Sparkassen: Girocard und Apple Pay nun auch online

Die ersten Sparkassen in Deutschland gehen mit der Girocard „online“. Apple Pay wird grundsätzlich schon von der Girocard unterstützt, aber nur vor Ort an der Kasse, nicht aber online in Apps oder beim Online-Shopping. Das ist nämlich bislang nur möglich, wenn die entsprechende Kreditkarte vorliegt. Dies ändert sich nun laut eines Berichtes von finanz-szene.de.

So heißt es unter anderem auf den Seiten der Sparkasse Bochum sowie der Sparkasse an der Lippe: „Ab sofort ist nun auch die Girocard mit Apple Pay und der Sparkassen-Card in Apps und im Web bei immer mehr Händlern nutzbar“. Ein Sprecher des deutschen Sparkassenverbands bestätigte den Bericht.

Technisch funktioniere die „Online-Girocard über Apple Pay“ laut Bericht wie folgt: Die Kunden wählen im Online-Shop oder in der App die Akzeptanz von Apple Pay und bestimmen anschließend als Zahlungsmittel die Girocard und geben die Zahlung per Touch-ID, Face ID oder Gerätecode auf dem iPhone frei. Eine mit Google Pay nutzbare digitale Girocard soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Die Frage, die sich die Sparkassen natürlich stellen müssen: Ist man als damaliger Gegner von Apple Pay mit der Lösung nicht viel zu spät dran?

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52 Kommentare

  1. Hmm „zu spät dran“ glaub ich nicht. Immerhin ist die Sparkasse (meines Wissens) die einzige Bank, die aktuell die girocard auf Apple Pay anbietet.
    Ich stosse hier auf dem Land immer wieder auf Händler, die nur girocard akzeptieren, keine Kreditkarte. Da steht ich mit der KK von ING halt recht blöd da und würde mir wünschen, dass auch die ING die girocard ApplePay-Fit macht…

    • MoshPitches says:

      Die ganzen neuen, modernen „Internet-Banken“ wie N26, Revolut & Co. unterstützen ebenfalls Apple Pay. Aber bei den alteingesessen, traditionellen Banken ist Apple Pay natürlich noch Mangelware oder es wird mit eigenartigen Insellösungen hantiert, siehe Sparkasse mobiles Bezahlen unter Android. Da wünsche ich mir, dass die Optionen, die das Betriebssystem bietet, besser akzeptiert und genutzt werden. Aber da gehören bei Weitem nicht nur Banken zu.

      • Aber keine der neuen bzw. anderen Banken unterstützen die Girocard unter Apple Pay.
        Wenn ein Händler ein Terminal hat, das nur Girocard akzeptiert, steht man egal mit welcher anderen Karte blöd da. Und da Apple Pay ja nur eine physische Karte emuliert macht das fürs Terminal ja keinen Unterschied.

        • Genau so schauts aus!
          Bei uns unterstützt das Terminal vom Metzger und in der Gärtnerei z. B. nur eine Girocard, da bringt mir eine Kreditkarte von „modernen Internet Banken“ gar nichts! Die „Apple Pay Girocard“ von der Sparkasse hingegen wird ohne Probleme akzeptiert!

          • Peter Brülls says:

            Stimmt. Und das wird sicherlich helfen bei der Akzeptanz. Aber den Händler zu wechseln ist einfacher als die Bank.

            • Pecunia non olet says:

              Aber warum sollte ich wegen der Zahlungsart den Händler wechseln?

              Ich kaufe bewusst bei kleinen, lokalen Händlern – und wenn die nur Girocard nehmen, werde ich deswegen nicht bei Amazon bestellen.

              • NanoPolymer says:

                Du hast deine Beweggründe wie du einkaufst und andere eben andere. Wenn ich beim Onlinekauf zb die Tickets selber ausdrucken darf ist das für mich ein Grund den Händler zu wechseln.

                • Pecuniary non olet says:

                  Mit den unterschiedlichen Beweggründen hast Du recht.

                  Allerdings verstehe ich den zweiten Satz nicht. Wenn ich mir online Tickets kaufe, will ich sie doch gerade ausdrucken und nicht darauf warten, dass sie Tage später mit der Schneckenpost ankommen.

