Google Reader-Alternativen

14. März 2013 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: caschy

Kurz und knapp möchte ich diesen Beitrag halten, denn hier in New York tickt die Zeit gegen mich, ich bin heute auf dem Samsung Galaxy S4-Event und habe nun schon einiges vorgebloggt. Vielen Menschen sind jetzt Alternativen zum Google Reader wichtig, da dieser ja bekanntlich zum 1. Juli 2013 geschlossen wird. Ja, wir müssen umdenken, aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit. Es gibt diverse Dienste und Programme, ich werfe hier einmal ein paar Namen rein, anschauen dürft ihr euch die jeweiligen Dienste in der Zwischenzeit gerne selber – auch freue ich mich über euer Feedback, was eure neuen Favoriten in Sachen RSS angeht.

Google Reader

Sobald ich wieder in Deutschland bin, behandle ich das Thema etwas ausführlicher, damit wir auch in Zukunft bequem, immer und überall und vor allem synchronisiert unsere News lesen können. Feedly. Bekommt ihr für Web, iOS und Android. Pulse: ebenfalls Web, Android und iOS. Flipboard: Android und iOS. Google Currents. Newsreader für iOS und Android aus dem Hause Google. Netvibes: webbasiert. NewsBlur: Web, Android & iOS – nur 64 Feeds kostenlos. RSS Owl: Windows. Wie gesagt: keine falsche Panik, noch ist Zeit, einen neuen, passenden Dienst zu finden, ich tippe derzeit darauf, dass Feedly ganz viel macht. Übrigens: FeedDemon ist keine Alternative, der Dienst macht nach der Bekanntgabe von Google, den Reader einzustellen, auch zu.

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Über den Autor: caschy

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84 Kommentare

Oettinger 14. März 2013 um 13:40 Uhr

@caschy
Da Google die Schließung mit immer weniger Nutzern begründet und allgemein deswegen schon über das “sterben” von RSS geredet wird:

Was soll denn die Alternative zu RSS sein? Fällt mir auf Anhieb nichts ein.
Google Currents? Ähnlich, nur aufgehübscht, mir persönlich bei vielen Qellen und News zu unübersichtlich.

Regards

kkklar 14. März 2013 um 13:43 Uhr

Die Firmen wollen Facebook, Google+ und Twitter als Newsquelle etablieren. Leider kann ich da nicht so bequem zwischen den einzelnen Nachrichtenquellen hin und her schalten

Manuel 14. März 2013 um 13:43 Uhr

Für mich ist da auf den ersten Blick nichts passendes dabei. Diese ganzen aufgehübschten Magazin Style Reader sind nichts für mich.

Da mag ich wirklich den nackten Minimalismus des Google Readers.

Felix 14. März 2013 um 13:45 Uhr

Mal der Reihe nach:

Feedly: Webbasiert OK, aber vom Layout häßlich. Massig whitespace und die Titel passen von der Breite nicht. Doof. Außerdem ist die Android-App hübsch aber funktional eine Katastrophe. Außerdem wohl ab Juli dann kostenpflichtig.

Pulse: Hat nix mit Reader zu tun. Bilderbuch. Ist nur was für Leute, die 1-2 Feeds lesen oder unendlich Zeit haben.

Flipboard: Siehe Pulse.

Currents: Siehe Flipboard.

Netvibes: Nicht schlecht. Kostenlos. Aber hat Probleme mit dem Synchronisieren und ist nur auf das Web beschränkt.

NewsBlur: Sieht nett aus – im Sinne von funktional (denn es ist häßlich). Aber nur 12 Feeds möglich kostenlos! Ist momentan so überlastet, dass man/ich es nicht testen kann (Oh no! There was an error.). Immerhin gibt es auch eine Android App.

RSS Owl: Tja. Nur Windows.

Also ich sehe nur zwei Möglichkeiten. Feedly oder NewsBlur. Beide werden über kurz oder lang was kosten, was nicht schlimm ist. Beide lassen die Einfachheit des Google Readers jetzt schon vermissen.

