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Samsung: Preisverfall bei Speicher und gesunkene Display-Nachfrage

Das Unternehmen Samsung hat seine Quartalszahlen bekannt gegeben. Samsung baut nicht nur Smartphones, TV-Geräte, Tablets, Chips, Speicher und weiße Ware, das Unternehmen ist ein unfassbarer Riese. Das große Speichergeschäft ist es aber auch, welches Probleme bereitet. Nicht unerwartet, denn Samsung gab im Vorfeld schon entsprechende Meldungen raus. Das operative Ergebnis brach im vierten Quartal um 34 Prozent auf umgerechnet 6,12 Milliarden Dollar (5,56 Mrd. Euro) ein, wie Samsung aktuell mitteilt.

Neben dem Preisverfall bei Speicherchips (DRAM) ist es auch die gesunkene Nachfrage bei Displays, da auch im Bereich der „großen Display“. Die steigende Nachfrage nach Speicher für Server und mobile Produkte sowie die soliden Verkäufe von Flaggschiff-Smartphones trugen dazu bei, den Rückgang der Gesamterträge zu mildern, so Samsung weiter. Ebenso konnte der Bereich Bildsensoren, beispielsweise für Kameras, einen Gewinnzuwachs im Vergleich zum Vorjahr vermelden.

Mit Blick auf das Jahr 2020 erwartet Samsung eine Verbesserung der Gesamtgeschäftsleistung, sieht aber auch weiterhin Unsicherheiten im globalen Geschäftsumfeld. Die Bedingungen auf dem Speichermarkt werden sich dank der steigenden Nachfrage von Rechenzentrumsunternehmen und der Einführung von 5G-Smartphones wahrscheinlich allmählich verbessern.

Das tatsächliche Tempo der 5G-Expansion und ihre Auswirkungen auf DRAM-Inhalte bleiben jedoch abzuwarten. Auch für das nächste Quartal wird es schwer, zwar habe man neue Foldables und Flaggschiffe im Gepäck, dadurch aber auch erhöhte Marketing-Ausgaben.

Auch bei Displays ist man sich noch unsicher, einige Kunden werden wohl weniger bestellen, was zu einem Rückgang der Nachfrage bei Smartphone-Displays sorgen soll. Das Unternehmen wolle sich aber bemühen, die Rentabilität zu verbessern, indem es mehr Panels mit unterschiedlichen Designs anbietet, seinen Kundenstamm an IT-Produkten erweitert und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. westernworld says:

    #klugscheißermodusein selbst dieser unfaßbare riese ist als samsung electronics nur eine unterabteilung des eigentlichen samsung konzerns der ein viertel des koreanischen bruttosozialprodukts erwirtschaftet.

    samsung stellt vom hemdenknopf bis zum atomkraftwerk praktisch alles her, betreibt werften, versicherungen, supermärkte, banken, baufirmen und alles mögliche andere.

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