Wearables: Markt wächst moderat, Huawei macht großen Sprung

Nach neuen Zahlen von IDC wächst der Markt der Wearables weiterhin, allerdings ein wenig anders als erwartet. So sind es vor allem günstige Wearables, die in aufstrebenden Märkte verkauft werden, die für das Wachstum in Höhe von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sorgen. Generell müssen einige Hersteller Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Ausnahmen gibt es in den Top 5 auch, Huawei, Xiaomi, Apple und Garmin können ein Wachstum vorweisen, das allerdings sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.

Bei Huawei ist besonders spannend, dass die Zwei-Marken-Strategie voll aufzugehen scheint. Denn das Wachstum von 118,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wie nicht durch Huawei allein hervorgebracht. Über die Hälfte der Wearable-Verkäufe (gesamt 1,8 Millionen Einheiten) wurde über die Marke Honor realisiert, Huaweis Lifestyle-Ecke, die vor allem junge Käufer ansprechen soll.

Apple kommt mit einem Plus von 38,4 Prozent auf 4,7 Millionen verkaufte Wearables, bekanntlich gibt es von diesem Hersteller nur die preisintensive Apple Watch. Xiaomi legt ein Plus in Höhe von 19,8 Prozent auf den Tisch, erreicht so 4,2 Millionen verkaufte Einheiten.

Fitbit, im zweiten Quartal 2017 noch gleichauf mit Apple, muss ein Minus 21,7 Prozent hinnehmen, erreicht nur noch 2,7 Millionen verkaufte Wearables. Garmin, spezialisiert auf Tracking-Smartwatches, kann mit 1,5 Millionen verkauften Wearables ein leichtes Plus von 4,1 Prozent vorweisen.

Spannend dürfte das kommende Quartal vor allem für Apple werden, eine neue Apple Watch dürfte mit ihrem größeren Display doch auch einige Bestandsnutzer zu einem Upgrade bewegen, passenderweise unterstützt watchOS 5 die erste Version der Apple Watch nicht mehr. Aber auch bei Smartwatches mit Wear OS von Google könnte Bewegung in den Markt kommen, Google kündigte bereits ein Update an, das die Navigation des Systems verbessert.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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