Welches Tablet kaufen?

Es ist ein couchiger Sonntag. Ich habe also mal wieder Zeit, Dinge in dieses Internet zu schreiben. Dinge, die mich bewegen. Eines dieser Themen heißt Tablets. Fast täglich werde ich mit News bombardiert. Wirklich jedes schlechte Tablet aus China wird auf den einschlägigen Seiten frenetisch abgefeiert. Schaut man sich dann die Geräte im Detail an, wird man meistens enttäuscht.

Wir haben heute den 01. August. Bald werden wir mit Weihnachtsvorbereitungen im Supermarkt bombardiert. Die heiße Phase beginnt. Und in jeder heißen Phase werden auch Tablets eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Sie werden dieses Jahr in extrem großen Stückzahlen unter dem Weihnachtsbaum liegen – jede Wette.

Doch wer benötigt überhaupt ein Tablet? Der Produzierer oder der Konsumierer? Ich als Tablet-Besitzer sag es mal so: der Konsument wird glücklich sein. E-Mails und Feeds im Bett lesen, auf der Toilette surfen – alles kein Problem. Klar, geht auch mit einem Netbook oder Smartphone – ein Tablet ist allerdings smoother.

Als Produzierer brauchst du etwas mehr. Mich selber nerven lange Texteingaben auf dem Tablet. Ich habe mir deshalb eine Dockinstation mit Tastatur für mein iPad bestellt. Wenn mit einem Tablet Content produziert werden soll, sollte sichergestellt sein, dass ich notfalls Eingabegeräte anschließen kann. Mit Zubehör wird der Hersteller Geld verdienen, allerdings auch seine Kunden glücklich machen können.

Die Anschlußmöglichkeiten. Ja, ich bin ein Depp. Habe hier ein Tablet von Apple namens iPad, an dem ich eigentlich gar nichts anschließen kann. Nicht einmal USB. Naja, irgendwie schon: mittels Camera Connection Kit kann man sogar normale Tastaturen anschließen.

Warum wird immer nach 4xUSB2.0, HDMI und Co geschrien? Damit ihr euer Tablet an den TV anklemmen könnt usw.? Das hab ich in all den Jahren privat gerade 1-2 Mal mit meinen Geräten gemacht. Schnittstellen kosten viel Geld und verbrauchen Platz. Möchtet ihr ein Tablet mit den Ausmaßen eines Netbooks? Quasi Tastatur weg denken und an dieser Stelle einen Touchscreen einbauen? Fänd ich nicht wirklich geil.

Das Thema Betriebssystem. Android? Windows? MeeGoo? RIM OS? Linux? Bevor ich mir ein Tablet kaufen würde, hätte ich folgende Fragen zu klären: was bekomme ich für ein System? Wie sehen die Erweiterungsmöglichkeiten durch Apps aus? Gibt es für mein Gerät angepasste Apps?

Vorteil Apple: Qualitätssicherung und hohe Verbreitung lassen angepasste iPad-Apps aus dem Boden sprießen. Ich bin glücklich damit, bekomme viele Apps in der passenden Auflösung.

Nachteil Android: Viel Mumpitz im Market. Kaum Qualitätssicherung. Aber keine Sorge, wird alles kommen. Ebenso die Prüfung, ob man gecrackte Apps nutzt. Der Aufschrei wird groß sein, jede Wette. Viele China-Pads kommen mit 7″ und 10″ daher. Die Apps sehen in der jeweiligen Auflösung einfach mistig aus.

Alles nur eine Frage der Zeit: auch Android-Apps werden bald in Kategorien eingeteilt werden – es wird spezielle Bereiche geben, die nur Tablet-Apps zeigen. Wie bei Apple. Verlasst euch drauf. Mein Buddy Michael ist Android-Fan und hat einen klasse Beitrag geschrieben: Quo vadis, Android? Manchmal kann der große Vorteil – die Offenheit – der große Nachteil bei einem System sein.

Windows auf einem Tablet? Ja, kann man sicherlich bedienen. Würde ich aber nicht haben wollen. Ihr etwa? Ich möchte ein spezielles System für mein Tablet, kein normales Windows. Ich möchte „erleben“.

Stichwort iOS. Würde auf Apples System iOS nicht Apple drauf stehen sondern etwas anderes: alle hätten eine feuchte Hose. Jede Wette. Doch es lebt & denkt sich halt einfacher in Schubladen – ich entdecke mich auch oft dabei. Wenn man schon nichts hat, dann wenigstens Feindbilder.

