Drum prüfe, wer seine Daten in der Cloud lagert: Dropbox sperrt ohne Prüfung

26. April 2012 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von: caschy

Ihr seid Cloud-Fans? Ich auch, sollte bekannt sein. Aber: ich packe da niemals nicht etwas rein, was ich nur 1x digital vorliegen habe oder mir besonders wichtig ist. Und wer der Meinung ist, das hier und da getauscht werden kann, der liegt falsch. Ratz fatz wird bei Dropbox bei Verdacht auf eine Copyright-Verletzung nämlich die Datei gesperrt und die Sharing-Funktion des Accounts gesperrt. Kein Witz. Ist eben passiert – nicht in China, nicht in den USA – hier bei uns in Deutschland.

Dropbox sperrte ohne Nachfrage, ohne Überprüfung eine PDF-Datei. Bei illegalen Dingern hätte ich kein Problem. Das Pikante: es handelt sich um einen  falschen Urheberrechtsanspruch. Verfolgt bei Interesse mal den @sixtus bei Twitter – der wird sicherlich mit weiteren Informationen nicht hinter dem Berg halten



Über den Autor: caschy

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40 Kommentare

Dennis 26. April 2012 um 13:09 Uhr

ich nutze Dropbox nur als Backup. Somit ist alles noch lokal vorhanden. Dennoch wäre es sehr ärgerlich.

Vielleicht kann man ja Skydrive in Drive in Dropbox sichern.

plumtree 26. April 2012 um 13:21 Uhr

Ganz im Ernst.
Wer irgendwas wichtiges singulär in einer kostenlosen Cloud speichert kann nur einen an Murmel haben.
Die Dropbox ist privat und in der Firma ungeheuer praktisch für den Austausch und die Bearbeitung von Dokumenten und Software. Die automatische Sychronisierung mit allen verbundenen Rechnern ist nichts weniger als genial.
Aber die jeweils aktuelle Version der Dateien werden am Abend zusätzlich einmal auf einem lokalen Server gespeichert.
Niemandem bei uns würde im Traum einfallen wirklich heikle Daten dort abzulegen.
Oder weiß irgendwer wirklich was Dropbox, Microsoft oder Google mit diesen Daten anstellt.

Patrick 26. April 2012 um 13:24 Uhr

Gesperrt wurde wg. dem Dateinamen und/oder Inhalt?

sav 26. April 2012 um 13:36 Uhr

Viel Panik um nichts. So wie ich das sehe wurde hier eine Datei gesperrt die wohl im Public Ordner lag und für die einer ein Urheberrechtsanspruch geltend gemacht hat. Natürlich hätte Dropbox erstmal in aller Ruhe klären können ob dieser Anspruch gerechtfertigt ist, dies kann aber manchmal Tage, Wochen oder Monate dauern, so das die Datei erstmal aus reinem Selbstschutz und zum Schutz des Users deaktiviert wurde. Das die Share Funktion direkt mit deaktiviert wird, ist irgendwie verständlich. Sonst könnte er die Datei umbenennen und weiter gehts.
Wär die Datei irgendwo in der Dropbox und nicht öffentlich zugänglich, wäre die Sache wieder anders. Leider erfährt man dank dieser hirnrissigen Twitter Beschränkung von paar Buchstaben absolut gar nichts über den Sachverhalt.

Hermann 26. April 2012 um 13:45 Uhr

Leider hab ich keine entsprechende Internetverbindung um eine Cloud sinnvoll zu nutzen aber ganz ehrlich, wenn ich Daten in die Cloud verschieben würde dann würde ich das ganze vorher in einem Truecrypt Container schieben.

Jobl 26. April 2012 um 13:45 Uhr

Ehrlich gesagt, ich find’s gut.

Das will ich auch begründen: Wenn Dropbox nicht sofort ohne Prüfung das Linkfeature abschaltete, dann könnten sie die Bude in vier Wochen zumachen. Denn dann würden sie nämlich zum neuen Oneclickhoster. Der Dumme wäre (unter anderem) ich.

Ich hatte mich schon gefragt, wie das in Zukunft ablaufen würde, nachdem Dropbox die Möglichkeit zum Verlinken bekannt gemacht hatte. Das Feature gibt es schon lange vor allen neueren Betaversionen. Ich nutze es seit Frühjahr letzen (!) Jahres, und zwar intensiv.

