Samsung stellt 64-Megapixel ISOCELL-Sensor für Smartphone-Kameras vor


Smartphone-Kameras haben in den letzten zwei Jahren einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Zum Teil ist das der Software geschuldet, aber auch die Hardware macht natürlich Fortschritte. So sind heute zum Beispiel 48-Megapixel-Sensoren beliebt. Diese lassen sich nicht nur für eine hohe Auflösung einsetzen, sondern sie können auch im Low-Light-Bereich punkten, indem Pixel zusammengefasst werden. So entstehen 12-Megapixel-Aufnahmen, die auch bei Dunkelheit kaum etwas vermissen lassen.

Samsung legt jetzt mit zwei neuen ISOCELL-Sensoren nach. Einer davon löst 48 Megapixel auf, der andere sogar 64 Megapixel. Beide kommen mit einer Pixelgröße von 0,8 µm. Was bei anderen Anbietern Pixel-Binning heißt, wird bei Samsung Tetracell Technologie genannt, im Zusammenspiel mit dem Mosaic Algorithmus werden dann eben entsprechend bessere Bilder erreicht.

Spannend ist natürlich, wann diese Sensoren verfügbar sein werden. Dazu sagt Samsung, dass sich die beiden Modelle ISOCELL Bright GW1 and GM2 aktuell in der Sampling-Phase befinden und in der zweiten Jahreshälfte in die Massenproduktion gehen. Heißt also, dass wir gegen Ende des Jahres mit Smartphones rechnen können, die mit den Sensoren ausgestattet sind.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Der Irrsinn eskaliert… zum Glück ist bald Wochenende

  2. Ob es ein riesiger Schritt ist, muß sich zeigen. Gesteigerte Auflösung ist ungleich schärfere Bilder als logische Konsequenz, Stichwort Rauschen.
    z.B als bereits manche Kamera 20 MP bot, gab es eine schöne Analyse, die zum Schluß kam, daß aufgrund der Sensorgröße 6 MP das damalige Optimum für Handykameras war. Ganz einfach deswegen, weil durch die kleine Pixelgröße auch die Nachbarzellen mit angeregt wurden, man also zwar mehr Auflösungspunkte erhielt, dafür auch mehr mit einfach nur derselben Information.

  3. Mir wäre es lieber, wenn die Sensoren 12 Megapixel mit größeren Einzelpixeln hätten und dafür entsprechend lichtstärker wären. Mal ehrlich: Die Optik der Smartphonekameras eignet sich doch für diese hohen Auflösungen überhaupt nicht. Dann doch lieber die Grenzen erkennen und beachten und am Ende ein rundes Konzept abliefern.
    Damit verkauft man heute aber nichts mehr, wie mir scheint. Große Zahlen im Datenblatt machen hier wohl das Rennen.

  4. Bleibt zu hoffen, dass Samsung damit in Sachen Kameras wieder aufschließen kann.
    Nach diesem Artikel: https://www.computerbase.de/2019-04/huawei-p30-pro-test/2/
    … kaufe ich kein Samsung mehr. Jedenfalls nicht, wenn mir was an guten Fotos liegt.

  5. Ich bin mir nicht sicher ob man die, durch höhere Auflösung resultierenden kleineren Pixel über Pixel-Binning kompensieren kann.

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