Google-Mitarbeiter zeigt öffentlich, wie schlecht Nest-Rauchmelder funktionieren

17. Februar 2015 Kategorie: Google, geschrieben von:

Als Google im vergangenen Jahr Nest aufkaufte, hätte man sicherlich nicht gedacht, dass sich die eigenen Mitarbeiter einmal öffentlich gegen das Produkt stellen würden. Ein Google-Mitarbeiter namens Brad Fitzpatrick zeigt nun in seinen eigenen vier Wänden, wie fehlerhaft der Nest-Rauchmelder eigentlich ist.

nestprotect

Einige kennen Nest sicherlich nur als Hersteller eines Smart-Thermostats, das damals von Ex-iPod-Erfinder Tony Fadell designed wurde. Doch Nest hat noch ein zweites Produkt, den „Nest Protect“, den Caschy bereits vor einiger Zeit im Test hatte. Doch was Fitzpatrick in seinem sechsminütigen Video zeigt, ist Caschy damals wohl eher nicht passiert.

Offenbar haben Fitzpatricks in Reihe geschaltete Nest-Rauchmelder mitten in der Nacht zu Piepen angefangen, obwohl sich im Haus weder Rauch noch Kohlenmonoxid gebildet hat. Eine Fehlfunktion dieser Art darf an sich eigentlich nicht vorkommen, doch was viel schlimmer für Fitzpatrick (insbesondere für seine Nerven) war, ist, dass er die Rauchmelder nicht mehr deaktivieren konnte.

Während andere Rauchmelder mit einem physischen Knopf an der Unterseite zum verstummen gebracht werden können, reicht es beim Nest Protect eigentlich, unter dem Rauchmelder mit den Händen zu winken, da sich hier spezielle Sensoren befinden. Doch diese wollten einfach nicht reagieren. Er sah sich schließlich genötigt, jeden einzelnen Rauchmelder abzunehmen und die Batterien zu entfernen, um dem Pfeifforchester ein Ende zu machen.

Als ob der öffentlich gemachte Fauxpas nicht schon schlimm genug für das nun zum eigenen Portfolio gehörenden Produkt wäre, wendet sich Fitzpatrick auch noch über seinen Google+-Account an die Menschen und erklärt, dass die Nest-Rauchmelder wohl häufiger zu Fehlermeldungen tendieren und Falschalarm auslösen würden. Das Ganze nimmt wohl solche Ausmaße an, dass Fitzpatrick zusätzlich Sicherheitskameras zuhause installieren musste, um zunächst zu checken, ob tatsächlich ein Feuer zuhause ausgebrochen ist. Andernfalls müsste er jedes Mal alles stehen und liegen lassen und nach Hause eilen, um dies manuell zu prüfen. Wie sich herausstellte, war bei keinem Alarm des Nest Protect ein Feuer oder Rauchbildung jeglicher Art auszumachen. Fitzpatrick bezeichnet Nests Rauchmelder nur noch als „unhushable pieces of crap.“

(Quelle: geek.com)


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