Wie sollte Dropbox eine Copyrightprüfung vornehmen? Der legale „Beifang“, der auf diese Weise entsteht, ist bedauerlich, aber unvermeidlich. Ein garantiertes Recht, etwas aus seinem Dropbox-Account heraus zu verlinken, hat sixtus wie alle anderen aber ja auch sowieso nicht.

Jobl

Marc 26. April 2012 um 13:45 Uhr

So, ich suche dann mal spontan eine Möglichkeit meine Dropbox auf einen FTP zu sichern. Möglichst automatisiert.

Könnt Ihr mir was empfehlen?

Chrissi 26. April 2012 um 13:46 Uhr

Ich nutze seit gestern meine eigene Cloud mit ownCloud auf meinem Webspace. Das funktioniert bislang super. Nur die Adnroid-App steckt noch in den Kinderschuhen…

kld 26. April 2012 um 13:57 Uhr

Das ist mein Prof! 😀

Marc 26. April 2012 um 14:02 Uhr

@Marc: https://mybackupbox.com/
Ich kenn allerdings die Hintergründe nicht. Habs auch selbst nich ausprobiert.

Jobl 26. April 2012 um 14:03 Uhr

@kld Wahrscheinlich – und hoffentlich – nicht mehr lange…

Andy 26. April 2012 um 14:03 Uhr

Das sieht definitiv nicht gut aus für Dropbox. Um diese PDF handelt es sich: http://upload.wikimedia.org/wi.....GundCo.pdf

Informationen zum Thema: http://www.spiegel.de/netzwelt.....39,00.html

Ich hätte gern einen Cloud-Anbieter der nur verschlüsselte Daten überträgt, bei dem der Schlüssel meine Geräte nicht verlässt, und der der native Clients bietet. Ist das wirklich so schwer?! Wuala kommt dem sehr nahe aber der Client ist Java-basiert.

Jobl 26. April 2012 um 14:07 Uhr

@Marc: Wozu? Es gibt doch immer die lokale Kopie der Datei auf dem lokalen Rechner.

Torsten 26. April 2012 um 14:16 Uhr

Du weißt schon, dass Dropbox nicht in Deutschland ist? Ort des Geschehens sind die USA.

Marc 26. April 2012 um 14:17 Uhr

Aber wenn einer Datei, aus welchen Gründen auch immer, von Dropbox gelöscht wird…wird sie dann nicht auch von meinem Rechner gelöscht?

Ansich möchte ich nur noch ein sicheres Backup auf meinem eignen Webspace haben.

https://mybackupbox.com/ sieht eigentlich gut aus, allerdings vertraue ich denen nicht meine Zugangsdaten an.

TamCore 26. April 2012 um 14:22 Uhr

Sollen se meinen Account doch dicht machen. Mein Server ist ebenfalls mit meiner Dropbox verbunden und kann somit meine (teilweise verschlüsselten Daten) problemlos in seine nächtlichen Backups integrieren.

Ny Alesund 26. April 2012 um 14:25 Uhr

nun geht die zensur der nsa los… aber wir haben seit jahren davor gewarnt. also sagt nicht das ihr es nicht gewusst habt!

Jobl 26. April 2012 um 14:27 Uhr

@Marc: Einfach mit einem scriptingfähigen FTP-Client deiner Wahl (scriptingfähig sind in der Regel der OS-eigene Kommandozeilen-Client (Windows http://ftp.exe) oder Winscp usw) die _lokalen_ Daten auf deinen Webspace synchronisieren.

Jobl 26. April 2012 um 14:41 Uhr

Und noch eines, Caschy: es ist ja nur die Link-Funktion des Accounts gesperrt worden. Nur das Sharen ist ncht mehr möglich für diesen einen Account. Die Datei ist noch vorhanden. Sixtus hat vollen Zugriff auf diese Datei in senem Account.

Diesen Sachverhalt bechreibt leider weder das Bild noch deine Überschrift richtig.