MirkoLive 14. März 2013 um 13:46 Uhr

Google möchte in erster Linie Google+ promoten und User dazu bewegen, diesen Dienst verstärkt zu nutzen. Für mich persönlich keine Alternative!

Ich werde abwarten was die Schweizer Jungs von Reeder in der Hinterhand haben. Sie haben ja schon angekündigt, dass ihre App durch die Einstellung nicht betroffen ist.

Markus 14. März 2013 um 13:48 Uhr

Newsblur sah zwar recht gut aus, jedoch bekam ich nur 12 statt 64 Feeds für den kostenlosen Account.

yves 14. März 2013 um 13:49 Uhr

Tolle Kacke… echt. Einer der wenigen wirklich besonders sinnvollen Dienste. Verfügbar in mobile-web-ansicht und für Desktop. Schön minimalistisch gehalten… Klick erweiterte die Vorschau, ohne das groß aufzuziehen.

Der ganze Summs versucht immer so viel zu designen – ich will nichts designtes. Ich will ja überfliegen und nicht hübsch.

nils 14. März 2013 um 13:50 Uhr

vielleicht steige ich dann wieder auf thunderbird um…

Chris 14. März 2013 um 13:51 Uhr

Weitere Möglichkeiten:
- TheOldReader: http://theoldreader.com
- Tiny Tiny RSS: http://tt-rss.org
- fever: http://www.feedafever.com

Felix 14. März 2013 um 13:57 Uhr

@Chris:

Fever muss man auf dem eigenen Server installieren. Das werden viele nicht wollen/können.

TheOldReader hängt von Google Reader ab. Stirbt also eventuell.

Tiny Tiny RSS: siehe Fever. Unpraktikabel für viele.

NetzBlogR 14. März 2013 um 14:02 Uhr

Der Macher von rssLounge hat jetzt Selfoss – einen selbstgehosteten RSS-Reader mit Mobile Support – am Start: http://selfoss.aditu.de

Werde ich jedenfalls derer Tage mal testen.

rudiralala 14. März 2013 um 14:02 Uhr

RSS mit Outlook 2013 – schön aufgeräumt, übersichtlich, werbefrei und eh vorhanden

Julien 14. März 2013 um 14:06 Uhr

Finde ich echt schade. Nutze Google Reader auf mehreren Geräter durch Apps, um nicht die selben Nachrichten 1.000 mal zu lesen.

monzta 14. März 2013 um 14:06 Uhr

Bin ich blind oder gibt es keinen “sign up”-Button bei Feedly für die Webversion?

Michael 14. März 2013 um 14:08 Uhr

http://goodnoows.com
Der gefällt mir ganz gut. Einfache Bedienung, verschiedene Ansichten, Import usw.

Koppi 14. März 2013 um 14:09 Uhr

Mann, jetzt ist auch noch FeedDemon als Newsreader tot. Erinnert mich daran, nie wieder Software von Nick Bradbury zu kaufen. Ewig über die Bedürfnisse seiner Kunden lamentieren und dann die erste Chance ergreifen, die SW zu Abandonware zu machen….

doctor 14. März 2013 um 14:09 Uhr

@Caschy: bitte bei der Suche auch im Blick behalten, welche Clients damit funzen. Die meisten scheinen (wie ich) bisher schon mit nem entsprechenden client unterwegs zu sein (viele bevorzugen wohl die gReader-App) und ne neue Lösung sollte dies beinhalten. thanx.

smk 14. März 2013 um 14:13 Uhr

Das ist echt schade. Ich nutze nämlich seit einiger Zeit iGoogle, in das ich auch den Reader eingebunden habe. Im Hinterkopg hatte ich schon, dass ich bald nur noch den Reader nutzen können werde, aber das fällt ja auch flach;(
Von Microsoft gab(gibts doch da auch was. Hieß erst Live Irgendwas, dann MSN Irgendwas. Produziert aber mit meinem FF immer erstma ne Fehlermeldung, daher nutze ich ja auch iGoogle.
Finde das von MS aber grad nicht, wenn jemand da n Link hat? Danke,)

Timo 14. März 2013 um 14:20 Uhr

Ich war heute morgen auch echt geschockt über die Nachricht. Ich werde wohl erstmal ein paar Wochen abwarten, bevor ich mich umsehe nach einer neuen Alternative – ich denke da wird sich in Kürze einiges tun!

