HTC One: 1700 erste Worte zum HTC-Flaggschiff

24. März 2013 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Ich habe derzeit das HTC One als Testgerät auf meinem Schreibtisch. Für mich hieß das: iPhone und andere Geräte aus, volle Aufmerksamkeit auf das neue Flaggschiff von HTC. HTC – das letzte Gerät dieser Firma, welches ich regelmäßig nutzte, war das HTC Desire. Danach ging es mit HTC gefühlt bergab.

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Zig Geräte, die Alleinstellungsmerkmale vermissen ließen, dazu immer wieder widersprüchliche Aussagen und Updates, die auf sich warten ließen. Sah nicht nur ich so, auch andere Benutzer ließen HTC links liegen, die Zahlen des Unternehmens sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Nun das HTC One, welches angetreten ist, die Apple- und Samsung-Welt zu stören. Ist dies HTC gelungen?

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Das HTC One ist seit einer Woche mein Jeden-Tag-Gerät. Dies ist ein Zeitraum, in dem viele Schreiber meinen, ein Gerät richtig beurteilen zu können. Ich kann dies nicht, meistens sind es drei bis vier Wochen, nach denen ich so ein Gerät richtig “kenne”.

Von daher ist dies erst einmal ein Anriss, eine erste Meinung zum HTC One. Mehr nicht. Sollte ich noch zum Hardcore-Testen kommen, dann schreibe ich hier natürlich noch darüber. Ansonsten dürfen Fragen gestellt werden.

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Haptik:

Anfangen möchte ich mich mit der Haptik, die sofort zu begeistern wusste. HTCs neues Flagschiff ist aus Aluminium. Das wirkt nicht nur edel, das fasst sich auch extrem gut an. Sofort kann ich hier sagen: für mich in Sachen Haptik das beste Android-Smartphone, welches sich auf dem Markt befindet. Nennt man in Sachen Verarbeitung und Haptik gerne das iPhone 5 als Klassenprimus, dann ist das HTC One der Streber in der Android-Klasse. Einfach nur großartig.

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Das HTC One fühlt sich gut an, es macht was her. Smartphone-Sahne mit Häubchen. Vielen ist es egal, ob ein Gerät aus Glas, Plastik oder Aluminium ist – wer nicht dazu gehört, der muss einen Blick auf das HTC One werfen. Für die Verarbeitung, das Design und das Anpackgefühl bekommt HTC von mir einen dicken Daumen nach oben.

Software:

HTC setzt beim HTC One auf die Oberfläche Sense 5.0. Ich persönlich finde an Android-Aufsätzen nicht wirklich viel, dennoch sind das die Möglichkeiten für Hersteller, sich vom Wettbewerb abzusetzen. Sense 5.0 hält sich angenehm zurück und wirkt nicht aufdringlich. Was mich persönlich nervt: der Blinkenfeed. Eine Oberfläche, die euch allerlei Nachrichten aus allen möglichen Quellen auf dem Smartphone präsentiert. Twitter, Facebook und andere News. Problem? Das Ganze ist nicht personalisierbar.

Ich finde dies unübersichtlich, nervig und habe daher diese Funktion deaktiviert. Schön, dass alles optional ist. Ansonsten finde ich auch den Launcher nicht besonders aufregend. Der normale Benutzer findet eine schicke, intuitive Oberfläche vor, ich greife lieber selber ein und benutze einen alternativen Launcher. Wie ich das ansonsten handhabe, beschreibt dieser Beitrag.

Weitere Dinge, die ich für verbesserungswürdig halte? Das Foto-Album. Sofern man sein Gerät mit Facebook verknüpft, sieht man hier nicht nur die eigenen, sondern auch die Bilder von Kontakten. Das stört mich, weil ich dafür in die jeweilige App wechseln würde. Anscheinend gibt es auch keine Möglichkeit, dieses zu deaktivieren, gefunden habe ich bislang leider nichts. Ebenfalls stört die Integration der Dienste in den Teil der eigenen Fotos im Album.

Hier sieht man nicht nur lokale, sondern auch Online-Fotos. Hier kann ich allerdings festlegen, ob ich Dienste wie Dropbox, Flickr und Co haben will. Für Google+, beziehungsweise Picasa ebenfalls unbrauchbar, da nicht nur Alben angezeigt werden, sondern jegliche Einzel-Uploads in Beiträge sortiert nach Datum. Unübersichtlichkeit ohne Ende. Nervt und erfordert noch Feinschliff seitens HTC. Solange greift man eben zu QuickPic oder anderen Dritt-Lösungen.

Soviel zu den ersten Kritikpunkten. Vorinstalliert ist Android 4.1.2. Hier darf HTC ruhig einmal zeitnah auf die Version 4.2.x aktualisieren.

Akku:

Hier dürfen sich wieder die Geister scheiden. Es gibt einfach keine konkrete Aussage, wie lange so ein Akku nun hält. Das hängt vom Benutzerprofil ab. Nutze ich das HTC One kaum und nutze die Energiesparfunktionen, dann hielt das Gerät zwei Tage, bei etwas intensiverer Nutzung mit Streaming von Spotify, dauerhafter Nutzung von Chats, bei denen der Bildschirm logischerweise an ist, ist bereits nach 4 Stunden der Akku bei unter 50 Prozent.

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Diese Zeit dürfte noch minimiert werden, wenn man dauerhaft liest, surft oder andere Dinge macht, wie zum Beispiel Videos schauen. Das tolle Display verlangt seinen Tribut. Nervig: in der Software zeigt das HTC One nicht einmal an, wie viel Leistung der Bildschirm als solches verbraucht. Dennoch: hält auf jeden Fall länger als das Nexus 4. Auch muss man das großartige Display und die Leistung des Gerätes immer im Hinterkopf haben.

Leistung:

HTC verbaut den neuen Qualcomm 600 nebst 2 GB. Dies bedeutet ordentlich Dampf unter der Haube, sodass das HTC One für aktuelle und zukünftige Aufgaben bestens gerüstet sein – ein Quad-Core mit 1,7 GHz. Was heißt dies im nacktem Benchmark? Antutu sagt dies:

Antutu

Der reine zeigt gute Werte, die aber unter denen des Samsung Galaxy S4 liegen. Im Alltag hieß dies für mich, dass sämtliche Anwendungen gut laufen, egal ob reine App oder etwas aufwendigere Grafikpracht.

