Umfrage November: Kaufst du einen Amazon Echo?

artikel_echoNeuer Monat, neue Umfrage bei uns im Blog. Der Amazon Echo dürfte mittlerweile bei den ersten Eingeladenen eingetrudelt sein, des Weiteren gibt es natürlich einen ganzen Schwung Berichte über das Gerät. Zwei Geräte stehen den Interessierten zur Auswahl, beide bringen den Sprachassistent Alexa mit. Einmal der reine Echo, die „Dose“ mit dem großen Lautsprecher, dann der Dot, der einen kleinen Lautsprecher hat, aber auch an andere Lautsprecher angeschlossen werden kann. Alexa erfüllt auf Zuruf Wünsche, spielt beispielsweise Musik aus Amazon Prime Music, Spotify oder Radio aus TuneIn. Des Weiteren schaltet sie diverse Smart Home-Geräte auf Wunsch.

amazon_echo

Ich habe das Ganze ja schon einmal in Videos vorgestellt, bin selber der Meinung, dass es ein spannendes Thema ist, wenn man bereit ist, die anfänglichen Schwächen im Funktionsumfang zu verzeihen. Ich bin mir sicher, dass Amazon stark hinterher ist, wenn es darum geht, den smarten Assistenten zu verbessern – so wie Apple und Google da sicherlich auch Gas geben.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=5HEyjhtqpJg

Mir persönlich gefällt der Echo ganz gut, selbst als Lautsprecher macht er einen guten, wenn natürlich nicht mit hochpreisigen Lautsprechern vergleichbaren Sound. Ich möchte in unserer Monatsumfrage dieses Mal von Lesern konkret wissen, ob sie sich einen Amazon Echo oder einen Dot kaufen. Die Antwortmöglichkeiten sind einfach. Ja. Nein. Unentschlossen. Und wer noch unentschlossener als unentschlossen ist, der sagt: „ich warte ab, bis die mehr können“.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=5k0julBy9sA

Kaufst du Amazon Echo / Echo Dot?

  • Werde ich mir definitiv nicht kaufen (58%, 2.326 Votes)
  • Werde ich mir definitiv kaufen (21%, 823 Votes)
  • Bin noch unentschlossen (12%, 483 Votes)
  • Warte, bis die mehr können (9%, 364 Votes)

Total Voters: 3.996

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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52 Kommentare

  1. Frickel-Pit says:

    Ein 180-Euro-Gadget, das Musik abspielt? Definitiv kaufe ich das nicht.

  2. Ich werde mir definitiv keinen Amazon Echo kaufen. Die Technik finde ich interessant und grundsätzlich mag ich so Spielereien. In Zeiten von Facebook, Amazon und Big Data möchte ich aber kein Mikro in meiner Wohnung haben, was diesem System in die Karten spielt. Da bin ich zu altmodisch und werde es wohl auch bleiben. Trotz hoher Affinität zu Technik.

  3. 180 Euro halte ich zwar auch für zu viel, aber dank der „Vorbestellung“ ist das erste Gerät ja etwas günstiger. Momentan neige ich noch zum Kauf, aber von Tag zu Tag schwindet mein Wille! Amazon lässt zu lange auf sich warten! Eigentlich dachte ich, dass ich ihn schon längst hätte haben können, aber bis heute warte ich noch auf die Kauf-Einladung, obwohl ich mich wirklich zeitnah registriert hab.

    Wenn Google nu reinhauen würde, wer weiß…

  4. was passiert mit den daten, die ständig produziert werden? wenn daten da sind, werden sie auch genutzt, da können firmen und behörden behaupten, was sie wollen. zum anderen zeigten viele firmen und behörden in den letzten jahren, dass sie entweder nicht in der lage sind, daten sicher zu verwahren oder schlicht das geld dafür nicht ausgeben wollen.
    und dann soll ich freiwillig einen spion in meine wohnung stellen und für das ausspioniert werden auch noch zahlen?

    von der idee her ein tolles gerät und ich liebe auch technik. das problem ist, das moral, anstand, gewissen, verantwortung, … nicht mit der technik schritt gehalten haben.

