laufe und auch etwas Trödelei vor dem Start und nach dem Run mit einrechne, dann schaffe ich mit drei Stunden zwei und mit viereinhalb Stunden ziemlich genau drei Läufe. Rechnet man die neun Stunden Saft der Ladeschale dazu, die quasi auch als Powerbank dient, kommt man nun bei den Jabra Elite Sport in der neuen Auflage eben auf 13,5 Stunden, bevor man Netzstrom benötigt. Bei dem alten Set waren es zwölf Stunden. Klar, das ist kein Unterschied um Welten, aber kann je nach euren Trainingsmethoden eben doch etwas ausmachen.

Spezifikationen Jabra Elite Sport (2017)

Schnittstelle: Bluetooth 4.1
Reichweite: bis zu zehn Meter
Akkulaufzeit: bis zu viereinhalb Stunden (Ladestation liefert neun zusätzliche Stunden)
Standby-Zeit: ca. 200 Stunden
Schutzklasse: IP67
Lautsprecher-Frequenzbereich: 20 Hz bis 20 kHz
Mikrofon-Frequenzbereich: 100 Hz bis 10 kHz
Impedanz: 16 Ohm ±15% bei 1 kHz
Maximaler Input: 8 mWatt
Gewicht: 6,5 Gramm
Maße: 27 x 30 x 22,5 mm
Lieferumfang: Earbuds, Auflade-Box, Micro-USB-Kabel, drei verschiedene Größen von EarWings, drei verschiedene Größen von Silikon-Aufsätzen, drei verschiedene Größen von Memory-Schaum-Aufsätzen, Quick Start Guide, Garantiezettel
Preisempfehlung: 249 Euro

Die restlichen technischen Daten sind identisch geblieben. Auch am Lieferumfang hat sich nichts getan. Da war aber aus meiner Sicht auch gar nicht notwendig. So liegen zur Anpassung der Kopfhörer an die eigenen Ohren jeweils drei verschiedene Größen von Silikon- / Memory-Schaum-Aufsätzen plus drei EarWings-Varianten bei. Die Auswahl des richtigen Sets ist alles andere zu unterschätzen, denn dadurch wird nicht nur der Tragekomfort entscheidend geprägt, sondern auch der Klang.

Ausstattung und Verarbeitung

Da die neuen Jabra Elite Sport in erster Linie die Akkukapazität erhöhen, allerdings auch ein paar neue Software-Features bieten (dazu später mehr), bleibt auch die Ausstattung und Verarbeitung auf dem gleichen, hohen Niveau. Immer noch ist in den rechten Earbud auch der Pulsmesser integriert. Vor dem ersten Training solltet ihr für jenen die Ersteinrichtung durchführen, um die Genauigkeit zu erhöhen. Dabei misst die App mehrfach abwechselnd euren Ruhepuls und den Herzschlag unter Belastung.

Am rechten Earbud findet sich zudem wie gehabt die Bedienfunktionen für das An- und Ausschalten sowie die Pausierung der Wiedergabe und die Annahme / das Ablehnen von Anrufen. Der linke Stöpsel beherbergt die Tasten für die Lautstärkeregelung. Längeres Halten der Tasten ermöglicht euch bei der Wiedergabe die Songs weiter bzw. zurück zu schalten.

Trainiert ihr gerade nicht, bietet es sich an die Jabra Elite Sport in ihrer Ladeschale aufzubewahren. Dort werden sie auch ohne Netzstrom aufgeladen – vorausgesetzt die kleine Box hat selbst noch ausreichend Power. Auch für Firmware-Updates müssen die Stöpsel in die Ladeschale wandern. Etwa erhielten die Kopfhörer bei mir nach der ersten Kopplung direkt die Aktualisierung auf die Firmware 5.1.0, welche die Möglichkeit hinzufügt den Klang über sowohl einen Basic als auch einen Advanced Equalizer anzupassen. Doch dazu im nächsten Abschnitt später mehr.

Eine Funktion, die ich mittlerweile doch empfehlen kann, ist der nach Belieben an- und abschaltbare HearThrough-Modus. Jener aktiviert die Mikrofone, so dass ihr beim Musikhören trotzdem noch die Geräusche um euch herum wahrnehmt. Immer ist das aber nicht sinnvoll: Ich hatte den Modus beim Radfahren einmal versehentlich angeschaltet und der Fahrtwind sorgte für ein ständiges Hintergrundrauschen, das dem Hörgenuss weniger zuträglich gewesen ist. HearThrough ist aber nett, falls ihr beim Joggen einen Bekannten trefft, kurz Smalltalk halten wollt und danach weiterjoggt. Alternativ nehmt ihr beim Laufen den rechten Bud aus dem Ohr, damit die Wiedergabe stoppt.