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Die Kamera:

Hier hätte ich euch gerne noch mehr Fotos geliefert. Diese liefere ich unter Umständen aber nach. Das HTC One soll nämlich einen Bug haben, durch den nicht ersichtlich ist, mit welchem ISO-Wert das Gerät arbeitet. Dabei entscheidet die Kamera je nach Lichtbedingung bis zum eingestellten Maximalwert selbst, welchen ISO-Wert sie verwendet – teilt diesen aber nicht mit.

Das ist natürlich schade. HTC verbaut hier eine Lösung namens Ultrapixel. Man setzt weder auf 13, noch auf 8 Megapixel. Die Wahrheit sind 4,3 Megapixel. Hört sich wenig an, ist aber durchaus viel. HTC bringt einen Bildstabilisator nebst f/2-Blende und entsprechend große Pixel mit, die ordentlich Licht aufnehmen.

Interessant ist auch das Feature Zoe, welches nicht nur für kleine Filmchen sorgt, sondern die entsprechenden Einzelbilder für euch auch noch sichert. Mit Zoe habt ihr also einige Sekunden Bewegtbildmaterial und aus den Einzelbildern kann man sich zudem noch das perfekte Einzelbild aussuchen.

Ferner bietet das HTC One noch diverse Filter und Bildbearbeitungsmöglichkeiten an – rote Augen entfernen, Haut weicher machen und vieles mehr an. Ausgelöst wird richtig schnell, was ja auch nicht ganz unwichtig ist. Die Kamera finde ich gut, muss aber auch hier sagen, dass sie meines Erachtens nicht an das iPhone 5 herankommt. Hier im Beitrag? Diverse Testfotos, indoor, teils ungünstige Lichtverhältnisse ohne Blitz. Die Originale sind hier.

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Das Display:

Wir wissen: Display ist nicht gleich Display. Ein immer heißeres Thema, seit Apple den Kunstbegriff “Retina-Display” erfand? Die Pixeldichte, angegeben in PPI. Ein cleveres Marketinginstrument, welches von den Herstellern gerne ins Feld geführt wird, um die eigene Überlegenheit zu demonstrieren. Aber was ist? Es ist Humbug, da es verschiedene Display-Typen gibt.

PenTile ist zum Beispiel ein Stichwort dazu. Dieses Phänomen beschrieb ich hier bereits 2011 im Blog. Die PPI kann man hier ausrechnen. Die Eckdaten sind Auflösung und Größe. Hier kann man den PPI-Wert künstlich durch die Display-Technologie verwässern. Ein hoher PPI-Wert muss nicht zwangsläufig ein besseres Display bedeuten, so wird ein Display, welches drei echte Subpixel (RGB) nutzt, besser sein, als ein PenTile-Display, welches mehr PPI hat. Das Geheimnis sind dann halt die Subpixel – grün wird dann auf mehrere Pixel aufgeteilt. PenTile fehlen einfach nackte Subpixel.

Von daher: Display-Angaben in PPI sind immer mit Vorsicht zu genießen, hier sollte man dann auch die verwendete Technologie im Auge haben. Bestes Beispiel ist das Samsung Galaxy S4. Gigantische 441 PPI! Heißt nichts, da PenTile bei diesem Super AMOLED verwendet wird und daher 2 Subpixel per Pixel zu Einsatz kommen, was bekanntlich schlechter ist, als drei Subpixel.

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Und das HTC One? Kommt mit 1920 x 1080 Pixeln daher – RGB Matrix. Tolle Auflösung, knackige Farben und angenehm zu lesende Schrift. Ich kann da mit bestem Willen keine Einzel-Pixel mehr feststellen. Weiss ist weiss und nicht gelb. Auch in Sachen Helligkeit und Blickwinkel hat mich das HTC One völlig überzeugt. Solltet ihr die Möglichkeit haben: macht euch unbedingt ein eigenes Bild! HTC verspricht auf 4,7 Zoll mit Gorilla Glass 2 insgesamt 468 PPI. Hört sich nach PPI-Krone des Super LCD 3 an und muss sich auf keinen Fall hinter dem iPhone 5 verstecken, welches allerdings nur 326 PPI hat. Vom Display dürfte das HTC One also das Samsung Galaxy S4 auch übertreffen.

Verwirrend? Für den Laien sicherlich. Wenn Verkäufer mit höheren PPI-Werten um sich werfen und diese als Merkmal für ein besseres Gerät verargumentieren, dann muss dies nicht zwingend die Wahrheit sein.Die Herausforderung für uns besteht darin, diese Unterschiede zu erkennen, alternativ sollten Hersteller transparenter ihre eingesetzte Technologie beim Namen nennen.

Kurzform? Das Display des HTC One konnte in Sachen Knackigkeit der Farben und des Schriftbildes zumindest mich völlig überzeugen.

Die Lautsprecher:

Beats Audio. Strahlen nach vorne ab, machen satten Sound. Mit das beste, was ich bisher aus einem Smartphone hörte. Mehr ist dazu wirklich nicht zu sagen.

Infrarot an Bord!

Ja, das HTC One hat eine Infrarot-Schnittstelle, mit der sich Receiver und TV bedienen lassen können. Ebenfalls gibt es einen TV-Guide. Ehrliche Meinung? Taugt nichts. Erkennt bei mir zwar Receiver und TV, bietet meines Wissens aber keine Möglichkeiten, die geänderten Senderplätze anzupassen. Lege ich zum Beispiel beim Receiver ARD HD auf die 1, obwohl das Kabel den Kanal auf 165 gesetzt hat, so kann ich dies am HTC One nicht anpassen. Infrarot ist also – sofern ich mich nicht verguckt habe und die Einstellung übersah – für die meisten eigentlich nutzlos. Schade.

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Erste Worte nach einer Woche der Benutzung?

Das HTC One ist Smartphone-Sahne mit Häubchen. In Sachen Verarbeitung ist es für mich das derzeit beste Smartphone im Android-Sektor. Es grenzt an einen schlechten Vergleich, doch das HTC One ist das iPhone 5 unter den Android-Smartphones. In Sachen Software müssen die Macher allerdings definitiv noch Hand anlegen. Gerade die Fotofunktion muss inklusive der Alben verbessert werden. Auch die Infrarot-App benötigt Einstellungsmöglichkeiten.

Das Telefoniesignal nebst Empfang und Sprachqualität ist gut. Zu beachten ist vielleicht: keine Möglichkeit, den Akku auszutauschen oder den Speicher mittels micro SD-Karte zu erweitern.