Warum gibt es verschiedene Oberflächen und Tools für Windows, Android und Linux? Weil man sich vom vorgegebenen Standard verabschieden möchte? Weil man individuell sein wil? Oder weil vielleicht andere Systeme besser sind – und man durch Abkupfern ein wenig Feeling dieser Systeme herbei zaubern möchte?

Welches Tablet kaufen? Ich habe sicherlich nicht mehr Insiderwissen als die meisten, die irgendwelche Blogs lesen, weiss aber, dass man sich heute kein Tablet kaufen sollte (sofern es sich nicht um ein iPad handelt). Da wird von einigen Herstellern sicherlich noch einiges vor Weihnachten kommen – gerade in Zusammenarbeit mit irgendwelchen Providern, die vielleicht passend zum Tablet den passenden Onlinetarif anbieten. Quasi wie 1&1 mit ihrem SmartPad, allerdings in gut.

Mein Fazit: ich darf nicht immer von mir auf andere schließen. Auch kleine Pads / Tablets werden sich verkaufen und viele Freunde finden. Auch ohne Android Market und viele Apps. Die Denkweise fällt mir schwer, aber der Großteil der Anwender haben eben nicht mein Profil. Ich kann ja nicht einmal mehr Leute verstehen, die nicht mit ihrem Smartphone unterwegs ins Internet gehen können.

Konsumenten (nicht im Sinne von Käufern, sondern von Internet-Konsumenten (lesen usw.)) werden mit leuchtenden Augen ihre Tablets auspacken und glücklich sein, sicherlich. Wir, die etwas mehr wollen, werden uns sicherlich weiterhin die Köpfe einschlagen und uns gegenseitig damit nerven, wer nun das bessere Tablet sein Eigen nennt.

Drum herum werden wir nicht kommen: der Smartphone-Traffic explodiert, was beweist, dass Medien „unterwegs“ konsumiert werden – und das möchte ich möglichst geil und fluffig machen. Ohne Notebook – aber mit Tablet. Vor einem Jahr hätte ich gesagt: Tablet? Niemals! Doch durch stetige Anwendung passt man sein Verhalten und seine Anforderungen an. Ich bin sicherlich nicht der Einzige der umdenken wird…

Damit der Beitrag ausser meiner Laberei wenigstens etwas Interessantes enthält: die konzeptionelle Oberfläche Macallan für ein Windows 7-Tablet von der Firma UI Centric:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=xi_1HHXCC30

So, welche Intention hatte der Beitrag jetzt? Um zu zeigen, dass auch ich Fehler mache und lernfähig bin. Ich habe auf das iPad eingedroschen. Aber es ist ein tolles Gerät, welches (Stand heute) ohne Konkurrenz ist. Wer weiss – ich könnte wetten, dass ich auch bald ein Android-Tablet besitze – das Asus Eee Pad EP101TC soll ja Anfang 2011 erscheinen. Vielleicht rege ich auch einige zum Nachdenken an. Mal die Dinge rund um Apple, Tablets, Android & Co nicht ganz so bierernst sehen. Gibt ja wichtigere Dinge, oder?

Falls ihr den roten Faden im Beitrag vermisst: 1:1-Abschrieb meiner Gedanken – Konfuser Kram inside also 😉

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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47 Kommentare

  1. uih; ein COUCHPHILOSOF!

  2. Wenn du das sagst – ja dann fühle ich mich einfach mal geehrt 😉

  3. Also ich werd erstmal auf den Smartphone Zug aufspringen bevor hier Tablet ansteht. Passt aber auch jetzt erstmal gar nicht in meine momentane Lebensgewohnheit, naja, also Nutzen findet sich immer, aber dafür Geld ausgeben sehe ich (noch) nicht ein.

    Das Problem ist aber doch bei allen tragbaren geräte irgendwie das selbe. Computer Soft (und Hardware) ist total flexibel und bei Tablets/Phones hat man das Gefühl, man muss die alle 6 Monate ersetzen weil es abgelaufen ist…

  4. Ich habe wirklich keinen Rotenfaden in dem Beitrag gefunden 🙂 Also halten wir fest – deine Gedanken sind nicht strukturiert 😉

    Zum Thema selbst:
    Ich habe das iPad bei der Veröffentlichung auch mehr als schlecht geredet, weil einige Dinge einfach wirklich lächerlich sind. Allerdings war ich immer als iPhone besitzer von einem sehr überzeugt – es wird von der Bedienung her kein Gerät geben das an das iPad ran kommen wird. Und genau da liegt das Problem, wie du geschrieben hast, man will ein Tablet „erleben“. Und genau das schafft Apple mit jedem Produkt.
    Ich habe gesagt ich kaufe mir das iPad nicht – hab ich auch nicht! 🙂 Hab es seit letzter Woche gestellt bekommen und bin so begeistert, das ich für meine Frau direkt auch eins bestellt habe! (5Wochen Lieferzeit… *grummel*).

