Sparkassen: Girokonto-Eröffnung per App möglich

Wir schreiben das Jahr 2020. Ab nun auch für Neukunden teilnehmender Sparkassen möglich: die Eröffnung eines Girokontos per App. Die Kontoeröffnung erfolgt dann auf Wunsch aus euren vier Wänden, möglich macht es die Videolegitimation, sofern eure gewünschte Sparkasse teilnimmt. Vorausgesetzt wird dann natürlich die aktualisierte App der Sparkassen in Version 5.6.2, diese gibt es für Android und iOS, wobei derzeit nur die iOS-App im Changelog auf die neue Funktion hinweist.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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50 Kommentare

  1. Ich bin mal gespannt wann irgendeine Bank mal Unterkonten anbietet. Das wäre mal klasse 🙂

    • *Seufz*.

      Oder – wie revolutionär:
      „Wunsch-Kontonummer“ für Leute die sich die langen Dinger nicht gut merken können.

      • Wozu musst du dir die merken? Hab ich noch nie gebraucht…

        • GooglePayFan says:

          Als finanziell unabhängiger erwachsener Mensch, der regelmäßig Einnahmen und Ausgaben hat, muss ich natürlich häufiger mal irgendwo meine IBAN angeben.

          Da ist es schon praktisch, wenn man nicht immer seine Karte oder das Handy raus kramen muss um die Nummer irgendwo abzuschreiben.

          • Tja das ist mir, als ebenfalls finanziell unabhängiger und erwachsenem Mensch, seit der Einführung der IBAN nicht untergekommen. Immer wenn ich die gebraucht habe war das online und da ist copy-paste (bzw. mein Kürzel meiner Handytastatur) deutlich schneller.

    • meine alte Volksbank hatte das angeboten bzw ein richtiges Unterkonto war es nicht.

      Die erste Kontonummer war dann z.B. so:
      0xxxxxxxx

      und die nächsten zöhlen dann noch
      1xxxxxxxx
      2xxxxxxxx
      3xxxxxxxx

      Das problem nur, die haben genua so viel gekostet wie ein normales

    • gibt es doch, z. B bei der Deutschen Bank

    • Moneyou bietet auch Unterkonten

    • Die DKB wird das mittelfristig anbieten.

    • Deutsche Bank bietet Unterkonten an

    • N26 bietet standardmäßig 10 Spaces an. Diese haben jedoch keine eigene IBAN.Man kann regelbasiert wie bei einem Dauerauftrag Geld vom Hauptkonto auf die Spaces überweisen. Bunq hingegen bietet bis zu 25 Unterkonten mit eigener IBAN an.

  2. Irgendwo hatte ich gelesen das die Sparkassen jetzt auf einmal doch Mastercard Debit einsetzen wollen. Das Maestro Branding wird durch Mastercard ersetzt, damit die Sparkassen Girocard besser einsetzbar wird. Starten soll es wohl schon in diesem Jahr.

    Für alle die noch bei der Sparkasse sind und Apple Pay (irgendwann) benutzen wollen sicherlich eine gute Nachricht.

    • NanoPolymer says:

      Ich warte da schon extrem drauf. Hoffe ja die kommen endlich mal in die Gänge. Weis nicht was da so lange dauert. Hatten sich 5 Jahre Zeit

      • Aus dem Bauch heraus gedacht behaupte ich mal das sich das warten nicht wirklich lohnt. Bis die Mastercard Debit bei den Kunden angekommen ist dauert es bestimmt noch 3-5 Jahre. Apple Pay funktioniert bei der Sparkasse zwar mittlerweile mit einer echten Kreditkarte aber die meisten dürften nur über die Girocard der Sparkasse verfügen.

        Ein Girokonto inkl. Mastercard/Visa (Debit oder Charge) und Apple/Google Pay, z.B. bei einer Direktbank, ist Online in 10-15 Minuten eröffnet.

        • NanoPolymer says:

          Verstehe ohnehin nicht wieso das nicht mir der normalen Girokarte geht.
          Ob Kreditkarte bei meiner Bank oder Girokarte macht für mich keinen Unterschied.
          Außer das ich bei der einen direkt und bei der anderen später bezahle.
          Aber vielleicht übersehe ich da auch was….

          • Tobias Leinberger says:

            Da die Technik der Girocard das noch nicht ermöglicht und diese auch ein rein deutsches System ist, lohnt sich der Aufwand nicht.

            • GooglePayFan says:

              Das stimmt so nicht. Natürlich unterstützt die Girocard mobiles Zahlen per Smartphone. Sogar mit CDCVM.
              Bei iOS scheitert es daran, dass Apple die Funktion fürs iPhone umsetzen muss.

