Umfrage des Monats: Wie würdest du am liebsten dein Smartphone entsperren?


Smartphones beherbergen bei vielen Nutzern viele Bereiche des persönlichen Lebens, die möchte man in der Regel vor fremden Blicken schützen. Früher war es üblich, das Ganze einfach über die Eingabe einer PIN zu machen. Das ist alles andere als bequem und sorgte auch dafür, dass die Nutzer eher auf eine Sperre verzichteten, anstatt jedes Mal die PIN eingeben zu müssen.

Mit den Fingerabdruckscannern begann eine Art Security-Revolution. Smartphones waren plötzlich gesperrt, ohne dass der Nutzer Unbequemlichkeiten hätte. Natürlich nutzt man das dann auch. Heute ist das alles selbstverständlich, man ist auch nicht mehr nur auf Fingerabdrücke beschränkt, sondern so langsam setzt sich auch die Gesichtserkennung durch.

Was Apple mit Face ID anbietet, wird Google mit dem Pixel 4 ebenfalls auf den Markt bringen. Es wird dabei nicht nur das Bild des Gesichts verglichen, sondern das Gesicht dreidimensional per Infrarot abgetastet. Das ist nicht nur sicherer als ein Fingerabdruck, sondern in manchen Fällen sogar viel praktischer. Handschuhe, fettige Finger oder Wasser auf dem Scanner können schnell dafür sorgen, dass man ein Smartphone nicht mehr per Fingerabdruck entsperrt bekommt.

Aber egal ob Fingerabdruck oder Gesichtsscan, nie war es einfacher als heute, sein Smartphone zu schützen. Von euch wollen wir diesen Monat wissen, welche Methode ihr denn theoretisch bevorzugt – und an welcher Position. Denn Fingerabdruckscanner findet man quasi überall. Noch relativ neu ist die Integration direkt in das Display. Wird oft als zu langsam und ungenau bemängelt, aber das ist auch nur eine Frage der Zeit bis diese den älteren Scannern, die gerne auch mal für einen breiten Rahmen unter dem Display sorgen, in nichts mehr nachstehen.

Auch die Integration in den Rahmen, wie es zum Beispiel beim Galaxy S10e der Fall ist, kann ganz praktisch sein, wenn die Position für einen selbst passt. Da die Position des Scanner oder die Entsperrmethode an sich bestimmt nicht bei jedem ausschlaggebend für den Kauf eines Smartphones ist, könnt ihr einfach mal abstimmen, wie ihr es denn bevorzugt hättet. „Wünsch dir was“ in Caschys Blog, das gibt es auch nicht alle Tage! Vielen Dank fürs Mitmachen!

Am liebsten würde ich mein Smartphone so entsperren:

  • Fingerabdruckscanner als In-Display-Lösung (33%, 1.373 Votes)
  • Gesichtsscan (IR Blaster, iPhone X, Pixel 4) (22%, 917 Votes)
  • Fingerabdruckscanner hinten (18%, 741 Votes)
  • Fingerabdruckscanner vorne (im Rahmen) (8%, 350 Votes)
  • PIN / Sperrmuster (7%, 284 Votes)
  • Stimme (4%, 188 Votes)
  • Fingerabdruckscanner seitlich (4%, 177 Votes)
  • Ich sperre mein Smartphone nicht (2%, 92 Votes)
  • Gesichtsscan (per Kamera) (2%, 91 Votes)

Total Voters: 4.213

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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71 Kommentare

  1. Also im Vergleich vorne oder hinten, finde ich hinten besser, da landet der Zeigefinger automatisch auf dem Sensor.
    Den Daumen vorne musste ich meist nach unten verrenken.
    Was noch in der Auswahl fehlt, entsperren über vetrauenswürdiges Bluetooth Gerät, ich habe mein MiBand eingetragen was ich sowieso immer trage.
    Benutze dann meistens trotzdem meinen Zeigefinger auf den Sensor hinten, aber dann nicht zum entsperren, sondern zum einschalten, geht schneller als Ein-Taster drücken und wischen. 😉

    • Brauche ich ja nichts mehr zu schreiben 🙂 Bei mir genauso mit Mi Mix 2 und Mi Band 4.

