Vivid Pride Card: Visa-Karte im Regenbogendesign verfügbar

Nach Revolut bietet nun auch das Fintech Vivid eine Karte im Regenbogen-Design an. Die Visa-Karte hat man anlässlich des Christopher Street Day am 23. Juli in Berlin (Berlin Pride 2022) vorgestellt. Mit der sechsfarbigen Regenbogenkarte wolle man der LGBTIQ-Community – auch über den Pride-Month hinaus – Sichtbarkeit geben.

Ab sofort könnt ihr die Vivid-Pride-Karte über die App (mindestens Version 2.17) bestellen. In Sachen Preisgebung orientiert man sich da an anderen Karten: 9,90 Euro werden einmalig fällig, mit Express-Versand 24,90 Euro. Ist es eure erste Vivid-Karte, dann dürfte diese gar kostenlos sein. Bis zu 3 physische Karten könnt ihr bei Vivid nutzen. Praktische Sache: Diese lassen sich verschiedenen Pockets – auch den geteilten Pockets – zuweisen.

Für die ersten 20.000 ausgegebenen Pride-Karten spendet Vivid einen Euro pro Karte an die PROUT AT WORK-Foundation. Auch die setzen sich für mehr Öffentlichkeit von LGBTIQ – insbesondere am Arbeitsplatz – ein. Vivid hat zudem eine Spendenfunktion („Vivid Donate“) integriert und auch ihr als Nutzer könnt da niederschwellig einen Beitrag leisten. Vivid will auch sonst einen Beitrag zu Gleichberechtigung leisten: unter anderem durch inklusive Sprache in der App.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. metalhead says:

    die ist aber dann nicht aus Metal ?

    • Nein, ich denke nicht. Die Metall-Karte ist noch immer eine eigene Kategorie.

      Was bedeutet denn eigentlich, dass man sich für „mehr Öffentlichkeit von LGBTIQ“ einsetzt? Ist Gleichberechtigung nicht gerade, wenn es keine Rolle spielt, ob ich lesbisch, gay, bi, trans, inter oder queer bin? Oder auch hetero, das hier diskriminierend gar nicht aufgeführt ist.

      • Peter Brülls says:

        „Ist Gleichberechtigung nicht gerade, wenn es keine Rolle spielt, ob ich lesbisch, gay, bi, trans, inter oder queer bin?“

        Ja. Nur ist die eben noch lange nicht gegeben.

        „Oder auch hetero, das hier diskriminierend gar nicht aufgeführt ist.“

        Ach so einer.

        • Das Hervorheben von Unterschieden und Sarkasmus gegenüber bestimmten sexuellen Ausrichtungen führt also zu Gleichberechtigung? Zum Glück muss ich mir so einen Unsinn nicht mehr allzu lange ansehen.

          • Jonas Wagner says:

            Warum wirst du dir das nicht mehr lange ansehen müssen? Wirst du erblinden? Planst du Suizid? Oder wanderst du in ein ein Land in Osteuropa oder im arabischen Raum aus?

            • Nichts davon. Aber mir wird immer klarer, warum Leben ein natürliches Ende hat. Ab einer bestimmten Phase kann man einfach nicht mehr folgen.

      • Es ist Hip und bringt Medienaufmerksamkeit

  2. Wo soll es denn da „eine Bewegung“ geben.
    Es gibt sich jene, die du hier beschreibst, aber eine Bewegung?

    Ich glaube kaum, das Alice Weidel, Jens Spahn, Elton John, Roland Emmerich, Jodie Foster usw. alle „einer Bewegung“ angehören.

    Richtig ist, das hier Marketing betrieben wird, das tun die aber auch, indem sie z.B. Karten für FC Bayern München herausgeben. Was soll’s, wen interessiert es, ausser eben diesen?

  3. Um als Schwuler verprügelt zu werden brauchst du nicht ja Indien zu fahren. Da reicht es schon, vermeintlich für so einen gehalten zu werden, wenn du über den Alexanderplatz in Berlin läufst.
    Das kann man ziemlich einfach ausprobieren: Einfach mit einen Regenbogen-T-Shirt (sowas wird ja heutzutage immer damit in Verbindung gebracht, auch seltsam) durch eine Innenstadt schlendern und die Reaktion „genießen“.

    Die Gewalt gegen „Homos“ hat in den letzten Jahren wieder deutlich zugenommen. Und das überall, egal ob in Deutschland, UK, USA, Niederlande oder Brasilien.

  4. 10€ pro Karte kassieren aber nur 1€ spenden

    • Felix Frank says:

      Das macht(e) Revolut in der Tat schöner. Da gab es für eine Spende ab einem Euro einfach die Karte als Anreiz für die Spender kostenlos.

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