G. 14. März 2013 um 14:22 Uhr

Ich benutze seit Jahren RSS-Owl.
Bisher habe noch nichts besseres gefunden.
- Der Start ist leider etwas langsam, wenn man mehrere 100 Feeds beobachtet. Dann gibt es aber keine Performance-Probleme mehr.
- Leider läuft RSS-Owl nur unter Windows.
- Man kann Feeds sehr schön nach allen möglichen Kriterien filtern und die Ergebnisse dann als gespeicherte Abfragen zur Verfügung stellen.
- Mit ein paar Tricks lässt sich RSS-Owl auch portabel machen.
- Die interessanten Artikel lassen sich auch archivieren.

Ich fände es gut, wenn jeder der einen Kommentar schreibt und einen RSS-Reader empfiehlt, auch dazu schreibt, was er daran gut findet, wo eventuell Probleme auftreten und für welche Betriebssysteme dieser verfügbar ist.

einlustiger 14. März 2013 um 14:28 Uhr

@smk: Der RSS Reader von Microsoft (MSN) http://de.my.msn.com/

dachte schon warum ihn hier niemand erwähnt. Ich bin schon vor Monaten vom Google Reader zu “My MSN” gewechselt.

G. 14. März 2013 um 14:30 Uhr

@rudiralala
Outlook ist leider nur geeignet, wenn man nur sehr wenige Feeds abonniert.
Man verliert sonst schnell den Überblick.
Ich lese nur meine wichtigsten Feeds in Outlook.
Alle anderen lese ich mit RSS-Owl, da man diese da wesentlich besser verwalten kann.

Sonst aber ist dieses Outlook-Feature sehr gut,

Leider gibt es den RSS-Reader nur im Windows Outlook und leider nicht in der MacOS Version.

Kabeljau Inferno 14. März 2013 um 14:32 Uhr

Na, das ist schlecht. War aber auch schon abzusehen. Als schon die Diskussion losbrach, das Werbetreibende via RSS quasi nichts verdienen würden, war das Ende der RSS Unterstützung auch schon in Sicht. Mozilla wollte in künftigen Releases den RSS Button fortan aussparen. Chrome sparte ihn von Beginn an aus und war nur über Extension nachrüstbar. Und in der Google black bar rutschte der Reader in den Google Diensten ohnehin bis ans Ende durch. Ich hab’s geahnt! Praktisch war das Teil, weil ich so meine Feeds lesen konnte, ohne sie erst einmal komplett lokal syncen zu müssen. Praktisch für Gegenden mit schlechterer Internetabdeckung. Schade, schade Google!

Lars 14. März 2013 um 14:37 Uhr

RSSowl benötigt Java. Diese Virenschleuder werd ich mir mit Sicherheit nicht installieren.

Mat 14. März 2013 um 14:54 Uhr

http://tt-rss.org/
Google Reader in frei und fuer den eigenen webspace

Dirk K. 14. März 2013 um 14:57 Uhr

Irgendwie sagen die mir alle nicht zu, irgendwie zu Bunt.
Mir gefällt der MobileRSS für iOS sehr gut
http://www.mobilerssapp.com
MobileRSS HD Free:
https://itunes.apple.com/de/app/mobilerss-hd-free-google-rss/id393767734?mt=8
MobileRSS Free:
https://itunes.apple.com/us/app/mobilerss-free-google-rss/id333925239?mt=8