    • Der Fingerabdrucksensor hinten kann schnell nervig werden, wenn das Smartphone auf dem Schreibtisch liegt – dann muss man es nämlich jedes mal anheben, um es zu entsperren.
      PIN- oder Mustereingabe ist mit der Zeit auch zu umständlich.

      • Wenn es am Schreibtisch liegt muss ich es quasi nie entsperren, da alle wichtigen Sachen mit dem PC verbunden sind.
        Ich bevorzuge daher auch hinten (und ich hatte ihn auch schon vorne)

        • Ich fand den hinten am Mate 10 Pro toll und in Kombination mit der Gesichtserkennung durchaus am Schreibtisch verwendbar.
          Der In-Display-FP vom Mate 20 Pro nervt hingegen nur, mit Panzerglas geht der wirklich kaum…

        • „Wenn es am Schreibtisch liegt muss ich es quasi nie entsperren, da alle wichtigen Sachen mit dem PC verbunden sind.“
          Es soll auch vorkommen, dass man einem Schreibtisch ohne ‚PC‘ sitzt/steht und das Smartphone das alleinige zur Verfügung stehende IT-Gerät ist.

      • Das kommt bei mir nie vor, wenn ich entsperre will ich ja etwas damit machen, also nehme ich es sowieso in die Hand. Ohne MiBand würde ich das vielleicht machen um zu schauen ob eine Nachricht rein gekommen ist. Mein Motorola hat dafür jedoch die Funktion Moto Info, man muss das Handy nur kurz anstupsen dann zeigt es Uhrzeit und ggf. eingegangene Nachrichten an.

        Anders sieht es natürlich aus wenn man sein Telefon auch mal in einer Halterung im Auto oder Fahrrad hat, da wirds natürlich schwierig mit Entsperren auf der Rückseite.
        Aber damit habe ich dank Miband als vetrauenswürdiges Bluetooth Gerät auch kein Problem.

      • Das macht mich echt wahnsinnig. Das ist echt der einzige Grund, weswegen ich ernsthaft überlege mein OnePlus 6 (Sensor hinten) zu verkaufen. Dachte ich gewöhne mich dran, aber mich nervt es nach über einem Jahr immernoch jeden Tag. Mir war vorher nicht bewusst wie oft ich das Handy am Tisch entsperren muss. Gesichtserkennung ist leider keine Alternative, da muss ich mich jedes Mal so komisch vorbeugen. Ich brauche den Sensor einfach vorne. Mein OnePlus 3 (Sensor vorne) habe ich vielleicht einmal im Monat mit Muster entsperrt – bei meinem aktuellen Handy sind es mehrere Male pro Tag.

    • Danke, das wollte ich auch gerade schreiben. Beim Mi Mix 2 ist in die Hand nehmen und entsperren ein Handgriff.

    • Also ich hätte gern beides. Hinten für beim „aus der Hosentasche nehmen“ und vorne In-Display bei „auf dem Tisch liegen“.

  2. Ich würde gerne in Kombination entsperren. Also am besten vertrauenswürdiges Gerät und vielleicht noch Finger oder PIN.

  3. westernworld_ says:

    mit einem fingerabdrucksensor der nicht der im s10+ verbaut ist. hab mir das gerät refurbished geschoßen und bin von vielem begeistert aber der fingerabdrucksensor ist das schlimmste was ich bisher erlebt habe. langsam UND schwer zu treffen. bin gespannt ob apple, die gerüchteweise in dieselbe richtung wollen, das richtig hinkriegen, das gibt sonst mega mecker.

    • Liest man öfter diese Kritik kann ich aber bei meinem S10 nicht nachvollziehen. Bei 50 Versuchen treffe ich ihn wenn es hoch kommt einmal nicht auf Anhieb.

      Dass es schnellere Scanner gibt stimmt, er gönnt sich schon eine Gedenksekunde aber da ich den Scanner eh nur selten nutze (und sonst per Gesichtsscan entsperre was wirklich flott geht) kann ich damit gut leben.