              Android-Nutzer, wo die Banken selbst auf die NFC-Schnittstelle zugreifen können, können schon seit bald 3 Jahren per Smartphone mit ihrer Girocard zahlen…

  3. Leider Saftladen.
    Nur Reinfälle, wie mit YOMO und dazu überhöhte Kontoführungskosten.

  4. Weshalb sollte da noch jemand ein Konto eröffnen wollen?

    • +1

      Die Sparkassen gehören für mich seit einiger Zeit in die Kategorie „Rückständige Kreditinstitute“.

    • warten wir mal die nächste größere Finanzkrise ab und schauen ob die Leute dann nicht doch ein Konto bei der Sparkasse oder insbesondere bei den Volksbanken gehabt hätten mit einem eigenen finanziellen Auffangnetz.

      • Da mach ich mir gar keine Sorgen. Die Banken werden notfalls sowieso vom Staat gerettet. Und bei den kleinen greift die Einlagensicherung. Ich vermute eher das es nur noch eine Frage der Zeit ist bis Mal eine Sparkasse pleite geht, weil z.B. die Kredite zu Stark auf eine Branche fokusiert sind.

        • Es hat schon einige Sparkassen gegeben, bei den die Herren aus der Führungsetage am großen Rad drehen wollten und dabei den ganzen Laden in den Sand gesetzt haben. Meistens endet das dann in einer Fusion mit einer benachbarten Sparkasse.

    • NanoPolymer says:

      Wer noch viel mit Bargeld arbeitet findet bei den Sparkassen fasst überall Automaten. Die anderen haben teils gar keine Automaten da nur digital.

      • Das Bargeld ist im Moment auf dem Rückzug und als Direktbankkunde kann ich an alle Automaten gehen und kostenfrei Bargeld abheben und sogar einzahlen, die ING betreibt z.B. auch eigene Automaten, ermöglicht es mir jedoch mit der VISA auch bei VR-Banken oder Sparkassen kostenfrei Bargeld zu beziehen. Bei der DKB kann ich Bargeld auch ohne Mindesteinkauf an Supermarktkassen ein und auszahlen lassen.

      • Das ist jetzt wahrlich kein Argument. Das Gegenteil ist der Fall.

        Wenn ich bei der Sparkasse ein Konto habe kann ich nur Sparkassen Automaten für Bargeld benutzen wie in der tiefen Steinzeit.

        Hast Du ein Konto bei einer vernünftigen Direktbank kannst Du weltweit (!) an jedem Automaten kostenlos Bargeld abheben. Und nicht nur an den paar Automaten Deiner Hausbank.

        • GooglePayFan says:

          Naja die meisten Direktbanken haben die Bargeldabhebung aber in irgendeiner Form eingeschränkt. Entweder auf z.B. nur 3 Abhebungen pro Monat oder auf 300 bis 500€ pro Monat beschränkt.

          Außerdem, selbst wenn es seitens der Direktbank kostenlos ist, schützt das noch lange nicht vor den Gebühren, die die Automatenbetreiber erheben. Das sind gern mal fast 5€. Mit Mastercard häufiger als mit VISA aufgrund unterschiedlicher Verträge. Aber dafür schalten einige Banken ihre Geldautomaten für VISA komplett aus. Da bringt mir meine tolle kostenlose VISA der Smartphone-Bank dann auch nichts, wenn ich z.B. konkret bei der Postbank damit gar kein Geld abheben kann.

          Und das muss man den Sparkassen und Volksbanken einfach zugutehalten:
          Deren Geldautomatennetz und das einschränkungslose kostenlose Geldabheben ist einfach nicht zu toppen. Vermutlich ist das komplette Cashpool-Netz nur ein Viertel so groß, wie die Menge der Geldautomaten der Sparkasse…

          • Bargeld, Bargeld, wer braucht heute denn noch Bargeld?. Das ist auch in Nicht-Corona-Zeiten unhygienisch, teuer, nicht per PIN gesichert, kann gefälscht sein und kann beim Verlieren oder bei bei einem Diebstahl nicht gesperrt werden. Hier in der Großstadt komme ich wochenlang ohne Bargeld aus, meistens reicht inzwischen sogar das Handy.

            Alle die jetzt mit „Privatsphäre“ kommen, sollte sich überlegen wie sie ihr Gehalt bekommen, ihre Miete, Versorger,, Auto und Versicherungen bezahlen.

      • Wer noch viel mit Bargeld arbeitet hat den Zug der Zeit verpasst. Selbst viele der ewigen „Das ist viel teuer“-Bäcker und Schlachter sind dank Corona auf bargeldloses Bezahlen umgestiegen. Wer jetzt immer noch auf Bargeld besteht hat vermutlich andere Gründe…

  5. Ist schon interessant…überhöhte Kontoführungsgebühren. Keine der „digitalen“ Neobanken oder Direktbanken hat etwas zu verschenken, besonders sichtbar ist dies in den Premium-Kontomodellen. Deren Gebühren sind deutlich höher als ein z.B. Sparkassen-Konto für im Schnitt 6€ pro Monat zzgl. 2€ für die Master-/VISA-Karte. Geld verdienen müssen alle. Der Kostentrend ist auch bei den Direktbanken zu sehen, es gibt z.B. einen Mindestgeldeingang. Oder als Beispiel die vielen „kostenlosen“ Kreditkarten, wie z.B. die 1Plus VISA der Santander-Bank. Plötzlich gibt es eine Auslandseinsatzgebühr von 1,5%…By the Way…6€ Kontoführungsgebühr, das ist schon teuer! Aber Hauptsache vier Streamingabos und andere Ausgaben. Die 6€ sind aber regionale Arbeitsplätze, Sponsoring für Sport und Vereine, Kunst und Kultur und vieles mehr!