  5. joshuabeny1999 says:

    Ich warte auf Google Home für die Schweiz. Dies wäre eine Überlegung wert für mich.

  6. Silvio Geisler says:

    Grundsätzliches Interesse ist vorhanden. Aber wenn ich ehrlich bin… Ich warte auf die Version von Apple/Siri.

  7. Hi,
    Habe ich bereits und bereue nichts.

  8. Kaufe ich nicht, da ich das mehr als ein Spielzeug als ein wirklich nützliches Tool ansehe. Musikwiedergabe über diese Lautsprecher? Sorry, dass können meine Hifi-Boxen in der Wohnung (u.a. angeschlossen an Chromecasts, dadurch klappt da auch schon das „spiele mir…“) qualitätsmäßig einfach besser.

    Und generell klappt bei allen diesen Systemen, von Siri über Google Now bis Alexa, die Sprachsteuerung noch nicht genau und flexibel genug, dass ich diese dauerhaft stressfrei einsetzen könnte. Hier muss ich absolut frei mit diesen Geräten reden können, ich will keine mehr oder weniger flexibel ausgelegte Steuerbefehlsetze lernen müssen. Ich will mich nicht damit herumärgern, dass mich das System dann doch falsch verstanden hat und eine Erinnerung oder Kalendertermin falsch gesetzt hat (und ich mit dem Tippen auf dem Smartphone dann doch schneller gewesen wäre).

    Also: Nette Spielerei, aber Sprachsteuerung ist faktisch immer noch nicht soweit zumindest in deutscher Sprache wirklich nützlich und stressfrei zu sein.

  9. ich werde definitiv ein Google Home kaufen, aber 55€ mehr und dazu noch ein hässliches Design und eine neue Umgebung tu ich mir nicht an. Google hat meine Daten eh schon, die sprachsteuerung des Chromecast Audio, darauf freue ich mich besonders

  10. Wenn ich denn endlich mal einen Echo Dot bestellen könnte würde ich es tun. Auf eine Einladung warten nervt..

  11. Siehe @Thomas! Ein Mikrofon was in meiner Wohnung quasi 24h scharf gestellt ist, kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren! Also nicht!
    Sprachassistenten werde ich erst nutzen, wenn die Spracsynthese lokal läuft! So long! 😉

  12. Warte auf Google Home fehlt…

  13. Ich sehe keinen Mehrwert. Mein Smartphone ist meistens in meiner Nähe und reagiert auf „Ok, Google.“ Wozu sollte ich mir also ein überteuertes Gadget kaufen, dass auch nichts anderes macht? Davon abgesehen ist meine bessere Hälfte strikt dagegen. Und ein Einsatz im Büro verbietet sich – ich bin Anwalt und das läuft dann wohl unter Parteiverrat. 😉

  14. Mir erschließt sich der Sinn dieser Dinger nicht. Alles was Sprachsteuerung hat, nutzt doch eh kaum jemand. Mein Samsung TV hat Sprachsteuerung, nutze ich. Mein Android Handy auch, nutze ich nicht. Der Fire TV und Apple TV auch, nutze ich nicht.

  15. @Caschy:
    Im Voting fehlt die Option: „Ich habe mir schon einen gekauft“!

    Und ich habe schon einen verkauft. Bei 250 Euro Aufpreis bin ich schwach geworden. Der große Echo erfreut jetzt jemand anderen, den kleinen Dot wollte ich aber nicht hergeben.

    Ich bin begeistert. „Licht an“, „Verbinde Lautsprecher“, „Erzähle mir eine Witz“ und „Nachrichten“ sind neben konkreten Musikwünschen die Hauptnutzung bisher. Wenn ich laut genug rufe, kann ich mir auch aus der Badewanne heraus Musik wünschen. Die Spracherkennung und der Klang der Stimme sind hervorragend.

