Zendure: Flexible Solarpanels mit 210 Watt lassen sich vorbestellen

Derzeit ist wohl nicht gerade die Saison für Balkonkraftwerke. Der Hersteller Zendure startet dennoch mit neuen Panels in eine Vorbestellphase. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um gewöhnliche Solarpanels, sondern um eine flexible Variante auf Monocrystallin-Basis.

Bei Mietwohnungen oder Wohnungen in einigen Metern Höhe, beispielsweise bei mir im 2. Stock, ist es praktisch auf leichtere, flexible Solarpanels zu setzen. Zendure hat ein solches Panel mit 210 Watt jetzt auch im Angebot.

Ein solches flexibles Panel ist im Fall der Zendure-Variante ein vielfaches leichter und bringen nur 4,5 Kilogramm auf die Waage. Ein Panel aus Glas ist wesentlich schwerer. Zudem kann ein solches Panel um bis zu 213 Grad gebogen und mit den mitgelieferten Metallkabelbindern befestigt werden. Dies macht auch einen Einsatz bei runden Balkons bzw. auf einem Camper denkbar. Im Lieferumfang liegt auch ein entsprechendes Solarmodul-Anschlusskabel bereits bei.

Laut Zendure weise man mit 23 Prozent eine herkömmliche Effizienz bei der Umwandlungsrate auf. Zertifiziert mit IP67 sei man auch vor starkem Regen gefeit. Zendure gewährt zudem eine Komponentengarantie von 12 Jahren. Die angegebene Leistung sollen die Panels auch in 25 Jahren noch abrufen können.

Notwendig ist zusätzlich ein Mikrowechselrichter. Je nach verwendetem Wechselrichter lassen sich auch mehrere Panels parallel schalten. Man sollte jedoch eher nicht unterschiedliche Panels mischen. Auch ein Zusammenspiel mit SolarFlow, dem modularen Speichersystem, ist denkbar.

Kostenpunkt in der Vorbestellphase sind, heruntergerechnet 125 Euro pro Panel. So erhaltet ihr ein Set für 250 Euro. Zudem sind auch Bundles aus 4,6 sowie 8 Panels verfügbar. Die Auslieferung soll dann ab dem 10. Dezember erfolgen.

210W Flexible Solarpanel
Cell Structure Monocrystalline
Product Dimension 108.3 x 110.4 x 0.25cm
Net Weight 4,5 kg
Rated Power 210W
Open Circuit Voltage 25° C/49.2V
Open Circuit Current 25° C/5.4A
Operating Voltage 25° C/41.4V
Operating Current 25° C/5.1A
Temperature Coefficient TkVoltage – 0.36%/K
Temperature Coefficient TkCurrent + 0.07%/K
Temperature Coefficient TkPower – 0.38%/K
IP Level IP67
Module Warranty 12 Years
Power Warranty 25 years (85%)
Certification CE, FCC, ROHS, REACH, IP67, WEEE
Master Carton Dimensions 116.5 x 114.4 x 5.5cm
Include 2*210W Flexible Solarpanel
Gross Weight 13.6 kg

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. X; Threads; LinkedIn. Mail: felix@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Als Alternative zu „Kein Solarpanel“ ist das interessant, aber 125€ für 210W Peak sind auch heftig teuer im Vergleich zu herkömmlichen Glasmodulen. Da muss man dann schon gut rechnen oder schlicht keine Alternative zur Eigenstromerzeugung haben.

    • Aber dafür sieht die Technik im Wohnzimmer auf dem Beispielbild so nice aus. Mein iMac macht da nicht soviel her..

    • Naja, unter unserem Balkon rennen regelmäßig Leute rum, da ist mir ein wesentlich leichteres Modul lieber. Oder gibt es günstigere Flex-Module (bei vergleichbarer Leistung)?

      • 375Wp S-Flex 6 II gibts z.B. bei Alpha Solar. Habe ich auf unser Gewächshaus montiert. Im Sommer fahren die meinen Hoymiles 600Watt WR genauso an die Wand wie die Glas-Module. Das Schwachlicht-Verhalten ist auch nicht schlechter. Konnte ich mit einfachen Kabelbindern montieren.

  2. Ist eher was für Camping Leute….die eventuell ein Flex PV brauchen. 😉
    Denn für 125 Euro bekomme ich aktuell ein 410/415 Watt PV Modul, inklusive Lieferung nach hause.. 🙂

    • Flex Module sind oftmals schmaler als die Glas-Module. Da können 5-10cm manchmal den entscheidenen Unterschied machen. Flex Module sind viel leichter und somit sind Genehmigungen an Balkon wesentlich unproblematischer. Flex Module können oftmals mit simplen Metall-Kabelbindern genutzt werden statt aufwändiger und manchmal teurer Montage an Unterkonstruktionen. Und sie können halt gebogen werden in einem gewissen Umfang.

  3. Seit Ende Oktober sind wir in Deutschland immerhin dann endlich einen großen Schritt weiter: es erfolgt die Kaltstellung, dass PV-Module von Balkonkraftwerken keine Bauprodukte sind und demnach keine Verwendbarkeitsnachweise gem. Musterbauordnung (der Länder) brauchen. Damit ist die „4m-Regel“ offiziell gekippt worden.
    Siehe: https://www.dibt.de/de/aktuelles/meldungen/nachricht-detail/meldung/aktualisiert-welche-bauaufsichtlichen-bestimmungen-gelten-fuer-photovoltaik-module-pv-module

    Natürlich muss das Ding dennoch am Balkon halten und darf niemanden auf den Kopf fallen. Insofern machen diese leichten Module aus dem Artikel nach wie vor Sinn. Aber das große „bauordnungsrechtliche“ Kaufargument ist jetzt in Deutschland in Frage gestellt…

  4. Balthazar Backspace says:

    Mit 1.08m x 1.10m passen die Module nur an Geländer mit einer Absturzhöhe von über 12m (~ Etage 4). Alle Geländer unter 12m Absturzhöhe sind zwischen 0.9m – 0.95m hoch. Das heißt, bei den meisten werden die Module unten überstehen und die Ösen können nicht verwendet werden. Ggf ragt es schon in das Sichtfeld des darunter liegenden Balkons.
    Die Abmaße eines Module sollten vermutlich nah an einem halben „Standard“ 1,8qm Modul ran.
    BTW, einfach eine Wohnung in Paris kaufen, da sind die Geländer 1.10m hoch. 😀

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