    • +1!
      Hier wird schon immer mit unterschiedlichem Maß gemessen..

    • Dieses vorgeschobene Sponsoring Argument langweilt mich inzwischen. Da stellen sich dann die Manager mit einem überdimensionierten Scheck vor die Presse und lassen sich für ihre großzügige 200 Euro Spende feiern.

    • Regionale Arbeitsplätze? Wohl eher Versorgungsparkplatz mit exorbitantem Rentenanspruch für abgehalfterte Lokal- oder Regional-Politiker. Recherchiere mal ein wenig und Du wirst Dich wundern, was die lokalen Sparkassenfürsten so alles einsacken. Millionengehälter und Pensionen, über die sich ganze Belegschaften von Pflegediensten oder Kitas ein Jahr lang freuen würden.

      Sponsoring für Sport und Vereine, Kunst und Kultur? Da die Sparkassen in der Regel den Kreisen oder Städten gehören, können die doch Sport, Kunst und Kultur auch direkt fördern und nicht noch Geld für den dazwischen geschalteten Sparkassenwasserkopf (s.o.) verbrennen.

    • Ich zahle aktuell bei der Sparkasse 6.90 fürs Konto dazu noch mal 10/Jahr für die Karte + 79 für die Mastercard Gold.

      Werde mich langsam auf die Suche machen, für was zahle ich denn da…

      • Über 170 € im Jahr für ein Girokonto, das ist heftig.

        Ich wette, Du bekommst dafür nichts, was ich nicht auch bei meinen kostenlosen Konten bei der Comdirect und ING bekomme. OK, mit dem Kaffee in der Filiale dürfte es schwierig werden, aber ehrlich gesagt, darauf kann ich auch gerne verzichten. Alle anderen Angebote einer Sparkasse bekomme ich auch Online. Das sogar rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr und nicht nur von Mo.-Fr. von 9-13 und 14.30-16 Uhr. Und mir bleiben die peinlichen Verkaufsgespräche irgendwelcher Anzug tragenden Provisionsgeier erspart.

    • Es gibt auch noch genügend faire und komplett kostenlose Angebote wie z.B. bei der DKB.
      Dass diese einige Extras nur anbieten wenn man das Konto auch aktiv nutzt (eben mit einem Mindestgeldeingang den nebenbei bemerkt auch nahezu jeder Azubi schafft, und nicht einmal ein Gehaltseingang sein muss) ist verständlich. Keine Bank mag ungenutzte Konten.

  6. Willkommen in der 3. Dekade des 21. Jahrhunderts, liebe Sparkassen!

    Was Ihr für neu verkauft, ist schon seit Jahren die Geschäftsgrundlage derjenigen, die Euch über kurz oder lang obsolet machen.

  7. Aber zur Kündigung muss ich dann bitte meine Filiale aufsuchen und dort einen Wisch unterschreiben. Der Brief genügt nicht.

    • brathering says:

      Nö, die Berliner Sparkasse hat die Kündigung in ihrem Online Kontaktformular, bestätigt durch eine TAN, akzeptiert.

    • Verträge, die nach Oktober 2016 ONLINE abgeschlossen wurden, kannst Du in Textform (E-Mail, Fax) ONLINE kündigen, die Schriftform (unterschriebener Brief) ist nicht mehr nötig. Auch wenn die Banken und Sparkassen es nicht immer im ersten Versuch einsehen, hat bisher immer ein Verweis auf die Änderungen im BGB zum Oktober 2016 gereicht.

      • Bei Bank-Konten gibt es aus bestimmten Gruenden aber Ausnahmen (Geldwaesche-Regelungen, Compliance, …), die einen unterschriebenen Brief notwendig machen koennen.

  8. Vielleicht kann die Sparkasse an ihre eng verbundene DEKA „Tochter“ weiterleiten dass es dann vielleicht auch Zeit wäre die Umstellung der Freistellungsaufträge gemütlich über das Web-Formular anzubieten statt es per Post, Fax oder ganz verwegen, ausgedruckt, unterschrieben, wiedereingescannt per Mail zu übermitteln.

  9. Ich habe 2017 die Kosten für ein Geschäfts- und ein Privatkonto bei der Sparkasse von zusammen Eur 250,- pro Jahr durch Wechsel zu zwei Direktbanken auf Eur 0 gesenkt.

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