Android: Google Play Familienmediathek für Apps startet in Deutschland

27. Juli 2016 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: caschy

Google Play Store Artikel LogoGute Nachrichten für alle Familien, die auf Android setzen. In der Vergangenheit gab sich Google in Sachen Familienmediathek etwas träge, ein App-Sharing innerhalb einer Familie – wie es unter anderem bei Apple der Fall ist – gab es so nicht. Irgendwann preschte man dann vor, machte ein Familien-Sharing in Sachen Musik möglich und startete dann mit der Aussage, dass auch Apps über die Familienmediathek teilbar sein können. Papa kauft die App – und alle anderen können sie auch nutzen, ohne dafür zu bezahlen (IAPs nicht inbegriffen). Ab heute ist das Ganze live, wie wir eben in einem Test feststellen konnten. Wie der Spaß funktioniert? Ganz einfach: Zuerst einmal müsst ihr eine Familie einrichten. Wie das geht, beschrieben wir in einem separaten Beitrag (Falls das nicht funktioniert, legt die Familie über Google Play Musik an).

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Danach sollte das Familienoberhaupt erst einmal in die Kontoeinstellungen des Play Stores, in den Bereich Familie. Hier gibt es die Punkte Familiengruppe und Familienmediathek-Einstellungen. Hier kann man festlegen, dass Apps automatisch zur Familienmediathek hinzugefügt werden. Wer das nicht will, bleibt bei manuell.

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Kauft der Nutzer dann eine neue App, dann taucht diese direkt in der Übersicht des Play Stores auf. Während wir diesen Artikel schrieben, fehlt das noch im Android Google Play Store, Familienmitglieder sehen von der Familie gekaufte Apps aber im Web unter Apps > Meine Apps > Familienmediathek.

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Angeschlossene Familienmitglieder können die App dann kostenlos beziehen, qualifizierte Apps sind im Play Store in der Beschreibung ersichtlich:

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Zur Stunde tauchen in unserer Familienbibliothek nur frisch gekaufte Apps auf, unterstützte, frühere Käufe wird Google sicher einpflegen. Übrigens: Man muss nicht zwingend das Familienoberhaupt bezahlen lassen, Nutzer mit eigens hinterlegter Zahlungsmethode können auch alleine bezahlen – dennoch steht die App allen zur Verfügung. Momentan gibt es da Übersetzungsfehler, denn Google teilt den Namen des Käufers zwar mit, macht dies aber etwas seltsam:

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Schaut rein, richtet es ein und spart bei Käufen.


Über den Autor: caschy

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