Google Assistant: Entwickler erhalten wohl bereits ab Dezember Zugriff

5. Oktober 2016 Kategorie: Android, Google, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

GoogleAssistant_logoGoogle hat seinen neuen Google Assistant gestern immer wieder breitgetreten: Sei es zur Eröffnung, als es um K. I. ging oder bei der Vorstellung von Google Home. Irgendwie schien das Unternehmen kein anderes Thema mehr zu kennen. Auch bei der Präsentation der neuen Pixel-Smartphones, schien die Hardware fast eher Beiwerk zu sein – lieber plauderte man weiter über den digitalen Assistenten. Jetzt gibt es noch ein paar weitere Einzelheiten: So sollen Entwickler ab Dezember 2016 Zugriff auf die offene Plattform erhalten, mit deren Hilfe sie dann neue „Actions“ für den Google Assistant kreieren können. Dadurch wird möglich weitere Apps mit dem Assistenten bzw. dessen Sprachsteuerung zu vernetzen. Genau an diesem Punkt hofft Google natürlich auf möglichst breite Unterstützung.

Bei der Vorstellung hatte Google bzw. einer der Köpfe hinter dem Assistant, Scott Huffman, ja bereits erläutert, dass Entwickler zwei Arten von Actions / Aktionen einbinden können: Direkte Aktionen und Konversations-Aktionen. Die direkten Aktionen erlauben etwa über den Google Assistant z. B. den Fernseher anzuknipsen. Über die Konversations-Aktionen holt der Assistant hingegen z. B. eine weitere App / einen anderen Dienst ins Boot. Sinnvoll ist das, wenn z. B. eine Pizza bestellt werden soll und Einzelheiten wie der Lieferdienst, der Belag und Co. festzulegen sind.

Mittlerweile ist der Google Assistant im Allo-Messenger bereits eingebunden. Hinter dem Assistant steckt für Google ein groß angelegter Plan künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen enorm voranzutreiben und bei den Anwendern zu etablieren. Denn genau deswegen hat man den Google Assistant letzten Ende auch bei der Vorstellung der neuen Hardware, also Google Home sowie den beiden Pixel-Smartphones, so in den Vordergrund gerückt.

Werdet ihr den digitalen Assistenten nutzen? Viele Features werden zunächst vermutlich erstmal auf die USA beschränkt sein, vermute ich. Ich selbst gebe ungern die Zügel aus der Hand und spiele zwar gerne mit K. I. herum, erkenne für mich persönlich bisher aber nur geringe Mehrwerte. Das dürfte bei anderen Usern aber anders aussehen.

(via 9to5Google)


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Über den Autor: André Westphal

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