Samsung startet Self-Repair-Programm für Galaxy-Geräte

Samsung hat sich mit iFixit für ein Self-Repair-Programm zusammengetan. Beginnend in den USA können Besitzer der Geräte Galaxy S21, S20 und Galaxy Tab S7+ Reparatursets kaufen. Samsung-Kunden, die ihr Gerät selbst reparieren möchten, können also Originalteile und Reparaturwerkzeuge kaufen, die über iFixit und Samsung-Einzelhandels- und Servicestellen zu denselben Preisen wie bei Samsungs angeschlossenen Reparaturanbietern erhältlich sind.

Darüber hinaus haben die Besitzer von Galaxy-Geräten vollen Zugriff auf Online-Reparaturanleitungen, die laut Samsung hilfreich und lehrreich sind und sowohl visuelle als auch schriftliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen enthalten. Grundsätzlich eine gute Sache, wobei ich mal gerne wissen würde, wie viele Menschen wirklich ihr Gerät selbst reparieren.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten, wir kennzeichnen ihn daher als Werbung. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

13 Kommentare

  1. Jetzt tatsächlich? Gab vor einigen Jahren genau diese Meldung am 1. April.

  2. Wenn die Geräte so bleiben wie sie sind, ist es für jemanden der das noch nie gemacht hat kaum möglich ein Galaxy Gerät bzw jedes verklebte Smartphone zu reparieren. Ich habe das bei ein paar Geräten auf der Firma gemacht, aber einfach ist was anderes, besonders wenn man das Display wechseln möchte und erstmal das komplette Gerät auseinander bauen muss. Ich würde eher sagen, der ungeübte normale Smartphone User macht dabei eher was kaputt als wieder ganz. So habe ich die Erfahrung gemacht als ich mich damit auseinander gesetzt habe.

    • Thorsten G. says:

      Sehe ich auch so, die geringe Differenz zu einem professionellen Wechsel durch Samsung ist das risiko nicht wert. oder anders herum: die Preise für die Teile sind viel zu hoch.

  3. Mich würde eher interessieren wie es mit der Garantie aussieht wenn mal etwas schief geht oder wenn nachfolgend etwas kaputt geht also Folgeschäden

    • Wird es nicht geben. Kann auch niemand leisten. Wird so einige Amateure geben, die ihr Gerät so schrotten. Aber die Möglichkeit ist super. Muss jeder für sich entscheiden.

    • Wenn Du an dir Geräte selbst dran gehst ist die Hersteller Garantie in der Regel immer weg. Ist ja auch nachvollziehbar.

  4. Wahrscheinlich reparieren nur sehr wenige Nutzer selbst. Ähnlich wie bei Autos halt.

    Die wenigsten reparieren selbst, man geht halt zu einer Werkstatt des Vertrauens. Die muss aber nicht einmal eine Vertragswerkstatt sein, sondern auch als freie Werkstatt hat sie Zugriff auf Originalteile.

    Wenn das bei Handys dann genau so wäre, wäre es nicht verkehrt.

    Apple hat ja leider das Reparatur Programm so kompliziert gestaltet, dass es sich für freie Werkstätten nicht lohnt – hier wird sich zeigen, ob Samsung hier offener ist. Aus der bisherigen Ankündigung geht das nicht hervor.

  5. Ich repariere fast alles im Smartphone/ Tablet Bereich privat selbst. Dafür habe ich aber im Lauf der Jahre viel Lehrgeld bezahlt. So schön Anbieter wie IFixit sind. Das reicht aber nicht aus für einen Anfänger. Von irgendwelchen YouTube Videos ganz zu schweigen.

    • FetterSack says:

      Ging mir genauso so. Am Anfang zerschrottet man die Geräte weil man erstmal ein Gefühl bekommen muss. Dann klappt es irgendwann

      • Thorsten G. says:

        Ich hab noch keins geschrottet aber schon Blut und Wasser geschwitzt und mittendrin gedacht: hätte ich doch besser nen Profi ran gelassen. Das Problem ist, die vermeintlichen Profis sind oft selbst Dilettanten und produzieren endlose Folgefehler und die günstigen selbstverbauten Displays sind leider auch oft sch…, so dass man oft unterm Strich einfach sehr oft ein unwirtschaftliches Ergebnis hat.

  6. Gunar Gürgens says:

    Prinzipiell ein super Schritt, jetzt sollten halt die Geräte noch an Reparierbarkeit zulegen, bei meinem alten Defy war ein Diplaytausch super, einfach die seitlichen Schrauben aufmachen und den Stecker ziehen. Beim iPhone SE ging das auch irgendwie noch vernünftig. Aber inzwischen traue ich mich da nicht mehr ran.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.