    Für mich hat das Ding einen echten Mehrwert. Und der Dot ist schön klein und dessen Lautsprecher genügt für Sprache völlig. Und Musik sendet er per Bluetooth an gut klingende Aktivlautsprecher. Wenn nun noch mehr Skills kommen, kaufe ich auch noch einen zweiten Dot für die andere Ecke der Wohnung. Sie arbeiten ja zusammen.

  16. Passender Ausspruch zu Smartphones:
    „Wenn mir früher jemand gesagt hätte, ich würde freiwillig eine Wanze mit mir herum tragen und sie auch noch selbst aufladen, dann hätte ich laut gelacht. Heute habe ich ein Smartphone.“

    Der Amazon Echo (und alle anderen Homeboxen dieser Art) sind im Grunde die Perfektionierung des Verwanzens, weil sie 24/7 aus den eigenen 4 Wänden, dem Ort, den man, spontan gefragt, mit Privatsphäre assoziiert.

  17. Ich werde mir zumindest den Echo Dot kaufen. Klar ist es nur eine Spielerei, aber ich finde es schon ganz nett, die Hue-Lampen via Sprache steuern zu können. Smartphone aus der Tasche holen, warten bis die Hue-App verbunden ist und dann zu steuern, dauert schon fast länger als zum Lichtschalter zu latschen. Da „OK, Google“ bei mir zu oft reagiert hat, obwohl ich nicht „OK, Google“ gesagt habe, habe ich das mittlerweile deaktiviert, sodass Google Home dann wohl auch nicht in Frage käme. Und bequem per Sprache eben eine ToDo-Liste oder Einkaufsliste zu befüllen, ist auch gar nicht mal so verkehrt – vielleicht etwas, womit sich auch meine bessere Hälfte anfreunden könnte.

  18. „Ein Mikrofon was in meiner Wohnung quasi 24h scharf gestellt ist, kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren!“

    Eure Android und Apple Handys machen dies mit „Ok, Google“ und „Hey Siri“ schon die ganze Zeit falls ihr das nicht ausgestellt habt….

  19. @Daniel:
    Nee, die kleben alle Mikrofone und Kameras ab. LOL

  20. Auf eine Wanze mehr oder weniger kommt’s nicht mehr an 😉

  21. @Daniel
    Wer halbwegs Ahnung hat, sollte sein Handy ohnehin rooten und mit Custom Roms bestücken oder wenigstens diese Google-Bloatware entfernen. Dann hat sichs auch mit OK, Google.

    @werner
    Wenn die Anzahl dabei von 0 auf 1 steigt… denk nochmal drüber nach.

  22. Deliberation says:

    „Umfrage November: Kaufst du einen Amazon Echo?“

    Antwort: wenn ich könnte, ja.

  23. Da fehlt die Option „Ist schon da, und bin zufrieden damit“ 🙂

  24. Also keine Umfrage dazu wie die neuen MacBooks so angenommen werden? Schade ^^

  25. Ich habe für eure Umfrage ‚…. ich mir definitiv kaufen‘ gesagt. Meine Haltung zu dieser Technik ist 120% Pro.
    Allerdings möchte ich jetzt erst mal schauen was denn im Vergleich Google s Home kann.
    ‚Willkommen Alexa‘ – oder ‚OK Google‘ ist im Moment für mich noch offen mit leichten Präferenzen für Frau Alexa.

  26. Wenn es innen hohl wäre, wäre es eine schöne, aber teuere Blumenvase.
    Nein, ich spreche nicht mit einer Röhre, und brauche aktuell auch keine Boxen. Und einen Assistenten brauche ich auch nicht. Da manage ich mich lieber selbst u. muss mich nicht mit einem Trainee herumärgern.

  27. Deliberation says:

    @HS: man merkt nur, dass Du Dich offenbar noch nicht mit Vasen beschäftigt hast:

    http://www.yourmurano.com/en/murano-glass-vases/large-glass-vases.html

  28. Ich warte noch auf meine Einladung. Dann kaufe ich ihn mir fix

  29. Ich werde mir einen kaufen, ja – wenn ich endlich mal eine Einladung erhalte und auch die versprochenen 50 € Rabatt gewährt werden. Und einen kleinen Dot auch gleich dazu. Ob ich einen davon behalte oder beide Geräte, sehe ich dann.

