Noch nicht offiziell von Mozilla vorgestellt, aber schon auf den Release-Servern: Firefox 8.0. Die neue Version 8.0 von Firefox habe ich wie immer zu einem portablen Paket zusammen geschnürt, ideal für die Nutzung auf dem USB-Stick oder zum Ausprobieren. Tja Firefox 8.0 – was ist neu? Über die Neuerungen hatte ich in der Vergangenheit schon gesondert berichtet, so findet man in den Einstellungen die Möglichkeit, Tabs erst zu laden, wenn diese angewählt werden.
Firefox 8.0 und Portable Firefox 8.0: einiges ist neu
Profilmanager für Thunderbird und Firefox: auch für Backup & Co zu gebrauchen
Google Chrome hat die Tage einen Profilmanager spendiert bekommen, im Hause Mozilla gab es seinerzeit Überlegungen, diese Gebilde komplett zu entfernen. Für Menschen, die eine Installation nutzen, kann ein Profilmanager nützlich sein. Zur strikten Trennung berufliches oder privates Profil – zum Testen, oder für die Mutter, Schwester, Kinder, Hund, Katze oder Maus. Mozilla hat nun die Version 1.0 des eigenständigen Profilmanagers für Thunderbird und Firefox veröffentlicht. Die kostenlose Software läuft unter Windows, Linux und Mac OS X.
Firefox: Daten von Google Chrome importieren
Stellen wir uns mal den normalen Benutzer vor. Der ist super dankbar, wenn er den Browser mal irgendwann wechseln würde (weil Leute wie wir erzählen, dass Browser XYZ viiiiiel besser ist) und der neue Browser Importfunktionen des alten Browsers mitbringt. Stellen wir uns den Chrome-Benutzer vor, der auf den Firefox switchen will. Momentan unverständlich, aber wer weiss, was die Zukunft bringt…
Jedenfalls findet derjenige zwar eine Importfunktion aus Opera, dem Internet Explorer und sogar Safari, der Browser aus dem Hause Google fehlt aber. Zwar ist der manuelle Import einiger Daten, wie zum Beispiel den Lesezeichen kein Hexenwerk, trotzdem möchte Mozilla das Feature anbieten. Und so findet man in der Roadmap nun eben jenen Chrome-Import. Neben Lesezeichen sollen Passwörter, Einstellungen, Cookies & Co importiert werden. Ab wann das Ganze geplant ist? Firefox 10. (via)
Firefox verliert Designer
Ende aus – Micky Maus. Nach über fünf Jahren bei Mozilla streicht Alex Faaborg die Segel bei Mozilla. Mozillas Vorzeige-Entwickler verlässt also das Schiff, um sich anderen Beschäftigungsfeldern zu widmen. In seinem Blogpost huldigt er noch einmal seine Kollegen, er sei selten so herzlichen Menschen begegnet.
Ich persönlich denke aber nicht, dass wir uns große Sorgen um das Mozilla’sche Erscheinungsbild machen müssen, es gibt weitere Designer im Hause und wenn ich mir die Konzeptstudien so anschaue, dann verstehen die Jungs auch etwas von ihrem Handwerk. Wer designtechnisch noch einmal durch Faaborgs Arbeiten wandeln will, der soll sich den Blogpost anschauen, er verweist dort noch einmal auf seine Arbeiten, die die Highlights ab Firefox 3 beleuchten.
pdf.js: Integrierter PDF-Betrachter für den Firefox
Das Projekt pdf.js ist schon ein paar Monate älter, nichtsdestotrotz ist es erwähnenswert, weil ich es für eine gute Sache halte. pdf.js rüstet den Firefox (jaja, auch die portable Variante) mit einem PDF-Betrachter auf HTML5-Basis nach. So könnt ihr ohne weitere Plugins oder installierte Programme PDFs betrachten, durchsuchen und drucken – quasi so wie bei Google Chrome. Einfach die Erweiterung installieren und fertig isses. Als Demo könnt ihr euch das in jedem Browser einmal hier anschauen. Bislang noch in Entwicklung, macht pdf.js trotzdem einen guten Eindruck.
