Spotify hat 271 Millionen Kunden

Spotify hat seine Quartalszahlen veröffentlicht. Im Jahresvergleich konnte man mehr als 31 Prozent Benutzer hinzugewinnen. Monatlich aktive Hörer habe man nun 271 Millionen, im Vorjahr waren es derer 207 Millionen. Im Vergleich zum direkten Vorquartal sind es plus 9 Prozent. Allerdings zahlen diese Nutzer nicht alle, da Spotify ja auch ein kostenloses Angebot in petto hat. Dennoch vermeldet Spotify 124 Millionen Menschen, die in einem Premium-Abo stecken, das ist ein Plus von 29 Prozent im Jahresvergleich und 10 Prozent mehr als im Vergleich zum vorigen Quartal.

Spotify macht selbst das Podcast-Angebot aus, welches Kunden zum Dienst greifen lässt. So habe man viele Gratisnutzer zu Kunden gemacht, die für Spotify zahlen. Für das dritte Quartal 2019 gab Spotify an, dass 14 Prozent der Nutzer in diesem Quartal einen Podcast gehört haben, eine Zahl, die im letzten Quartal auf 16 Prozent anstieg. Darüber hinaus stieg die Gesamtzahl der Podcast-Konsum-Stunden um 200 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In Bezug auf die Finanzen meldete Spotify einen Umsatz von 1,86 Milliarden Euro, was einem Anstieg von rund 24 Prozent im Jahresvergleich und knapp 7 Prozent im Quartalsvergleich entspricht. Letzten Endes fährt man aber auch wieder einen operativen Verlust von 77 Millionen Euro ein.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Naja, gegenüber 2017 mit den 1,24 Milliarden Verlust sind 77 Millionen ja noch halbwegs verträglich. Dennoch frage ich mich schon, wie man pünktlich zum Börsenjahr 2018 von 1,24 Millarden Verlust auf nur 78 Millionen reduzieren konnte. Innovative Buchführung? Wo bleibt eigentlich die Differenz zum Bruttoumsatz, dass solche Verluste möglich sind?

  2. Spotify ist auch eine feine Sache. An die Qualität der individuellen Vorschläge, Empfehlungen und Playlists kommt kein anderer Anbieter am Markt ran.

  3. Spotify sind für mich die A… , die langsam aber stetig daran arbeiten, den offenen und trackingfreien Podcast zu töten – mögen sie noch viele und deutlich größer Verlustquartale haben, von mir sehen die keinen Cent. Über Apple heulen die rum wegen angeblichen Monopolmissbrauch und selber?

    • Als ob Spotify irgendeinen Podcaster dazu zwingen würde, mit ihnen einen (Exklusiv-) Deal einzugehen. Im Gegensatz zu Musik, wo man „einfach nur“ mit einem Major-Label einen Vertrag braucht und dann haben die meisten Künstler da keinerlei Mitsprachrecht mehr (zumindest, solang sie nicht einen besonders großen Bekanntheitsgrad haben und sich somit auch mal gegen ihr Label stellen können), haben die Podcaster das alles selbst in der Hand. Wenn du also damit unzufrieden bist, wie die ihren Kram releasen – wende dich an sie. Vermutlich werden sie dir aber auch nur antworten: „hey, wir wollen auch mal richtig Geld mit unserer Arbeit verdienen und das geht eben auf einer solchen Plattform mit einem solch enormen potentiellen Hörerkreis weit besser, weit kalkulierbarer und weit sicherer als auf deinen „offenen, trackingfreien Alternativen“, die kaum jemand abseits der jeweiligen Szene kennt.“ Und das ist aus Betreibersicht völlig legitim – auch wenn keiner der Podcasts von meinem Radar derzeit wirklich Spotify-Exklusiv ist und offene Alternativen für den Hörer natürlich immer eine gute Sache sind)

      • Sorry, aber Podcast und Exklusivinhalte sind einfach nicht passend, ausser man steht drauf, das “endlich“ Tracking und Spionage aus den anderen Werbeformaten auch bei Podcasts üblich werden. Natürlich ignoriere ich solche Exklusiv-Sachen, aber das ganze geht nicht spurlos am ganzen Ökosystem vorbei, was eindeutig eine Verschlechterung ist. Aber egal – wer eine vernünftige Podcast-App sucht, landet eh nicht bei Spotify – solang deren Entwickler so derartig dämlich bleiben, ist noch Hoffnung, dass sie es insgesamt versauen

        • Ja eben. Deshalb ist es für mich auch nicht nachvollziehbar, dass Spotify den Podcast-Markt „töten“ will. Woran machst Du das fest? Daran, dass der exklusive Böhmermann-Podcast nun 2x die Woche laufen soll? So what! Es gibt eine unüberschaubare große Auswahl an nicht-exklusiven Podcasts, die KANN Spotify nicht alle aufkaufen. Was ohnehin nicht alle mit sich machen lassen würden.

  4. kA aber Podcasts bei Spotify ist ne Qual. Keine Liste mit neuen Folgen meiner Podcasts, sondern nur wildfremde Zusammengewürfelt bzw. meine Podcasts aber mit Uralten Folgen.
    Filter zum ausblenden gehörter Episode blendet Folgen aus welche gerade mal 2sek gehört wurden. Kein Autodownload. Für Gelegenheitshörer vielleicht ok aber nicht für Nutzer die Regelmässig Podcast hören.

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