    Heute habe ich eine nette App für MS Office Dateien (Excel, Word und PPT) zum anlegen, öffnen und bearbeiten gefunden und habe meine Korrekturaufgaben mit Excel heute direkt mit dem iPad erledigt. Der Laptop ist also inzwischen wirklich selten an!

    Fazit: Wenn man es mal hat, gibt man es nicht mehr her und ich glaube es wird bald Tablets geben die dem iPad von der Technik her weit überlegen sind, aber keines wird an die Usability heran kommen.

    Viele Grüße,
    Matthias

  5. Ja, die Welt der Computer verändert sich.
    Immer schneller, immer besser?
    Du schreibst ja selbst, die Anforderungen und Arbeitsweisen verändern sich und passen sich an.
    Ein Freund meinte zum iPad mal.
    Da kann ich noch nicht mal eine Tastatur oder USB Stick anschliessen…
    Wo etwas an ein Pad anschliessen?
    Heute speichert man seine Daten in der Wolke, nicht mehr auf USB-Sticks.
    Eine Tastatur wird je nach Anwendung auf dem Display eingeblendet…

    Und die Welt der Computer wird mobiler.
    Die meisten Aufgaben des Tages (Mails lesen, Information auf Webseiten..) erledige ich vom Sofa aus.
    Der grosse PC wird nur noch alle 2-3 Tage angeschaltet.
    Und zwischendurch lässt sich vieles vom Mini-pad (Smart-Phone) erledigt.

    Meine Computer-Welt hat sich in den letzten 12 Monaten stark verändert….

    Mfg Aven

  6. LokiBartleby says:

    Für Tablet & Co. bin ich einfach nicht mobil genug: ich weiß einfach nicht, was ich damit soll.
    Zuhause steht mein Rechner, unterwegs reicht mir mein Smartphone.
    Hätte ich Haus & Hof würden sich u.U. sinnvolle Anwendungsbereiche eröffnen, momentan ist das aber nicht der Fall.
    Das iPad habe ich im MM mal probegefühlt, da hat sich dieses „Und wozu soll das jetzt gut sein?“ Gefühl auch bestätigt (generell Tablets, nicht speziell das iPad betreffend).
    Bräuchte ich mobile Rechenpower, würde ich momentan definitiv ein Laptop anschaffen, u.U. sogar eines mit Tablet-Funktion. Aber nur Tablet ganz sicher nicht.
    Womöglich bin ich auch schlichtweg zu konservativ bzw. nicht hipp genug, um denen etwas abgewinnen zu können.
    Hätte ich die Wahl, welches Schweinderl würd’s dann werden?
    Am ehesten etwas mit Win7, denn: kenn ich, mag ich (wie gesagt: konservativ bzw. Bauer 😉 ).

  7. nun ja, egal wie gut apple geräte sind (und sie sind gut!),
    geht es hier nicht um: wie gut ist die HW/SW/BS usw., sondern
    um das reglementieren/beschneiden/bevormunden des users.

    DAS ist das einzige manko der apple philosophie,
    was natürlich auch für das Ipad gilt.
    aus diesem grunde ist jedes *andere tab, was offen(er) ist
    besser… so einfach ist das.

    wer das in den apple geräten nicht sehen kann/oder will dem ist
    sowieso nicht zu helfen 🙁

    NoNo

  8. Tja, ich sehe es mittlerweile genau anders herum. Ich fand das iPad am Anfang genial und dachte, das reicht für alles auf der Couch aus. Nachdem ist eins zum testen hier habe stelle ich feste, nö, nicht so meins. Klar, es ist cool mit dem Finger durch die RSS-Feed zu scrollen, elegant mit dem Daumen die Seiten im eBook zu blättern, aber dafür alleine?
    Mein Netbook (13,3″) steht von alleine auf der Plautze wenn ich auf dem Sofa liege und entspannt RSS lesen will, mit der einen Hand greife ich zum Kaffee und die andere reicht eine Schoki. Das drückt nicht mit seiner schmalen Kante in die Rippen rein, wenn ich es halte und lesen will und ich bekomme keinen lahmen Arm, das iPad ist doch schon recht schwer. Für mich wäre das optimale ein 13,3 Tablet-PC mit drehbarem Display. Wenn ich will kann ich es als Zeichenblock beutzen, oder eBookReader, und mit aufgeklappten Display ganz normal.
    iPad ist schon schön, aber für mich eher nicht 100%, da trift ein Netbook es eher, und die paar hundert Gramm mehr …