                  • NanoPolymer says:

                    und ich möchte sie direkt in Apple Wallet laden können oder zumindest ein digitales Ticket haben mit QR Code.

                    Bei UCI funktioniert das zb Wunderbar. Dann kann ich die Tickets schön archivieren und weis wann ich wo war. Auch ein netter Nebeneffekt so als Tagebuch

                    • Pecunia non olet says:

                      Ich kann gut verstehen, wenn man so viel wie möglich digital bzw. über die Wallet erledigt.

                      Auf etwas zu verzichten, was mir wichtig ist, nur weil man es nicht digital erledigen kann, käme mir nie in den Sinn. Wenn beides da ist immer digital. Wenn ein Angebot, an dem mir liegt, nur analog zu haben ist – so be it.

                      jeder hat eben unterschiedliche Prioritäten.

        • Viele denken dass „Apple Pay“ eine Zahlungsmethode ist, aber es kommt immer darauf an, welche „Karte“ dahinter steckt und ob diese akzeptiert wird (zB. Girocard, Mastercard oder Visa).

        • Peter Brülls says:

          Apple Pay emuliert keine physische Karte. Mobile Payment ist ein anderer Autorisierungsprozess als Karte, egal ob diese nun magnetisch, per Chip oder Kontaktlos angesprochen wird.

          • Pecunia non olet says:

            Der Autorisierungsprozess mag unterschiedlich sein, weil auf den Token (in etwa: Kartennummer x Gerätenummer x Geheimformel) und nicht auf die Info im Magnetstreifen oder Chip der Karte abgestellt wird. Das ist aber auch der einzige Unterschied. Letztlich sind die Zahlungskarten in der Wallet von Apple Pay nichts anderes als digitale Kopien der physisch oder virtuell erstellten Zahlungskarten der Banken (oder übrigen Issuer). Nicht mehr und nicht weniger.

            • Danke für die Erklärung.

            • Peter Brülls says:

              Das ist so sinnvoll wie zu sagen dass eine GiroCard einen Scheck emuliert weil dahinter das dasselbe Konto steckt.

              • Pecunia non olet says:

                Auch wenn der Vergleich hinkt, weil die Girocard anfangs eine Ergänzung zum (Euro)Scheck war und erst wesentlich später den Scheck als Zahlungsmittel abgelöst hat, mag es sogar trotzdem sehr sinnvoll gewesen sein, es zu sagen.

                Es erklärt nämlich auf leicht vereinfachte Weise, was viele Leute nicht realisieren. Die Meisten (und auch ganz viele der Payment-Interessierten in diesen Kommentaren) wissen genau das nicht, sondern denken, dass es Gott weiß was für ein neues Verfahren ist. Ist es aber nicht.
                Apple Pay ist ein Zahlungsverfahren, welches die ganz normalen Daten einer physischen oder virtuellen Karte speichert (also kopiert) und dann mittels Tokenisierung den Autorisierungsprozess auf ein höheres Level gehoben hat und dabei sozusagen als Abfallprodukt dafür sorgt, dass weniger Daten preis gegeben werden. Nicht mehr, nicht weniger.
                Es ist kein neues, zusätzliches System, denn es nutzt die Systeme der jeweiligen Zahlungsschemes und basiert auf den Daten der physischen Karten (und kann zusätzlich virtuelle Karten verarbeiten, die aber auch nur ganz normale Nummern des jeweiligen Issuers haben). Nur der Autorisierungsprozess ist anders.
                Insofern ist es nur ein bisschen Aufklärung, die der eine oder andere durchaus sinnvoll findet.

    • Sehe ich auch so…generell wird Apple froh sein, dass die Sparkassen dabei sind, das hat Apple Pay hierzulande ja offenbar erheblich höhere Nutzungszahlen verschafft.

