Devolo Smart Home mit Fibaro Motion Sensor

31. Januar 2016 Kategorie: Smart Home, geschrieben von: caschy

fibaro smart motion sensorIn der Vergangenheit stellten wir hier einmal Devolo Smart Home vor. Eine Lösung mit einer Vielzahl von Devolo-eigenen Elementen – aber auch mit der Möglichkeit, den Spaß um Z-Wave-Produkte zu erweitern. Ich bekam die Frage, inwiefern man das Ganze mit anderen Produkten nutzen kann. Nun verfüge ich nicht über alle möglichen Z-Wave-Elemente, da ich diese nicht benötige, doch ein wenig kann ich dazu schreiben. Nehmen wir einmal als spezifisches Beispiel den Fibaro Motion Sensor. Kleine Kugel, die im besten Falle als Bewegungsmelder fungiert, zudem die Temperatur und das Licht messen kann. Kostet um 45 Euro derzeit bei Amazon.

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Alle Funktionen sind derzeit offenbar nicht innerhalb der Devolo Home Control nutzbar, zumindest bei mir nicht. So kann zwar der Status Alarm ausgelesen werden, die Temperatur oder die Helligkeit funktionierten aber nicht durchgängig gut, weshalb es mit Regeln basierend auf Licht oder Temperatur nur halbgut aussieht. Halbgut steht hier für Schrott.

Bekommt man einen Sensor von Fibaro in die Finger und möchte diesen in das Devolo Smart Home einbinden, so muss im Home Control-Interface ein unbekanntes Gerät hinzugefügt werden. Hier kann nun der Inklusionsvorgang gestartet werden (Suchvorgang in Home Control initialisieren, Fibaro Button drei Mal antippen). Home Control sucht und sollte dann das Gerät finden. Abschließend vergibt man einen Namen und findet das Gerät in der Übersicht vor.

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Ganz alleine kann man nun noch nicht viel damit machen, hier überlasse ich es eurer Phantasie, wie ihr den Bewegungssensor einsetzt. Es lassen sich Regeln erstellen, dass bei Alarm eine Push-Nachricht auf eurem Smartphone erscheint. Angesichts der Größe des Sensors eine gute Überwachungsmöglichkeit für Räume, aber auch Schubladen. Der Preis wird dann allerdings viele abschrecken, denn man wird sich sicherlich nicht vier oder fünf Kugeln holen wollen, um Schubladen zu überwachen.

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Aber auch andere Szenarien sind denkbar. So kann man beispielsweise eine Regel erstellen, dass eine ins System eingebundene Steckdose scharf geschaltet wird, an der eine Lampe hängt. Zwei Regeln sind fällig – einmal das Einschalten, wenn der Alarm ausgelöst wurde und das Abschalten, wenn der Zustand normal ist. Arbeiten die Regeln korrekt, so schaltet die Lampe 20 bis 25 Sekunden nach Erreichen des Zustands „OK“ ab, bei Alarm geht die Lampe ungefähr nach ein bis zwei Sekunden an. Vielleicht für alle etwas, die ihren Keller oder das Badezimmer bei Bewegung automatisch beleuchten wollen. Sinnvoll? Nur wenn man eh Module hat. Ansonsten nicht wirklich, da das Messen von Licht und Temperatur bei der Regelerstellung oftmals unabdingbar sind.

fibaro morion sensor

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Über den Autor: caschy

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