Jan 14. März 2013 um 15:19 Uhr

Junge junge, geht mir das ganze Theater einiger User auf die Nüsse. Da stellt ein Unternehmen ein Produkt völlig kostenlos über Jahre zur Verfügung und kündigt jetzt an diesen Dienst in ein paar Monaten zu schließen. Und was machen die Reader Nutzer? Anstatt zu sagen: “Okay es gibt ja zig andere Alternativen.” – Nein, es muss voll Granate auf Google gefeuert werden. “Määäh, kann ich Google noch vertrauen… Määääh”. Das ist unglaublich!

eXeler0n 14. März 2013 um 15:27 Uhr

Dachte erst, das Pulse eine Alternative wäre. Hab deshalb angefangen meine Feed dort einzugeben. Plötzlich meldet der mir, dass ich keine weiteren Feed zu dieser Kategorie hinzufügen kann. Da sind bisher nur 12 Feed drinne. Auch werden wohl immer nur die letzten 20 Feeds gespeichert.
Pulse fällt also schonmal weg.

Feedly ist mehr als grausam. Ich habe selten eine so hässliche und unpraktische Oberfläche gesehen. Die Technik mag gut sein, das Interface jedoch nicht. Fällt daher leider weg.

Ich suche eigentlich ein RSS Reader, welcher sowohl auf meinem PC als auch auf dem Nexus 4 & 7 verfügbar ist. Dabei sollte er einen Haufen Feed aufnehmen (100+) und alle Einträge behalten. Natürlich sollte der Status (gelesen, markiert, …) auch über alle Geräte synchronisiert werden.

Google ist zwar noch immer nicht böse, aber es vergrault langsam die Leute, die sie groß gemacht haben: Die Poweruser…
Ich überlege mir ernsthaft, meine Google Apps zu löschen und mir wieder eine eigene Lösung zu basteln.

tux. 14. März 2013 um 15:27 Uhr

Seit wann ist “RSSOwl: Windows”? Das ist Java, das läuft auch unter Linux, OSX und FreeBSD!

Chris B 14. März 2013 um 15:40 Uhr

eXeler0n, wenn du was gefunden hast, bitte posten. Suche exakt das GLEICHE :)

Koppi 14. März 2013 um 15:48 Uhr

@Jan: Es gibt eben *nicht* zig Alternativen. Jedenfalls nicht, wenn man ernsthaft damit arbeitet und die Feeds neben Desktop auch noch Mobil in brauchbarer Form haben möchte.

Ich habe früher sogar für sowas gezahlt (FeedDemon/Newsgator) aber dieser und ähnliche Dienste wurden von Google Reader totgemacht.

wirpi032 14. März 2013 um 15:59 Uhr

Ich versteh Googles Entschluss nicht. Mit Feeds kann man leicht Werbung einblenden, und warum eine Holoapp für Android entwickeln wenn man den Service sowieso fallen lassen will…

metai 14. März 2013 um 16:05 Uhr

Das ist die wirkliche Tragödie an der Geschichte: Dass Google durch seine überragende Marktpräsenz Konkurrenz zu alteingesessenen Diensten macht bzw. sie kurzerhand aufkauft. Wenn Google sich dann entschließt, dass der Dienst sich aus irgendwelchen Gründen nicht mehr rentiert, verschwindet ein gesamter Dienst aus dem Netz. Allenfalls prügeln sich die digitalen Trümmerfrauen um die Überbleibsel.

So passiert mit Usenet (Google Groups verhungert bei Google an der langen Hand), und jetzt schon wieder mit RSS. Google schöpft im Netz aus den Vollen, aber wenn es darum geht, etwas zurückzugeben, was sie nicht mehr benutzen, wird es sehr schnell sehr sehr still. “Do no evil” ist als Motto schön und gut, aber man kann auch durch Nichtstun Schaden anrichten.

Waldi 14. März 2013 um 16:27 Uhr

WAS FÜR EINE KATASTROPHE!