  9. Schöner und durchdachter Beitrag. Ich mag ja den Verweis auf das „Apple, Microsoft, Google mal beiseite und mal übers eigene Anwenderprofil nachdenken“. Ich fand es spannend, das iPad mal in der Hand zu halten. Von Haptik und Bedienung fand ich es klasse. Sofern deine Angaben zum Akku stimmen – und ich gehe davon aus ,dass du mir keinen Mist erzählst, wäre auch das ein gutes Argument. Zudem bin ich ja derzeit fast komplett auf Apple-Basis unterwegs und damit sehr zufrieden.
    Dennoch würde mich ein Android-Tablet auch mal interessieren, einfach weil ich mit Android so gut wie keine Erfahrung habe, außer dass Sören mich neulich ein klein wenig eingewiesen hat.

    Wie gesagt, sympathischer Beitrag, schön zu lesen und einfach ein ehrlich Statement. Und zuzugeben, dass man als einer, der vorher drauf eingedroschen hat, nun relativ begeistert vom Gerät ist, find ich auch groß. Hätte ich aber nicht anders erwartet.

  10. Schöner Artikel, auch wenn die Überschrift nicht ganz zum Text passt. Du machst dir ja eher generell Gedanken als dass du konkrete Kauftipps gibst.
    Abgesehen davon kann ich dir nur zustimmen. Was man vielleicht noch mehr betonen könnte:
    Der längerfristige Erfolg der Tablets steht und fällt mit ihren Appstores. Deshalb sind alle Tablets ohne Android Market Anbindung Eintagsfliegen, von denen man tunlichst die Finger lassen sollte.

  11. Also ich seh das genauso erstmal abwarten wie sich der Markt entwicket und dann ggf. nach Weihnachten ein Tablet kaufen 🙂 Ich denke aber das sich Android / iOS Tablets druchsetzen werden denn die haben die meisten Apps und darauf kommt es meines erachtens an…

    und ich glaube das mobiles Internet immer wichtiger wird und ich möchte nicht mehr ohne Smartphone etc. durch die gegend laufen 🙂

    Guter Artikel mach weiter so.

  12. Caschy,
    du sprichst mir aus der Seele…
    Ich habe mir in den letzten Tagen reichlich Gedanken über meine nächste Generation Hardware gemacht…

    Ich werde wohl als erstes mal ein vernünftiges Android-Handy kaufen … momentan liebäugele ich mit dem Samsung i9000 …

    Und zu Weihnachten wird es dann hoffentlich ein gutes Android-Tablet mit vernünftiger Ausstattung zu einem Preis deutlich günstiger als iPad geben 😉

  13. Der Perfekte Tablet-PC:

    iOS ohne Apple, Windows ohne Absturz, Linux mit Windows-Oberfläche und Programmkompatibilität, DVBt, LTE,UMTS, WLAN, Blu-Ray-Brenner, 4kern Prozessor, HDMI-DVI-VGA Schnittstelle, 4x USB mit kompatibilität zu USB Mäusen und Tastaturen, Cloud-Anbindung, 160GB Platte, Multitouch (mit Stift), anti-Kratz-Folie, schicken aufklebern, Sleep-Taste, Home-Button – und am besten solls noch in die Hosentasche passen.

    Nur gibts das leider nicht in einem Tablet-Format…

    @caschy – ich rate dir – verscherbel dein iTab 😀 als Gewinnspiel hier im Blog sobalds einigermaßen Vernünftige Pads mit Linux und CD-Laufwerk gibt… und kauf dir das UltraPad wenns denn ma rauskommt… 😀

    Ich für meinen Teil warte bis die ersten Langzeit-Tests zum sicherlich kommenden iPhone5 gibt und greif wenns ohne Vertrag zu haben is zu… – ist zwar kein Tablet– kann aber das gleiche und passt in die Hosentasche…

    Wenn ich nur dran denk das meine Oma sich nen iPad kauft und noch absolut nichts über Computer(tastaturen und Mäuse) weiß wird mir ganz mulmig im Bauch.

  14. Tablet PCs sind hip und wer relaxed im Eiscafé seine eMails ließt, macht ganz schwer was her. Wer, in welchem Job auch immer, beruflich unterwegs ist und auf Daten vom Firmenserver zu greifen muß, der wird das Tablet jederzeit dem Smartphone vorziehen – die Gründe liegen auf der Hand.