Firefox Share: Firefox will schneller sharen
Neues Projekt in den Mozilla Labs: Firefox Share. Das sich im Alpha-Stadium befindliche Add-on ermöglicht es euch, direkt aus der Adressleiste Links zu Twitter, Google Mail und Facebook zu sharen. Firefox Share ist ein Spinoff von F1, welches ich in der Vergangenheit bereits vorgestellt habe. In Zukunft sollen Multi-Accounts und andere Dienste (Google+ & Co) dazu kommen.
Optisch unterscheidet es sich auch von F1, denn Firefox Share passt sich dem System-Standard an (OS X, Windows & Linux). Was ich davon halte? Ich brauche schon lange keine Erweiterungen zum Teilen mehr, nutze immer Bookmarklets.
Firefox: verbesserte Erweiterungssuche
Kleines, aber feines Detail auf der Erweiterungsseite für den Firefox: die Suche schmeißt nicht nur das schnöde Suchergebnis als solches raus, sondern zeigt direkt Erweiterungen an, die ähnlich sind, unterhalb des Suchfeldes ein. Finde ich gut
(via)
Optische Änderungen an Firefox
Kleine Änderungen wird es am Firefox, beziehungsweise an seiner Optik geben. Paul aus dem Firefox-Team hat vorhin einen Work-in-progress-Screenshot gezeigt, der darauf hinweist, dass die Tabs im Hintergrund bald flach aufliegen und damit der aktive Tab noch mehr in den Fokus rückt.
Firefox: neues Aussehen unter Android
Der Firefox wird eine komplett neue Optik unter Android bekommen. Warum? Das jetzige Konstrukt sorgt dafür, dass der Firefox nicht zu den schnellsten Browsern unter Android gehört. Wird sicherlich der eine oder andere von euch schon festgestellt haben. Aufgrund dessen wurde das Projekt Native UI eingeläutet, welches immense Geschwindigkeitsschübe bringen wird – wenn alles so läuft wie geplant. Adieu XUL-Technologie, willkommen Android Native UI.
Die native Oberfläche soll den Firefox beschleunigen, nicht nur beim Start, komplett gesehen. Des Weiteren soll der Speicherverbrauch sinken. Noch gibt es keine Aussagen zur Verfügbarkeit, wann der Firefox in neuen Kleidern auf unseren Smartphones Einzug halten wird – kommt Zeit, kommt Rat. Firefox 8 und 9 werden erst einmal mit XUL ausgeliefert, inklusive der neuen grafischen Oberfläche für Tablets, währenddessen wird Native UI umgesetzt. Bin gespannt – kann ja nur besser werden.
Mozilla: Updates kommen bald ohne Nachfrage
Brian Bondy, seines Zeichens Entwickler bei Mozilla, spricht in seinem Blog über die Update-Zukunft des Firefox. Er schreibt davon, dass die Mozilla-Gemeinde wächst und wächst und dass deshalb die schnelle Entwicklung möglich sei. Er kenne aber auch die Genervtheit der normalen Benutzer, die sich nicht alle sechs Wochen Gedanken um Versionsnummern und Update-Fragerei machen wollen.
Brian schreibt in seinem Beitrag über eventuelle Lösungen – wie zum Beispiel die Verankerung von Firefox mit einem Systemdienst, der sich um die Updates kümmern soll. Dieser Dienst müsste bei der Installation von Firefox explizit ausgewählt werden, ist also optional. Bereits im ersten Quartal 2012 könnten die Testläufe stattfinden, neben den Silent Updates sollen auch Erweiterungen standardmäßig kompatibel sein, auch wenn diese als nicht kompatibel gekennzeichnet sind. Neben Firefox wird auch Thunderbird das Silent Update-Feature bekommen. Und bevor jetzt jemand schreit, dass man den Weg des Internet Explorer gehen würde und andere Browser diese Problematik besser lösen: Google Chrome wird schon seit Ewigkeiten über einen eigenen Service aktualisiert, der im Hintergrund läuft..
















