Vivid ermöglicht Bargeldeinzahlungen in Supermärkten

Seit vergangenem Jahr bietet das deutsche Fintech Vivid – unter „Schirmherrschaft“ der Solarisbank – die Möglichkeit an, ein Konto mittels Google Pay, Apple Pay oder auch einer Kreditkarte bzw. Debitkarte aufzuladen. In Echtzeit habt ihr dann direkt auch den aufgeladenen Betrag zur freien Verfügung. Künftig lässt sich ein Vivid-Konto auch mit Bargeld bestücken.

Vivid hat keine eigenen Filialen oder Automaten. Da mag für manchen der sich mit Fintechs beschäftigt durchaus auf der Hand liegen oder auch bekannt vorkommen, wie man also Bargeldeinzahlungen realisiert. Vivid setzt da auf den Partner viafintech (Paysafe) bzw. eine Kooperation mit Barzahlen. Als Annahmestellen für das Bargeld fungieren diverse Supermärkte. Kennen wir bereits von N26 oder auch Tomorrow.

12.500 Akzeptanzstellen sind damit innerhalb von Deutschland verfügbar. Ganz gleich, ob Supermarkt, Drogerie, Baumarkt oder Tankstelle – ihr könnt euer Bargeld direkt bei Rewe, Penny, dm, Rossman, mobilcom-debitel, toom, Unternehmensgruppe Dr. Eckert (dazu gehören diverse Zeitungsläden sowie die ServiceStores der DB), OMV Tankstelle, Budni und Q1 Tankstellen loswerden.

Den Service bietet man freilich nicht kostenfrei an. Für Vivid-Kunden fällt da eine nicht unerhebliche Gebühr von 2,5 Prozent des eingezahlten Beitrages an. Vivid Prime-Nutzer können bis zu 200 Euro gebührenfrei einzahlen, für jeden weiteren Cent werden hier 1,5 Prozent Gebühren fällig. Pro Aufladung müssen mindestens 50 Euro eingezahlt werden. Mit einem Mal und innerhalb von 24 Stunden können maximal 999,99 Euro auf dem Vivid-Konto landen.

Über die Vivid-App könnt ihr im Top-up-Bereich bereits entsprechend Bargeldeinzahlung auswählen, solltet ihr da mit dem aktuellen App-Update unterwegs sein. Es wird ein Barcode generiert, den ihr dann an der Kasse einscannen lasst. Ihr könnt dann bar bezahlen und das Ganze auch in einem Abwasch mit dem Einkauf erledigen, eine Mindesteinkaufssumme gibt es allerdings nicht. Der eingezahlte Betrag soll binnen wenigen Minuten im Vivid-Account ersichtlich sein, dann könnt ihr auch direkt darüber verfügen.

Auf Nachfrage konnte uns Vivid bereits bestätigen, dass man das künftig ebenso ein Auszahlen von Bargeld in Shops – also auch abseits des Geldautomaten – anbieten wird. Liegt bei der Kooperation und dem, was andere Fintechs mit selbigem Kooperationspartner bereits auf die Beine gestellt haben aber auch auf der Hand. Auch die Bargeldauszahlung sei dann in diversen Supermärkten und Geschäften mit 12.500 Akzeptanzstellen vertreten.

Solltet ihr nun auf den Geschmack eines Vivid-Kontos gekommen sein, dann lege ich euch meinen Empfehlungslink (*Partner-Link) ans Herz. Ihr bekommt dann ein entsprechendes Startguthaben in euer Pocket gelegt. Im Sinne der Transparenz sei hier gesagt, dass ich davon ebenso profitiere.

 

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Würde mir auch eine Expansion nach Österreich wünschen, das war doch auch geplant.

  2. Heinz Inge says:

    Macht das irgendwer? Ich stelle mich doch nicht in er Supermarktschlange hin und will da Geld einzahlen, mal abgesehen davon das sowas Usability mäßig ne Katastrophe ist kann man doch fast sicher davon ausgehen das die Kassiererin erstmal nicht weiss was ich von ihr will und sowas noch mehr den Betrieb aufhält.

    • Bei o2 Banking (by fidor) ging das auch. 100€ pro Monat kostenlos. Ich hatte Funktion gerne genutzt und musste feststellen, dass die Kenntnisse vom Geschäfte bzw. Kassierer/innen unterschiedlich sind. Manche kennen es und manche nicht, da aber die Kasse sowieso beim scannen anzeigt was erwartet wird (Betrag x) ist es nichts ungewöhnliches bis zum scannen eines Barcodes.

      Ich hoffe das Vivid bis zu einem gewissen Betrag diesen Service kostenlos für Standard Nutzer anbietet.

    • Andere Fintechs bieten den Service schon länger an. Das funktioniert bei N26 und DKB prima. Ist also nichts neues mehr.

    • Felix Frank says:

      Naja ist insbesondere dafür gedacht, wenn man eh dort ist. Außerdem: Lieber in ne Supermarktschlange stellen, als auf ein Filialnetz angewiesen sein.
      Meist klappt sowas – zumindest mit dem Abheben bei N26 oft schon getestet – mit den Kassierern. Die scannen den Code, die Kasse spuckt „-X Euro“ aus und sie zahlen dir das aus.

  3. Sebastian says:

    Wird das Limit am 1 oder wann zurückgesetzt

    • Felix Frank says:

      Bei mir ist es der 4. im Monat – ob das so bei allen ist oder man das anders handhabt keine Ahnung!

  4. Sebastian says:

    Wo steht das?

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