Dennoch eine Empfehlung für dieses Gerät von meiner Seite. Wer sich in der nächsten Zeit ein Premium-Smartphone auf Basis Android gönnen will, der ist fast gezwungen, dass HTC One in den ganz engen Kreis aufzunehmen.

Sobald die Zulieferer-Engpässe überstanden sind, ist das HTC One auch bald in Deutschland zu haben und bei um 600 Euro liegen.

Nackte technische Daten?

Prozessor: Qualcomm® Snapdragon 600, Quadcore, 1,7 GHz

Betriebssystem: Android 4.1 mit HTC Sense

SIM-Kartentyp: microSIM

Speicher: 32 oder 64 GB

RAM: 2 GB

GPS: digitaler Kompass, interne GPS-Antenne und GLONASS

Sensoren: Gyrosensor, Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Umgebungslichtsensor

Konnektivität: 3,5-mm-Stereo-Audioanschluss, NFC-Unterstützung, Bluetooth 4.0 (auch aptX), WLAN 802.11 a/ac/b/g/n, DLNA, Infrarot, Mikro-USB 2.0-Anschluss mit Mobile High Definition Link (MHL) für USB- oder HDMI-Verbindung

Kamera: HTC UltraPixel Kamera, BSI-Sensor, 2.0 µm Pixelgröße, 1/3′ Sensorgröße, F2.0-Blende und 28-mm-Objektiv, 1080p-Full-HD-Videoaufnahme mit Front- und Rückkamera, HDR-Video

Akku: Lithium-Polymer, 2300 mAh

Gewicht: 143 Gramm


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74 Kommentare

Baschdi 24. März 2013 um 16:02 Uhr

die 64 GB Variante gibt es im Übrigen angeblich nur in Asien. Werd mir also die 32 GB Variante holen müssen.

Tobias 24. März 2013 um 16:02 Uhr

Der Bericht ist ja wirklich interessant, Danke dafür – aber mal ehrlich, muss es immer dieses schwarz-gelbe Biene Maja Gedöns da im Hintergrund sein ;)

M.Wünsche (@bloghandy) 24. März 2013 um 16:11 Uhr

Interessanter Eindruck eines tollen Geräts von HTC. Wie sich das gegenüber der Konkurrenz in diesem Jahr schlagen wird, werden wir sehen. Ich will hoffen das HTC auch was Updates angeht, diesmal ein wenig mehr hinterher ist. Würde ich aktuell ein Smartphone suchen, dann wäre das HTC One aber auch das Galaxy S4 absolut in der engeren Wahl. Aber noch habe ich ja mein Note 2 und bin bis dato mehr als zufrieden.

Danke für deine ersten Erfahrungen mit dem HTC One. Hilft sicherlich dem ein oder anderen weiter bei der Kaufentscheidung.

Oliver B (@funnyoliver221) 24. März 2013 um 16:12 Uhr

Meinen Geschmack trifft es schon einmal, nur brauche ich es nicht. :D Habe ja mein Nexus 4 und bin komplett zufrieden damit. Einzig ein Grund für den Wechsel wäre, die IR-Funktion, scheint aber momentan noch nicht so ausgereift zu sein. Mal gucken wie Samsung das umgesetzt hat.

Super Beitrag -> Muss ich gleich potenziellen Käufern nahe legen.

Sören Hentzschel 24. März 2013 um 16:17 Uhr

Ich freu mich, in der nächsten Woche sollte ich das HTC One endlich mein Eigen nennen dürfen, Amazon verschickt bereits die ersten Geräte. :) Hier in Österreich gibt’s leider nicht so viele alternative Möglichkeiten wie in Deutschland, an das HTC One zu kommen. ;)

Zu diesem Satz: “dazu immer wieder widersprüchliche Aussagen und Updates, die auf sich warten ließen. Sah nicht nur ich so, auch andere Benutzer ließen HTC links liegen”

Ich finde, man kann HTC für das vergangene Jahr fast nur loben. Für mein aktuelles HTC One X habe ich mehr als eine Hand voll Updates erhalten, die genaue Zahl weiß ich gar nicht mehr. Allgemein war HTC sehr gut im letzten Jahr dabei, was Updates betrifft, sowohl in Bezug auf die Anzahl als auch auf die Geschwindigkeit der Auslieferung. Dass das nochmal ein großer Unterschied zu den Nexus-Geräten ist, das ist klar, aber das ist ja auch kein fairer Vergleich, die Nexus-Geräte haben nun einmal dieses Privileg der schnellsten Updates. Das One X wird übrigens auch noch Sense 5.0 und so erhalten. Daher bin ich optimistisch, dass dies beim HTC One nicht anders sein wird.

Oliver 24. März 2013 um 16:23 Uhr

Mit dem schicken Aluminiumgehäuse sieht es wirklich klasse aus. Technisch ist es sicherlich eines der derzeit besten Smartphones der Welt. Außerdem gefallen mir die HTC-Oberfläche und die HTC-eigenen Android-Features besser als die von Samsung.
Wenn nicht dieses fette ABER wäre.

Zu beachten ist vielleicht: keine Möglichkeit, den Akku auszutauschen oder den Speicher mittels micro SD-Karte zu erweitern.

Damit scheidet es für mich prinzipiell aus. Das mag ich auch nicht unterstützen – so sehr mich das Gerät auch reizt.
Meines Erachtens gibt es keinen vernünftigen Grund, Akkus fest zu verbauen. nur weil das Apple schon lange macht – was zum rascheren Nachkaufen zwingt? Das ist übrigens auch i.S.v. § 4 ElektroG rechtswidrig. Gerade heute, wo intensiv über die Haltbarkeit von Elektrogeräten diskutiert wird, will ich es einfach nicht einsehen. ;-)
Wahrscheinlich käme ich mit dem Akku zurecht, doch für mich ist es auch eine Sache des Prinzips.

Bad Wolf 24. März 2013 um 16:29 Uhr

Ich war mal großer HTC Fan und treuer Kunde, aber im letzten Jahr hat HTC mich glatt vergrault. Mein One X hatte und hat so ziemlichen jeden Fehler und Bug der in den Foren beschrieben wird/wurde. Arvato als “Reparateur” (anders möchte ich die nicht nennen) ist eine Zumutung, aber leider hat man da auch bei anderen Marken keine Wahl. Die Qualität der Hardware war im letzten Jahr so schlecht das ich meinen Freunden und Bekannten, die mich um Rat gefragt haben, empfohlen habe kein HTC zu kaufen. Die verbuggte Software und die endlose Warterei auf Updates war auch nicht gerade Werbewirksam. Das neue One sieht aber nun wieder sehr interessant aus. Wenn die Qualität der Hardware diesmal wieder dem Kaufpreis entspricht, würde ich dann doch wieder ein HTC kaufen. Aber erst mal abwarten, ich möchte nicht das gleiche Drama wie mit meinem One X noch einmal durchmachen.