  2. Dass die Girocard der Sparkassen in Apple Pay integriert wurde, finde ich toll. Wie schon geschrieben, akzeptiert ja nicht jeder Händler eine Kreditkarte. Leider erlebe ich es aber genau bei diesen Händlern, dass Apple Pay mit Girocard dort auch nicht funktioniert. Manchmal genügt ein zweiter Anlauf (offenbar ein Bug im System), bei anderen Terminals geht es überhaupt nicht. An der Kompatibilität der Karten müssen die Terminal-Anbieter noch arbeiten. Auch Prepaid-Kreditkarten funktionieren insbesondere im Ausland oft nicht.

    • Kann ich so bestätigen. Die Kreditkarte geht bei mir über Apple Pay zu 100% problemlos an allen Terminals die auch KK unterstützen.
      Mit der GiroCard über Apple Pay hatte ich öfters schon Probleme, obwohl die gleiche physische Karte dort problemlos funktioniert.
      Daher ist diese deutsche Sonderlösung für mich auch nur eine schlechte Notlösung.

      • Das waren Händler, die keine Girocard akzeptieren, sondern es über Lastschrift, Maestro/Vpay machen, was die physische Girocard als Co-Badge auch bietet (siehe Logos auf der „EC“-Karte), die virtuelle Karte bietet jedoch nur Girocard.

        • Soll Co-badge noch kommen?

          • Pecunia non olet says:

            Die Sparkassen (mal wieder) haben vor einiger Zeit angekündigt, dass die Sparkassencard (Girocard) ein Co-Badge der Mastercard bekommen soll – an Stelle von Maestro. Vielleicht ist das einfacher in Apple Pay zu integrieren. Weiß ein Experte das hier?

            Bisher ist es so, dass nur die Sparkassencard (Girocard) mit dem Zahlungsscheme der Deutschen Kreditwirtschaft in Apple Pay funktioniert. Das jeweilige Co-Badge der physischen Karte ist nicht Apple Pay-fähig. Ob sich das jetzt ändern wird, weiß ich nicht. Evtl. muss man dann doch noch für das Co-Badge eine zweite digitale Kopie in der Wallet anlegen, um mit Apple Pay zahlen zu können.

            • Davon hab ich auch schon gelesen.
              Wieso wird eigentlich so sehr Visa/mastercard debit gepusht im Gegensatz zu maestro/vpay?
              Die Debit-cobadge von visa/mastercard sind doch „Kreditkarten“, oder? Vielleicht deswegen.
              Dann sollte eine Integration in Apple pay wahrscheinlich einfacher sein.
              Bin aber absolut kein Experte.

      • Das liegt aber nicht an einer deutschen Sonderlösung sondern eher am Terminal, dem Zahlungsdienstleister oder Händler.
        In vielen anderen Ländern wird auch eine nationale Lösung genutzt. Auch mit Applepay.

    • Das liegt dann aber an der Firmware des Terminals. So kleine Händler sind selten gewillt diese Updates durchzuführen da oft mit Aufwand und Kosten verbunden

  3. Die sind nicht spät dran, die sind Vorreiter bzw. sind die Sparkassen, die ersten die das jetzt anbieten. Die Girocard war bisher nicht Web/online-fähig, das waren bisher nur Mastercard/Visa. Man darf nicht immer Girocard mit Visa/Mastercard/Maestro/Vpay vergleichen/verwechseln.

    • P.S. „Spät dran“ ist wenn überhaupt nicht die Sparkasse, sondern die DK mit ihrer Girocard, denn Mastercard (inkl. MC debit, Maestro) und Visa (inkl. Visa debit, V-pay) und Paypal haben sich für Zahlungen im Web schon breit gemacht und da kommt die Girocard sehr spät.

    • Vorreiter in einem Bereich, der schon seit Jahren im Grunde absolut entbehrlich ist. Einen wirklich guten Grunde jedenfalls, um jeden Preis an der Girocard festzuhalten, gibt es m.E. nicht. Klar gibt es Händler, die nur Girocard zur Zahlung anbieten, aber eben auch nur, weil die gerade hierzulande wg. der vielfach bestehenden Vorbehalte gegen eine Kreditkarte immer noch sehr weit verbreitet ist.

      • Seit ner Woche bietet die Eisdiele hier endlich EC Karte an, ab 5 Euro. Wir sind in DE noch weit entfernt, von der digitalen Zukunft.