  4. Biometrische Daten sind in manchen Ländern kein Passwort! Mit den entsprechenden Konsequenzen. Schade, dass das nicht erwähnt wird.

  5. Frank Pauls says:

    Wenn ich so das Mate RS bedenke … da hab ich eine Kombi aus Face ID und Front Fingerprint genutzt und beides aktiv gehabt .
    War’s zu dunkel Fingerprint nutzen der auch noch optisch gut angezeigt wurde , sonst Face ID . War sicher und bequem zugleich.

  6. Ich hatte gerne eine Pups Erkennung also entsperren anhand der Lautstärke und Geruchsintensität… Spaß. ^^ also ich finde tatsächlich Face ID die bisher beste Erfindung bei der Sicherheit. Und funktioniert sogar bei Dunkelheit, anders als wenn das Gesicht nur gescannt wird anhand eines Bildes. Da hört es irgendwann auf, wenn es zu dunkel ist.

    • Und welchen Vorteil gegenüber eines Fingerabdrucksensors hast Du dadurch?
      Interessiert mich tatsächlich da ich (für mich) nur Nachteile durch den Gesichtsscan ausmachen kann.

      • Peter Brülls says:

        Vielleicht sind andere Systeme ja besser, aber touchid hatte bei mir öfter Probleme mit feuchten oder fettigen Fingern (kochen) als ich mit faceid habe.

        Beim iPad habe ich allerdings noch touchid, aber das setze ich in solchen Situationen praktisch nie ein.

        • Ah naja, ok I’m Heimnetz hab ich die Sperre deaktiviert aus eben solchen Gründen (kochen etc.)
          Jedoch ausschließlich im Heimnetz. Kann auch sein dass es diese Option bei iOS nicht gibt, dann kann ich das gut verstehen.

  7. Gibt es bei Apple inzwischen eine Art Smartlock wie es bei Google der Fall ist? Finde ich eine top Sache wenn das Smartphone mit der Watch, Kopfhörern oder mit dem Auto verbunden ist 🙂

    • Peter Brülls says:

      Was ist das smartlock?

      • Da bleibt das Gerät entsperrt, wenn z.b. ein Vertrauenswürdiges Gerät eine Smartwatch damit verbundenen und in der Nähe ist.

        • Peter Brülls says:

          Ah. Nein, gibt es bei Apple nicht. Ich sehe da auch nicht so den Sinn drin, das Risiko scheint mir größer als der Nutzen. Oder erkennt das Gerät, wenn der Eigentümer schläft oder betrunken ist?

          Ich nehme mal an, dass das entsperrt halten an einer sehr knappen Funkleine hängt, so wie das entsperren von Macs per Apple Watch nur innerhalb einer Meters (wenn überhaupt so weit) geht.

          • Peter Brülls says:

            Wobei ich faceid effektiv als entsperrt empfinde. Hatte beim Schreiben mal nach den Kindern gesehen, kam wieder zurück, weckte das Telefon durch wischen auf und machte weiter.

            Natürlich habe ich mich selbst dazu unbewusst trainiert, aber in der Praxis scheint mir der Unterschied vernachlässigbar zu sein. Denn ich muss das Telefon ja eh anfassen, wenn ich da was benutzen will.

            • @Peter
              Wenn das Handy einige Zeit lang (Stunden) nicht genutzt wird, muss mit Pin oder ähnlichem entsperrt werden. Erst danach ist Smartlock wieder aktiv. Das heißt keine Probleme mit Schlafen.
              Ich find Smartlock super hilfreich. Es kann auch an einen Ort, daheim, gekoppelt werden.