Marvin 24. März 2013 um 16:36 Uhr

Die Kamera Qualität ist leider tatsächlich deutlich schlechter als beim iPhone 5. Sehr viele Geräte haben laut xda und android-hilfe auch ein Problem mit BIldunschärfen. Sehr schade HTC :-/

Sören Hentzschel 24. März 2013 um 16:36 Uhr

@Oliver: “Meines Erachtens gibt es keinen vernünftigen Grund, Akkus fest zu verbauen. nur weil das Apple schon lange macht – was zum rascheren Nachkaufen zwingt? Das ist übrigens auch i.S.v. § 4 ElektroG rechtswidrig.”

Doch, es gibt sogar einen sehr guten Grund: Unibody-Gehäuse. Das ist ein Qualitätsmerkmal und von sehr vielen Kunden gewünscht, von mir genauso. Für wen ein auswechselbarer Akku ein Kriterium ist, der darf eben kein Smartphone mit einem Unibody-Gehäuse wählen. Und wieso zwingt das zum raschen Nachkaufen? Man kann die Akkus genauso wechseln lassen, nur der Aufwand ist eben ein bisschen größer. Aber möglich ist, den Akku auszutauschen. Also wenn dir nach zwei Jahren die Leistung des Akkus mal nicht mehr ausreicht, dann schickst du es ein und bekommst es mit frischem Akku wieder, wo ist das Problem? Kostet jetzt auch nicht sooo viel.

Lars 24. März 2013 um 16:47 Uhr

Ich will doch kein Android Phone, ich mag doch Android nicht so. Aber das HTC One sieht hammer aus und alle testen es nur positiv. Ich mag doch mein Lumia 920 (und Xbox Music ist brilliant, da man auch downloaden und nicht nur streamen kann) und auch mein BB Z10 finde ich super, aber ich glaube ich will das HTC auch haben…… Das Leben kann schon scheisse sein :-)

MarDoe 24. März 2013 um 16:47 Uhr

Für mich ist HTC seit ca einem Jahr auch Definitv gestorben , nachdem ich insgesamt 3 Stück in folge besessen habe (alter Windows solider , HD2 , Sensation). Der solider Tat seinen Job gut , doch dann: das HD 2, fast genau nach den 2 Jahren garantiezeit , Display reagiert nicht mehr , keine Kulanz , Reperatur zu teuer . Egal , Sensation gekauft , 2,5 Jahre ca vorbei , touchscreen wieder hin … Kollege von mir hat ein Sensation, welche immer automatisch neustartet, Reparatur erfolglos. das HD2 eines Kollegen läd nicht mehr .

Es scheint mir einfach entweder ein Riesen Qualitätsmängel vorzuliegen oder es gibt Sollbruchstellen in den Geräten , aber nach so vielen negativen Erfahrungen im Bekanntenkreis Greif ich lieber auf andere Geräte zurück .

Mit dem fest verbauten Akku ist es dann Wsl zufällig auch nach 2,x Jahren vorbei und: Ohhh , Garantie Grade vorbei

Mardoe 24. März 2013 um 16:48 Uhr

*solider = Slider , Scheiß autokorrektur ;)

HO_ 24. März 2013 um 16:48 Uhr

das beste an deinem bericht, sind die beiden fotos von deinem neuen iMac ;)

ich verstehe die leute nicht, die immer amok laufen, nur weil der akku fest verbaut ist. beim iphone ist ein wechsel nach 3-4 jahren notwendig und ist meist auch selber durchführbar. ansonsten zahlt man ein paar euro beim handyladen seines vertrauens. Notfall bieten das apple auch an. wo ist das problem? dafür ein stabiles dünnes gehäuse. ihr sollt nicht einfach diesem dummen medienhype folgen und behaupten, man müsse das ganze gerät nach 2 jahren wegschmeißen.

Leandros 24. März 2013 um 16:49 Uhr

Du hast in deinen nackten Fakten einen Fehler, es ist Android 4.1 und nicht 4.2. ;)

Justus 24. März 2013 um 16:49 Uhr

Soweit ich weiß hat das mit den festverbauten Akkus auch damit zu tun, dass jetzt meist Lithium-Polymer-Akkus zum Einsatz kommen und die sind recht empfindlich was Druck usw angeht. Da würde ich die auch lieber fest verbauen als dann Meldungen zu lesen, dass mal wieder ein Kaputter Akku zu irgendeiner Explosion usw geführt hat… nur weil der Handybesitzer den Akku n bisschen Gedrückt hat beim Wechseln.

bäumle 24. März 2013 um 16:59 Uhr

@ Sören

Zeit kostet auch Geld. Ich nehme meine persönliche Situation. Ich habe nicht mehr als ein Smartphone herumliegen. Dieses nutze ich sowohl privat als auch in geschäftlichen Situationen als Telefon, SmS Versender, als Emailmaschine als auch für Abfragen im Internet. Ich kann nicht eben mal just for fun bis zu 10 Tage auf mein Telefon verzichten.
Abhilfe wäre also ein Zweitsmartphone plus Datenmigration oder der totale Verzicht. Das ist sehr teuer für einen einfachen Akku Wechsel.

Mal von den zeitlichen Faktoren abgesehen kostet mich das ganze dann so zwischen 80 und 100 Euro je nach Anbieter. Was kostet mich ein frisch geschossener Akku auf Ebay oder Amazon? Also wieder zusätzliche Kosten.

Unibody hin oder her. Es ist Verbrauchertäuschung das Argument Metallbody zu nutzen als Begründung das leider kein Akkuwechsel möglich ist. Technisch wäre eine Schraubenlösung kein Problem. Das will man aber nicht. Beim Macbook gibts auch Schrauben die einem relativ einfach den Zugang zum Akku ermöglichen. Aus rein technischer Sicht spricht nichts gegen Wechselakkus. Wenn ich das ganze aus rein ökonomischer Sicht des Herstellers sehe, kann er mit wenig Aufwand zusätzlichen Gewinn realisieren. Das wiederum kann ich nachvollziehen. Das entspricht jedoch nicht meinen Zielen der sich die Absichten des Herstellers unterordnen müssen. Also kommt ein Gerät ohne Wechselakku nicht in betracht.