Benutzerfreundlich: Legt ihr die Jabra Elite Sport nach dem Sport in die Ladeschade, müsst ihr sie nicht vorher ausknipsen. Sobald ihr die Schachtel geschlossen habt, schalten sich die Ohrhörer von alleine ab. Man könnte nun bemängeln, dass die neuen Jabra Elite Sport optisch, haptisch und im Lieferumfang komplett identisch sind zur letzten Variante. Allerdings fällt es mir schwer dies dem dänischen Unternehmen zum Vorwurf zu machen. Denn man behält den gleichen Namen bei, hält den Preis konstant und erhöht eben die Laufzeit. Zumal es ja keine Verarbeitungsmängel gegeben hat. Unterm Strich wird sich so ein Upgrade zwar für Besitzer der bisherigen Earbuds sicherlich nicht lohnen, aber wer neu einsteigt, bekommt sehr gut verarbeitete Sport-Kopfhörer mit guter Ausstattung.

Neuerungen in der Jabra Sport App

Sowohl die Jabra Sport App als auch die Jabra Elite Sport haben seit meinem Test der letzten Generation im Februar 2017 Updates erhalten. Selbstverständlich profitiert davon auch die neue Variante. So hat Jabra in die App mittlerweile einen Equalizer für die Musikwiedergabe integriert.

Leider ist diese Einstellung ein wenig versteckt: Sie befindet sich als Unterbereich in den „Einstellungen“ und dann wiederum erst im Unterbereich für die „Kopfhörereinstellungen“. Deswegen ist mir ehrlicherweise sehr lange entgangen, dass ich dieses Feature auch bereits an der letzten Generation seit Ewigkeiten hätte nutzen können. Notiz für mich: Kryptische Release Notes besser lesen.

Denn der Equalizer ist sogar brauchbar: Ich höre zwar nicht so basslastige Musik, viel Indie Rock, Shoegaze, ein wenig melodische Electronica, aber gerade deswegen habe ich den Bass ein wenig angehoben. Zwar finde ich den unveränderten Klang der Jabra Elite Sport in Kombination mit meinem LG G6 bereits recht ausgewogen, aber die Option direkt über die offizielle App nachzuhelfen, ist super. Wie ihr auf den Screenshots seht, könnt ihr zwischen dem Basic und dem Advanced Equalizer wählen. Gefällt euch euer Ergebnis nicht, setzt ihr den Klang einfach mit einem Tippen auf die Originaleinstellungen zurück.

Nach wie vor liefert euch die App für Jabra Sport zudem die Möglichleit verschiedene Aktivitäten wie Laufen, Gehen, Fahrradfahren, Wandern, Skifahren, Skaten, Spinning, Laufen am Laufband und Gehen am Laufband oder auch Crosstraining und Co. zu verfolgen.

Nach dem Training erhaltet ihr jeweils eine Auswertung zu eurem Kalorienverbrauch, der zurückgelegten Entfernung, der Dauer, eurem maximalen und minimalem Puls, dem durchschnittlichen Puls, eurem Tempo und auch anderen Werten. Falls ihr jene Themen schon während des Sports im Kopf behalten möchtet, kann euch ein Audiocoach regelmäßig selbst auswählbare Statistiken durchgeben.

Beispiel: Ihr möchtet alle 5 km eure bisherige Geschwindigkeit und den Kalorienverbrauch erfahren, dann kann die App euch das durchgeben. Das alles funktioniert aber natürlich nicht exklusiv mit den neuen Jabra Elite Sport, sondern klappte auch schon mit der Vorgängergeneration.

Nach wie vor hat die Jabra App ihre Vor- und Nachteile. Ein wenig nervig ist, dass ihr nicht nur die App an sich benötigt, ihr müsst auch noch den JabraService separat aufs Smartphone hieven. Auch ist die Oberfläche am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig bzw. nicht unbedingt „hübsch“ im klassischen Sinne. Allerdings kommt man eben schnell zu den Aktivitäten, kann sein Training starten bzw. erfassen und rasch auch den Verlauf der letzten Tage und Wochen durchstöbern. Die App ist flott bedienbar, läuft absolut stabil und verzeichnete bei mir noch nie einen Trainingsabbruch. Deswegen kann ich das etwas altbackene Design verzeihen.