Deppenfinder 26. April 2012 um 16:02 Uhr

Wer nach der Datenschutz- und Verschlüsselungslügerei seine Dateien noch bei Dropbox speichert, dem ist eh nicht zu helfen und hat es imho nicht besser verdient.

justaboyx 26. April 2012 um 16:15 Uhr

Noch verstehe ich es nicht ganz.

Wurde die Datei und seine „Teilen“ Funktion gesperrt, weil diese Datei öffentlich zugänglich gemacht hat, oder für Freunde mit E-Mail oder für Leute mit einem „öffentlichen“ Link? Oder wurde die Datei gesperrt, weil sie einfach in dem Dropbox Ordner liegt?

Elvis 26. April 2012 um 16:38 Uhr

Damit man nicht zufällig gesperrt wird:
Einfach BoxCryptor benutzen (habe ich schon mal verbloggt) und gut ist. Gibt es für Windows, Linux, etc. und sogar eine Android App die auf dem Smartphone oder Tablet die Daten öffnen kann und sogar verschlüsseln. Sein kurzem auch eine Cache Funktion – verschlüsselte Daten, die schon mal heruntergeladen wurden, bleiben auf Android verschlüsselt liegen.

geheim 26. April 2012 um 18:18 Uhr

Das ist eigentlich recht einfach: Es handelt sich um die Dokumentation von problematischen Wikipedia-Änderungen durch einen Professor der Uni Frankfurt/Oder. Das Thema ging vor einer Weile durch die Blogs und Zeitungen, siehe etwa hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/W.....rnalist%29
http://www.spiegel.de/spiegel/.....34,00.html
http://esowatch.com/ge/index.php?title=Wiki_Watch

Alles in allem eine sehr unschöne Geschichte, die ein schlechtes Licht auf den Professor wirft. Sixtus hatte diese Dokumentation damals in seiner Dropbox gespiegelt, also das PDF in den Public-Ordner kopiert und dann die öffentlichen Links verbreitet.

Die Dokumentation liegt auch auf den Wikipedia-Servern, was ganz klar gegen Urheberrechtsverletzungen spricht. Kaum eine Seite ist da restriktiver als die Wikimedia-Projekte. Ich kann auch keine Urheberrechtsverletzung drin erkennen:

http://upload.wikimedia.org/wi.....GundCo.pdf

Die fraglichen Wikipedia-Edits sind ja eh unter einer CC-BY-SA-Lizenz veröffentlicht worden und auch die wenigen Zitate aus Stocks Vorträgen sind vom normalen Zitatrecht gedeckt – vor allem da Dropbox ja eine US-Firma ist und unter US-Recht agiert. Stock hat mit dem DMCA-Takedown ja auch klar US-Recht benutzt und dort gibt es ja das Recht auf Fair Use. Der Takedown von Dropbox ist daher deutlich übertrieben, aber das eigentliche Problem ist eben, dass hier mal wieder das Urheberrecht als Zensurmittel benutzt wird.

Marc 26. April 2012 um 19:16 Uhr

Wie, was und warum sagt Dropbox ja klar und deutlich – finde ich schonmal sehr gut:
This file is no longer available due to a takedown request under the Digital Millennium Copyright Act by Prof Dr. Wolfgang Stock

Sieht DMCA nicht vor, dass der Anbieter sofort löscht, sperrt, whatever? Auf jeden Fall reagiert?
Ich denke, dass Dropbox sich einfach nur nach den Gesetzen richtet…

Marc 26. April 2012 um 19:18 Uhr

https://www.dropbox.com/terms#dmca

ergreift Dropbox nach eigenem Ermessen die Maßnahmen, die es für angemessen erachtet, einschließlich des Entfernens des betroffenen Inhalts von der Website.

Wahrscheinlich hat der Prof. gut argumentiert 🙂

Ludolf Rudolf 26. April 2012 um 20:58 Uhr

Das Bild, das die Dropboxboys zur Andeuten der Sperrung benutzen is super.

Frank 26. April 2012 um 22:12 Uhr

Vermeintliche Kinderpornographie im Skydrive!!!

Was Dropbox kann, kann Microsoft auch, aber noch ein bisschen rabiater….

Vorgestern war meine vielgepriesene 25GB Skydrive-Cloud plötzlich gesperrt, einloggen nicht mehr möglich. Dubiose Meldung, dass ich gegen die Microsoft eigenen Regeln verstossen hätte und nicht geduldete Inhalte in meinem Skydrive gefunden wurden.