    Wenn ich unterwegs bin, dann bin ich entweder in irgend einem EDV-/Internetkurs, oder bei Privatkunden zur Nachhilfe, wo ich die wichtigsten Programme und Dokumente vom 16GB USB-Stick, oder einer externen 500GB Harddisk im schicken, schlanken Edlestahlgehäuse abrufe. Nicht dass ich eine Abneigung gegen Cloud Computing hätte (außer berufsbedingten Sicherheitsbedenken), aber beruflich kann ich es mir nicht leisten, wenn ich auf Daten zugreifen will und der Cloud Provider sich gerade in dem Moment seine Down Time wegen Server-Wartung leistet.

    Bin ich nicht gerade unterwegs, sitze ich zum Teil elendig lang am PC. Mache ich weder das Eine noch das Andere, hab ich Freizeit und möchte dann auch weder einen PC, noch ein Netbook sehenn und das einzige Tablet das ich dann akzeptiere ist eins, mit nem lecker Kölsch drauf. aus dem Grund habe ich weder ein Tablet-PC, noch ein Smartphone. Mir reicht für unterwegs ein Handy, mit dem man „nur“ telefonieren kann…

    Tablet-PCs werden die Computerwelt umkrempeln, soviel steht fest. Innovativ sind die Dinger und nicht zum ersten Mal geht die Apfelfirma mit weiten Schritten vor der Konkurrenz her. Den Nutzen, egal für welches Tablet man sich entscheidet, muß jeder für sich selber finden. Ich persönlich finde die Entwicklung sehr gut und bin gespannt, was sich zum Weihnachtsgeschäft und in den nächsten Jahren daraus entwickelt. Auf jeden Fall haben die Tabet-PCs das Potential zu noch sehr viel mehr…

  15. Mein Chef rennt jetzt mit nem Ipad immer rum und ist bei Dateien nur am fluchen.

    Keine Ordnerstruktur. Jedes App greift irgendwo drauf zu. Keine zentrale Ablage. Das eine App kann SMB, das andere nur Dropbox, nen anderes nur Webdav. Für Heimanwender vielleicht egal. Im Office aber grauenhaft.

  16. Nach vielen guten Beiträgen ist das der erste Beitrag, den ich gelesen hab und die ganze Zeit fragte: Hallo, Sinn?

    Der einzige Sinn in diesem Beitrag scheint Android-Bashing und Apple-Fanboy’ing zu sein.

    Schade, könnte man aus der eigentlichen Thematik doch wesentlich mehr machen 🙂

  17. Deswegen habe ich auch Android hier, wa? 😉 Und mir Fanboy’ing zu unterstellen ist schon arg komisch, oder? Ich bin Fanboy vom BVB – datt wars 😉

  18. Ich habe das iPad auch schon ausprobiert und dabei nichts wirkliches gefunden wofür ich das Ding brauchen könnte. Mir perönlich ist da ein Netbook wesentlich lieber. Es gibt ne richtige Tastatur und auch jede Menge Schnittstellen. So ein Pad ob mit Apple oder Android oder sonst was drauf ist eher nichts für mich.

  19. Das iPad kommmt für mich nicht in Frage. Nicht etwas weil das Gerät schlecht ist, sondern wegen der Firmenpolitik von Apple. Ich lasse mich nicht bevormunden und einschränken.

  20. @Syntax: welche Politik genau?

  21. Ich als Azubi hab natürlich eigentlich kein Geld für solche Spielsachen. Eigentlich bekomme ich auch nicht genug Mails um sowas zu gebrauchen und soo viele Webseiten surfe ich auch nicht an.
    Trotzdem verfolge ich in letzter Zeit(Halbes Jahr) die ganze Kategorie Tablets, Netbooks und Smartphones. Beim überlegen würden sich viel solche Anwendungsgebiete finden. Allerdings würde ich im Alltag nur 2-3 davon umsetzen.

    In erster Linie wäre wohl das es Stromsparender ist als mein Desktop-PC.
    Das nächste wäre das Mobile Surfen auch im Urlaub z.B. um interessante Locations zu finden.
    Die letzte wäre dann der Zeitvertreib auf Reisen (Zug und so) mit Videos etc.
    Im Moment tendiere ich aber eher in Richtung Netbook um auch mal in Lehrgängen Notizen zu machen. Also auch mal Produktiv zu arbeiten. Jetzt schaffe ich mir erstmal ein HTC Desire an und dann kommt irgendwann das Netbook und in 2-3 Jahren wenn der Tabletmarkt viele interessant Produkte aufweisen kann (z.B. das Adam Tablet) wäre das der nächste Schritt zum Mobilen Konsumieren(mit evtl. größerer Anwendung da festem Beruf). Aber bitte kein Windows auf einem Tablet.. Da ist man zwar Software unabhängig aber keine Apps.. das wäre glaube ich ein K.O. für ein Konsum-Medium.