  30. Hab mir den Bonus gesichert und mir den großen Echo für 129 vorbestellt. Mal schauen in wie fern dieser dann genutzt wird. Wenn’s nix ist wird das Teil entweder wieder verkauft oder als normaler Lautsprecher genutzt falls dieser dazu taugt was ich doch mal hoffen will 😉

  31. Interesse ist da … bestellt hab ich auch. Mal schaun wie es weitergeht und wie lang man sich gedulden muß ….

  32. Habe ich als Dot und bin hellauf begeistert. Besonders die Hue Steuerung und die Radio Kontrolle ist aktuell mein Ding. Bei den Hue´s ist Szenensteuerung erst mit der Bride 2.0 möglich!! Bei der 1. kann man nur ein/aus und dimmen!

    Ansonsten für 60€ konkurrenzlos gut und auch optisch sehr gefällig mit dem LED Ring und der Anzeige der Sprachrichtung sowie der Lautstärke Kontrolle. Schön wäre IFTTT im Zusammenspiel mit Whatsapp. Ring leuchtet bei Nachrichteneigang grün usw.

    Funktioniert Prima und wenn dann neue Skills kommen, wird es gleich ausprobiert. Danke Amazon.

    P.S.: Die Spionagefunktion sehe ich recht gelassen, das es ja nur auf Zuruf aufnimmt. Alles gut.

  33. „P.S.: Die Spionagefunktion sehe ich recht gelassen, das es ja nur auf Zuruf aufnimmt.“
    Genau. Und BND und NSA schneiden deinen Netzverkehr auch nur solange mit, bis du ihnen eine Opt-Out Mitteilung zukommen lässt…

  34. Deliberation says:

    Sarkasmus ist die Waffe der Menschen ohne Argumente… hab ich mal irgendwo gelesen.

    Was Echo wohl genauer macht: die aufgenommenen Informationen werden solange nur intern ausgewertet, bis das Schlüsselwort, z.B. Alexa fällt. Erst danach entsteht Netzwerktraffic, also kann davor nichts übertragen werden. Außer, man glaubt daran, dass der BND und die NSA auch ohne Internet Daten abhören können. Dann braucht man aber auch keinen Echo dazu. 😉

  35. bewusst eine Wanze kaufen? WTH?

  36. „Sarkasmus ist die Waffe der Menschen ohne Argumente… hab ich mal irgendwo gelesen.“
    Hab ich irgendwo mal gelesen… Liest sich für mich genauso wie „Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden“ oder „Stand in der Nature“.

    Für mich ist Sarkasmus schlicht und einfach die Vereinfachung einer Argumentation, basierend auf meiner eigenen Faulheit, die mich gewöhnlich davon abhält, mehrseitige Abhandlungen über meine Meinung zu verfassen.

    Aber auch nochmal völlig polemikbefreit, da es dann evtl. ankommt:

    „Was Echo wohl genauer macht: die aufgenommenen Informationen werden solange nur intern ausgewertet, bis das Schlüsselwort, z.B. Alexa fällt. Erst danach entsteht Netzwerktraffic, also kann davor nichts übertragen werden.“
    Stelle dir dazu doch bitte folgende Fragen:
    – Ist die auf dem Echo laufende Software Open Source ? Falls ja: hast du dir den Source Code (mit entsprechende Fachkenntnis) angesehen oder wurde er einem Audit von deiner Meinung nach seriösen und unabhängigen Menschen unterzogen ?
    – Überwachst du deinen gesamten Netzwerktraffic ?
    – (bezogen auf Frage 1): Hältst du Amazon für vertrauenswürdig genug, Ihnen in Sachen Datenschutz blind zu vertrauen ?
    – Was ist deine Quelle für diese Aussage ? Amazon ? (siehe Frage 3)

    Angesichts dieser sich auftuenden Fragen halte ich meinen Sarkasmus für höchst gerechtfertigt.