      • Mmh, es gibt keinen Grund an der Girocard festzuhalten?
        Wie wäre es mit niedrigeren Kosten für den Händler, ist fast überall dabei, wird fast überall akzeptiert, man begibt sich nicht in Abhängigkeit von ausländischen Duopolen und Staaten.
        Sind ja keine Gründe.

        • Es sind Gründe, aber m.E. keine guten. Die geringeren Kosten für die Händler kann man vielleicht noch gelten lassen (wobei viele da auch Gebührenmodelle im Kopf haben, die irgendwann mal gültig waren), aber fast überall dabei ist die Kreditkarte genauso (könnte sie jedenfalls wenn die Leute sie nicht bewusst zu Hause lassen würden, weil sie eben unbedingt an der Girocard festhalten), ebenso wird sie auch fast überall akzeptiert.
          Und ganz generell bietet die Kreditkarte schlicht auch mehr Möglichkeiten. Ich jedenfalls möchte nicht mehr auf eine Girocard angewiesen sein, mit der ich nur an bestimmten Geldautomaten kostenfrei Bargeld bekommen, Zahlungen in Fremdwährungen nur mit zusätzlichen Gebühren leisten und die ich für Online-Einkäufe nur eingeschränkt nutzen kann.
          Aber letztlich kann und soll das natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

      • Pecunia non olet says:

        Wenn die Girocard entbehrlich oder vollkommen überflüssig wäre, wäre sie schon lange vom Markt verschwunden. Der deutsche Markt ist groß genug, dass sich das eigene Scheme der DK offensichtlich lohnt. Die Händler mögen es, weil die Gebühren niedriger sind. Damit ist die Akzeptanz deutlich höher – knapp 500.000 für MC/Visa vs. knapp 800.000 für die Girocard. Das hat mit Vorbehalten gegen „Kredit“karten wenig zu tun – insbesondere auch, weil ganz viel „Kredit“karten inzwischen eigentlich genauso Debitkarten sind wie die Girocard.

        Es liegt einfach an der Akzeptanz und die ist von den Gebühren getrieben. MC/Visa müssen da wohl noch ein bisschen von ihrem hohen Ross runter kommen.

    • Mr. Cloud says:

      Visa und Mastercard sind aber gerade dabei, der Girocard eine Grabrede zu halten. Bei Kontoeröffnungen ist eine Girocard mittlerweile nicht mehr überall dabei. Ich glaube, DKB gibt sie gar nicht mehr raus. Ich denke, irgendwann ist es halt vorbei. Tut mir leid für die noch verbliebenen, kleinen Händler. Aber eine Zahlungsmöglichkeit sollte generell überall funktionieren. Auch online. Und exakt das kann die Girocard nicht.

  4. Und bis heute bekommt die Sparkasse es nicht hin, dass man eine „Visa Business“ Karte mit Apple Pay verwenden kann.

    • „Business“ Kreditkarten sind sowieso eine Pest und werden öfters nicht von Händlern angenommen, weil dann deutlich höhere Gebühren fällig werden, als mit normalen Kreditkarten. Deshalb machen es immer mehr Firmen so, dass die Mitarbeiter mit ihren privaten Karten zahlen und es danach abrechnen.

  5. Spät dran???
    Es gibt noch Banken, die kein Apple Pay oder Google Pay unterstützen, siehe Postbank.
    Bei Postbank habe ich erst vor einem halben Jahr gefragt und keine Antwort bekommen. Das wird wohl noch Jahre dauern bei denen.
    Hab aber ne Kreditkarte, die ich dafür nutze. Sonst wäre ich da schon längst weg.

  6. Christian says:

    Wer ist denn früher dran mit der Kombination Gircocard und Apple Pay?
    Die allgemeine Umsetzung von Apple Pay hat bei den Sparkassen in der Tat lange gedauert, aber die Kopplung mit der Girocard ist noch keiner anderen Bank gelungen.
    Allgemein bin ich einfach sehr zufrieden, dass Apple Pay so reibungslos funktioniert und eben auch bei Händlern mit „Girocard only“ Terminals genutzt werden kann.