              • Peter Brülls says:

                Ich sehe das Problem da im wesentlichen im Schlaf/Betrunkenheit, weil man da naturgemäß nicht weiß, wann es einen erwischt. Da bin ich zwar nicht die Zielgruppe, aber wenn ich mir so einige Party- und Festivalanekdoten anschaue…

                Aber wie gesagt, bei mir funktioniert FaceID ausnehmend gut, es reicht da aus dass ich meiner Frau bitte auf’s Display zu tippen, einmal schnell hinblicken und dann kann sie es entsperren, in den seltenen Fällen in denen ich fahre und das Telefon nicht die Navigation übernimmt und dabei durchgängig an ist. (Mehr machen wir damit dann eh nicht)

  8. Ich suche immer noch nach einer Möglichkeit mit meinem Android-Smartphone eine Zwei-Wege-Entsperrung zu nutzen. Fingerabdruck und dann PIN bzw. Muster. Hat da jemand einen Tipp?

    • Leider fällt mir da nichts schlaues zu ein. Weshalb möchte man so etwas? Hast du derart hochsensible Daten auf dem Gerät? Da könntest Du maximal die automatische Löschung Deiner Daten nach zu vielen Fehlversuchen konfigurieren. So haben wir dies bei uns mit den Firmen-Smartphones gelöst. (Samsung S9 + S9+)

      • Hochsensibel würde ich es nicht nennen, aber dass der Fingerabdruck (alleine) sehr unsicher ist, ist ja bekannt. Und da man für eine Entsperrung via PIN bzw. Muster sowieso erst eine Taste drücken muss, kann man dafür den Fingerabdruck nutzen. Ich habe die Frage schon an verschiedenen Stellen gestellt und scheinbar scheint es dafür keinen Nutzen zu geben. Mich wundert das.

        • Mich wundert das nicht, Pin oder Muster eingeben empfinden die meisten Menschen, inklusive mir, als nervig und sind froh dass es andere Methoden gibt um das zu umgehen.
          Vielleicht gibt es ja einen Launcher der noch einen Lockscreen drüber legt?

          • Über Tipps bin ich dankbar. Der Nova-Launcher (mein Android-Favorit) beherrscht das afaik nicht. Meine Recherchen hatten bisher leider auch nichts ergeben.
            Ein Muster ist halt änderbar, ein Fingerabdruck nicht 😉

            • Ich kenne auch nur die Variante einzelne Apps per Fingerabruck zu sperren.
              Das kann z.B. der Hyperion Launcher, mein aktueller Favorit, Nova hatte ich auch davor.

              • Ich habe schon einige Launcher und Screenlocker getestet. Leider noch nichts gefunden, mit dem ich die doppelte Entsperrung einrichten konnte.

                Ich bin weiter für Tipps offen 🙂

        • Peter Brülls says:

          Ach je, wenn der Fingerabdruck so unsicher ist, warum gab es dann nun nicht zig erfolgreiche Angriffe auf TouchID?

          Tatsächlich ist das Abfangen brauchbarer Fingerabdrücke und Erstellen und Anwenden der Kopien eben keine triviale Angelegenheit und all die tollen Proofs of Concept aus dem Umfeld von CCC und Co fingen ungefähr so an: „Wenn sie ein völlig kooperatives Ziel haben, das sich die Finger mit Handcreme einschmiert und dann auf einen Scanner greift und dann nach jedem Fehlversuch das Handy entsperrt und damit den Sperrzähler zurücksetzt, kriegt man das ganz einfach in zehn Versuchen hin.“

          Obwohl: Eine Schwachstelle hat TouchID. Ist hervorragend geeignet, wenn man eine Prostituierte auf das Ziel ansetzt, dieses sexuell lockt, auf ein Zimmer bringt, wo es dann Sex und Betäubungsmittel gibt. Vorher dafür sorgen, dass das Ziel das iPhone einmal entsperrt. Dann noch nach dem öffnen des iPhones und kopieren der Inhalte die Geldbörse ausräumen samt Kreditkarte und abhauen.

          Ziel wird die Klappe halten und das iPhone nicht als kompromittiert melden, oder erst zugeben, wenn es zu spät ist.

          Das dürfte aber einige 1.000 € kosten, für das Gros der iPhone-Besitzer also schlicht keine Gefahr.