Ich lese meine Feeds je nach Uhrzeit auf dem Nexus 7 (gReader), dem PC (RSSOwl), dem Blackberry oder dem iPad (wo ich mich nie zwischen Feeddler und Newsify entscheiden kann).
Auf jeder Plattform wird man vernünftigen Ersatz finden. Aber wie zur Hölle soll man die Artikel in Syn halten? Ich will doch nicht jedesmal die gleichen News als “gelesen” markieren müssen, wenn ich das Gerät wechsele!

“Don’t be evil” MY ASS!

Google Reader ist/war für mich der einzige Grund für einen Google-Account. Suchen können andere auch, Karten gibt es ebenso, und GMail war mir immer suspekt.

Cornel 14. März 2013 um 16:43 Uhr

Feedly wäre wohl das Beste, aber die Oberfläche ist so was von unübersichtlich, ich möchte einfach nur meine Feeds in einer Liste um einen schnellen Überblick zu erhalten.

Manox 14. März 2013 um 16:49 Uhr

Wieso bemängelt ihr alle bei Feedly die Oberfläche? Einfach mal auf das Zahnrad gehen und einfach die “liste” auswählen und dann habt ihr es so wie bei 90% der anderen RSS-Tools.
Ich finde persönliche Mosaic oder Timeline viel schöner und würde mir wünschen das sowas auch andere RSS-Tools können.

ClaudiaBerlin 14. März 2013 um 16:51 Uhr

Bin von Feedly sehr angetan! Man kann dort für jede Kategorie gesondert das Layout einstellen – also auch die beliebte “Überflieger-Variante” Titles only.

Das ganze “magazinige” Zeugs brauche ich nicht – und mir gehts sicher nicht alleine so.

DanielDaniel 14. März 2013 um 16:55 Uhr

Hat von euch schonmal jemand feedafever ausprobiert?

Karl 14. März 2013 um 17:00 Uhr

Wenn ich für den Webzugriff ein Plugin brauche ist das kein richtiger Webzugriff, ergo gibt es z.B. bei Feedy keinen Webzugriff.
Z.B. kann ich in der Firma kein Plugin installieren, damit nützt mir das ganze Zeugs nix.

Stefan Mayer 14. März 2013 um 17:19 Uhr

so richtig kann ich die Aufregung nicht nachvollziehen. Das Synchronisieren der gelesenen Artikel ist natürlich fein, hatte mir vorher aber nicht gefehlt. Meine 7 wichtigsten Feeds habe ich auf dem Tablet mit SparseRSS (http://code.google.com/p/sparserss/), die anderen mit RssOwl auf dem PC. Aber RssOwl starte ich nur, wenn ich zuviel Zeit habe:)

Gruss
Cinq

Micha 14. März 2013 um 17:32 Uhr

Ich nutze auf meinem Androiden schon länger Taptu. Die App ist ähnlich wie Pulse. Man kann die Feeds auch mischen. Man kann sich auch sehr nette minimalistische Widgets basteln. Unter taptu.com gibt es auch eine Web-Variante, die meiner Meinung nach aber umständlich zu bedienen ist .

Thalon 14. März 2013 um 17:36 Uhr

Ich genieße die Sync zwischen Tablet, Smartphone und PC. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Alternative. Feedly ist wegen schlechter Bedienung runtergeflogen. Bei mir sammeln sich am Tag etwa 1000 News an, die ich mal für späteres lesen mal eben markiere oder durchscrolle bis ein interessanter artikel dabei ist und ich alle davor in einem rutsch als gelesen markiere.
Geht wunderbar mit gReader, habe ich trotz Wälzen der Optionen bei feedly nicht hinbekommen. Grafisch nett, aber nicht benutzbar bei hohem News-Aufkommen.

Weiß jemand echte Alternativen?

Danke!
Thalon

Gerhard Hallstein 14. März 2013 um 17:56 Uhr

Nutzer von Firefox möchte ich gerne auf die Erweiterung Bamboo Feed Reader aufmerksam machen.