    PS: Alles meine Meinung

    Gruß Kevin

  22. @caschy

    Apples Kontrolle über seine Produkte. Sei es die Restriktionen die Entwickler über sich ergehen lassen müssen, sei es der App Store in den nur das kommt was keine Konkurrenz zu Apples eigenen Apps ist. Sei es Bevormundung in Sachen Root Zugriff, Dateiformaten, Schnittstellen usw… Sei es der Umgang mit offensichtlichen Problemen und das Auftreten in der Öffentlichkeit.

    Nicht das hier ein flacher Eindruck entsteht. Ich bin kein Applehasser. Sie haben tollen Produkte, kaufen werde ich sie trotzdem nicht 😉

  23. nippelnuckler says:

    einer der seltenen „echten“ blog beiträge von caschy die ich gut finde. keine blöde x-te softwarevorstellung mit kurzer meinungsäusserung, sondern ein echter blog (tagebuch) eintrag. danke hat spass gemacht zu lesen, auch mit den vielen rechtschreibfehlern 😉

  24. JürgenHugo says:

    Welches? Eins bei dem man KEINE Fingerabdrücke auf dem Screen sieht – aber das Thema wird hier ja nicht mal gestreift. Dabei ist das ein sachlicher Nachteil, vollkommen egal, von welcher Firma das kommt. So.

  25. @nippelnuckler: so schlimm?

  26. Die Macallan-Oberfläche für das Windows 7-Tablet ist echt cool, was da in Zukunft alles möglich wird. Einfach beeindruckend!

    Nee, ein iPad kommt mir nicht in Frage, ein USB-Anschluss sollte schon dabei sein. Als OS wäre Windows 7 für mich vermutlich optimal, man sollte aber möglichst diverse OS und Tablet-Modelle antesten, um das für sich Richtige bzw. geeignete zu finden.

  27. Ich sehe es wie DerSchuki und habe das in vorherigen posts auch derart kommentiert: das ipad, wie jeglich andere apple software, ist für oberflächige computer BEDIENER. Solche die mal privat ne mail in der woche schreiben, die 20 seiten in den bookmarks haben, fotos von freunden bei flickr anschauen.

    Computer BENUTZER, die zugriff auf webdav, smb, ftp benötigen, mails bearbeiten, mit ordner/archiv strukturen jonglieren fühlen sich bevormundet und beschnitten. Selbst privat brauche ich eben mal flux ne datai vom share, möchte einen längeren text tippen oder neben dem surfen musik horen und chatten – also multitasken.

    Im privaten bereich und noch viel mehr im büro ist das ipad bei mir durchgefallen. Ich bin kein apple sympatisant, hätte nicht mit dem gedanken gespielt mir eins zuzulegen.
    Dennoch habe ich mir aus china ein 7zoll android pad mitgebracht. Billigst verarbeitet, für 100 usd aber noch okay: zwar kann android alles was ich brauche – wie erwähntes webdav oder multitasking, aber als pad os taugt es auch nix. Kurzerhand hab ich mir ein eigenes linux kompiliert und habe nun mit openbox ein perfektes pad dass, bessere verarbeitung und hardware vorausgesetzt, den spagat zwischen desktop/notebook und smartphone schaffen könnte.

    Wohlgemerkt spagat im office bereich. Privat brauch ich das nicht. Da check ich fix news per smartphone (ich schwöre auf mein g1 weil es einfach die beste hw tastatur aller phones hat) oder netbook.

  28. Hänschenklein says:

    Zitat „Wirklich jedes schlechte Tablet aus China wird auf den einschlägigen Seiten frenetisch abgefeiert.“
    Darunter wird ja wohl auch das Apple iPad subsumiert, oder?

  29. Also ich finde deinen Beitrag:

    Welches Tablet kaufen?

    Sehr gut geschrieben…. aber ich höre immer tablet hier, table dort… Doch gesehen ausser iPAD habe ich noch nichts… welches ich übrigens vom Preis her als Wahnsinn empfinde.
    Mit Geld herumschmeißen ist nicht so mein Ding… vielleicht hängt das auch vom Alter ab…..)

  30. Der Spaß ist einfach zu teuer, und so oft liegt man, also zumindest ich nicht im Bett oder auf dem Sofa. Kein Bedarf für mich.