  9. Nur Fingerabdrucksensor, bevorzugt vorne.

  10. Pin

    Und mein Handy kann uch alles andere aber warum soll ich meine persönlichen Daten irgendwo speichern lassen und verarbeiten, und bla bla bla auch wenn es. da steht das der hersteller nix speichert oder oder.

    Auf jedenfalls sind irgendwelche Metadaten aufen hndy und zack einmal hacken und schon haste alles verloren.

    Nein danke

  11. phrasemongerism says:

    Ich hätte gerne ernsthaft eine Art NFC-Chip in/an der Hand der das Handy entsperrt sobald sich die Hand in der Nähe des Geräts befindet, ansonsten Smart Lock oder PIN. Das ewige Fingerabdruckgewurstel geht mir auf den Keks, PIN-Eingabe spaßt auch nicht gerade, und Gesichtsentsperrung, na ja wer es mag.

  12. Ich habe mich an den rückseitigen Fingerprint Sensor gewöhnt und komme bestens damit klar.

    Somit vermisse ich hierbei nichts. Selbst wenn es in Zukunft dieses Face ID geben sollte, werde ich das nicht nutzen.

  13. Habe ein MI Band. Per Fingerabdruck hinten empfinde ich für nicht praktikabel da ich eine Schutzhülle habe.
    dann lieber per Fingerabdruck auf dem Display.

  14. Hey, vor kurzem noch diese Umfrage angeregt, wenn auch mit kritschen Beschreibungen unterschiedlicher Methoden oder Links dazu.
    Was auch vergessen wurde ist Androids vertrauenswürdige Geräte. Das scheinen den Kommentaren zufolge auch einige zu verwenden, icu persönloch auch, dazu PIN PW da am sichersten, brauche ich aber eh kam.

  15. Peter Brülls says:

    FaceID, also gesichtserkennug durch Gesichtsform.

    Klappt auch mit feuchten Finger oder wenn das Teil leiht oder in der autohalterung steckt.

    Vorteil von touched/Fingerabdruck ist natürlich, dass der Partner auch einen Finger registrieren kann.

    Und angeblich soll es beim bezahlen einfacher sein. Kann ich nicht beurteilen, die zwei Male bei denen ich Apple Pay mit dem iPhone verwendet habe waren problemlos und auch nicht langsamer als entsperren per TouchID, aber ich verwende eh die Uhr zum zahlen.

    • Wobei mit “Face ID” ausdrücklich der Gesichtsscanner von Apple gemeint ist. Der funktioniert super und sicher. Unter Android käme bei mir nur der Fingerscanner infrage – und selbst der nur unter Vorbehalt. (Stichwort “Secure Enclave”)

  16. Durch die parallele Nutzung meines geschäftlichen (Samsung S9) und privaten (Google Pixel 3) Smartphones bestätigt sich mein Ersteindruck. Der Fingerabdrucksensor sollte generell hinten verbaut sein. Android bietet ausreichend Möglichkeiten das Smartphone auch anderweitig zu entsperren. Zu 90% hole ich mein Smartphone aus der Tasche und möchte etwas nachsehen. Hier entsperre ich das Smartphone während ich es aus der Hosentasche ziehe, das ist fast exklusiv ein Feature des hinteren Fingerabdruck-Sensors. Im Auto (Halterung) ist es ja ohnehin mit dem Fahrzeug verbunden und über Smart Lock somit keine Entsperrung nötig. Auf dem Schreibtisch sehe ich die Benachrichtigungen oder kann diese mit Doppeltippen auf das Display anzeigen lassen. (bzw. die Icons)
    Der hintere Sensor hat zudem den Vorteil dass ich via Gestensteuerung z.B. die Benachrichtigungsleiste „runter ziehen“ kann ohne das Display berühren zu müssen. Stichwort: einhändige Bedienung.
    Von der Gesichtserkennung halte ich absolut nichts, sehe hier eigentlich ausschließlich Nachteile.

