Amazon Echo: Alexa verfügt nun über zusätzliche 1400 Skills

29. Juni 2016 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von: Benjamin Mamerow

Amazon Artikel LogoAmazon erweitert den Aktionsradius von Echo und damit auch den der integrierten Sprachassistentin Alexa stetig. Jüngst öffnete das Unternehmen Drittanbietern die Pforten, damit diese ihre Produkte mit den Fähigkeiten von Echo kombinieren können und so auch Amazons Dienste der breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Quasi eine Win-Win-Situation. Die Offenheit des Systems trägt bereits erste Früchte und so kann das Unternehmen nun verkünden, dass Alexa 1400 neue Skills, also Fähigkeiten/Funktionen, spendiert bekommen hat, die die Anwender ab sofort ausprobieren und in ihren Alltag integrieren können.

Zuallererst wurde die zugehörige Companion-App für Alexa umgebaut. Neuerdings werden die einzelnen „Skills“ nach Kategorien (z.B.: „Lifestyle“, „Smart Home“, etc.) sortiert und sollen so einen besseren Überblick gewährleisten. Außerdem können die Skills nun Wunsch nach vorgegebenen Kriterien gefiltert werden oder aber man lässt sich anzeigen, welche Funktionen man denn zuletzt benutzt hat, um diese eventuell noch einmal aufzurufen.

Das Aktivieren neuer Skills soll nun noch simpler geworden sein. Anstatt diese erst per Smartphone aus der App heraus zu aktivieren, reiche es nun, das Sprachkommando „Alexa, enable…“ – gefolgt von dem neuen Skill – auszusprechen und schon wird dieser aktiviert. Was wie eine unwichtige Randinfo erscheint, soll laut Amazon den Komfort bei der Benutzung seines Systems enorm erhöhen, da jeder eingesparte Handgriff dem Anwender Arbeit abnimmt – das Menschheitsbild aus „Wall-E“ lässt grüßen 😉

Da in den kommenden Monaten allerdings fest davon auszugehen ist, dass zehntausende neuer Skills eintreffen werden, will man alles so einfach wie möglich für den Benutzer halten. Über 10.000 Entwickler kündigten bereits an, Alexa in ihre Produkte zu integrieren. Pebble kündigte beispielsweise bereits an, dank Alexa sein kommendes Produkt „Pebble Core“ mehr wie ein „bildschirmloses Smartphone“ erscheinen zu lassen, denn Sprachkommandos könnten neben den beiden existenten Buttons den nicht vorhandenen Touchscreen ausgleichen.

Bisher beschränken sich die Implementierungen von Alexa noch auf Wearables und Smart Home-Produkte. Amazon plane aber eigenen Aussagen nach bereits, auch Bereiche wie die Roboterentwicklung oder Produkte im Gesundheitssektor abdecken zu wollen. Man hat also noch viel vor mit Alexa.

(via Slashgear)

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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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