  31. Ich finde die Thematik die du aufgegriffen hast sehr interessant und setze mich auch seit geraumer Zeit damit auseinander.
    Das ipad hatte ich einige Zeit bei mir und konnte es ausgiebig testen. Interessant finde ich eigtl. wirklich die Bedienung genau wie bei meinem iPhone. Ob es wirklich nötig ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Ich habe das Gerät auf jeden Fall nicht mehr, da mir mein iPhone mehr als reicht. Und sobald ich das iPhone 4 habe sowieso.

  32. Wenn ich eine Dockinstation mit Tastatur für ein Pad -welches Herstellers auch immer- brauche, wo ist dann der Vorteil gegenüber einem Netbook? Ich kann mir einen Kindle vorstellen, denn der kann das was er soll -nämlich ein eBook Lesegerät sein- gut und ist billig.

  33. Wir verlosen ersteinmal ein IPAD ich finde das Teil gut. Vor allen glaube ich sehr gut für alte Menschen….

  34. Dann verlos‘ du mal. Ach – Mist. Deine URL ist ja weg – war wohl Werbung…. 😉

  35. An Max Strom:
    Die „alten Menschen“ an die Du anscheinend (als „gläubige Käufer“) glaubst, brauchen überwiegend etwas anderes als dein iPad …

  36. @Max Strom:

    Ich habe in meinen Kursen Menschen ab 55+ die zwar wissen, wie sie bestimmte Seiten über Google aufrufen können, aber alleine beim Wiederfinden gespeicherter Dateien beinahe schon überfordert sind. Ich unterstelle Dir hier mal nicht nur Dummheit wegen stümperhaft platzierter Werbung, ich spreche Dir auch jegliche Kenntniss über die Zielgruppe „alte Menschen“ ab

  37. JürgenHugo says:

    Tja, ich bin ja auch so´n „älterer Mensch“ – aaber: bei Werbung wegmachen, da bin ich ganz fix! Fast wie´n junger! Und ich bin viieell weniger gutgläubig… :mrgreen:

  38. JürgenHugo says:

    @lev_jung:

    Na, 55+ bin ich auch schon länger. In dem Alter hab ich mir den ersten Comp gekauft. Zu Anfang hab ich noch nicht mal gewußt, wie man Bookmarks setzt – und die bewußten Dateien hätt ich evtl. auch nich gefunden… :mrgreen:

    Da man aber auch in etwas reiferem Alter noch lernfähig sein kann, hab ich das inzwischen rausgefunden – das mit den Dateien und den Bookmarks… 😛 Und einiges andere. Meine Sturheit, dieser (und andere) Blog waren dabei behilflich. Kurs oder so hab ich nicht dran gedacht. Irgendwie wollte ich das selber schaffen – hat ja bis jetzt auch einigermaßen geklappt. 😛

  39. @JürgenHugo

    fein, so lob ich mir das… Im Grunde ist das mit den PCs auch nicht wirklich schwer, wenn man will und die nötige Zeit investieren kann – und wenn man Spaß am „rumspielen“ hat ohne Angst, man könnte irgendwas kaputt machen. Wenn alle so denken und handeln würden (und könnten), würden sich in meinem Kühlschrank zwar die Mäuse blasen laufen, aber Abzocker und Fieslinge im Internet, die „Warenrüberreicher“ in den PC-Shopketten und die „Spezielisten“ in der Nachbarschaft würden endlich mal den staubigen Heiligenschein verlieren.

  40. JürgenHugo says:

    @lev_jung:

    Nun ja, außer Zeit ist auch etwas technisches Grundverständnis (ich komm aus Richtung Maschinenbau), ein gutes Allgemeinwissen und brauchbares Englisch nicht schlecht. Aber mit der Angst, da hast du voll recht: die darf man nicht haben.

    Mir ist Win 2x gecrasht – 1x direkt zu Anfang – 1x Okt. 2007 – DA hatte ich aber schon viel gespeichert. War ALLES weg, ich hatte noch kein Backup. Weil ich noch nicht wußte, wie man das macht…Ich habs aber alleine wieder hingekriegt – mit der Recovery-DVD. Ich mußte natürlich alles neu machen. Und ich hatte nur eine einigermaßen aktuelle Liste von den meisten Progs ausgedruckt.

    Ich hab 3 Wochen gebraucht, bis ich (fast) alles wieder hatte. Aaber ich habs alleine geschafft! Inzwischen sichere ich alles wichtige 2x ab – 1x andere Partition, 1x externe HDD.