    • Ich weiß nicht ob die Umfrage realistisch ist bzw. Aussagekräftig.
      Meine Einschätzung: Es stimmen viele iPhone User für die IRBlaster Entsperrung obwohl sie die Vorteile der anderen Methoden (im Speziellen – Rückseitiger Fingerabdruckscanner) nciht kennen. (bzw. nicht kennen können)
      Somit fehlt der tatsächliche Vergleich. Auch Features wie SmartLock sind ihnen nicht bekannt.
      Evtl. sollte man die Umfrage in iPhone-User und Android-User aufteilen um ein realistisches Bild zu zeichnen.

      • Peter Brülls says:

        Das hat ein guter Hinweis. Auf dem ersten Blick hätte ich gesagt „ so nehme ich mein Handy nicht aus der Tasche“, aber das ist natürlich Quatsch. Wenn der Sensor rückseitig ist, trainiert man sich das halt so an, genauso wie ich mir faceid ablaufe angewöhnt habe.

        Smartlock sehe ich ich jetzt nicht so den Riesenvorteil. Allerdings vermeine ich mich zu erinnern, dass es bei CarPlay seit geraumer Zeit auch ähnlich ist und das Gerät entsperrt bleibt, solange es an CarPlay hängt. Aber mangels Interesse an sowas habe ich das nie nachgeschlagen.

  17. Für mich kommt nur kontaktloses Entsperren in Frage, da ich viel Outdoor unterwegs bin und dabei teils Handschuhe trage, teils nasse Finger habe oder vom Klettern der Fingerabdruck so stark beschädigt ist, dass auch das beste Fingerprintscanning nicht mehr funktioniert.

    • Geht mir genauso, daher entsperre ich via BT Gerät, in meinem Fall eine Uhr und Fingerabdruck. Bin ich unterwegs, auch am Fahrrad, entsperrt sich das Gerät automatisch, habe ich die Uhr nicht dabei, habe ich auch keine Handschuhe an und kann das Handy in die Hand nehmen, dann erledigt das der Fingerabdruck.

      Würde ich aber nie so einrichten, wenn es um Sicherheit ging, dann kommt nur ein Passwort oder eine PIN in Frage, die ich im Zweifel einfach vergessen haben kann.

  18. Ideal wäre Face ID und Touch ID alternativ im selben Gerät. Grundsätzlich bevorzuge ich Face ID, aber manchmal wäre Touch ID im Vorteil (z.B. wenn man das Gerät am Tisch liegen hat, entsperren will, aber nicht drauf schaut). Wenn das zuverlässig funktioniert, gerne auch im Display.

  19. Ich vermisse bei der Umfrage die Option Touch ID und Face ID gleichzeitig verwenden zu können. Biometrische Authentifizierung ist doch relativ einfach auszutricksen. Da wäre ein zweiter Faktor doch relativ praktisch um die Sicherheit zu erhöhen.

  20. Fingerabdruck hinten hatte ich beim 7plus fand ich ehr unpraktisch.. Aber dank Smartlock lies sich das Problem in der Fahrradhalterung umgehen.. Jetzt im Mi9T muß ich sagen seit dem ich von dipos die Antireflexfolie nutze funkt der Scanner im Display besser als ohne.. Was das Gesicht angeht solang es wohl wie beim Pixel 4 oder in Apple (konnte ich noch nie testen) geht bringt mir das als Brillenträger nich soviel mal spiegelt die Brille oder der Rahmen.. Dann is dem Ding zu dunkel…

    Aber ganz großes Kino hatte ich mit dem S10e was ich 2 Wochen getestet habe .. Habe nun nicht die kleinsten Finger, aber die Powertaste liegt echt weit oben(wurde auch in vielen Tests bemängelt) und daurch das die Fläche sehr klein ist waren odft 3-4 Versuche nötig. Aber viele vergessen hier aber die Möglichkeit, das Gerät mit Hey oder OKay google auch zu entsperren geht..

  21. Also mit Fingerabdruck hinten entsperre ich es schon beim herausziehen aus der Tasche. Da muss ich nicht mal hingucken. Im Auto geht es auch gut. Mit der Magnethalterung ist das kein Problem. Kurz den Zeigefinger hinten dran und fertig. Ja wenn das Gerät irgendwo liegt ist es schwierig. Da muss man es also anheben. Optimal würde ich ich einen Sensor hinten und einen vorn im Display finden.

