Synology stellt eigene SSDs vor

Synology hat neue Hardware vorgestellt. Hierbei handelt es sich aber noch nicht um die neuen NAS-Modelle, die neulich schon einmal durchgesickert sind, stattdessen bringt das Unternehmen eigene SSDs auf den Markt.

Synologys SSDs erweitern die aktuelle Produktpalette und sind in den Formfaktoren 2,5″ SATA, M.2 2280 und M.2 22110 erhältlich. Sie wurden laut Synology entwickelt, um konstant hohe Leistung bei geringer Latenz zu liefern. Durch die Bereitstellung eigener SSDs wolle man Kompatibilitätsprobleme ausräumen und optimale Technologie und Qualität für die NAS-Systeme gewährleisten, so der Hersteller. Hier einmal die Übersicht:

SAT5200

Formfaktoren: 2,5″ (SFF)
Schnittstelle: SATA 6 Gbit/s
Kapazität: 480 GB, 960 GB, 1920 GB
Drive Writes Per Day (DWPD): 1,3
UVP:
SAT5200-480G €160,00 (exkl. MwSt.)
SAT5200-960G €290,00 (exkl. MwSt.)
SAT5200-1920G €520,00 (exkl. MwSt.

SNV3400

Formfaktoren: M.2 2280
Schnittstelle: NVMe PCIe 3.0 x4
Kapazität: 400 GB
Drive Writes Per Day (DWPD): 0,68
UVP: SNV3400-400G €130,00 (exkl. MwSt

SNV3500

Formfaktoren: M.2 22110
Schnittstelle: NVMe PCIe 3.0 x4
Kapazität: 400 GB
Drive Writes Per Day (DWPD): 0,68
UVP: SNV3500-400G €150,00 (exkl. MwSt.)

Abschließend gibt es auch noch weitere Hardware für fortgeschrittene Benutzer, nämlich die Erweiterungskarte E10M20-T1 sowie die M2D20 NVMe SSD Card. Die E10M20-T1 hat folgende Eckpunkte: Dual-Port M.2 unterstützt M.2 2280/22110 NVMe/SATA SSD, 10GbE Verbindung, 10GBASE-T/NBASE-T und ist kompatibel zu 5G/2.5G/1G Link Speed. Die M2D20 NVMe SSD Card ist eine M.2-SSD-Adapterkarte, quasi Nachfolger der M2D18.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Masterli77 says:

    Mit Sicherheit irgendwas umgelabeltes aus China…..denke ich

  2. Sieht aus wie Industrial SSDs von ATP

  3. Warte schon länger auf die E10M20-T1 Karte 🙂

  4. Die M2 Karte war ein Witz. Sie konnte mit 2 M2 SSD bestückt werden aber lediglich als Read und/oder Schreibcache genutzt werden. Rein technisch wäre es vollkommen unspektakulär gewesen diese 2 SSD auch als Volume zu nutzen. Inoffiziell ging es ja auch. Mit meinem 100Mbit Netzwerk ist ein SSD Cache Perlen vor die Säue, aber neben den 8 Bays hätte ich gerne noch 2 zusätzliche SSD Slots gehabt um z.B. das Betriebssystem darauf zu installieren oder aber um z.B. kleine Files wie Bilder darauf abzuspeichern.

    Ich hoffe dass die Nachfolgerkarte das jetzt kann

    • Das ist eher eine Software- als eine Hardware-Entscheidung. Wenn Synology es nicht in DSM einbaut, wird es nicht gehen (offiziell), weder mit der jetzigen noch mit einer Nachfolgekarte. Wenn sie es freischalten/einbauen, wird es auch mit allen Karte gehen, es sei denn es wird künstlich eingeschränkt.

      Wenn dir ein SSD Cache bei 100Mbit sinnlos vorkommt (und da stimme ich dir voll zu), warum sollte SSD Storage dir dann irgendwann etwas bringen? In beiden Fällen ist das Netz dein Flaschenhals. Wenn du so knapp an Platz bist auf deinen HDDs bist würde ich eher über eine Erweiterungseinheit oder ein upgrade auf ein NAS mit mehr Bays nachdenken als die überteuerte SSD Lösung… dafür ist sie nämlich weder gedacht noch bepreist. Und deswegen hat Synology es vermutlich auch gar nicht erst eingebaut.

      • Der Grund ist für mich Recht klar. Weil man damit, wie oben angesprochen, das Betriebssystem aus dem Raid Plattenverbund herausholt. Raucht mir die HDD in Bay1 ab und die Wahrscheinlichkeit ist deutlich höher als bei einer Semi-Professionellen Karte wie der Samsung Pro Serie z.B. dann liegt mein OS am Boden. Und nein, nur weil ein Raid darauf läuft schützt es mein OS nicht. Ich hätte daher das OS lieber separiert. Desweiteren ergeben sich hierdurch noch zusätzliche Energiesparmöglichkeiten.

        Liegen alle Apps und z.B. Cloud-Sync Komponenten auf einer 500 bis 1TB großen SSD außerhalb des Raids oder z.B. bei der M² Karte im eigenen Raid, könnten alle 8 anderen Platten schlafen gehen. Sie liegen dann 99% der Zeit brach und müssten lediglich hochfahren wenn ich etwas aus „dem Archiv“ hole.

        Zudem ist die Suche auf SSD einfach schneller. Das spielt bei großen Datenblöcken keine Rolle, wenn ich z.B. große 4K Videos darauf ablege. Es spielt aber schon eine Rolle wenn er sich durch tausende JPEGs wühlt und diese sogar ggf. herunterskaliert für die Photostation. Das sind interne Prozesse bei der auch das 100Mbit Netz kein Flaschenhals wäre.

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