  37. Deliberation says:

    „Für mich ist Sarkasmus schlicht und einfach die Vereinfachung einer Argumentation, basierend auf meiner eigenen Faulheit, die mich gewöhnlich davon abhält, mehrseitige Abhandlungen über meine Meinung zu verfassen.“

    Faulheit stimmt. Wenn Du aber der Meinung bist, der Sarkasmus reiche aus, um Deine Botschaft zu übermitteln, dann bezieht sich die Faulheit nur darauf, Dich argumentativ treffend, aber kurz zu fassen.

    Aber auch nochmal völlig polemikbefreit, da es dann evtl. ankommt:

    „– Ist die auf dem Echo laufende Software Open Source ? Falls ja: hast du dir den Source Code (mit entsprechende Fachkenntnis) angesehen oder wurde er einem Audit von deiner Meinung nach seriösen und unabhängigen Menschen unterzogen ?“

    Es geht hier darum, ob Echo alles überwacht, selbst wenn es nicht gefragt ist. Das tut es, aber davon wird nichts ins Internet übertragen. Um das zu überprüfen, reicht Deine zweite Frage:

    „– Überwachst du deinen gesamten Netzwerktraffic ?“

    Den gesamten Netzwerktraffic muss man nicht überwachen. Es reicht, wenn man Outbound Traffic auf unbekannte bzw. Amazon-Server überwacht.

    „– (bezogen auf Frage 1): Hältst du Amazon für vertrauenswürdig genug, Ihnen in Sachen Datenschutz blind zu vertrauen ?“

    Die Frage erübrigt sich durch die Antwort auf Frage zwei.

    „– Was ist deine Quelle für diese Aussage ? Amazon ? (siehe Frage 3)“

    Natürlich stammt die ursprüngliche Aussage von Amazon. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass dieses Produkt in anderen Ländern schon länger auf dem Markt ist. So gibt es zahlreiche Publikationen und Untersuchungen zur Technik des Amazon Echo. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre ist „A Survey of Various Methods for Analyzing the Amazon Echo“ von Ike Clinton, der ein komplettes Reverse Engineering gemacht hat.

    „Angesichts dieser sich auftuenden Fragen halte ich meinen Sarkasmus für höchst gerechtfertigt.“

    Ich würde es anders formulieren: angesichts dieser such auftuenden Fragen halte ich es für notwendig, dass man sich mit diesen konstruktiv und sachlich beschäftigt. Sarkasmus und Orwellsche Überwachungshypothesen helfen niemandem weiter – weder Dir, noch Deinem Anliegen.

  38. Wo ist der Button für schon gekauft?

  39. @George O.: Du implizierst, dass Open Source per se sicher ist – das ist natürlich vollkommen falsch. Es wird erst sicherer, wenn es auch jemand auditiert – und das passiert erschreckend selten, wie die Lücken der letzten Monate in OS-Software gezeigt haben.

    Allerdings muss man OS zugute halten, dass man es wenigstens unabhängig auditieren kann – das ist bei Closed Source schlicht unmöglich. Trotzdem darf man nicht dem gefährlichen Irrglauben erliegen, OS ist sicherer, weil es offen ist.

  40. @Deliberation
    „Den gesamten Netzwerktraffic muss man nicht überwachen. Es reicht, wenn man Outbound Traffic auf unbekannte bzw. Amazon-Server überwacht.“
    Den Outbound Traffic auf unbekannte Server zu überwachen war ungefähr meine Idee, ich habe Sie vermutlich nicht treffend genug formuliert.