    Und da ich inzwischen auch einen 2. Comp hab (´n iMac) muß ich mir wohl nie wieder hilflos am Daumen nuckeln, wenn Win mal wieder „spinnen“ sollte – oder ich doch zu viel „gefummelt“ habe… 😛

    PS: so einen „Warenüberreicher“ habe ich heute auch getroffen – in der Galeria Horten. Ich mußt ihn aber nur fragen, ob der ausgezeichnete Preis (25,-) für die MS Arc Mouse stimmt. Normal kostet sie ja 50,- bzw. 39,- bei Amazon. Der Preis hat gestimmt. Und da hab ich zugeschlagen.

    Was soll ich sagen: sie funktioniert prächtig auch am iMac. Gibt ja auch nur 2 Möglichkeiten: klappt, oder klappt nicht. :mrgreen:

  41. Hi, ich habe mir den Lenovo s10-3t geholt und bin total begeistert!
    Ich benutze ihn wie ein Netbook mit Touchscreen, also i.d.R. nicht umgeklappt, sondern mit Tastatur.
    Im Browser dirigiere ich mit dem Touch, Texte wie den hier tippe ich per Tastatur.
    Für mich eine ideale Kombi, quasi ein Hybrid.
    Dank Win7 Home Premium kann ich alles weiternutzen wie an meinem Schreibtisch-PC.
    iPad und Co ist auch nett, aber für mich ist das die Lösung!

  42. @JürgenHugo

    Bei vielen meiner Kursteilnehmer hapert es schon beim Verständnis der englischen Texte, das machen einige von denen aber mit Mut zum Risiko wieder wett – Warnfenster erstmal weg klicken und schauen was passiert… 🙂

    Meine Kursteilnehmer haben ihre PCs überwiegend von den Kindern überlassen bekommen (der alte Kasten reicht doch noch für das bisken googlen) und haben fast alle ihre Interessens-Nische gefunden. Was mich wirklich fasziniert ist der Wille, alles begreifen zu können und der Ehrgeiz, nicht mehr von den Erklärungen der eigenen Kinder abhängig zu sein.

    Meine ersten Gehversuche am PC reichen bis in die Zeit von DOS 6.0 zurück. Windows kenn ich seit Win 3.1 und ich weiß nicht mehr, wie oft ich Windows bis heute geschrottet hab. Separate Daten-Partition war eigentlich von Anfang an schon Pflicht und mittlerweile die externe Festplatte ein Segen.

  43. Also zum derzeitigen Zeitpunkt würde ich mir überhaupt kein Pad kaufen. Das iPad scheidet aus mehreren Gründen aus, zum einem wegen der Apple Firmenpolitik, die Syntax gut beschrieben hat, zum anderen, weil eben doch elementare Dinge nicht vorhanden sind, die ich gerne hätte, dafür ist mir der Spass zu kostspielig. Alleine der Zwang itunes installieren zu müssen ist mir schon ein Dorn im Auge.

    Man sollte momentan noch warten bis ein Pad mit Android 2.2, flottem Prozessor, 3D Unterstützung, vernünftiges Display (10″ mind. 1280*800), USB, Kartenslots, HDMI, UMTS, GPS, usw. auf den Markt kommt, der ganze Spass um die 500 € und das Ding wird gekauft, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis so ein Pad kommen wird.

  44. Strompreisvergleich says:

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier jetzt nicht unbedingt beliebt mache…aber was finden Leute eigentlich an diesem iPad? Natürlich sieht es klasse aus und ist super stylish, aber die Funktionen und die komplett fehlenden Anschlussmöglichkeiten sind doch absoluter Minuspunkt. Und man kauft sich doch nicht eine Ware, nur weil sie gut aussieht, aber absolut nicht zu gebrauchen ist!?

  45. Gegenfrage Herr Strompreisvergleich: wie tief muss man eigentlich sinken um für ein paar Cent Fake-Kommentare in Blogs zu hinterlassen?

  46. JürgenHugo says:

    Manche sind eben arg gierig, Caschy!

  47. also ich fand deinen Artikel wirklich sehr mies^^ hab schon vieles gelesen aber so ein Müll, naja. Hättest das Ganze in einen Satz packen können wo du schreibst: Apple, Apple, Apple, Apple. Ich bin mit meinem Galaxy Tab nur nicht 100% zufrieden weil es größes sein könnte, deshalb lege ich mir auch das 10.1 zu. Wieso sollte ich mir außerdem einen übergroßen iPod kaufen wenn ich nicht einmal Flash auf diesem habe? Naja, Kastration pur aber gut ist das iPad alle mal aber das beste leider nicht

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