Aber der Reihe nach:
– ich nutze ein Omnia 7 mit WindowsPhone 7.5 und habe damit schon früh Skydrive genutzt.

– alle von mir mit dem Omnia 7 aufgenommenen Bilder, werden automatisch auf Skydrive „gesynct“ – ein Smartphone kann man ersetzen, den ideelen Wert von verlorenen Bilder nicht.

– auf meinem Skydrive befinden sich keine Urherberrechtverletzende Inhalte, nur meine eigenen Bilder, keine Musik, keine Videos, es ist kein Ordner freigegeben, ich bin der einzige Benutzer, ein geschlossenes System.

– im Dezember 2011 bin ich kurz vor Weihnachten Vater geworden, mein kleiner Sohn war in den ersten 8 Lebenswochen mehrfach in ärztlicher Behandlung (Gipsbeine, Atemstillstand und ein Leisten- bzw. Wasserbruch)

– Notarzttermin Sonntagnacht, der Hoden meines Kleinen ist um das 5 bis 6fache angeschwollen – bis wir beim Arzt sind, ist die Schwelllung weg – Unsicherheit beim Arzt, was war es denn nun?

– Zwei Tage später wieder das gleiche, wieder nachts
– Tolle Idee, Smartphone gezückt (kann man ja toll mit in die Praxis nehmen), Bilder gemacht vom angeschwollenen Hoden – der Arzt war dankbar über die drei, vier Bilder, er konnte einen nicht so gefährlichen Wasserbruch diagnostizieren – Erleichterung.

– Und heute dann die Email von Microsoft, dass genau diese Bilder gegen den Codex von Microsoft verstossen – ich hab doch nicht mal mehr daran gedacht, dass die dort gesynct worden sind!

Eine Vollsperrung meines Accounts war die Folge, über Support für 48h freigeschaltet um die beanstandeten Bilder zu entfernen – sonst Androhung der Totalsperrung!

So eine Cloud kann ich nicht brauchen, meine eigenen Bilder werden kontrolliert, ich kann dort nicht die Inhalte, die ich dort sichern will, sichern!? Wo sind wir denn?

Klar bin ich gegen die Verbreitung von Kinderpornographie, damit habe ich nichts am Hut – aber das geht zu weit, es war nichts freigegeben, es wurde noch kein Bild downgeloadet, kein anderer als ich hatte Zugriff. Warum scannt Microsoft meine persönlichen Inhalte, warum werde ich darüber nicht informiert. Das ist wie ein Einbruch in die eigene Wohnung!

In den Nutzungsbedingungen steht weiter, dass das auch für andere freizügige Photos mit viel Nacktanteil gilt – also bitte auch keine Oben-Ohne-Fotos vom letzten Malle-Urlaub dorthin speichern.

Für solche einschneidende Angriffe auf meine Privatssphäre, soll ich in Zukunft auch noch bezahlen – meine Inhalte sind da nicht sicher.

So nicht liebe Firma Microsoft.

Frank

freakyno1 26. April 2012 um 23:26 Uhr

Cloud, Cloud…. Ich habe ein Nas Zuhause und eine Fritzbox.
Bei beiden kann ich mir meine ganz private Cloud einrichten, ohne irgendwelche Beschränkungen oder Kontrolle.
Was soll ich also mit dem ganzen Gedöns?

HansWernerLembke 27. April 2012 um 03:04 Uhr

Ich lach mich kaputt … und Ihr regt Euch über die Stasi auf…. die war Kindergarten im Vergleich von dem was im „freien“ Westen abgeht.
.
Mein Mitleid für Deine erlittenen Probleme und Sorgen!

cookkii 27. April 2012 um 03:38 Uhr

ihr habt doch alle selber schuld, wenn ihr solch ein bockmist, wie dropbox, skydrive usw. benutzt. selbstverständlich scannen alle anbieter eure hochgelandenden daten, so naiv kann kein mensch sein. ich brauche solch einen blödsinn a la cloud nicht und werde es auch nie nutzen. macht endlich mal die augen auf und denkt nach, dass alles was aus den USA kommt ist brandgefährlich. normalerweise müsste man die leute, die clouds benutzen, ordentlich was an die mütze kloppen.