Sven 14. März 2013 um 18:06 Uhr

Hach, Netvibes hatte ich vor vielen Jahren mal probiert, weiß gar nicht, warum ich damals nicht dort geblieben bin. Hat sich auf jeden Fall sehr verändert, vielleicht bleibe ick ja dort. Aber erst mal teste ich jetzt –> http://theoldreader.com/ Das heißt, ich teste ihn, sobald ich meine Feeds importieren darf, die scheinen da derzeit etwas überlastet zu sein ;-)

Ziczac 14. März 2013 um 18:09 Uhr

Die meisten von euch haben anscheinend den Sinn, oder sagen wir Hauptvorteil vom Google Reader nicht kapiert. Sonst würden hier nicht irgendwelche RSS-Reader gepostet werden. Das wichtigste am Google Reader war nicht sein Webinterface, sondern die API und die Millionen tollen Google Reader-Apps von Drittanbietern.

Ich warte, auf was der News-Reader meiner Wahl setzt und entscheide dann.

Cornel 14. März 2013 um 19:15 Uhr

@Ziczac du bringst es auf den Punkt! Genau das war der Vorteil vom Google Reader. Feedly hat ja angekündigt, dass Sie die API von Google Reader klonen werden, dann sollten also auch Mobile RSS Reader einfach angepasst werden können.

napfekarl 14. März 2013 um 20:32 Uhr

Mir geht’s gar nicht so sehr um den Reader selbst. Google Reader war und ist für mich lediglich die Basis für die Synchronisation meiner Feeds (insbesondere des “gelesen”/”nicht gelesen” Status) zwischen Desktop Rechner, Notebook und Smartphone unter Verwendung der jeweils optimalen App. Welchen Ersatz gibt’s dafür? Vermutlich keinen…

Dreader 14. März 2013 um 20:47 Uhr

“Feedly” ist von der Funktionalität wirklich recht gut, das Design etwas gewöhnungsbedürftig aber auch auf die schlichte Listendarstellung des Google Readers einstellbar. Leider funktioniert Feedly nicht als echte Web-Applikation sondern nur mit Browser-Add Ons für Firefox, Chrome und Safari. Eine Mobile Site gibt es nicht. Somit lässt sich Feedly leider auch nicht mit dem Opera Mini-Browser nutzen, den ich wegen der Kompression nutze. Die Mobile-Apps für iOS und Android wirken etwas unübersichtlich.

“Netvibes” lässt sich mit jedem Internet-Browser nutzen und erlaubt auch einen OPML Import. Listen-Anzeige in der Reader-Darstellung wie beim Google Reader und auch eine gute Vorschau. Gefällt wir optisch sogar etwas besser und ist über diverse Themes auch schnell veränderbar. Es gibt eine Version für Mobile Browser, die noch schlichter ist als beim Google Reader. Anscheinend werden aber nur die Widgets und nicht die RSS-Feeds angezeigt. Auf dem Blackberry mit dem Opera Mini habe ich auch nur wap.netvibes.com nutzen können. Mit m.netvibes.com und iphone.netvibes.com wird mir nach dem Login nichts angezeigt.

“Goodnoows” finde ich auch sehr vielversprechend. Schlichte Listenanzeige wie beim Google Reader. Funktioniert im Moment aber etwas langsam und auch der Aufbau des Vorschau-Fensters ist etwas träge. Mobile Version gibt es noch nicht. Soll aber wohl ebenso kommen wie Apps für iOS & Android.

Bis Juli wird sich bestimmt noch einiges tun und dank OPML-Export beim Google Reader ist der Wechsel auf einen anderen Anbieter auch ohne Neueingabe aller Feeds möglich.

Herby H. 14. März 2013 um 20:55 Uhr

Vor gefühlten 100 Jahren war mal Bloglines (http://www.bloglines.com/) die Alternative zu Google Reader – erstaunlicherweise funkt mein Account immer noch http://www.bloglines.com/. Wobei es mir weniger um einen Reader geht, sondern um einen zentralen Syc Dienst, den möglichst viele Apps akzeptieren.

