TV-Geschäft: Loewe stellt Antrag auf Insolvenz

Das 1923 in Berlin gegründete Unternehmen Loewe hat einen Antrag auf Insolvenz gestellt, beziehungsweise ist das Schutzschirmverfahren für die Loewe AG nahtlos in ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung übergegangen. Zum Sortiment des einstigen Vorzeige-Unternehmens gehören Multiroom-Anlagen, Blu-ray-Player und natürlich TV-Geräte. Bereits seit einigen Monaten hat man immer wieder versucht Investoren zu finden, baute reichlich Stellen ab, brachte das Unternehmen aber anscheinend nicht in die richtige Spur.

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Anfang September kündigte man bereits an, dass man in Verhandlungen mit diversen Investoren stehe und über die bereits geschlossene strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Hisense hinaus wurden abschließende Maßnahmen zur Anpassung der Kostenstruktur ergriffen. In den letzten Tagen sind mehrere schriftliche Kaufangebote bei Loewe eingegangen, die das zuvor bereits mündlich bekundete Interesse von Investoren an einem Einstieg in die Loewe AG zeigen.

Laut Loewe Vorstandsvorsitzendem Matthias Harsch ist die ein Indiz, dass Loewe mit der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens vom TV-Gerätehersteller zum führenden Premium-Anbieter von Smart Home Entertainment-Lösungen auf dem richtigen sei. Mal schauen, ob das bei Loewe noch etwas wird, der Markt im Bereich Smart TV und Co ist mehr als hart umkämpft.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Schade, aber das ist nunmal der Lauf der Dinge.

    In einem Land wie Deutschland ist man in dieser Branche offenbar nicht konkurrenzfähig. Grundig erging es ja auch nicht anders. Und gegen das Marketing von Sony, Samsung, Philips, Sharp, Panasonic etc. konnte Loewe nichts mehr ausrichten.

    Hoffentlich trifft es die Angestellten nicht zu hart…

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