Praxistest

Im Februar 2017 erwähnte ich, dass ich dreimal die Woche ca. 10 km jogge – das ist bis heute immer noch der Fall geblieben. Was sich geändert hat, ist, dass mich die Jabra Elite Sport seit dem Test nun zu jedem Run begleiten. Ich habe schon viele Tech-Produkte getestet, nur von wenigen kann ich aber behaupten, dass sie sich derart nahtlos und dauerhaft in meinen Alltag integriert haben. Entsprechend fiel es mir nun natürlich leicht, die neue Variante zum Joggen einzuspannen.

Ich habe die gleichen Wings und Aufsätze genutzt, die ich schon bei der vorherigen Variante verwendete. Entsprechend bemerkte ich beim Training dann auch kaum Unterschiede – bis auf die längere Akkulaufzeit, die in der App vermeldet wird. Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass jene für meinen Trainingsalltag keine große Rolle spielt: Selbst wenn ich mal länger laufe als gewöhnlich, reize ich die maximale Laufzeit nie aus. Direkt nach dem Run wandern die Earbuds in die Ladeschale. Somit profitiere ich eher theoretisch von dem größeren Akku. Das kann bei euch aber je nach Trainingsdauer auch ganz anders aussehen.

Gibt es vielleicht neue Probleme? So nach dem Motto: Dickerer Akku, dafür Verbindungsabbrüche, veränderter Klang, sonstige Bugs… Nein, ob ihr das gut oder schlecht findet, müsst ihr selbst entscheiden, aber die neuen Jabra Elite Sport verhielten sich für mich im Testzeitraum genau wie die alten. Der Klang ist, bis auf kleine Schwächen in den Höhen, wirklich gut, ich hatte nie Synchronisations- oder Verbindungsprobleme und auch sonst traten keinerlei unerwünschte Sperenzchen auf.

Jabra Elite Sport – links neu, rechts alt

Auch bei der Messung des Pulses hat sich nichts getan. Da ich die vorherige Version der Jabra Elite Sport noch vorliegen habe, konnte ich sogar direkt vergleichen, ob die Messungen ähnlich ausfallen oder auffallende Abweichungen das Ergebnis sind. Wie schon im Februar bescheinigten mir die Kopfhörer einen Ruheplus zwischen 60 und 70 Schlägen pro Minute. Beim Joggen habe ich einen durchschnittlichen Puls von 146 bpm. Da ich zwischendurch manchmal auch kurzzeitig gehe, gibt es Abstürze auf bis zu 94 bpm aber auch Spitzen von bis zu 174 bpm. Das sollte alles im normalen Rahmen liegen und könnte auch in etwa hinkommen. Denkt wiederum daran: Jabra spricht zwar von einem „klinisch präzisen Herzfrequenzmesser„, aber die Ergebnisse sind natürlich dennoch mit etwas Vorsicht zu genießen.

Für mich und wohl auch für die meisten von euch ist natürlich einer der wesentlichsten Kaufgründe für Earbuds wie die Jabra Elite Sport der Tragekomfort. Denn gerade beim Sport nerven Kabel potentiell ungemein. Selbst eine Kabelverbindung im Nacken kann stören, obwohl die Kopfhörer zumindest zum Smartphone drahtlos verbunden sind. Bei den Jabra Elite Sport ist quasi der rechte Ohrhörer mit dem Phone verbinden und tratscht dann die Daten an den linken weiter. Das alles muss dann natürlich am Ende aber trotzdem perfekt synchron wiedergegeben werden – sonst nützt der Komfort eben auch nichts.

Vor dem eigentlichen Training könnt ihr auch etliche Tests über euch ergehen lassen, um die Auswertungen zu verbessern bzw,. euer Fitness-Level zu erfassen. Beim Training an sich ist natürlich wichtig, dass die Ohrhörer nicht nur bequem sitzen, sondern auch fest an ihrem Platz bleiben. Nichts wäre ärgerlicher als sich für über 200 Euro Earbuds zu kaufen, um jene beim Joggen in den nächsten Gulli rauschen zu sehen. Auch hier spielt eben, genau wie für die Ergonomie, die Auswahl der richtigen Wings und Aufsätze eine große Rolle. Ja, das habe ich schon betont, aber es ist eben wirklich entscheidend. Nehmt euch am Anfang Zeit dafür, probiert die Kombinationen aus, bis ihr diejenige gefunden habt, die gut klingt und bequem sowie fest sitzt.

Ich habe dabei gemerkt, dass das neue Modell zumindest bei den ersten zwei bis drei Läufen, trotz gleicher Earwings und Aufsätze wie bei der Vorgängerversion ein wenig im Ohrt gedrückt hat. Das dürfte daran liegen, dass ich den Memoryschaum genutzt habe, der sich erst noch etwas angepasst hat. Zumal mein altes Modell nun natürlich schon sozusagen komplett auf mein Ohr durchgenudelt ist.