Sören Hentzschel 24. März 2013 um 17:25 Uhr

Es gibt Geschäfte, die machen dir das am selben Tag. Du musst es nicht beim Hersteller einschicken.

Unibody und Metallbody sind zwei vollkommen verschiedene Punkte, die du gerade in einen Topf wirfst. Du kannst auch ein Unibody-Gehäuse aus Polycarbonat haben. Und Schrauben? Was ist das bitte für ein schräger Einfall? Vergleiche doch bitte kein Smartphone mit einem Notebook, ein solcher Vergleich ist nicht möglich, das sind vollkommen unterschiedliche Geräteklassen, welche nichts miteinander zu tun haben. Ein Smartphone ist irgendwo außerdem auch ein Design-Objekt. Wenn du es als Mittel zu Zweck, als Geschäfts-Werkzeug siehst, okay. Aber für einen Großteil der Privatnutzer ist Design ein valider Punkt. Und in diesem Zusammenhang wollen viele ihr Unibody-Gehäuse, das ist einfach so. Das hat also nichts mit Verbrauchertäuschung zu tun, sondern ist ganz im Gegenteil ausdrücklicher Wunsch vieler Verbraucher. Wenn du diesen Wunsch nicht hast, ist das absolut okay. Jeder muss für sich selber entscheiden, ob er Unibody oder Akkuwechsel haben möchte. Das ist eine legitime Fragestellung. Aber bitte sprich hier nicht von irgendeiner Verbrauchertäuschung, das ist wirklich Humbug.

Julian G. 24. März 2013 um 17:33 Uhr

Machst du auch noch Vergleichsfotos mit dem Lumia 920?

Bin gespannt, was die Ultrapixeltechnologie so im Vergleich leistet

Seppel 24. März 2013 um 17:35 Uhr

Vielen Dank für Deinen Testbericht und natürlich für das ganze restliche Blog! Getreu dem Motto: Da gibt’s doch was von R… ähm Caschy :D

Was ist das eigentlich für ein Dock für das iPhone5?

Saenic 24. März 2013 um 17:37 Uhr

Was mich an den neuen HTC Geräten stört:
- der Zurück Button ist unten links statt rechts, also mit dem rechten Daumen schwer zu erreichen.
- weniger Hardware Tasten und dafür in Non Sense (haha Wortspiel) Apps so eine bescheuerte Menu Bar eingeblendet (kann man aber fixen mit Custom Roms)
- der Bootloader ist warscheinlich noch immer gelockt, so dass man erst brick-gefährliche Entsperr-Aktionen unternehmen muss

Ansonsten gefällt mir die Sense Oberfläche recht gut und auch die Integration der Social Funktionen in Sense finde ich besser als bei Samsung. Aber die oben erwähnten Punkte waren für mich dann doch ein Grund, das Galaxy S3 zu kaufen.

neolith 24. März 2013 um 17:42 Uhr

Schade, auch das HTC One ist wohl nichts für mich. :(

Dabei bilde ich mir ein, dass meine Ansprüche an ein neues Smartphone gar nicht so hoch sind: Display kleiner als 5″, möglichst dicker aber wechselbarer Akku, SD-Slot, nichtglänzende Plastikrückseite, schlichtes Aussehen, CM für das Gerät verfügbar, ladbar über Standardanschluß – dafür darf’s dann auch ein paar mm dicker sein und was kosten. Bonuspunkte gibt’s für mehrere CPU-Kerne und das Fehlen von Klavierlack. Kamera ist mir total egal.

Bis ich das gefunden habe, bleibe ich wohl oder übel bei meinem alten S1…

Negativity 24. März 2013 um 17:51 Uhr

schön zu sehen, dass es auch noch hersteller gibt, die ein hochwertiges highend smartphone unter 700 euro anbieten können.

Michael 24. März 2013 um 17:56 Uhr

Super Bericht…Danke dafür. Mein HTC One habe ich seit Freitag und kann Deine Erfahrungen bisher 1:1 bestätigen! Ich bin absolut happy mit dem Gerät :-))

HO 24. März 2013 um 17:58 Uhr

@Negativity
es gibt doch nur EIN smartphone, das einen uvp über 700€ hat, nämlich das samsung s4.

JMK 24. März 2013 um 18:12 Uhr

viele wollen einen Unibody (aka fest verbauten Akku).
Mach doch mal eine Umfrage, Caschy, wer das denn möchte:-)
Ich tippe auf unter 10 Prozent.

elknipso 24. März 2013 um 18:13 Uhr

Danke für den ausführlichen Bericht.
Auch wenn HTC für mich aktuell nicht in Frage kommt, aufgrund sehr schlechter Erfahrungen mit deren Support in der Vergangenheit, dennoch interessant zu lesen.

Sören Hentzschel 24. März 2013 um 18:28 Uhr

@JMK: Deine Formulierung “Unibody aka fest verbauter Akku” ist schonmal grundlegend falsch. Das eine mag eine Folgerung aus dem anderen sein, dennoch kannst du das beides nicht synonym verwenden, denn das ändert den Sinn vollkommen. Dein Satz sagt aus, die Leute wollen einen fest verbauten Akku. Die Leute, die ein Unibody-Gehäuse wollen, wollen das aber nicht, weilder Akku dann fest verbaut ist, das ist nur eine Nebenwirkung, welche für die Mehrheit übrigens keine Rolle spielt. Tatsache ist, die Allerwenigsten wechseln jemals ihren Akku. ;)

Stephan 24. März 2013 um 18:44 Uhr

Also ich find das mit dem Akku absolut nicht schlimm – man kauft sich eigentlich ja eh regelmäßig ein neues Handy, ich denk spätestens alle 2 Jahre, und bis dahin hält der Akku eh durch :)

Finde das One genial! Gefällt mir richtig, richtig, richtig gut. Schade, dass ich mein iPhone 5 nicht mehr zurück geben kann.. Da würde ich ja direkt zum Android-Lager zurückwechseln :)

JMK 24. März 2013 um 18:51 Uhr

@Sören, Du hast es ja verstanden.
Kannst Du Deine Tatsache belegen?

MJ 24. März 2013 um 18:52 Uhr

Der Akku soll länger halten als beim Nexus 4? Glaub ich kaum…

Unter welchen Bedingungen wurde denn die Laufzeit beim Nexus 4 gemessen Carsten?

caschy 24. März 2013 um 18:54 Uhr

@MJ: darfst du glauben. Daily Use wie beschrieben: das Nexus 4 ist schneller alle. Das denke ich mir nicht aus.

