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YouTube steht nun als Progressive Web App stramm

Nutzt ihr Progressive Web Apps (PWAs)? Sollte dem so sein, dann gibt es positive Neuigkeiten. Ohne viel Tamtam kann nun YouTube über den Chrome-Browser als PWA installiert werden. Bei Reddit wurde eine wenig beachtete Diskussion dazu eröffnet und auch ich konnte die Option in Chrome unter Windows 10 erspähen.

Installiert ihr die PWA für YouTube, erhaltet ihr einen entsprechenden Shortcut auf dem Desktop und könnt folglich schneller auf die Videoplattform zugreifen – viel mehr gibt es dann auch nicht dazu zu sagen. Installieren könnt ihr YouTube als PWA, indem ihr in Chrome die YouTube-Website aufruft und dann über das 3-Punkte-Menü am rechten, oberen Bildschirmrand im Menü „YouTube installieren“ auswählt.

Der Prozess ist im Sekundenschnelle erledigt. Anschließend findet ihr den YouTube-Shortcut auf eurem Desktop vor – viel Spaß!

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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23 Kommentare

  1. Bringt das ganze irgendwelche Vorteile?

    • Wenn man zBsp ständig Youtube Music konsumiert hat man so einen schnelleren Einstieg, eine separate App zu der man schnell wechseln kann (ohne den richtigen Tab zu suchen), eventuell Offline-Support für Playlisten, Push-Nachrichten, keine störende Browser-GUI, etc.

  2. Kann man dann wie in den Apps Videos herunterladen/offline speichern?

  3. Die Frage ist, wozu soll das gut sein? Was macht das pwa anders als ein gewöhnlicher Link auf dem Desktop User auf der Startseite?
    So wie ich das sehe wird nur unnötig Software installiert die nichts anderes macht als der Browser ohnehin schon macht.

    Immerhin sollen die uBlock Regeln auch für das pwa gelten.
    Ich für meinen Teil bin eher Fan davon nur die nötigste Software zu installieren und Webgeschichten dem Browser zu überlassen.
    Man weiß nie genau was Apps alles so machen und die Kontrolle ist auch dem Hersteller überlassen.
    Da finde ich einen Browser doch angenehmer der mit uBlock dazwischen geht.

  4. Unterschied zu ner Desktopverknüpfung?

  5. Also eine URL aus dem geöffneten Browser auf den Desktop zu ziehen, schaffe ich gerade noch so. Aber vielleicht liegt der Vorteil einfach nur auf Googles Seite. Bei meiner Methode kann ich das für meinen Standardbrowser machen, bei der App gehts dann wohl nur über Chrome und vielleicht funktioniert dann auch der Werbeblocker nicht mehr.

    BTW: kann es sein, dass es das bei Android schon länger gibt? Mein Android-Firefox bietet mir das zuweilen auch als ‚Installieren‘ an, wenn ich eine URL als Shortcut auf den Homescreen ablegen will.

  6. Steht stramm?

  7. Nein, welchen Sinn soll das ganze haben?!

  8. Ach Leute, regt euch nicht auf 🙂 Probiert es doch mal aus, geht natürlich auch mit dem Edge-Browser.
    Es wird ja eben KEINE zusätzliche Software installiert, das ist ja das praktische an PWAs.
    Vorteil ist, dass es nett aussieht, weil z.B. die Browser-Leiste fehlt. Es „fühlt“ sich eben fast wie eine installierte App an (je nachdem wie schnell die Internetverbindung ist…

  9. Vorteil liegt bei ChromeOS auf der Hand. Dort ist man ja sehr eingeschränkt. Und auf’m Smartphone ist PWA zum Beispiel bei JustWatch praktisch da man mehr Platz aufm Display hat, und zb. Selbiges bei Fernsehzeitschriften wie Hörzu usw. Habe ich einfach Mal ausprobiert. PWA soll auch Push Benachrichtigung unterstützen. Vorteil gegenüber Apps etc = immer aktuellster Stand beim starten der Verknüpfung.

  10. Der Hinweis, dass es auch mit Edge geht, kam oben ja auch schon. Eine als App installierte PWA taucht dann auch in der App-Liste auf und kann, soweit ich mich erinnere, auch in gewissem Umfang Daten sandboxmäßig lokal speichern.
    Ich nutze sowohl unter Windows als auch unter Android eine ganze Menge Webseiten auf diese Art – zum einen wegen der fehlenden Adressleiste, aber auch, weil es sich mehr nach App anfühlt.

  11. DragonHunter says:

    Ich bin grad erstaunt, wie wenig hier das Prinzip einer PWA bekannt ist, bei den Fragen, die hier gestellt werden.

    • Hm ja. Möglicherweise ein Indiz dafür, dass PWA ein Problem lösen, das für die Konsumenten keines ist oder war.

      Aktuell sind Web-Apps vor allem für die Anbieter und Marketing interessant, da sie einerseits alle Marketing-Möglichkeiten von Webseiten ermöglichen. Also auch jene, die bei nativen Apps nicht möglich oder erlaubt waren. Und der Kunde muss nicht aufwendig eine Multi-Plattform-Customer-Journey durchlaufen, sondern ist mit der Web-App so gut wie bereits im Shop. D.h. dadurch sinken Absprungwahrscheinlichkeiten und die Conversion steigt.

      Kein Wunder, dass hier die meisten Leute „watt, wofür soll das gut sein?“ fragen.

  12. Man muss gar nicht ins Menü gehen. Bei mir in Chrome gibt es in der Adresszeile ganz rechts ein kleines +-Symbol. Damit kann die „Installation“ auch gestartet werden.

  13. Würde mir wünschen wenn es statt GoogleBloatware künftig nur PWAs gäbe

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