    „So gibt es zahlreiche Publikationen und Untersuchungen zur Technik des Amazon Echo. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre ist „A Survey of Various Methods for Analyzing the Amazon Echo“ von Ike Clinton, der ein komplettes Reverse Engineering gemacht hat.“
    Das war mir bisher nicht bekannt, danke für die Information. An dieser Stelle bin ich mal wieder zu faul, mir die 8 Seiten (Hier der Link für alle, die die Geduld dafür aufbringen : http://www.slideshare.net/IkeClinton/a-survey-of-various-methods-for-analyzing-the-amazon-echo ) durchzulesen, (abspeichern werde ich sie mir definitiv, eventuell werde ich sie später lesen) könnte sie zwar hinsichtlich der Softwareversion, Finanzierung (rein spekulativ, habe diese nicht recherchiert) und ähnlichem hinterfragen, aber auch dafür fehlt mir leider Zeit und Muße. Dennoch sehr interessant, dass es bereits entsprechende Projekte gibt, danke fürs drauf aufmerksam machen.

    „Sarkasmus und Orwellsche Überwachungshypothesen helfen niemandem weiter – weder Dir, noch Deinem Anliegen.“
    Dazu noch 2 Gedanken:
    Einerseits bin ich schon der Meinung, dass es weiterhilft – es regt Menschen, die es durchlesen zum Nachdenken an – jedenfalls erhoffe ich mir das, andererseits würde es mich angesichts deiner Informiertheit und Diskussionsbereitschaft interessieren, wie du (persönlich) zu diesem Anliegen (bzw. der aktuellen Entwicklung mit Sprachassistenz und den daraus folgenden datenschutztechnischen Konseqzuenzen) stehst.

  41. @Mithrandir

    „Du implizierst, dass Open Source per se sicher ist – das ist natürlich vollkommen falsch.“
    Das ist mir bewusst. Ich persönlich kann das aus meinem Statement aber auch nicht herauslesen.
    „Ist die auf dem Echo laufende Software Open Source ? Falls ja: hast du dir den Source Code (mit entsprechende Fachkenntnis) angesehen oder wurde er einem Audit von deiner Meinung nach seriösen und unabhängigen Menschen unterzogen ?“

    Natürlich kann man eine OpenSource Software nicht ungeprüft als sicher bezeichnen. Dennoch, wie du schon schriebst, kann es unabhängig auditiert werden, was ich auch als Voraussetzung beschrieben habe. Wobei natürlich die Fachkenntnis über die Aussagekraft entscheidet. Ich persönlich könnte jetzt zB. auch mit dem reverse engineerten Quellcode der Echo Software nicht viel anfangen, daher bräuchte es halt unabhängige Prüfer, die von den Usern als vertrauenswürdig bestätigt werden.

  42. Deliberation says:

    „Einerseits bin ich schon der Meinung, dass es weiterhilft – es regt Menschen, die es durchlesen zum Nachdenken an – jedenfalls erhoffe ich mir das“

    Das kann ich nachvollziehen, sehe daran aber einen Haken. Bei einer sachlichen Argumentation gibt es Argumente, Hypothesen, Theorien, an denen man sich abarbeiten kann. Sarkasmus führt oftmals jedoch leider zu den Reaktionen „genau“ oder „der hat doch keine Ahnung“. Man kann wahrscheinlich einfach keine detailreiche Erörterung erwarten, wenn man die Details ausspart.

    „andererseits würde es mich angesichts deiner Informiertheit und Diskussionsbereitschaft interessieren, wie du (persönlich) zu diesem Anliegen (bzw. der aktuellen Entwicklung mit Sprachassistenz und den daraus folgenden datenschutztechnischen Konseqzuenzen) stehst.“