  22. Ich weiß ja nicht, wie ihr nach euren Smartphones greift, aber bei mir würde ein Fingerabdrucksensor hinten zumindest nicht „automatisch“ funktionieren. Aber abgesehen davon setze ich nach wie vor auf die gute alte PIN, und ich schätze, das wird auch so bleiben. Das ist oft lästig, aber Sicherheit geht nun mal regelmäßig zu Lasten des Komforts.

    • Peter Brülls says:

      Ist deine pin vier numerische stellen lang? Falls ja, hast du nur begrenzte Sicherheit gegen einen geplanten Angriff durch eine Privatperson.

      • Meine PIN ist länger. Und insbesondere gegen einen geplanten Angriff bietet ausnahmslos jedes System nur eine begrenzte Sicherheit.

        • Peter Brülls says:

          Natürlich. Aber eine vierstellige PIN ist trivial abzufischen. Das schafft jedes Kind, ich kenne daher die PINs diversen Eltern. (bzw würde sie kennen, wenn ich mir die Mühe gemacht hätte mir mal eben einen Merkbild zu bauen wie Wandkalender Kerze Elefant.

    • Das funktioniert schon sehr gut. Man gewöhnt sich sehr schnell daran, dass Handy beim Herausziehen aus der Hosentache zu aktivieren und gleichzeitig zu entsperren, indem man dabei den Zeigefinger hinten auf das Gerät auflegt.

  23. Ich würde eine Kombination aus Face-ID und einer Geste toll finden. Beispielsweise FaceID und zweimal mit dem rechten Auge zwinkern, oder einmal nicken oder so.

  24. Vermisse DNA Test, naja notfalls auch ein Urin-Test…

  25. Diese Umfrage macht null Sinn, wenn man nicht weiß, welche Varianten die Nutzer bereits kennen. Idealerweise auch aus welchen Smartphone-Modellen die Erfahrungen stammen.

    – Der Sensor auf der Rückseite an meinem Pixel 2 ist z.B. super schnell und erkennt sehr zuverlässig. Zusammen mit Smartlock im Auto eine sehr brauchbare Kombination.
    – Der Sensor vorn an meinen alten Galaxy Alpha war dagegen nicht brauchbar. Wurde daher nach 1-2 Mal ausprobieren nicht mehr genutzt.
    – TouchID vorn an meinem geschäftlichen iPhone SE ist grenzwertig langsam, aber relativ zuverlässig.

    D.h. mein Favorit ist ein Sensor hinten, weil der Finger da sowieso immer liegt und der Sensor kein Platz vom Display wegnimmt.
    Auf Platz zwei folgt der Sensor unter dem Display mit der Voraussetzung: Schnelligkeit und Zuverlässigkeit.
    Erfahrungen mit FaceID habe ich noch keine, kann ich daher nicht beurteilen.

  26. Ich benutze 2 Arten wie ich mein Handy entsperre, in Display-Fingerabdrucksensor und Infrarot Gesichtsentsperrung, mehr als eine Option zu haben wäre nett gewesen…

  27. Einige wünschen sich hier, zwei Methoden gleichzeitig anwenden zu können. Beim S8 geht das. Ich nutze jetzt nach Situation den Irisscanner oder den Fingerprint auf der Rückseite. Als dritte Möglichkeit habe ich noch eine Pin, die ich allerdings nur seit selten nutze.

    • Den PIN sollte man aber schon öfter mal verwenden, bevor er einem bei einem Neustart des Gerätes (bei manchen alle paar Wochen) nicht mehr einfällt.

      • Peter Brülls says:

        Darum gehört auch eine solche PIN in einem sicheren Passwortspeicher.

        Aber das finde ich bei Apple ganz gut gelöst. Da wird der PIN nach ein paar Stunden Nichtnutzung fällig, also zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen, so bleibt er im Gedächtnis.

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