Sören Hentzschel 24. März 2013 um 19:00 Uhr

@JMK: Und du deine Vermutung? Dass über 90% ihren Smartphone-Akku austauschen, das ist absolute Utopie. Wieviele Menschen kennst du persönlich, die schonmal ihren Smartphone-Akku ausgetauscht haben? Übrigens belegen die Verkaufszahlen der Geräte durchaus, dass das für sehr viele kein so wichtiger Grund gegen den Kauf eines Smartphones ist. Du kannst dich auch mal auf den ganzen, unzähligen Smartphone-Portalen rumtreiben. Dort beklagen selbstverständlich einige das Fehlen dieser Möglichkeit, nicht weniger sind voll des Lobes für Unibody-Gehäuse. Wie ich schon weiter oben sagte: Jeder muss für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Und das ist keine > 90% : < 10%-Geschichte, definitiv nicht.

JMK 24. März 2013 um 19:04 Uhr

Ich hatte eine Vermutung, dies nie als Tatsache hingestellt. Persönliche Anekdoten sind zweitrangig, haben mit validen Aussagen nichts zu tun. Es gibt meines Wissens keine Studie oder zumindest seriöse Umfrage die dies belegen würde.
Das S3 ist das bisher meistverkaufte Smartphone, mit Wechselakku, andere Hersteller bieten in ihren Topgeräten keine Wechselakkus mehr an, somit bleibt einem hier kaum die Wahl.

MJ 24. März 2013 um 19:11 Uhr

@carsten

Dann wäre ich aber echt erstaunt von One..

Komme mit meinem Nexus 4 auf 5h Display on Time und 2 Tage Laufzeit….
Mit einer Stunde Display on Time schaff ich auch locker 3 Tage…

rick 24. März 2013 um 19:11 Uhr

@sören

was ist denn an Schrauben an nem Handy so absurd?

Sein wir doch mal ehrlich: Der Unibodyhype ist ein Apfelkind. Und kein problemfreies… ja, fässt sich geil an. Ist aber kratzerempfindlich, kmpfängsstörend (deswegen diese schönen Plastelinien im ONE) und bei weitem nicht so schockresistent wie Polycarbonat.

Die Leute fressen aber problemlos Marketingbonbons.

Und machen wir uns auch nichts vor, was das die Hintergedanken zur Gerätelebenszeit bei Konzernen sind. Geplante Obsoleszenz ist keine Verschwörungstheorie. Hürden wie fest verbaute Akkus fördern auch Absatz . Klar geht, ist aber aufwendig. Für den einen mehr als für den Anderen, und v.a. deutlich, deutlich aufwändiger als bei nicht Unibody-Geräten.

Ich pers. glaube auch nicht, das die Leute explizit ein Unibody wollen. Die wollen kein Plastik mehr. Die wollen was hochwertiges. Hochwertig geht aber auch, ohne dem Kunden Freiheiten und Möglichkeiten zu nehmen.

Ich finde das ONE sehr geil, und werde es mir vermutlich zulegen. Die Sache mit dem Akku und dem nicht erweiterbaren Speicher pissen mich aber hart an (obwohl mir 32 GB genügen)… aber auch ich fresse hier und da Marketingbonbons, und HTCs habe ich geschluckt.

Negativity 24. März 2013 um 19:28 Uhr

@HO: und das iphone 5 mit seinem uvp von 699 – 899 übersehen wir einfach? oder willst du wegen dem einen euro jetzt anfangen pfennige zu spalten? die ‘billige’ version vom iphone hat wohlgemerkt auch nur 16gb speicher, im vergleich zu den 32 beim htc one.

natürlich kann man jetzt sagen, das sind nur zwei hersteller. nur leider teilen sich die beiden hersteller 75% des marktes untereinander auf, und von den meisten anderen hersteller gibt es nicht mal etwas was man als qualitativ hochwertig ansehen könnte. insofern freue ich mich einfach dass htc da noch etwas anders vorgeht.

Sören Hentzschel 24. März 2013 um 19:40 Uhr

@rick: Was hat Unibody bitte mit der Kratzerempfindlichkeit zu tun? Das hat beides mal so überhaupt gar nichts miteinander zu tun. Empfangsstörend? Kommt auf die Umsetzung an. Die “Streifen” beim HTC One sind dir ja schon aufgefallen. Wenn sie einen nicht stören, eine gute Sache. Mich stören sie nicht. Mit Hype hat das übrigens schonmal gar nichts zu tun. Hype würde ja bedeuten, dass die Begeisterung dafür nach einiger Zeit wieder schwindet. Wieso sollte dem so sein? Es ist ein Design-Konzept, manche finden es gut, anderen ist es egal.

Eine Diskussion über Gerätelebenszeit werde ich an dieser Stelle in jedem Fall nicht führen, denn das hat nicht das Geringste damit zu tun, ob ein Unibody-Gehäuse verbaut ist oder nicht. Wie gesagt lassen sich außerdem auch bei solchen Geräten die Akkus wechseln. Also “argumentiere” bitte nicht mit “Marketingbonbons”, wenn du gleichzeitig das verschweigst, das schmeckt dann nämlich nach “Verschwörungsbonbons”. ;)

Und “die Leute” wollen natürlich kein Unibody, aber relativ viele Leute wollen das. Plastik ist auch kein grundsätzliches Problem. Das One X ist auch aus Polycarbonat. Und das Gehäuse war hochwertig und hat die Massen begeistert. Ein Problem haben viele damit, wenn das Plastik billig wirkt, und das ist das Problem bei den Samsung-Geräten, woran sich so viele stören.

Freiheiten werden niemandem genommen. Offensichtlich verstehen manche nicht, was ich nun schon mehrmals gesagt habe: Jeder hat andere Schwerpunkte. Und Unibody und auch ein schlankes Gehäuse stehen nunmal in Widerspruch zum Akku-Austausch. Alles, was gut ist, hat seinen Preis. Die einzig legitime Frage ist, was einem persönlich wichtiger ist.

dennismaas584 24. März 2013 um 19:47 Uhr

Ich habe für mein S3 einen 2.Akku incl. ext. Ladegerät gratis dazubekommen und möchte den Komfort nicht mehr missen. Ich wechsel meinen Akku eigentlich einmal am Tag, und zwar immer dann wenn der erste Akku leer ist. Das ist für mich die “gesündeste” Möglichkeit, da ich schlechte Erfahrungen gemacht habe mit mobilen Ladegeräten im Auto oder dem Aufladen über Nacht obwohl der Akku noch halb voll ist.

tamir 24. März 2013 um 19:52 Uhr

@Sören Hentzschel: Wechselakku und Unibody geht schon. HTC hat es selber mit dem Legend gezeigt.

