Ulysses: Update für macOS Monterey ist da

Das Schreibprogramm Ulysses ist hier im Blog immer mal wieder Thema. Die Leipziger haben einen ziemlich guten Markdown-Editor zustande gebracht, der zwar mit einem Abo daherkommt, aber relativ gut und zügig gepflegt wird. Features von neuen Apple-Betriebssystemen werden rasch unterstützt, so auch in diesem Fall.

Ab heute ist das Update für macOS Monterey im App Store verfügbar, das unter anderem die Unterstützung für Kurzbefehle auf dem Mac mitbringt. Solltet ihr automatisierte Workflows bauen, dann könnt ihr nun auch Ulysses dort integrieren. Weiterhin ist es möglich, den Link zu einer Ulysses-Notiz direkt in eine Schnellnotiz zu integrieren, sodass von dort direkt in Ulysses gesprungen werden kann.

Eine neue Markup-Leiste hilft euch beim Tagging eures Textes und Micro.blog-Posts können ab sofort auch direkt aus Ulysses heraus aktualisiert werden.

Das Update kann ab heute im Mac App Store geladen werden.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

7 Kommentare

  1. Hektor Rottweiler says:

    Ulysses ist so eine App, da zahlt man einen guten Teil des Preises eines MS-Abos dafür, dass die Entwickler die App an neue Funktionen des OS anpassen und dann als „neue Features“ (11elf) abfeiern. Hab es gerade im Nur-Lesen-Modus offen, weil ich was altes nachschauen muss und werde ohne Unterlass per Banner auf das Abo hingewiesen. Einmal wegdrücken reicht nicht…
    Verstehe nicht, warum das immer noch in der Presse erwähnt wird.

    Falls es nicht Markdown sein muss, seht euch mal Craft an. Gleicher Preis und um Potenzen leistungsfähiger und nützlicher von der Organisation von Material bis hin zum Textentwurf. Und per Knopfdruck genauso ‚distraction free‘.

    Für Markdown für den Blog dann iA Writer (Einmalkauf) und bald kommt auch der neue Bear-Editor, Abo zu einem Bruchteil des Preises von Ulysses.

    • Deckt sich 1:1 mit meinen Erfahrungen, nur dass Bear meine bevorzugte / einzige Schreibmaschine ist.

      Aber die Aufmerksamkeit, die Ulysses bekommt, ist definitiv unverdient. Die Software steht seit Jahren still. Das Einzige, das hier vorankommt, sind die vollen Versionsnummern.

  2. Just to balance this a bit:
    I have been using Ulysses for years now.
    I still like it.
    And I find the subscription price quite okay.

    • Hektor Rottweiler says:

      Yes, of course. You probably like it because it is basically the same as it was years ago when Markdown was becoming a mass market thing. I am unsatisfied with its course of development and I find the company’s communication insincere regarding as to what counts as actual features (and not just adjustments to OS level functionality). As for the price: Sure, if it’s all you need, and you feel like spending money on something, why not…
      For everyone else on the Mac just wanting to write in Markdown, have a look at Typora. It’s still free (and will be a one time purchase once a final version is release) and it does so much more than Ulysses already. If your writing needs stylistic assistance, check out iA Writer. Unlike Ulysses it’s not tethered to an online service and does the job of improving style very well. Ulysses wins in terms of eye candy, but that’s about it…

      • Haha, I actually like *using* Ulysses, can’t even tell you exactly why. It may indeed be it’s because it hasn’t change much, at least from the user experience point of view.

        Other than that the evolution of Ulysses has been quite okay for me. I began using the app in 2014 (Ulysses III). There was no iOS-version, and today one thing I like about the app is how well it adapts to the different devices I use it on: Ulysses made me like writing on the iPad (with external keyboard). And sometimes I even use the iPhone app, mainly for editing.

        And I like Publishing to WordPress, which is not perfect (yet), but off to a good start and better than I thought it would be.

        What I *do* find interesting are the »interlinking« features in tools like Craft, Obsidian or Notion. This is something I would like to see being added in Ulysses in the future.

        And the communication with the company/support with feature requests and questions about existing features has been nothing but pleasant.

        As a note: I used iA Writer back in 2011 and really loved it, but at some stage there was an update trying to integrate the various stages of writing into the app. I stopped using it then. Didn’t like that at all 😉

  3. abo-ablehner says:

    Wenn ich etwas abonniere, dann erwarte ich dafür regelmäßig neue Inhalte. Wir kennen das von Zeitschriften. Im Software-Bereich ist das pure Abzocke und sollte deshalb nicht beworben oder auch nur erwähnt werden. In diesen überteuerten Abo-Zug steigen immer mehr Anbieter ein. Bevor das ausartet muss man es verhindern, in dem man die Finger von Software-Abos lässt, alleine schon deshalb weil es das Geld einfach nicht wert ist.
    Die Variante, wo für ein deutliches Funktionsupgrade auch bezahlt werden muss (einmalig), schützt ausreichend vor Entwickler-Armut. 🙂
    Alles worauf Abo steht wird von mir konsequent ignoriert. Ich würde mir wünschen, dass viele User meiner Argumentation folgen können und dasselbe tun.

    • Hektor Rottweiler says:

      Stimme zu 95% bei, da ich selbst der Meinung bin, dass kollaterale Dienste ein Abo rechtfertigen können (und würde so weit gehen zu sagen, dass Anwendungen unter Umständen auch in eine Richtung entwickelt werden können, die solche proprietären Dienstleistungen unter Umständen erfordert, z.B. eine besondere Cloud-Infrastruktur für die instantane Synchronisation von Elementen in Dokumenten).
      Wenn mit einer Software keine Dienstleistungen einhergehen, muss eine andauernde Zahlung durch neue Funktionen und Verbesserungen gerechtfertigt werden. Eine Anpassung an neue betriebssystemweite Funktionen kann ich nicht dazu rechnen, da dies meiner Meinung nach nur die anhaltende reibungslose Verwendung einer Software sicherstellt und bestenfalls als Verkaufsargument eingesetzt werden kann („keine dark-mode-Unterstützung nach einem Jahr“ -> alle denken, die Software wird überhaupt nicht mehr unterstützt und ist vielleicht schon bald nicht mehr lauffähig).

      Aber eine in diesem Sinne statische Software kann nicht als Dienst gelten, sondern in ihrer Stasis als Gegenstand zu behandeln. Wenn man den Zugang dazu von einer anhaltenden Zahlung abhängig macht, wäre das eine ‚Miete‘ und so sollte man das dann auch nennen müssen.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.