Arcy 27. April 2012 um 08:18 Uhr

DropBox hin oder her. Wenn man sich nicht selber anschaut, worum es geht, ist eine DropBox auch nur ein Mülleimer und das ganze eine Diskussion über selbigen.

Hat sich eigentlich jemals jemand die Mühe gemacht die jeweils 6 Edits in den zwei oder drei Artikeln überhaupt anzuschauen? Die Inhalte sind zum großen Teil heute noch – trotz des ganzen Medienrummels – immer noch vorhanden. Und im Artikel zum Insulin Glargin wurden die eingearbeiteten Positionen der Diabetikerverbände also der Betroffenen entfernt.

http://de.wikipedia.org/wiki/B.....x.E2.80.9C

Arcy

dasuxullebt 27. April 2012 um 09:52 Uhr

Ich kapiere nicht, wozu Cloudspeicher gut sein sollen. Für <10 Euro pro Monat kriegt man einen eigenen VServer auf dem man sich SSH und Apache installieren kann, für etwas mehr sogar fertiges Webspace wo man sich um dessen Installation garnicht mehr kümmern muss. Cloudspeicher sind doch wieder nur so eine Verdummung des Internetnutzers.

Mark Steffen 27. April 2012 um 11:07 Uhr

@dasuxullebt
Du ueberschaetzt einfach die technischen Faehigkeiten der breiten Masse. Klar kannst Du das, aber fuer die meisten Menschen sind SSH und Apache Hyroglyphen und 10Euro sind 10Euro zuviel fuer etwas, was wo anders ja „umsonst“ ist.

Das Problem ist ganz woanders. Es geht naemlich darum, dass man die Internetuser an sich nicht genug sensibilisiert fuer Datensicherheit.
Komfort hat schon immer Sicherheit uebertrumpft, nicht ohne Grund kleben Leute immer noch ihre Passwoerter per Post-It an den Monitor, benutzen „1234“ als Handy-PIN und haben das Schluesselboard mit dem Schluessel fuer den 60.000 Euro Mercedes direkt neben der offenen Haustuer.

Wer einfach von Gratis-Diensten erwartet, dass man sich 24/7 365 Tage im Jahr auf sie verlassen kann und dass diese nicht ohne Vorwarnung mal zeitweise oder ganz verschwinden koennen oder die AGBs aendern, der lebt einfach in einer Scheinwelt.

Man muss nicht alle Cloud-Dienste gleich verteufeln, es gibt genug Anwendungsfaellte fuer weniger sensible Daten, in denen diese ausreichenden Komfort und Sicherheit bieten, keiner zwingt die User dazu, dass sie ihre Aktfotos darin hochladen.

Rainer 27. April 2012 um 13:55 Uhr

Wer verschlüsselte Daten in der Cloud ablegen will, macht sich schon verdächtig.
Ein sicherer Ort ist doch die Facebook-Chronik.
Und immer daran denken: nur die Originale ablegen. Nicht kopieren, sondern verschieben, dann könnt Ihr sicher sein, dass die Daten auch für immer verloren sind.
ACHTUNG! DIES IST EIN JOKE!!!!
Wer dieser Anweisung folgt, dem gehört es nicht besser.

sven 29. April 2012 um 17:38 Uhr

whow, mal was Kritisches hier zu Dropbox…..

Gernot 30. April 2012 um 11:35 Uhr

Nur mal so ne Frage zwischendurch: Liegen nicht alle Dateien von Dropbox irgendwo lokal auf ner Festplatte. Ich gehe nicht davon aus, die Berechtigungen der Software soweit greifen, dass ein lokaler Ordner im Betriebssystem gesperrt wird. Somit sind doch nach dem ersten Sync immer Backups vorhanden? Oder sehe ich das falsch?!?

Gebratener Affe an Vanillesoße 6. Juli 2012 um 14:01 Uhr

Also ich verschlüssele immer alles bevor ichs in die Cloud hochlade, so können die dann nicht feststellen ob die Datei Rechte verletzt oder nicht und ich hab meine Ruhe vor den Zensoren !




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