    Ich sehe das durchaus kritisch. Denn Datenschutz ist ja primär ein Schutz, der die Hoheit über die eigenen Daten gewährleisten soll. Es muss meine Entscheidung sein, meine Daten preis zu geben oder eben auch nicht. So wie etliche Menschen zornig bei Otto anrufen, wenn sie vermeintlich ungefragt Werbung bekommen, die selben Menschen aber die intimsten Dinge auf Facebook veröffentlichen. Kontrolle und Freiwilligkeit sind die Themen, die es zu erörtern gilt, wenn es um die neuen Gadgets der vernetzten Welt geht. Ob nun das Kommunikationsmodul im Auto, das jederzeit weiß, wo ich mich befinde. Oder eben ein Amazon Echo, das ich mir ebenso aus Gründen der Convenience ins Haus stelle. Von der Politik können wir uns hier keine Hilfe erwarten. Die würde sich, natürlich nur aus Gründen des Schutzes vor internationalem Terror, wahrscheinlich eher an Abhörmaßnahmen beteiligen:

    https://netzpolitik.org/2016/sicherheitsbehoerden-starten-neuen-angriff-auf-verschluesselung-und-anonymisierung/

    Was bleibt uns also? Wir müssen uns informieren, um richtige Entscheidungen treffen zu können. Sollte sich beim Amazon Echo herausstellen, dass er doch irgendwie unsere Privatssphäre verletzt, dann müssen wir Konsumenten eben mit Konsumverweigerung reagieren. Und wenn wir das trotz der Information nicht tun, dann ist das ebenso unser Recht. 😉

  43. Letztlich kann man alles irgendwie hinterfragen und anzweifeln, und am Ende kannst du als Verbraucher sowieso nicht kontrollieren, was mit deinen Daten geschieht. Wenn du nicht willst, dass irgend jemand an deine Daten gelangt, darfst du sie nicht rausgeben – so einfach ist das.

  44. @Deliberation
    Ich denke, dann sind wir uns einig. Danke für eine konstruktive Diskussion und dein Beitragen von Hintergrundinformationen in einer Kommentarsektion, wo man sonst nur (euphemistisch tituliert) Verfechter 2er Smartphonesparten bewundern darf. 😀

    @Chris
    Sehe ich genau so. Und da so konsequent wie möglich. Also vor Allem Facebook und andere private (Google, Apple, Microsoft, etc.) Geheimdienste vermeiden.

  45. Also ich habe mein Echo am Samstag bekommen und gebe es nicht mehr her. Außerdem würde mich meine Familie sonst steinigen. Selbst meine relativ wenig technikaffine Frau wünscht Alexa einen Guten Morgen und nutzt das Teil. Klar kann das Echo nocht so richtig viel. In Deutschland gibt es bisher um die 30 Skills (Apps für das Echo) in den USA sind es um die 3000, also da geht nochvetwas.
    Spezielle Kommandos muss man nicht lerne, Alexa versteht fast immer was gemeint ist, die Spracherkennung im Raum ist dabei wirklich erstaunlich. Die Sprachausgabe ist das derzeit Beste am Markt.

    Zu den Sicherheitsbedenken von vielen hier: Klar könnten wir abgehört werden, aber das Echo steht in der Küche, mein Smartphone habe ich ständig dabei und das könnte mich permanent abhören. Wo ich mich wie lange aufhalte, weiß es sowieso und filmen könnte es mich auch.
    Also an alle die den verständlichen Wunsch äußern, keine Superwanze in der Wohnung haben zu wollen: Ihr tragt eine Megawanze permanent mit Euch herum. Seht doch einfach mal nach welche Apps Zugriff auf Euer Mikro haben. Amazon hat immerhin einen Ruf und (zumindest in den USA) viel Geld zu verlieren. Obskure Hersteller von kostenlosen Apps dagegen nicht…

  46. Ich kauf’s mir nur, weil die Freundin meines Mitbewohners Alexandra heißt. Das wird ein Spaß!

    Im Ernst: die Idee ist gut, aber so ein Assistent bringt nur dann was, wenn auch wirklich alles vernetzt ist, und das dauert noch.

  47. Deliberation says:

    @George O: danke, so eine Diskussion würde ich mir hier auf öfter wünschen!

  48. besucherpete says:

    „Amazon hat immerhin einen Ruf und […] viel Geld zu verlieren.“

    Genau so sehe ich das auch, auch bei Google und anderen großen Playern. Die können es sich gar nicht erlauben, dass mit den Daten tatsächlich Schindluder getrieben wird.

