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Virtual Reality: Oculus Rift kann ab sofort für 699 Euro vorbestellt werden

artikel_oculusriftOculus Rift, seinerzeit aus einem Kickstarter-Projekt hervorgegangen, später von Facebook gekauft, macht sich endlich bereit für den Massenmarkt. Ab sofort können Interessierte das Virtual Reality Headset vorbestellen. Im Gegensatz zu Googles Cardboard oder Samsungs Gear VR benötigt man für das Headset kein Smartphone, es ist mit Bildschrimen und Technik vollgestopft, sodass man das Headset nur noch an einen kompatiblen PC anschließen muss und loslegen kann. Vorbestellung heißt natürlich, dass man das Headset nicht sofort erhalten wird, es soll aber bereits im März ausgeliefert werden.

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Das Warten hat also bald ein Ende. Zum Oculus Rift Headset gibt es noch einen Xbox One-Controller, der für die Steuerung verwendet wird. Außerdem dabei: Oculus Remote, ein Sensor und zwei Games (EVE: Valkyrie und Lucky’s Tale). Wer sich übrigens jetzt ein Oculs Rift Headset vorbestellt, erkauft sich gleichzeitig einen Platz in der Warteschlange für Oculus Touch, einer weiteren Steuermöglichkeit, die noch mehr VR-Feeling aufkommen lassen soll. Wie Lucky Palmer via Twitter wissen lässt, wird es keine Begrenzung bei den Vorbestellungen geben (bis auf die 1 Oculus Rift pro Bestellung Limitierung), es kann nur passieren, dass Menschen, die später bestellen, eben auch später bedient werden.

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Zudem muss man nicht monatelang in Vorkasse gehen, bezahlt wird erst, wenn das Headset dann auch verschickt wird. Oculus ist sehr überzeugt vom eigenen Produkt und bringt dies auf diese Weise zum Ausdruck. Ich bin mir sehr sicher, dass die Auslieferung ein Meilenstein für VR im Allgemeinen ist und das der Markt relativ schnell in Schwung kommen wird. Abseits vom Gaming bietet VR eine fantastische Möglichkeit in vielen Bereichen, sei es in der Bildung oder in der Wissenschaft. Auch die Pornoindustrie dürfte sich über eine schnelle Verbreitung freuen, eröffnet so ein Rundum-Erlebnis doch ganz neue Möglichkeiten in der Interaktion mit dem Nutzer.

Irgendwie fast schon schade, dass es nun einen fixen Termin für Oculus Rift gibt, es war eines der am spannendsten zu beobachtenden Themen der letzten beiden Jahre. Ach so, der Preis! 699 Euro (ohne Versandkosten, der Dollarpreis ohne Steuern liegt bei 599 Dollar) werden für das Headset samt Zubehör fällig, die Vorbestellung kann weltweit über den Oculus-Shop erfolgen. Und nun seid Ihr dran, werdet Ihr vorbestellen oder erst einmal abwarten, was der Markt kurzfristig sonst noch hergibt?

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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24 Kommentare

  1. Da die Oculus Rift alleine doch recht teuer ist, dem kommt vielleicht dieser Teil etwas entgegen:

    „Bundles that include an Oculus Ready PC and a Rift will be available for pre-order in February starting at $1499.“

    Laut Systemvoraussetzungen hat der PC dann mindestens eine NVIDIA GTX 970 / AMD R9 290 an Bord.

  2. Schade. Hatte auch gehofft sie sei deutlich mehr für den Massenmarkt. Und Weihnachtsgeld haben die Leute auch gerade verbraten. Wer hat jetzt schon noch Geld (bzw im März). 😉 aber denen, die die Brille haben (bekommen werden) gönne ich es sehr. Macht bestimmt viel Spaß damit und ich hoffe, sie in diesem Jahr wenigstens irgendwo einmal testen zu können.

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