Auch Google schießt gegen Microsoft

10. Mai 2012 Kategorie: Firefox & Thunderbird, Google, Mobile, Windows, geschrieben von:

Heute früh brachte ich hier erst die Story von Mozilla. Die Jungs schießen nämlich gegen Microsoft, weil diese auf der bislang noch unveröffentlichten Windows RT-Plattform kein Browserchoice einbauen wollen, wie es unter der normalen Windows-Version der Fall ist. Auch sollen andere Browser nicht die Möglichkeiten haben, ins System einzugreifen, wie es der Internet Explorer 10 kann. Wir halten fest: Windows RT noch nicht veröffentlicht, Einsatz nur auf der ARM-Architektur.

Nun schaltet sich auch Google ein und wirft Microsoft vor, anderen Browsern nicht die Chancen auf der Plattform einzuräumen, die man dem eigenen Internet Explorer  10 gibt. Google wirft ein, dass gerade der Konkurrenzdruck dafür sorge, dass alle härter arbeiten und so Entwickler und Konsumenten Vorteile durch diese Offenheit haben.

Natürlich sollte jeder die Freiheit haben, zu wählen, was er will, doch die Tatsache ist: der momentane Marktführer im Bereich der Tablets lässt auch nicht alles zu. Die meisten (alle?) Browser auf der iOS-Plattform sind nur umdesignte Mobile Safaris, die nicht mit eigener Engine daherkommen. Sie alle basieren auf Webkit.

Übrigens: dass Mozilla und Google zusammen halten, dürfte nicht verwundern: Google zahlt viel dafür, dass man Standardsuche im Firefox ist. Über 90 Prozent der Einnahmen Mozillas sind aus dem Hause Google. (via)


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