  49. @Heiko
    “ Ihr tragt eine Megawanze permanent mit Euch herum. Seht doch einfach mal nach welche Apps Zugriff auf Euer Mikro haben.“
    Da das auf einen nicht unerheblichen Teil der User zutrifft, hier der betreffende Rat nochmal: Aab Android 6.0 kann man dank googles eigenem Berechtigungssystem (insoweit man Google vertraut) selbst installierten (aber meines Wissens nicht den Gapps oder vorinstallierten) Apps Berechtigungen entziehen.
    Mit Rootzugriff besteht diese Möglichkeit schon gefühlt solange es Android gibt, auch für Gapps und Vorinstalliertes.

    Und ich bin nicht der Meinung, dass die Größe eines Multis aufgrund eventueller Rufschädigung seine Seriösität begründet bzw. per se voraussetzt. Ein schönes (eher weniger schön) Beispiel dafür wäre die Öffentliche Bekanntgabe der Zusammenlegung der Datensätze von FB und WA. (Was meiner Meinung nach hinter verschlossenen Türen für Werbetreibende längst geschehen ist.)

    Im Übrigen sehe ich nicht, wo ausgerechnet Amazon (zigfach in den Nachrichten wegen massiven Arbeitsrechtsverletzungen) einen guten Ruf zu verlieren hätte.

  50. Daß man so krank sein kann ………….

  51. Es wär so geil, wenn ichs endlich hätte ….
    Und brauch nich mal all diese skills wie in den Staaten …
    Wenn ich ab und an mal n smalltalk halten kann und das Ding meine music spielt, is doch alles okay ….

  52. @George O:

    Klar, kann man Apps die entsprechenden Berechtigungen entziehen, aber dann funktionieren sie oft nicht mehr und dank „Geiz ist Geil“, werden „kostenlose“ Apps von obskuren Anbietern installiert, die dann absurde Rechte einfordern.
    Die große Masse weiß noch nicht einmal, was für ein OS auf ihren Geräten läuft, da nützt die Root-Möglichkeit gar nichts…

    „Und ich bin nicht der Meinung, dass die Größe eines Multis aufgrund eventueller Rufschädigung seine Seriösität begründet bzw. per se voraussetzt. Ein schönes (eher weniger schön) Beispiel dafür wäre die Öffentliche Bekanntgabe der Zusammenlegung der Datensätze von FB und WA. (Was meiner Meinung nach hinter verschlossenen Türen für Werbetreibende längst geschehen ist.)“

    Facebook war meiner Meinung noch nie seriös, sondern ist ein Monopolist, an dem die Mehrheit offenbar nicht vorbei kommt. Ein bessere Beispiel ist der VW-Abgasskandal, der daraus resultierende Imageschaden und die Milliardenzahlungen in den USA. Ob sich VW davon je wieder erholen wird, lässt sich heute noch nicht sagen.

    „Im Übrigen sehe ich nicht, wo ausgerechnet Amazon (zigfach in den Nachrichten wegen massiven Arbeitsrechtsverletzungen) einen guten Ruf zu verlieren hätte.“

    Hast Du schon mal mit Amazon-Mitarbeitern privat gesprochen? Ich schon, die sind von den Aktionen der Gewerkschaft nur genervt und froh, dass sie einen Job haben. Die Bezahlung ist nicht üppig, aber dafür braucht es keine Ausbildung oder Qualifikation.
    Amazon wird gefühlt permanent bestreikt, gerade zur Weihnachtszeit. Nur macht da wohl niemand mit, denn das Päckchen kommt trotzdem am nächsten Tag an und der Umsatz wird von Jahr zu Jahr permanent gesteigert.

    Bei seinen Kunden hat Amazon sehr wohl einen guten Ruf zu verlieren.
    Apple steht auch aufgrund der Arbeitsbedingen bei seinen Zuliefern in der Kritik, dass sie deshalb bei ihren Kunden (!!!) ein schlechtes Image hätten, wäre mir neu.

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