Marvin 24. März 2013 um 20:22 Uhr

Die Argumentation von Herrn Hentzschel ist ja auch teilweise fragwürdig. Man kann den Akku wechseln lassen. Dafür muss das Gerät nicht zwangsläufig eingeschickt werden.

Natürlich, das machen auch 0815 Werkstätten. Dann will ich aber nicht sehen wie HTC sich anstellt, wenn das Gerät mal nicht bei denen oder ihren Servicepartnern bearbeitet wurde. Deine Garantie ist mit größter Sicherheit dann futsch. Man sieht ja, wie HTC sich bei einem entsperrten Bootloader schon seit Jahren anstellt, bei deren “Service” darfst Du auf Kulanz ganz sicher nicht hoffen.

marcel 24. März 2013 um 20:23 Uhr

nett, wasn das für´n wallpaper da mit dem hochhaus?

JMK 24. März 2013 um 20:30 Uhr

Einschicken zum Akkutausch. Mal nachfragen, wie viele überhaupt wissen, dass es diese Möglichkeit gibt und bereit sind für Tage oder Wochen auf ihr Telefon zu verzichten.

josty 24. März 2013 um 21:18 Uhr

Hallo Caschy,
ich bin gerade am überlegen welches Handy ich kaufen soll. Du hast ja anscheinend das HTC und das Nexus 4 getestet. Das Nexus 4 ist das erste Handy das annähernd so schnell wie das Iphone ist. Läuft das HTC One genauso schnell?

Der Akku soll etwas besser sein, der Prozessor, der Speicher etwas größer, das Gehäuße ist viel schöner – aber entspricht das alles einem Unterschied von 250€. Wenn 250€ für einen viel Geld ist?

Wäre klasse wenn du mir antworten könntest. Mach weiter so :)

Felix Rittler (@HanMarried) 24. März 2013 um 21:59 Uhr

Das HTC One hat doch auch 3 Subpixel, wie das iPhone 5. In dem Artikel hört es sich so an als hätte es, wie das S4, nur 2. Das One hat “echte” 468 ppi, und damit mehr als das iPhone

Georg 24. März 2013 um 22:24 Uhr

Nicht erweiterbarer Speicher, und für den Akkutausch bin ich dann von der Reparaturwerkstatt abhängig? Oft nutzen Händler und Hersteller externe Dienstleister dafür, also wird der Akkutausch zum Glücksspiel.

Und mal ernsthaft, keine 8 Stunden Akkulaufzeit bei “intensiver” Nutzung? Und “intensiv” muss die Nutzung ja fast schon sein, wozu packt man sonst die ganze Technik in das Gerät und verlangt diesen Preis? Kleinere Smartphones halten bei solcher Nutzung auch mal einen ganzen Tag durch. Lieber eine schlechtere Auflösung als ein Display ohne Saft. Ein Drittakku ist bei dem hohen Stromverbrauch einfach ein Muss.

@rick: Für die geplante Obdoleszenz ist das Unibody-Gehäuse nicht mal zwingend notwendig. Die Käufer akzeptieren ja anscheinend das häufige Aufladen, nur um die neueste Protzhardware im Device zu haben. So oft wie das Ding wohl an den Stecker muss, kann der Akku gar nicht lange halten.Wie oft müsste man den wohl wechseln, bei etwa 2-3 Jahren “intensiver” Nutzung? Da werden die Akkus selbst schon zum entscheidenden Kostenfaktor, wer das Geld hat wird lieber ein Neugerät kaufen. Das Unibody ärgert nur die paar Verwirrten, die tatsächlich noch nach Akkus aus Fernost in der Bucht schielen. Der Rest schmeißt im Zweifelsfall seine 600€-Metallplatte nach 1-2 Jahren schon auf den Müll.

Georg 24. März 2013 um 22:26 Uhr

@Caschy: Hast du schon GLONASS ausprobiert? Funktioniert die Navigation damit zuverlässig, gibt es Apps dafür? Kann eigentlich nur von Vorteil sein, wenn GPS jetzt Konkurrenz bekommt. Vielleicht kann man ja irgendwann mit einer kombinierten Nutzung Genauigkeiten im Bereich von 1-2 Metern erreichen…

Ben 24. März 2013 um 22:41 Uhr

Gerät sieht schon echt hübsch aus. Jetzt noch Windows Phone drauf und ich würde es mir sofort holen

Sören Hentzschel 25. März 2013 um 00:58 Uhr

@Marvin: Ich sehe dein Problem nicht. Entweder du schickst es beim Hersteller ein und wartest ein paar Tage, wer diese Zeit und/oder Geduld nicht hat, lässt das in einem entsprechenden Geschäft machen. Kann doch jeder entscheiden, wie er will. Fragt sich also, wessen Argumentation nun fragwürdig ist.

Ich sage klipp und klar: Jeder bekommt das, was er will und das ist auch so. Wer ein Gerät mit wechselbarem Akku bekommt, bekommt ein solches Gerät, wer darauf keinen Wert legt, kann dafür auf andere Dinge wert legen, für welche das eben ein bisschen schwieriger ist. Es gibt kein Gerät, welches alle nur denkbaren Vorteile vereint, es müssen immer Kompromisse eingegangen werden und Gott sei Dank sind nicht jedem die selben Dinge wichtig. Ansonsten würde es nur ein einziges Smartphone geben. Eine tolerantere und offenere Einstellung würde manchen gut tun. ;)

El Gringo 25. März 2013 um 07:53 Uhr

Du schreibst über PenTile, sagst aber nicht, ob das HTC PenTile hat. Oder hab ich da was übersehen?

El Gringo 25. März 2013 um 07:56 Uhr

Hat das Ding denn nun PenTile?

Arnold Glöggl 25. März 2013 um 08:43 Uhr

Schönen Gruß aus Auer im Südtiroler Unterland
Bin ebenfalls begeisterter HTC (Desire HD) Benutzer.
Weiss Jemand schon den Sarwert des HTC One?
Finde es ein bisschen schade,daß die Sarwerte so wenig beachtet werden.