Mir hat das Joggen mit den Jabra Elite Sport trotz der kalten Jahreszeit und des regnerischen Wetters hier in Norddeutschland weiterhin Spaß gemacht. Nach meinem Eindruck führt diese neue Variante keine neuen Probleme ein, behält die alten Stärken bei und liefert zum gleichen Preis eine längere Akkulaufzeit. Würde ich persönlich als Besitzer der bisherigen Jabra Elite Sport ein Upgrade vollziehen? Nein, denn das lohnt sich für meine Trainingsdauer einfach nicht. Falls ihr aber händeringend längere Laufzeiten wünscht, könnte es eine Überlegung wert sein, wenn ihr die alte Version eventuell im Bekanntenkreis losschlagen könnt. Für Neueinsteiger ergibt sich die Abwägung ohnehin nicht, da die alte Variante der Jabra Elite Sport durch die neue ersetzt wurde.

Fazit

Mein Urteil zur neuen Auflage der Jabra Elite Sport könnt ihr zugleich auch als eine Langzeitbewertung des vorherigen Modells betrachten, denn der einzige Unterschied liegt in der verlängerten Akkulaufzeit. Beim Joggen sind die letzten Jabra Elite Sport nun seit einem Dreivierteljahr mein Begleiter und haben mich nie im Stich gelassen – auch das nasskalte und gern mal windige Kieler Nordwetter konnte den Earbuds nichts anhaben. Lediglich bei den Wings stelle ich natürlich mittlerweile eine gewisse Abnutzung fest, aber das lässt schon wegen des Schweißes natürlich nicht ganz vermeiden.

Da sich an der Verarbeitung und dem Design, bis auf den üppigeren Akku laut Jabra nichts verändert hat, gehe ich davon aus, dass auch die neue Revision auf lange Sicht ein guter Begleiter für Sportler ist. Im Testzeitraum war der Klang absolut identisch zum Vorgängermodell – also wirklich gut, sobald man die für sich passende Kombination aus Wings und Aufsätzen raus hat. Der Einfluss ist definitiv nicht zu unterschätzen, denn sitzen die Kopfhörer zu locker im Ohr, bemerkt ihr das z. B. sofort an der schlechteren Basswiedergabe.

Auch die App für Jabra Sport ist mittlerweile durch Updates dezent gewachsen und bietet nun einen Equalizer, der durchaus brauchbar ist. An der hausbackenen Oberfläche hat sich hingegen so gut wie nichts getan, weswegen ich den Equalizer auch erst recht spät entdeckte. Dafür hat die App mich durch Stabilität und auch Funktionalität überzeugt. Man kann viele, verschiedene Aktivitäten aufzeichnen und so immer im Zeitverlauf den Überblick behalten. Selbst der Sprachcoach ist brauchbar – auch wenn ich selbst ihn nur selten nutze, da mir plötzliches Gequassel bei meinem eher meditativen Joggen auf den Zeiger geht.

Verbindungsabbrüche oder Synchronisationsprobleme traten für mich weder bei den alten noch den neuen Jabra Elite Sport auf. Bemängeln könnte man ein wenig, dass man sein Gegenüber bei Telefonaten sauber versteht, die Earbuds aber dafür nicht die optimale Lösung darstellen – aber für kurze Gespräche reicht es und ihr sollt mir den Dingern trainieren und nicht Quatschen.

Einzig die Preisempfehlung ist mit 249 Euro ein Kritikpunkt. Der Straßenpreis liegt allerdings aktuell bei ca. 225 Euro, also etwas niedriger. Eine Alternative sind die Samsung Gear IconX (2018), bei denen Samsung jedoch in der zweiten Generation den Pulsmesser gestrichen hat. Ansonsten arbeiten auch jene komplett drahtlos, bieten eine etwa längere Akkulaufzeit (ca. fünf Stunden beim Bluetooth-Betrieb) und verfügen sogar über 4 GByte internen Speicherplatz. Wie sie sich im Klang und Tragekomfort gegen die Jabra Elite Sport schlagen, kann ich aber nicht beurteilen. Wegen des Pulsmessers würde ich persönlich die Jabra Elite Sport vorziehen.

Kann ich die Jabra Elite Sport empfehlen? Es hängt alles davon ab, ob ihr über 200 Euro für komplett kabellose Fitness-Earbuds ausgeben wollt. Rechtfertigen der Komfort und die Features den Kauf? Dann sind die Jabra Elite Sport ein absolut ausgereiftes Produkt, das bei mir selbst schon Hunderte von Kilometern nie mit der Wimper gezuckt hat.


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Über den Autor:

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei
Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich
eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das
erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto
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