Rollli 15. März 2013 um 01:27 Uhr

Mir gefällt Feedreader sehr gut.
http://www.feedreader.com/features.php

Sebastian 15. März 2013 um 01:38 Uhr

Tiny Tiny RSS (für den eigenen Webserver) hat sogar eine brauchbare (mir gefällt sie sehr gut) App für Android (only). Die Einrichtung dauert keine zwei Stunden (Ubuntu) insofern apache, php, mysql bereits läuft und dank dem Import über opml aus feeddaemon. Alle Informationen findet man auf der Homepage (tt-rss.org). Bis jetzt alles kostenlos bis auf den Server. Eventuell sogar auf ein NAS portierbar. Sehr gute Filtermöglichkeiten, auch über reguläre Ausdrücke. Filter auch auf Label anwendbar.

Jay 15. März 2013 um 02:43 Uhr

Wie kann ich eine lokal aufrufbare HTML-Datei basteln die meine RSS-Feeds abruft und anzeigt? Sowas müsste doch möglich sein ohne das man sich nen Server installiert. Oder übersehe ich da etwas?
Bräuchte es eigentlich nur am PC…

Toralf 15. März 2013 um 08:34 Uhr

Netvibes ist nicht nur im Web verfügbar. Wenn ich das richtig verstehe, dann gibt es dafür auch eine App für iPhone und Android.
Beim Design dürfte auch für jeden was dabei sein.

Alexander 15. März 2013 um 10:18 Uhr

Ich hoffe einfach darauf das sich bis zum Ende des Readers noch das ein oder andere Team findet und eine Alternative entwickelt. Bis zum Sommer ist noch Zeit und jetzt ist die Chance da was neues zu entwickeln.

Oder aber die Feeds als Mail zu Abonnieren, dann in Gmail Filtern. So wäre auch eine Alternative da.

Jan 15. März 2013 um 11:04 Uhr

gReader arbeitet wohl auch an einer Lösung. Steht im Changelog der aktuellen Version. Das wäre echt klasse.

Wolli 15. März 2013 um 14:14 Uhr

Wie schon jemand erwähnte… Ein großer Anbieter macht ein kostenloses Angebot, alle Fliegen schwirren da hin, die kostenpflichtigen Alternativen gehen ein. Nun dürfen wir Fliegen gefälligst einen anderen Haufen umschwirren. So ist nun mal der Lauf der Dinge. Hoffentlich schaffen die ganzen Clients (meiner ist NewsRob Pro) rechtzeitig den Umschwung.

Peaksa 15. März 2013 um 15:35 Uhr

Ich nutze dann wohl wieder das Firefox Addon “Brief” :>

Gerhard Hallstein 15. März 2013 um 17:30 Uhr

Hallo Peaksa,

nur mal als Nachfrage: Ist Dir bekannt, dass “Brief” schon seit etwa einem Jahr nicht mehr weiter entwickelt wird? Ich will nicht gegen “Brief” argumentieren, zumal es lange mein Lieblings-Feedreader war.

Besten Gruß
Gerhard

Christian (@ChrisMuething) 15. März 2013 um 21:12 Uhr

Also ich finde den feedly ja ganz nett. Ein sehr entscheidendes Manko ist jedoch, daß sowohl die Android-App, als auch die Chrome-Erweiterung nicht automatisch aktualisieren und somit auch keine Notification bei neuen Nachrichten erscheint. Komischerweise wird fast nirgendwo über eine der besten Apps berichtet. https://play.google.com/store/apps/details?id=com.noinnion.android.greader.readerpro&feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsImNvbS5ub2lubmlvbi5hbmRyb2lkLmdyZWFkZXIucmVhZGVycHJvIl0. Auch die Leute von GReader arbeiten an einer Lösung ab dem 1. Juli. (leider nicht für Desktop verfügbar)

Felix 15. März 2013 um 22:02 Uhr

Genau. Desktop bleibt außen vor und das ist sehr schade.