    • Wie gesagt, sie sind früh dran in einem Segment, was sich im Grunde schon lange der Bedeutungslosigkeit nähert – und das m.E. in zunehmendem Tempo.

      • Pecunia non olet says:

        Gibt es Zahlen für die Bedeutungslosigkeit?

        Bei mehr als 100 Mio. ausgegebenen Girocards gegenüber ca. 40 Mio. „Kredit“karten erscheint mir die Aussage ziemlich gewagt – insbesondere auch, weil viele in D eben doch als erstes mit der Girocard zahlen und erst als zweites mit der „Kredit“karte.

        Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen „Kredit“karten. Meine erste Karte ist eine Mastercard. Dennoch halte ich den Abgesang auf die Girocard für eindeutig verfrüht. Die normative Kraft des Faktischen ist ziemlich träge.

  7. Sparkassenkundeseit1984 says:

    Ich weiß ja nicht wie das woanders ist, aber hier in meiner Umgebung gibt es nur ein einziges Geschäft (Getränkmarkt) der keine Kreditkarte akzeptiert. Ich zahle schon seit Jahren alles mit dem Handy via GooglePay in das ich eine virtuelle Paypal Karte (Kreditkarte) gepackt hab, die wiederum indirekt mit meinem Konto bei der Sparkasse verbunden ist. Klappt prima und man ist komplett unabhängig von der Bank. Mir ist es also völlig schnuppe ob die Sparkasse das jetzt einführt oder nicht…für die wenigen Geschäfte die das nicht akzeptieren muss ich halt die gute alte Bankkarte zücken.

  8. NanoPolymer says:

    Na mal gucken ob ich dann an bestimmten Automaten auch nicht mehr auf eine externe Karte wie Klarna wechseln muss. Verstehe das ganze hin und her eh nicht. Egal welches Zahlungsmittel hinten dran ist, die Zahlung sollte einfach funktionieren.

  9. Witzig ist, dass das nichtmal im Apple Store funktioniert

    • Online? Wäre seltsam wenn nicht, weil es online eigentlich nur darauf ankommt, dass der Shop Apple Pay akzeptiert.

      • Pecunia non olet says:

        Das sollte vielleicht so sein. In der Realität ist es jedoch definitiv anders. Und das aus 2 Gründen:
        1. Ein Shop der Apple Pay akzeptiert, kann immer noch auswählen, welche Karten er denn akzeptiert. Z.B. MC/Visa ja – Amex nein. Wenn ich dann Amex in Apple Pay hinterlegt habe, nützt mir die Akzeptanz von Apple Pay allgemein gar nichts.
        2. Die technischen Gegebenheiten müssen passen. Ein Shop der auch über Apple Pay die Girocard akzeptiert hat, konnte die Zahlung im Online-Shop nicht annehmen, weil die Girocard bis dato nicht online-zahlungsfähig war.

        • Dann ist das ein Marketingfail von Apple.
          Es wird doch so „verkauft“ das es einfach sein soll und es wird uniform Apple pay genannt.
          möchte apple seine Kunden nicht mit Details „belasten“?

  10. Ich finde den Satz spannend: „Eine mit Google Pay nutzbare digitale Girocard soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.“ Heißt das jetzt, dass die Sparkassen die „Mobiles Bezahlen“- App für Android aufgeben und stattdessen (endlich) die Girocard in Google Pay integriert wird? Das wäre zu schön, um wahr zu sein. Weiß jemand dazu Näheres?

  11. Mr. Cloud says:

    Ich kenne einen Parkautomaten, bei dem man die Wahl hat zwischen Bargeld oder Girocard. Wobei man die Girocard mit dem NFC-Chip an ein Lesegerät halten muß. Wie funktioniert das dann am Smartphone?

    • NanoPolymer says:

      Theoretisch Genauso, sofern Apple Pay und Co unterstützt werden. Smartphone ran, fertig. Vorausgesetzt du hast eine Karte hinterlegt. Das Smartphone kommuniziert dann auch einfach über NFC.

    • Warum sollte es mit dem Smartphone anders laufen? Das Smartphone an das Lesegerät halten. Ich zahle immer mit Apple Pay am Parkautomaten.

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