Oliver 25. März 2013 um 09:19 Uhr

Ich will nicht lange um den heißen Brei reden und lange Worte schwingen – möchte es kurz und plakativ auf den Punkt bringen: Die Sache mit dem “Unibody-Gehäuse” ist meines Erachtens ein vorgeschobenes Argument. Auch mit herkömmlichen Gehäusen kann man ähnlich schlank bauen, wenn man nur wollte. Die Konkurrenz macht es vor.
Alles in Allem sehe ich nur Nachteile. OK, auch bei Unibody-Gehäusen kann man den Akku austauschen (lassen), was aber mit Mehrkosten verbunden ist. Und genau aus diesem Grund wurde ja der § 4 ElektroG geschaffen. Es ist ein Gesetz für den Verbraucherschutz.

Denis 25. März 2013 um 11:04 Uhr

@Caschy Das Nexus hat zurzeit eine buggy Android-Version. Da gibt es einen bestimmten Prozess der Akku zieht und den sogenannten Deep-Sleep verhindert. Dadurch zieht es konstant mehr Akku im Idle wie andere Androids. Ich denke das wird im nächsten Update gefixed, dann könntest berichten, ob sich groß was geändert hat :)

Gruß
Ich

ringen00 25. März 2013 um 11:32 Uhr

Ja! Umfrage bitte!
Fest verbauter Akku geht garnicht !!!
Mag sein dass das noch in Asien läuft -denen muss die Umwelt ja zwangsläufig wurst sein . . .

“Oh Schatz! Benzin ist alle, wir brauchen ein neues Auto ?!?”

Klarer Fall von brutalster Kundenzwangsbindung – muss geächtet werden!

rick 25. März 2013 um 12:11 Uhr

@Sören
Ja, war zu kurz gefasst. Unibody und Kratzerempfindlichkeit haben gar nichts miteinander zu tun…
Aber ein Unibody aus Plastik ist eher so naja… denn bei einem S3 z.b. bemerkt man ja nicht, dass es einen Deckel hat.
Unibody aus Alu macht da mehr Sinn. S. Apple oder eben das ONE. Alu -> Kratzermpfindlich. (Das dass ONEx “die Massen” begeistert hat ist eine… mutige Aussage.)

Zur Gerätelebenszeit gehört auch der Umstand, wieviel Aufwand eine Nachbeserung/Reparatur bedeuetet. Und ein Unibody ist eine relativ große Hürde. Natürlich kann man trotzdem den Akku wechseln und das Ding reparieren. Aber letztenendes geht es nicht um die reine, theoretische Machbarkeit, sondern um Kundenorientierung, oder Profitmaximierung. Das ein Unibody eine reine Designentscheidung ist, ist Schwachsinn.
Guck Dir doch mal die 3Mio. Apple-Reparaturbuden an… meinst Du die würde es in der Menge geben, würde man deren Geräte “einfach” aufbekommen würde?
Kannst du Dir vorstellen, wie viel Geld Apple nur mit Reparaturen macht…

Die Begeisterung wird abebben, wenn das Markting dazu aufört. Aber solange Apple 2 Unibodygeräte pro Jahr raushaut wird das Marketing nicht aufhören, wird die Begeisterung nicht abebben.

“Wie gesagt lassen sich außerdem auch bei solchen Geräten die Akkus wechseln. Also “argumentiere” bitte nicht mit “Marketingbonbons”, wenn du gleichzeitig das verschweigst, das schmeckt dann nämlich nach “Verschwörungsbonbons”. ;)”

Habe ich nicht behauptet, bzw. verschwiegen! Lies mal meinen Kommentar richtig! Ich schrieb u.a.: “Hürden wie fest verbaute Akkus fördern auch Absatz . Klar geht, ist aber aufwendig.”
Inhalte absichtlich falsch widergeben hat was mit Verschwörungstheorie zu tun… also zwinker Dich mal selber…

“Und Unibody und auch ein schlankes Gehäuse stehen nunmal in Widerspruch zum Akku-Austausch.” Also, mein S3 ist hat eine Stärke von 8,6mm … das iPhone5 hat 7,6mm…. derber Widerspruch…? Und da möchte ich jetzt nicht die Leistung in Relation setzten.

“Die einzig legitime Frage ist, was einem persönlich wichtiger ist.” Ach hier stimme ich Dir voll zu. Allerdings ist eine Diskussion um best. Entwicklungen nie verkehrt, und mindestens genauso legitim.

achimholzmann 25. März 2013 um 14:17 Uhr

Kann mal jemand nachsehen, bzw testen, ob das Gerät einen Luftdruck Sensor (wie z.B. das S3) besitzt? Bitte um verbindliche Aussagen…

Marco 26. März 2013 um 09:37 Uhr

Ich habe das HTC one nun seid ein paar Tagen und kann nur sagen “das beste was ich bis jetzt in der Hand hatte”! Ja der Akku ist fest verbaut! Und? Lieber das als einen Plastikbomber ala Galaxy der knarzt und ächtst wenn ich ihn in der Hand/Hände habe! Die Sense 5.0 ist klar und aufgeräumt! Natürlich gibt es auch hier und da kleinere Sachen in der Software die HTC beseitigen sollte “schnellstens”. Aber da machen wir uns mal nichts vor! Das ist bei den anderen Herstellern genauso! Um nochmal auf den Akku zu kommen, ganz ehrlich! Wenn der zwei Jahre hält ist doch super! Es kann mir keiner erzählen das er sein Smartphone über Jahre hinweg benutzt!? Und wenn kommt ein neuer rein. Den Akku für ein S4 müßte ich auch kaufen (ja der kostet auch was), klar beim HTC teuerer aber dafür ist das Gerät schon günstiger und im gegensatz zum S4 solide und stabil. Ich denke es kommt bei beiden Geräten aufs selbe hinaus. In diesem Sinne “lieber ein super verabreitet und wertiges Smartphone,als einen wechselbaren Akku” und das auch noch bei dem Preisunterschied.

Andrew 26. März 2013 um 09:50 Uhr

Das ist eine großartige Rezession mein Lieber und Sie sind definitv BvBler!

MfG
Andrew

Sören Hentzschel 26. März 2013 um 12:54 Uhr

Es wird übrigens bereits ein Update für die Kamera getestet und die Bilder sehen damit nochmal besser aus, wenn man sich mal die Vergleichsfotos ansieht. ;)

Thomas 20. Mai 2014 um 23:27 Uhr

Immer noch ein super tolles Smartphone das HTC One. Auch jetzt wo der Nachfolger M8 eigentlich versucht alles besser zu machen, ist das One 2013 noch immer eine gute Wahl. als langjähriger Samsung Fan missfällt mir vorallem das Plastikdedign…da ist HTC wirklich edler.


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