FALLS jedoch der gReader Pro auch auf Normandy aufsetzen würde, dann könnte man Feedly im Browser und gReader Pro auf Android-Geräten nutzen. Das wäre akzeptabel.

Monika 15. März 2013 um 23:13 Uhr

Ich habe eine Menge feeds in Kategorien abonniert. Bei google reader wird mir in der Kategorienansicht angezeigt, wieviele ungelesene Beiträge es gibt. Das kann man bei feedy nicht einstellen?

Wolli 15. März 2013 um 23:26 Uhr

Warum um alles in der Welt muss ich mich für Feedly bei Google registrieren? Was für ein Quatsch. Ich hab jetzt die Feeds aus dem Google Aggregator vorläufig als Feed im Firefox gesichert, und werde abwarten, ob es doch noch einen vernüftigen Client/Aggregator-Dienst gibt. Wo man nicht erst Konten bei Twitter, Google, Facebook etc. anlegen muss, um ihn zu nutzen. Ich weiss, ich bin ein Dinosaurier in dieser Hinsicht.

Gerhard Hallstein 15. März 2013 um 23:41 Uhr

@ Alexander:

Oder aber die Feeds als Mail zu Abonnieren, dann in Gmail Filtern. So wäre auch eine Alternative da.

Diese Möglichkeit würde ich mir gerne mal ansehen. Gibt es dafür eine Anleitung?

Nieeeeemals 16. März 2013 um 05:23 Uhr

Alternative?.. Habe alles weggeschmissen für
TAPTU
Genial, kennst seltsamerweise noch nicht jeder

Schwersten zu Empfehlen!!!!!!!!!

Wolli 16. März 2013 um 08:42 Uhr

“Logge Dich mit Deinem Facebook-, Twitter-, LinkedIn- oder Google-Konto bei Taptu ein” Muhahaha.

Sleuter 16. März 2013 um 15:09 Uhr

Ich bin mit der kostenlosen Alternative http://rrsly.de sehr zufrieden. Die bieten auch den Import von Google Reader an und die Bedienung ähnelt sich!

Sleuter 16. März 2013 um 15:10 Uhr

Ich meinte natürlich http://rssly.de ;)

Dimitri 19. März 2013 um 19:45 Uhr

Newsblur reagiert auf den Ansturm mit folgendem:
“Due to overwhelming demand, free accounts are temporarily suspended.
By going premium you get full access to NewsBlur. ” man soll da 24 bzw. 36$ /Jahr zahlen.

Als ich jedoch, bei dem Punkt wo ich meine Kreditkartendaten eingeben musste die Zurück-Taste betätigt habe konnte ich ganz normal und ohne zu bezahlen auf den mit 64 Feeds reduzierten Dienst zugreifen.
Finde ich schon ziemlich komisch, versuchen die etwa Leute zum zahlen zu zwingen solange der Ansturm riesig ist?

Thomas Voiß 29. März 2013 um 21:19 Uhr

Ich nutze derzeit The old Reader und bin sehr zufrieden. Praktisch ist die Pocket Integration. Ansonsten ist alles sehr übersichtlich und visuell angenehm und nicht überladen.
http://theoldreader.com/

Gerhard Hallstein 5. April 2013 um 20:20 Uhr

Hallo Marco,

ich habe es eben mal mit rssly.de getestet. Mit diesem Reader geht das leider nicht. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt (eine feine Sache).

Schönes Wochenende
Gerhard

Enrico 29. Juni 2013 um 00:42 Uhr

Ich benutze RSS Feeds fast nur unter iOS (iPad und iPhone) und da gibt es nur eine wirklich taugliche App mit Feeddler pro, der im Moment nur The Old Reader vollständig unterstützt. Wenn man einzelne Feed Einträge Twittern oder bei Facebook posten will, dann ist das schon aus diesem Grund die erste Wahl: http://www.sonoya.com/rss-feed-reader-alternative-zu-googlereader-und-feedly-fur-ios-feeddler-pro-und-theoldreader.html


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